mit Dank an die
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
 05/20 – 07/20
#auftakt #stipendium #denkzeit

 

mit Dank an die
Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kunst
12/20 – 01/21
#förderer #kunst #dialog

 

Denkzeit

#abendsumsfeuer #zeichenzeit #wirschreibengeschichte

 

13.04.2021

Harsch. Geschäft. Terminvergabe. Vergeben. Andauernd vergeben, dass sie es so geschäftig vergeben und nie hinsehen. Hinfühlen. Und ich?

Starre. Oder lasse lose in der Luft. Den Blick stehen. Luft? Wand? Raus? Rüber? Boden.

Orange. Dreckorange. PVC. Sprenkel. Geschickt. Alles schick? Aufriss. Bohrer. Maschinen. Asphalt. Roter Sand. Erde. Das ist doch auch nicht die, die eigentlich. Die wurde doch sicher. Woher? Haufen. Gruben. Haufen. Gruben. Positiv. Negativ. Negativ. Positiv.

Ein Foto. klingeltönt ankommend dazwischen.

Zwischen den Zelten. Kulturen. Stauden. Starten aufs Neue. Aufnahme. Von heute. Früh. Neuenheim. Felder. Das ist weit weg. Später im Sommer strömt zu den 35 ° Sowiesoschontemperatur aus den Eingängen – steht in den Ausgängen – gärig gegoren: immens hohe Hitze. Säuerlich. Sauer. Stichig. Die Aussortierten neben dem Weiß der Planen bilden rotsaftig glitschglatsch durchfeuchtet, wieder dasselbe, ganz anders, aber Wort: Haufen. Gehäuft auf Haufen werden die Heruntergefallenen, heruntergefallen vor dem Reihen durchschreitenden, sammelnden, einsammelnden Griff. Die Häute sämtlich aufgeplatzt. Die Nachbarin erzählt, früher hätten sie daraus so was wie Ketchup… Heute.

Die Lücke wird geschlossen werden. Die Fenster, auf die das Haus hier jetzt blickt – Häuser können nicht blicken. Personalisieren. Objekte.

Subjekte? Pathologisieren. Oder Othering.Techniken, Erklärungen, Zuschreibungen, Beschreibungen, Umschreibungen, Kniffe, Tricks, Repertoire, Mittel zum Messen und Wägen und Wiegen. Zum Zuordnen. Zuschrift. Zugeständnis. Gestandene Leute. Stehen. Wofür steht das? Geschriebene. Wort? Gestehen. Gebrechen. Erklärungen. Klar. Lässt sich alles. Ist auch vieles schon. Beschrieben. Umschrieben. Aber längst noch nicht. Alles? Fenster. Gotik und irgendwie kommt mir Taut. Ich guck nachher, was. Eine Form sehe ich in mir. Erinnere. Farben auch. Aber nicht da. Glaube ich. Zurück nochmal: die, durch die hindurch in ein gegenüber gelegenes Innen, sie blicken bald auf neue. Fenster. Die Fenster-Fenster-Distanz hier wird enorm verringert werden. Enger. Verdichtet.

Die ganze Welt.

?

Muss poetisiert? Musste? Ist auch schon versucht und nun wird gesucht? Ich suche gar nichts. Doch. Vielleicht. Exit. Oder aber den schönen Moment in jedem Moment. Gerade hier. Vielleicht. Hier vielleicht nicht. Auch nichts verloren. Nur nur nur Kreis.

„Woran wir glauben“, lief neulich auf Arte und ich schaute die Gebäude und Orte so gerne an; gebe zu sehr bequem vorausgewählt und zusammengestellt und Narration und – in dem kleinen Rahmen. Kasten. Die weißen Röcke, Kleider, im Kreiseln, Teller, sehe das Fliegen. Derwische. Die halboffenen oder geschlossenen Augen. Fenster zur Welt. Kitschig? Wer bemühte das Wortbild? Wann? Zuerst?

Mit den Kindern zusammen entdecken. Dastehen und beobachten und beobachten lassen. Und fragen und antworten und mutmaßen und unterstützen und begleiten im Entdecken von allem, was zu beobachten ist. Den Hund mit im Blick, denn der ist freundlich gewitzt und braucht ausreichend Aufgaben für den Kopf, sonst findet er sich selber genug.

Ich sehe noch ihre Gesichtchen. Für eine war häufig Beobachten Spiel.

Klar, manchmal gab‘s Gründe, die Grund waren für : „Jetzt wenig Zeit.“

Es tat mir – in mir tut es dann weh, wenn nicht genug Zeit und Raum. Ich. Hatte. Habe? Zu haben meinte. Geben konnte. Innen. Außen. Alle Zeit hadern haderten hatten gehadert. Ich habe früher gar nicht so viel gehadert. Hadern wir uns im zunehmenden Alter Haufen häufen wir Hader – woher nehmen wir den? Wo ist die Lücke? Das Loch? Die Leerstelle? Fülle. Überfülle. Maßlos war ich mit Vera und manchmal bricht es immernoch durch. Tanzen. Küche oder egal. Ich eigentlich lieber allein. Jetzt sowieso. Manchmal juxen sie auch noch mit mir. Wobei. So sowieso. Aber auch so. Bin ich in dem Alter als ihre Mutter komisch sowieso seltsam zu sein. So sowieso. Mal so mal so die Stimmung und das Ganze und das. Verunsichert eh. Alle. So mal so.

Im Mai kommen Nour, der Junge, der Hund und Vera und Roswitha und Corona ist schon eine lange Weile da und wird da sein und hoffentlich kommen im Mai Nour, der Junge, das bisschen Hund und Vera und Roswitha.

Projekt und Anträge und Ausschreibungstexte und Jurys und jetzt, dann, wann. Gleich. Gleich. Egal vielleicht nicht. Aber in den Anträgen und Ausschreibungen stehen ihre Erwartungen ausgeschrieben ausgesprochen explizit implizit offensichtlich hinter den Zeilen. Am liebsten mochte mag ich, jemand sieht, was bisher da ist und vertraut und braucht nicht eine Projektskizze von etwas, was erst dann und vor Ort und im Miteinander mit überhaupt erst entstehen überhaupt kann…kann ja auch schief gehen, dann ist auch was da, worüber, wozu… ist doch was. Mehr als nichts. Nichts ist mehr vielleicht als irgendwas immer andauernd was Irgendwas. So Geworte.

Wie oft überfahren wir alle? Uns selber? Wie oft unser Gegenüber? Uns? Wie sehr viel ist total oder komplett?

Ich weiß, sie sind unterschiedlich. Im Inbetrachtnehmen. Herangehen. Ich sehe und höre. Ich sehne. Hoffe. Die Mitgabe. Hingabe. Gabe. Gehabe. Gehabt. Gewesen. Worden. Wird. Sein. Ihre. Ihrs.

„Willst Du es lieben oder töten?“ Das hatte Serveth zu mir gesagt. Das ist lange her und der Zusammenhang hängt nicht mehr zusammen. Aber. Der ist klug.

Eine Nachtsichtkamera zeichnete auf. Nachrichten sendeten Bilder. Bilder kehren mir immer gehen sie tief so wieder. Stimme kommentierte. „Schlepper“ und „Kinder“ und ich sehe noch lichtweiß Helles und zweimaligen Plumps. Und stockte. Das Herz. Jugendliche. Kinder. Kinder. Über die. Menschen. Wir. Grenzen. Grenze. Ein- und aus. Und ein Kind habe gewusst, der Onkel, der besagte, er wohne in einem Staat, in dem es schneit. Also Schnee. Besondere Seltenheit. Abnormität. Marker. Markant genug. Müsste das sein? Muss das sein?

Was wer wen wann wodurch? Welche sichtbaren, unsichtbaren, hohen, tiefen, hohlen, ausgehölten, Mauern, Gräben, Normen, Gedankengänge? Gehen wir entlang? Durch? Schreiten. Sehen wir? Nach Brüchen, Lücken? Übersehen wir? In uns selber?

Sprache. Bilder. Referent. Referentiell. Referenzen. Ference? Fer ist Eisen. Fair wäre play. Enz ist Ian. Blau ist Violett. Eine Blüte ist. Aber ist über. Unter der anderen. Und die Augen bernsteinfarben. Braune ja sehr. Zu. Ist nischt oder nüscht. Laut, zwischen, den da, dafür, für den gibt es vielleicht ein Zeichen in der Lautsprache aber. Denn es gibt Bernstein, den nennen sie grün. Ist er gar nicht. Orange. Braun. Gelb? Opak oder transluzent, Transparent. Beschriften. Slogan. Sprüche. Bloßstellungen. Aufforderungen? Forderungen? Hinweise? Bernstein. Einschlüsse oder keine oder es gibt. Warnung. An Findende, die etwa etwas in die Hand nehmen. Nähmen. Oder stecken es ein und dann kann es aber zu Verbrennungen kommen, denn es ist gar kein Bernstein.

Prerow, Zingst. Nein. So sehr. Klar, etwas ist überall. Schön. Kraniche schon. Zum Beispiel. Aber sonst. Meer. Na. Ostsee wenn schon bitte mehr im Norden. Nordseeinseln! Da eigentlich.

Und so viel mit Frankreich kommt, wird, werde und andere starten oder sind unterwegs und hoffen auf dies oder.

Karte und Gebiet. Ach. Geh mir irgendwie weg. Buch.Verprügelt er sie. Rippen brechen. Frauenverachtung. Hass ist vorher schon da. Protagonist. Provokation funktioniert oder läuft ins Leere oder wie viel Automatismus oder Autarkie, Autor. A. U. Bio. Alles Bio. Alles bio. Graphie oder Grafie. Hat mit Verletzung zu tun? Ist Panik? Ist was ist? Das? Was? Wer nennt die richtigen Texte? Bibliografie. Fußnoten. Kommentare. Sprache. Still werden. Sitzen. Liegen. Stehen. Ver.

Es geht nicht nur um.

Dignitas.

Würde. Fragwürdig. Total. Alles. Total. Von daher besehen. Von dort.

Mutter. Kunsthalle Mannheim. Familienzimmer. Munch. Kontakt. Hm.

Mutter. 2006. Das Bild hat Eva. Gewählt.

Gewertschätzt. Hier, wo ich bin, habe ich keinen Zugriff auf den externen Speicher. Nicht auf die Repro von Mutter. Gregor Brodnicki mochte es sehr. Es freut mich genau da ist es richtig, bei Eva, genau, und ist noch in Münster.

Schwanger blätterte ich da mal die Familienalben.

Anders machen. Ein bisschen. Brücke. Überbrückung.

Die Polkefenster in Zürich. Achate. Ich habe sie gar nicht noch nicht. Gesehen. Habe ich? So vieles nicht.

Ich hoffe, sie sagen sprechen stimmen mit ihren Gegenübern und Partner*innen und sich ab und stellen die Wesentlichen – die Dinge, die sie in der Tiefe glücklich machen nicht in Frage zu bohrend und schon gar nicht zur Debatte und erst recht nicht zur Diskussion oder Destruktion. Andere anziehen. Anziehend finden andere anderes als ihnen selbst Gegebenes. In geringem Maße. Gleiches beruhigt. Wenn alles driftet, kommt es nicht zu Begegnung. Zu nichts mehr. Zu viel Zeit? Keine? Richtige? Wann wenn wann. Wenn wann wenn?

„Zwei von Ihnen? Das gäb ja […].“

Hat sie gesagt. Sehr professionell. Und ich nichts.

 

Ich habe vorhin lang zugehört und von einem Paul und der ist 10 und sie Oma und er kommt gerne mit in den Garten und Hochbeete und Tipps und Rosen. Viele Rosen. Fahrradfahren und alles beschwerlich und

Und Hotelbetrieb. Andere Geschichte, (au weia, den Ort kenne ich gar nicht, er nennt die Nächstgrößeren. Ich nicke besser mal; Geschichten sind das nicht, es ist vom Leben, das Leben; das auch ich ausgeblendet oder solange nichts ist, gehen Gedanken da so nicht hin), die also draußen nicht vielleicht nicht gehört wird. Ohne Magen. Lebt er in Zukunft. Seine Frau. Steht ihre. Die gemeinsame Tochter. Hat auch Krebs. Ist gerade operiert. Abgenommene. Direkt wieder gerichtet. Wenn stabiler, will sie wegziehen. Zum Freund. Nach Berlin.

Und drittes Minihäppchen von einem schon langen, mir fremden, unbekannten Leben: Hämathom. Anstechen? Den Port? Beratschlagen sie und stehen im Kreis und sie liegt. Sonst sitzt sie viel. Rollstuhl. Toilette. Ist ziemlich eng. Kriegt sie das hin? Und stilles Beisammen. Nebeneinander. Fenster. Lüften. Auf. Zu. Ab. Wofür. Dafür. Ihnen habe ich heute Buchgeld gegeben und sie ziehen jeden Tag in eine Richtung irgendwie los und ich bleibe mit meiner Mutterliebe und die ist verläßlich trotz all dem Gehampel und so vielen Fragen und ich bin gespannt, was sie sich ausgesucht haben und ich habe in allem viel auch Glück und ich kann satt laut fluchen kann ich auch und andernorts mit so einer Sache – andere – Gedanken. Wandern. Mäandern. Ruhen auf. Blicken hoffentlich niemals herab. Es ist eklig, demütigen. Andere.

 

08.04.2021

 

 

Wie Treibsand, wie Marshmello. Wie wird Marshmello geschrieben? Mäusespeck. Suchmaschinen bringt DJ und Alone. Caution. Warum lacht der Typ? Entlassen lassen. Ton weglassen. Das geht. Besser. Anstecken. Andere mit einer Idee oder mit. Zeigt das Video – eineR nach dem anderen naja, Platitüden oder halt Bilder, hier: was übern Kopf. Nicht unbedingt für den.

Ansteckung. Anstecknadeln.

Gegen also. Halt.

Die Schlange ist nur formal eine. Funktional schon auch. Formiert sich, um Passage für nach Parkplatz suchende Autofahrer*innen, also die Autos, durchzulassen. Fensterscheibe. Viel mehr Zwischen ist nicht zwischen Innen und Außen, denen innen und denen außen.

Schlange heißt eine Person hinter der anderen vor der anderen usw. faire la queue. La queue. Katze. Zum Beispiel. Hund auch und Ochse und Pferde und Tiger und Löwen und Mäuse. Queue.

Kater.

Heini war grau. Und weiß. Eine Einheit. Zusammengerollt. Symmetrisch gezeichnet das Gesichtchen. Nachbarskatze. Nachbars Katze. Katerle. Unsere. Unser. Heini hat an seiner Schwanzspitze genuckelt. Hab ich nie wieder gesehen. Einen nuckelnden Kater.

Aber eine zusammengerollte Einheit. Auf einem Stein. In einem Freigehege. Rudelhaltung.

Geht mit manchen gut. Weiß und braun und Augen zu. Zu. Weg. Außen außen. Auf Innen hin? Vielleicht oder einfach nichts. In Betracht nehmen. Kein Bedenken. Nichts. Auch nichts mit Bildern? Gerüchen? Geräuschen? Geräusche. Vielleicht Augen zu, Ohren auf? Oder auch im Zwischen oder im Off? Kalle. Das war Kalle. Da hieß er noch Eddi. Hieß er auch nicht. Hatten sie ihn genannt. Kreta. Münster. Also damals da.

Was war und was davon so oder so oder Vokabeln oder Urteile. Richtig und nicht. Und. Oder nichts und und nichts oder.

Tirer le diable par la…

Metaphern. Worte. Bilder. Spiele. Bilder. Erinnerung. Erklärung. Versuche. Repertoire. Bandbreite. Wie heißt es? Palette. Wie heißt die Menge der zur Verfügung stehenden Muster oder Schemata oder wie oder was? Wie erklärt sich was? Macht Sinn? Alles in Ordnung mit Dir? In welcher?

Nicht in so einem Dings verlieren. Dings. Umstand. Zustand. Nichts. Nutzt nichts. Bringt. Führt zu. Von Höcksken auf Stöcksken und so schreibt sich das. Nicht?

Disharmonie. Ungleichgewicht.

Vielleicht ist es ganz unabhängig von so was. Einfach. Passiert es einfach. Alles.

Und das beste draus. Und zurück.

Es geht also nicht vorwärts im Sinne von dem, was „Schlange“ oder „queue“ oder so meint.

Nicht einer nach dem anderen. Der anderen. Schon. Schon. Aber nicht; also nicht der Reihe nach. Halt der Reihe nach, aber nicht so, wie die Reihe steht.

Die Malteserdame ist tough und freundlich bestimmt und ruft die Zeiten auf. Dreiminutentakt. Im Dreiminutentakt sind sie vergeben. Einzelpersonen. Alle drei Minuten eine. Wenn Paare.

Der eine oder die und die andere oder der dann drei Minuten später geplant und gelistet.

Die Personen mit den aufgerufenen Zeiten lösen sich – im Idealfall nach Schulterblick, im aufregenderen ohne, aus der Schlange und gehen nach vorn zur Malteserdame und nennen ihre Namen und stehen im Idealfall bei der zuvor aufgerufenen Zeit tatsächlich auch in der Liste und dann wenn, gehen sie durch die zwei weißen Pavillons hindurch und stellen sich ans Ende der Schlange der „queue“, die sich gebildet hat im Bereich hinter dem Metallgitterzaun, durch den hinweg, hindurch, die Pavillons das Tor oder den Duchgang bilden, und die, also die Schlange, die stetig und kontinuierlich weiterrückt, da dann als Schlange tatsächlich, unterbrochen lediglich von denen, die nach Pavillonpassage entweder vorher nicht gut beobachtet haben, dann nicht schnell erfassen oder eben beides doch und aber trotzdem mal versuchen, ob der junge Maltesermann, Malte hoppla, denn vielleicht besser erkennt, wie besonders ihr besonderer Fall ist, der es verunmöglicht, dass sie, wie alle, Schlange stehen. Stünden. Also so und der Maltesermann aber sagt und weist und also ans Ende der Schlange. Ein Mann, der nichts gesagt hat, das sieht aber jedeR, zum Glück nicht nur ich sondern auch der Maltesermann und der spricht den Mann an als ich schon gerade überlege, ob ich es sollte, und nimmt ihn mit und er darf vor und schon rein und das ist absolut richtig, denn er konnte gar nicht gut, kann nicht gut stehen.

Es weht sehr kalt windig.

Wenn es nun regnen würde?

Ansonsten alles bestens organisiert. Leerstehender Aldimarkt. Bereiche des Zirkeltrainings hin zum Pieks und der Gabe farblich mit Klebeband und Pfeilen oder Piktogrammen gekennzeichnet. Auch Zahlen dann. Hinter den Stehtischen mit den Maltesermenschen, die die Menschen begrüßen, Unterlagen, Anmeldebögen, Arztbescheinigungen, Impfpässe, Versicherungskarten.

Während des Schreibens. Kann die Nadel so liegen, dass ich weiter schreiben kann? Kann. Könnte. Hätte gekonnt. Ich konnte nicht. Kurz kann ich nicht mehr. Bitte. Pause. Ich kann das nicht gut. Das Gepröckel. Ich brauch Pause. Ich geh kriech in meinen Computer, ok? Ein Schneckenhaus hatte ich draußen auch gefunden und mit rein genommen. Falsche Idee. Ich stell mich dann schon wieder. Aber jetzt. Kann ich nicht mehr. Ich mag nicht. Ich weiß, davon geht es auch nicht weg. Von dem aber auch nicht. Gar nicht. Es geht gar nicht mehr. Das – sowas. Darf doch gar kein Mensch sagen. Statistiken und Wissen so oder so. Nie geht gar nie. Warum wissen sie das nicht. Es kann immer sein. Das weiß mensch doch! nicht!

Gut. Ich gehe jetzt raus. Vielleicht raus. Hier aber raus.

Ich lache so gerne.

Guck an. 8. heute. Daran hatte ich vor lauter… noch gar nicht gedacht. 18 werden an einem 8., das geht. Da ruf ich später an.

 

 

05.04.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

30.03.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

High.Light How to… hier hat’s halt hauptsächlich hälftig heftig halt bloß blödes Papier und ein paar Stifte und das Ovale trägt aus den Ecken gekratztes Gelb. Gelb mich. Ist ein Titel. Vergilben gibt Anlass zum Gertrud-Gedankenaustausch. Verschießen. Verschossen. Farben. Warum nochmal wollte Mensch, dass sie nicht in der Natur bloß bleiben? Auftrag. Durchtränkung. Wie nah am Menschen soll sollte sie sein. Was menscht manscht – Timm Ulrichs – irgendeinen Katalogeintrag erinnere ich von irgendwo irgendwann. Erinnere mich an seine Erwähnung eines Vogels – seinen Verweis auf einen Vogel. Einen, der Blaues zusammenträgt.

Gelbes sammeln Insekten und Wolfgang Laib. Und? Gelb ist eigentlich nicht mein Thema. Themen. Schemen. Morgens ist draußen nur Gelb hinter den Scheiben. Raus. Gehen. Später. Wenn Gehen geht. Sehen. Geht. Und….wie geht es? Gibt es jemanden? Und was gibt es? Geben als Geste. Als. Dasein. Da.

 

 

26.03.2021

 

 

 

 

 

Was kann also Spucke weg oder freundlich verständnisvoll nicken zu oder gelassen blicken und freidenken frei denken von den gewaltigen Gedanken, die das Bild abbildet. Der Stein kann ja schon mal nichts dafür. Dazu. Den Stein. Holen wir einfach weg von da dort. Dass so schöne Einschlüsse. Einfach so. Sie benutzen mit ihrer Konstitution den Fahrstuhl? Warum tun sie das? Sind doch Stufen. Geht gehen geht dann geht Gehen doch. Und unter den Füßen geschliffen selbst verständlich ist das das nicht verständnislos denke ich, so viel ist hässlich hier, da weiß ich nicht, ob die Spiralen die Glätte die vorgestellte Kühle, ob das ein Geschenk ist. Ein Zweifelhaftes. Aber den Stein meinte ich eingangs gar nicht. Was ist das denn? So tentakelig ausgefranst und wieder was Neues in Konkurrenz zu oder als Spielart oder Variation? Aus Lust und Laune oder Forscher*innenEntdeckergeist. Cadavre esquis wird wirklich k gesprochen und das Erlauben ist Fluss und es möchte gerne, dass sie sich das auch alle mal vornehmen, sich nichts vorzunehmen, es zu erlauben. Laub. Aus den blühenden Heidekrautbüschen sollte jemand das braune Laub. Aber die Bienen freuen sich gierig und die stört das nicht; die stört das dann vielleicht. Gewachsen. Herde. Und. Die Alben. Das Denken das ganze Glück und das Dumme am Dummen oder die Klugheit des Un vorm Zufrieden? Also. Schnittblumen. In einer Üppigkeit. Skrupel? Ich denke an das Atrium und den kleinen Holzwagen? Sauna? Kunsthaus Dresden. Von den Schnittblumen. Und nach Hellerau komm ich jetzt nicht. Aber am 27. wird was anderes frei gestellt. Link. DisConnected titelt auch und bietet oder lädt. Lädt. Laden. Ein. Jemand muss das. Was. Eingangs zurück zu der Begegnung mit dem Stein, der Form, dem gemeißelten Gedanken, Bild, von vor etwa genau 100 Jahren. Es ist doch lustig. Ist das. Yorgos hätte bestimmt eine Decke für Dich oder vielleicht versuche ich das mit dem Treten, vielleicht geht die Alarmanlage dann los. Einen Wikipedia Eintrag gibt es. Ja. Schüler. Auch wieder. Diez. Plinthe. Vielleicht kann ich die loben und vielleicht also was wirklich fasziniert, ist das, was Knie. Das ist irgendwie wenn ich eine finden muss, meine Lieblingsstelle. Der Rest ist absurd skurril. So klar passend. Gedankengut. Gedankenschlecht wäre eben Gewerte. Das Hinstellen oder Stehenlassen ist es auch. Ich könnte ihr Hilfe anbieten. Oder vielleicht kommt gleich ein zweiter Mensch, den es ja irgendwie in der Story braucht, sonst hätte sie die ja nicht in den Beugen. Also. Echt. Engelsgleich oder Ententanz. Proportion. Pro Portion. Wiegen. Wägen. Das wäre was in noch feuchtem Ton. Huibu. Der Susan schicke ich eine ratlose Whatsapp mit Allansichtfotos und schreibe da das:

Ich habe ein paar Selfies im Schlosspark gemacht.  Meine goldbraune Stute hat in der Sonne gegrast und der Osterhase hat genörgelt, ihm gingen die Muster auf die – also das sei doch zum Haken schlagen und das wiederum sprachlich? […] Hauptansicht. Achse. Schritt. Stellung. Archaik. Poablagesockelgebilde. Glattkörper Rauhsockel. aijaija. Mimik schreib ich und staune die Härte der Kinnlinie entlang und breche mir ein Stückchen Buchs, das riecht nach Münster. Diese Ausformulierung des formal form Formelhaften. Formvollendet. Formidable. Firm. Farm. Old Mc Donald had a . Stop. Das Grün überzieht. Überzogen. Mose. Moooose. Selbst ist, wer denkt. Selbst ist, wer denkt? Dankt. Dünkt. Düngt. Warum ist es gewachsen?

Ach und Anke Stelling halb durch und ZEIT erzählt von Landsehnsucht und gemeinsamen Wohnprojekten und Lehrer*innen können frei OnlineAbos für Schüler*innen buchen bestellen. Wird das wohl gemacht? Als Schülerin hätte ich sicher nicht ZEIT gelesen. Ich hatte viel Spaß. Ich wünsche ihn vielen. Ich umarme jetzt wieder gedanklich der Reihe nach und verbiete mir und denke, ich habe Freude am Briefeschreiben und das mach ich jetzt. Gleich. Was macht jedes Ich, was? Macht Ihr machst Du macht wer gerade?

 

gesehen habe ich umgangen bin ich bestaunt gestaunt gezögert und dann einmal durch die leeren Brunnenbecken gewatet: also, ich habe Fotos, die ich nicht verbreite auf dem Handy von: Ludwig Godenschweg, Mutter mit Kindern, Sandstein um 1920

 

12.03.2021

 

 

 

 

 

 

 

Fühlt sich. Verkatert. Ohne Alkohol. Zu viele. Stoffe. Déjà vus auch. Altäre oder Huld oder Stätte oder Reminiszenz ist so oder Remineszenz Essenz? tiell. Sockel sind eng. Tun nicht gut. Aber heben Hervorragendes auch manchmal hervor. Und dann wieder herunter. Untersicht Obersicht. Auf- Ab- nun. Sind vielleicht wichtig. Sagen uns. Was. Gibt es denn Neues. Wieder PYLON Newsletter Container glaub ich Hybrid und möchte ich sehen. Kann sich zu angemeldet werden von Personen, die können und wollen. Hellerau. Kooperation. Aha. Zu. Auf. Gemacht. Galerie 3 hat „vorgerichtet“. Vorrichten lassen. Ich wußte erst gar nicht, was gemeint ist. Ich hatte nur mehrmals gefragt, wie wäre das. Renovieren? Und dann nicht mehr geschafft als zu fragen. Große Kraftanstrengung, chapeau, während des Lockdowns. Sieht gut aus. Lesezeichen eine Karte gekauft. Grüß mir. Kommt gerade! Ist das alles alles immer Zufall? Blaue  Mütze. Macht Augen blau. Komisch miteinander sprechen. Jemand hat zu tun und läuft zwischendurch und zieht Schlauch hinter sich her. Der schwarze Schlauch zwischen uns fährt vorbei. Die Linie läuft von rechts nach links unterhalb der gehaltenen Augenkontakt Blickhöhe. Auf. Gemacht. Tisch gedeckt. Abstände. Hygienplan. Ablauf. Später geht es los. Ich sehe mich als Zusehende. Habe meins installiert und verstehe es als anfängliche Setzung. Mal sehen, wie sie was sehen. Sie hören jedenfalls schon mal feiner. Ich blende mehr aus. Schritte über meinem Kopf oder Bassrhythmen eines Gerät eines nicht nahen Anderen… hm. Hatte ihnen Comics hingelegt und Chagall. Erzählzeiten in Panels und Kirchenfenstern. Hab ich mal was drüber geschrieben. Chartre. Ein Traum und ein Ranken von unten nach oben hin und wenn Textil, tut mir leid, dann halt Jeanne-Claude Christo. Steht alles lange in den Regalen und im Netz und beschrieben und. Von Christo und Jeanne-Claude gesehen habe ich nur barrels im Gasometer. Oberhausen.

Das hier habe ich letzte Nacht gemacht. Jetzt. Könnte ich schlafen und überlegen, warum. Das. So. Und am Montag liege lege ich mich und gucke ausschließlich raus und mache gar gar gar nichts. Niente. Nix. Weiter als was.

Ich zeige es doch noch nicht oder nicht oder oben zwischen den anderen als eines mehr.

 

 

 

11.03.2021

 

 

 

 

 

09.03.2021

 

 

 

 

Hygiene. Museum mit Susan davor von da aus. Getarntes Schmuckmonsterstück eingeschlagen in Tuch; wird sie – vertraut sie mir an. Kommt so edel daher aber enthält. Am Tau die Glocke und kniend die Schellen und weiß und Gewand und lange Zeit, um Fenster, Bilder, Menschen oder nach innen. Einsätze bekannt. Laufwege. Leuchter. Symmetrie. Bewegungen. Schwaden, vorher gekörnt. Die klackende Kette. Ich weiß nicht. Ich weiß nicht. Mich zieht nichts mehr dahin. Außer in die Räume vielleicht still da sitzen und gucken, wie der Raum gebaut und ausstaffiert ist. Vielleicht horchend. Karierter Rock und Gänselblümchen und Feuer im Freien ganz groß, nicht sehr gezähmt. Nacht. Richtig Nacht. Nicht Kinderzeit. Kalt und Funkel.

Impfterminvergabemaske befüllt, wir können Ihnen keinen… ahja, nächstmal Versuch. …krempelt die Ärmel hoch. Nachrichten. Vollmundig geht immer. Keine Eile. Stirnrunzeln. Eher.

Morgen. Das Zelt. Ich möchte es einfach nochmal sehen. Und am liebsten nochmal die offenen Türen und Utha, ja mit h, die Wollfasern zart legt – vor dem Verdichten finde ich sie so so so zartfluffig gefährdet von jedem Hauch. Diese Geduld, Gleichmaß, unter dem Tisch Kindermatratze, ein lesendes Kind. Blumen in Bottichen. Säcken. Weiße Säcke und Erde und Pflege und schon ist was schön. Empore. In einer Facebookgruppe listet eine strickende Person, wie teuer ihre Produkte sein müssten, wenn sie das Handwerk kommerziell auffassen wollte. Sie listet alles, was an Material, Zeit, Aufwand notwendig ist und die Jacke wäre am Ende horrend… und für die, die das dann bezahlen, möchte sie es weniger gern machen als einfach nur für die, für die sie es einfach gerne machen möchte.

Utha. In Schweden habe ich häufig diese Produzentenhandwerklädchen Zusammenschlüsse gesehen. Das Netz quillt vermutlich über von derlei. Die Basis abdecken – alles andere ist Luxus oder urmenschlich Bedürfnis, das Surplus oder das Mehr-als. Funktional.

Vielleicht besucht sie mich bald und schläft im Atelier und wir gehen spazieren.  Wenn es geht.

Einer hat ein Buch über Hände geschrieben und es wird im Radio besprochen und ich muss lachen. Keine Frauen kommen drin vor. Sozusagen. Margaret, was sagte sie da? Rede hören, Taten sehen. So ist das ja nun auch nicht klar aufgeteilt. Unsinn. Aber allerdings. Ein Buch über Hände. Hände haben auch Hände alles immer lass einfach mal sagen Menschen, ok?

Ein anderer ist Politologe und wird interviewt und der Moderator kennt persönlich und erinnert dauernd, „als ich Dich“ und „Studium“ und „war doch“ und der erste Eine hat ein Jahr Forschungsjahr Berlin und er spricht flott und erzählt von auch zwei Kindern, 11 und 14 und alle mit in Berlin, Frau auch, forschend, dann sagt er, er wisse nicht mehr so genau, also er wisse durchaus genau, das Schönste, was sie einmal sagte, sei gewesen, er wisse nicht mehr genau, ob bei der Hochzeit oder der Promotionsfeier, aber sie habe gesagt, er sei Intellektueller mit Disko, das sei das Schönste für ihn gewesen. Ich weiß nicht. Ist schon ne Weile her, da las ich in der ZEIT einen Artikel über Porträtfotos in Wissenschaftsjournalen. Spektrum guck ich die immer selber lang an. Der Tendenz, sich im Freien, draußen, irgendwie sportiv, aktionsbereit und unterwegs, windzerzaust oder so zu inszenieren, zu zeigen, das wurde besprochen in dem Artikel und Fazit war, es gäbe kein Vertrauen oder auch keinen Respekt mehr vor Wissenschaft, daher müssten sich Forschende vital und in allem aktiv und…  ich weiß nicht. Corona, die Clubs, sagt der Interviewte bedauernd, leider zu. Fachgebietsbezeichnung klang jedenfalls für mich interessant. Politische Arithmetik. Ich weiß schon klar auch noch seinen Namen. Wurde ja genannt. Ich habe gerade gesehen, es gibt auf DLF auch noch was zu hören von ihm über mit ihm und das mache ich gleich und nähe Ränder um. Ja. Mit einer Maschine und mit Händen und als Mensch und ich weiß nicht. Ist vielleicht Politik oder nicht. Jetzt aber doch. Und ich möchte gerne mit jemandem darüber reden. Gerne.

 

08.03.2021

 

achterDritter

Text? Twitteraccount deaktiviert. Aktiviert. Mobilisiert. Falsifiziert. Identifiziert. Infiziert. Initiiert. Verififiziert. Integriert. Geniert. Gegiert. Gegart. Gar nichts. Ausgeharrt. Keine hatte seinen Plan. Er wusste sie nicht. Es kann aber sein. Klar. Kann es das. Kann schon sein.

 

 

 

04.03.2021

 

 

 

03.03.2021

 

 

 

 

 

 

…ein neues Bild, das schon lange vorhanden, Teil der Sammlung, aha, Projekt, Russland, wieder was mit Freiheit im Titel, hm, Mann mit Harfe, lehnt an, Harfe. Harfe ist schön. Ein schönes Instrument…bin auch schon doch ja, Meldung des Tages, Albertinum, viele andere Meldungen des Tages. Was zu melden. Melde. Milde. Mulde. Und.

 

Sie, sagt sie, fragt, darf ich was sagen, und sagt was und es ist unumwerflich eine Aussage, Statement. Sie kratzt am Kopf und ich frage mich, seit wann eigentlich Brille?

und das hier war und kommt und seit 46 Jahren weiß ich doch, d.h. das geht ja gar nicht, kann ich ja gar nicht wissen, ob das mal geht, der 8. ist aber ist ja auch  und mein Päckchen ist nicht mal eins, es gibt nicht mal einen Inhalt bisher; Tradition wahren, es kommt was, zu spät. Backen. Ich backe gerne. Komm, ich übe nochmal. Ich backe gerne. Ich backe gerne. Ich backe gerne. Ich sammele auch gerne. Alles mögliche. Im Wald. Ich musste schon oft improvisieren und Trinkflaschen leer räumen oder früher mal was aus der Wickeltasche umfunktionieren als, also zu also Behältnis. Tut nicht weh. Gerne backen. Ich habe auch gerne gestillt. Beim zweiten Kind. Beim ersten war es irgendwie kompliziert und kein Rhythmus ist richtig aufgekommen, nach fünf Monaten fast schon aufgegeben. Es darf mehr dürfte hätte mehr gedurft Ruhe? Es war gut genau so. Mit Kinderwagen über die Felder, Kalle dabei zur Uni oder ja. Backen. Stillen. Was macht denn der Kopf hier gerade. Recht. Fertig. Und was ist nun und wird? Und wer was. Erzählt mir mal wer was. Zum Beispiel auch von wie es war und Verantwortungsübernahmebereitschaft oder Erwartungen des Rundum Außen Innen. Oder eine, die anders wollte, als es dann kam und nie dies oder aber dafür dann das oder singt jemand mit – muss nicht schön. Schön. Was. Alles ist schön Zeichensetzung DIY die Spülmaschine hat einen beruhigenden Klang. Eine reißt in einem anderen Zimmer Papier. Was reißen. Reisen. Reisen. Wunderhorn. Pirna war heute. So viel Glück. Arbeitszeit ist mir Glück aber das erste Wort mir nicht so klar und ich überlege, was jetzt noch geht und Lesen Lesepatin war ein Ehrenamt eines mehr ist Ehrenamt doofe wenn hab ich immer auch und gerne ist das doofe all sowas und hinterher klagen ist eh doofe und so jetzt und Zooming am Freitag auf das am Freitag freue ich mich. Nour und so weiter. So weit. Fahren. Fehlt mir, fehlt. Was? Und Euch/Ihnen… für übernächstes Wochenende fehlt noch der Hygieneplan Abstand Verhalten Regel und kommt es wie hin?

 

…vielen herzlichen Dank für Ihr Statement, welches wir sehr schätzen! Am
8. März werden wir Ihre und weitere Statements über unsere Social
Media-Kanäle teilen. Diese finden Sie unten aufgeführt:

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Facebook: Forum Dialog (https://www.facebook.com/forumdialog)
Twitter: @ForumDialog
Website: https://www.forumdialog.org/

Bleiben Sie gesund!

Liebe Grüße,
Gender AG

Am 2021-02-24 00:32, schrieb Karin Musch:
> Guten Tag. Vielen vielen herzlichen Dank für das Engagement, das
> Konzept, die Idee, die Plattform, die Netzform, die
> ….Initiative….Energie. Danke und hier meine in diesem Moment
> gewählten, formulierten, versuchten, gesuchten, gefundenen,
> befundenen, befundeten….Worte, Ant- oder so
>
> [Mit…?]
> _Welchen Herausforderungen sehen Sie sich heute als Frau in der
> Gesellschaft konfrontiert?_
>
> Karin Kopka-Musch: Leben zu retten
>
> * _Wie schaffen wir eine gerechtere/gleichberechtigte Gesellschaft?_
> *
> * Karin Kopka-Musch: An die Kinder denken. Und an die Eltern und an
> die, die Eltern haben und keine sind, und an alle Menschen zusammen.
> Ich denke, Grundgehalt. Aber dann denke ich gleich wieder….aaaaber
> und müsste, würde gerne das mehr mehr mehr diskutieren. Und eben:
> wer und wen grenzt wer dann wieder aus? Und was wären die Folgen,
> wenn nicht einfach Inflation oder so Geldabwertungszeugs wieder und
> wieder….und wie kalkuliert sich die angemessene Summe und wie bremst
> mensch, dass diese dann wenn, wiederum entwertet wird, wie dann wird
> sie wieder nachjustiert….? Und was sind mögliche Tätigkeitfelder
> und ist mensch dann motiviert zu tun oder nicht? Letzteres glaube ich
> schon!
> *
> * Systemimmanente Diskriminierungen aller Art bekämpfen; auch wenn
> Abgeben Teil davon ist; und Verzicht. Aber eben nicht bloß
> diejenigen, die keine Lobby haben, da sehen wir also zu, dass Frauen
> bitte eine haben, die nicht nur eine interne Blase bleibt, sondern
> Lobby. Und sehen alle bitte auch, was auch schon sehr gut läuft. Und
> was eben nicht und diskutieren das und adressieren auch die
> Aggressoren, kann mensch Aggressor*innen schreiben? und ihnen sagen,
> wahrscheinlich wirklich direkt, nicht schreiben, nicht posten, nicht
> das, aber: „das ist unfair“ und macht krank, evtl. auch SIE und
> überlegen, was Aggression ist und wieviel wann wie und warum auch sie
> Qualität haben kann und wann absolut gar gar gar gar nicht.
> *
> * _Was wünschen Sie sich den Frauen für die Zukunft?_
> * Karin Kopka-Musch: Dass alle Menschen ihre Stärken, Kompetenzen,
> Intelligenzen, Tatkraft, Freigiebikeit, Grenzen, ihr Tun, ihr Leben,
> ihr Schaffen, ihr Lieben, ihr Leben, ihre Themen und Bedürfnisse
> interessiert, brennend interessiert. Dass auch Männer und oder alle
> alle alle Menschen, die auch ihre ihre Stärken, Kompetenzen,
> Intelligenzen, Tatkraft, Freigiebikeit, Grenzen, ihr Tun, ihr Leben,
> ihr Schaffen, ihr Lieben, ihr Leben, ihre Themen und Bedürfnisse
> haben, ALLE sich füreinander interessieren, für die, die sich
> „FRAUen“ nennen, fühlen, denken, verstehen, für die Weiblichkeit,
> ihre NAtur auch, was diese ausmacht und wie wir es möglich machen, in
> den Systemen, dass sie nicht ausgeschlossen, abgewertet, ihre Körper,
> ihre Rhythmen, ihr Potential, ihre Bedürfnisse, ihre Sehnsucht, ihr
> Wünschen, ihre Konflikte…auch, und dass sich alle einsetzen und
> verstehen, das tut vielleicht auch weh, abgeben, ändern, annehmen,
> teilen teilen teilen und das, was gelernt und erfahren wurde und
> Zuversicht und keine ANGST. Keine ANGST machen. Niemandem. ANGST auch
> ANGST sein lassen, ihren Wert erkennen und sich selbst und wovor und
> warum und was und wie nicht VERSCHANZEN oder WUTGRUPPEN bilden oder
> EINZELUNTERNEHMEN mit diesen Gefühlen umfrieden. Denn das ist nicht.
> Kein Friede ist dann möglich. Und wahrscheinlich mehr Unaufgeregtheit
> und aber GEHÖR und SICHTBARKEIT nicht nur eineR der die andere, die
> ihr ihm so ähnlich ist, und von ihr, der Person, bitte auch nur
> diesen Teil, der den, der gleicht und also vermeintlich
> bestärkt…und ich wünsche mir auch, dass sie in die Vergangenheit
> gucken und anknüpfen, weiter vernetzen oder und aber…., nicht immer
> dasselbe neu..nicht neu…immer diese Schleife…eine andere Form als
> die 8? Oder genau die, aber mehr einladen, größere Achterbahn!!
>
> Auf Wiedersehen, -hören, -lesen: Karin Kopka-Musch, Dresden
> Karin Kopka-Musch

 

27.02.2021

 

 

 

 

 

 

jeweils DIN A 3 als Ausgang. Kein Punkt. Eher Stich. Perforierung. Spur oder Spur oder Textur. Tastatur. Fast. T…

TEXTUREN

Regel. Regel. Lege. Legerin. Léger. Légère. Hauch. Haus. Tisch. Schatten. Papier. Plural? Kuppe. Gespür. Gedanke. Kein. Textil. Faden. Fäden. Absolut. Nicht -ismus nicht. Nein aber Ja. Doch. Ja. Ja?

 

https://m.youtube.com/watch?v=7rMndEuT528

 

23.02.2021

https://www.ebay.de/itm/Strickgarn-Wolle-rot-weis-grau-blau-Konvolut-uber-70-Knauel/193905801928?hash=item2d25afbac8:g:~gUAAOSwrnhgMU2y

und wehe, jemand bietet mit

und:

https://m.youtube.com/watch?v=y1KYaq2Wd5o

tut mir leid, wäre fast eingeschlafen, aber danke doch  auf jeden Fall. Wurde im Saloon.Netzwerk.Chat von ANU geteilt und danke dafür! Und mein Denken, warum die 3? Und bei Beuys wäre vielleicht „Zeig Deine Wunde“ der Film ausschnitthaft ergänzend oder wie auch immer oder was mehr als diese eine kojotige Sache oder auch mal weg von dem sehr engen Thema auch mal einen Unschlitt ist ja auch Heilungsversuch… aber danke auf jeden Fall und überhautp in Kassel, das hatte ich in dem Jahr da gesehen, aber den Künstler*innennamen gar nicht verinnerlicht. Ja, danke. Und das dritte kannte ich nicht. Deswegen. Ja.

Und ich hatte vor, hier noch anderen Text hinzusetzen, den habe ich geschrieben und ich lasse es aber jetzt, so. Und denke Zeit alleine. Gute Nacht. Nachrichten. Wünsche ich jedeR und schöne Erlebnisse, Leben ist nicht immer aber was soll wer wem eigentlich. Wiewie wie wie. Wo. Was.Wem. Weil. Weil nicht. Wegen. Wegen. Verwegen. Verweben. Verwachsen. Versehen. Nach. Sehen. Nicht. Nichts. Was. Alles. Ja und was Nein und warummmmmmmmmmm…..kein Fragezeichen……..warum setzt sie keins. Setzt sie nicht aus. Setzt aus. Warummmmmmmmmmmmmmmmmm

 

UNDUNDUNDUND

https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=9lE3nxFQ6u8

da:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18.02.2021

zwei von gestern – was passiert, wenn was von gestern, das heute

 

 

 

 

16.02.2021

die Lage Situation das Gegen Neben die Technik das Nogo der Glaube daran der Nachvollzug die Selbstüberwindung der Bewegung der Zweifel die Ironie das Grotesk die Unliebsame Ungeliebte Fehlfarbe Farbe das Warme aber das warme Aber Kreise Punkte Bälle gehen nicht kommen nicht gar nicht in Frage der Rahmen der Stick die Erinnerung das Wissen der Speicher das Unsinn das Ding der Fasching heißt anders hieß früher der Luftballon die Luftballons die Pumpe die ungünstige übriggebliebene Form die Kraft und der Aufwand mein Lachen mein Lieben meins was ist das was ist schon Deins keins ihrs ihrs ihrs ihrs die Schönheit der Glaube der Satz das andauernd Repetitive das Schiefe das in der Brust und die Haut und überhaupt und das Portal und die Fortbildung und die Budgetierung und das KnowHow und Dein Wissen und Überheblichkeit und bald wieder aber bald weiß und die Idee und kann auch echt ehrlich daneben auch gehen

 

Blödworte. Bügelbrett, Eisen. Deckelgeklapper.Viel zu viel hart. Nutzen. Nutz. Und dann auch noch so ein doofiges P. Aber ein Päckchen ein Paket und auch ein schlecht doppeltes Waffelmetall siehe oben und unten und quitscht, wenn überhaupt später was geht und der Ärger; mangels Funktionalität. Tempo. Mach doch mal mit. Steph. und die anderen. Die selben Runden. Schleichwege. Schuss. Tritt. Schritt eher Schritt. Für Schritt.

Milchschorf

ein lieber Geruch

ein liebes Wesen lieblich allerdings Wichtigkeit Struktur Wandel kompetitiv visionär. Rumgemelancholierei Eierei

 

Oder Du nähst ihr einen Turnbeutel draus. Oder was für Edith. Ne, zu glatt. Fahr heut nicht hin.

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

13.02.2021

 

 

 

 

 

 

 

12.02.2021

…stand vor der Tür. Ateliertür. Im Provisorium. Dachte, sucht was. War allerdings ganz zielklar. Übte. Dort. Superschön, das Ensemble zusammen zu sehen.

Ist gut. Zusammen. Sie zu sehen, zuhören. Total schön.

Ich freue mich sehr, mitarbeiten zu können. Was ausprobieren. Sie ausstaffieren. Und dann können sie sehen. Sich was ausdenken. Einnehmen. Abstimmen. Ein Ausrichten. Bild ist nicht fest.

 

 

11.02.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TEXTUREN Vorbereitung

hier ein. DankeSchönes…(Wortspiel E.N. für Startnext, alsbald, also. TEXTUREN1 steht:

(https://www.instrumentamusica.eu/texturen )

Aufnahmen, 11-13.03.2021, Kaserne Pirna, Streaming voraussichtlich 20.03.2021; Benachrichtigung / Link folgt; Konzerte 2-4 dürfen noch entstehen…

https://m.youtube.com/watch?v=AOxCNRXJ8lg&feature=youtu.be

 

09.02.2021

klickse hier noch kurz rum und finde, bekomme zugerechnet:

https://www.dw.com/de/immer-h%C3%A4ufiger-postvirales-syndrom-bei-britischen-kindern/a-56470781?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

und lese und unten erscheint ein Foto von einer auf dem Kopf Holz tragenden Frau auf sehr rissig, dürrem Boden und es steht geschrieben: über dem Bild: Frauen und Mädchen, Opfer des Klimawandels.

unter dem Bild: Lange Wege sind gefährlich.

Durch zunehmende Trockenheit, Dürren und Abholzung werden Waldgebiete kleiner und weniger. Vor allem in davon betroffenen ärmeren Ländern müssen Frauen immer längere Wege zurücklegen, um Feuerholz fürs Kochen zu finden. Dadurch steigt die Gefahr, vergewaltigt zu werden. Zu diesem und weiteren Ergebnissen kommt eine neue Studie der Weltnaturschutzunion IUCN.

 

ich lege das hier ab. Denkzeit. WieWerWas macht, rechnet, kombiniert? Algorithmus, dieses Infoportal??? Diese Kombination von Artikeln/Berichten…wie kommt das zustande? Wer sich für Covid interessiert, interessieret sich für Klimawandel? Wer sich für Kinder interessiert, interessiert sich für Frauen? Ist Frau? Hä? Wer sich, das kam ja aber erst beim Artikellesen auf, für Afrika interessiert, hä???? Was entscheidet oder wer macht, dass das so aufeinander folgt?

 

und das war vorher: heute. Sein.

 

 

 

08.02.2021

 

 

 

07.02.2021

Heute entscheide ich für genau die Ordnung das Durcheinander, wie es mir mitunter entsteht.

Dürrenmatt. Karikatur. Ok. Besuch. Alte und Dame und Schullektüre und Physiker im Theater. Gesehen. Sonst. Ich gebe zu. Recht wenig. Richter, Henker, ja, das auch mal. Es locken doch eher Titel wie z.B.: Der Auftrag oder Vom Beobachten des Beobachters der Beobachter. Novelle in 24 Sätzen. Diogenes, Zürich 1986.

Leseliste unten anfügen und dann mal sehen. Mal sehen wollte und habe ich und gefolgt der Einladung zur Zoomführung ins ich unterlasse es Adjektive erinnerungsgetränkt oder sonstwie einzufügen ins Kurpfälzische Museum Heidelberg. Danke. Für die Einladung. Hinterher noch den Film, den Weg, durch die Ausstellung gesehen. Hier der Link:

https://www.museum-heidelberg.de/Museum-Heidelberg/startseite/ausstellungen/friedrich+duerrenmatt+_+karikaturen.html

 

 

 

 

 

Was sonst noch reizt/interessiert ist zum Dresdner Kunstverein zu kommen, Kunstverein Dresden? um das Schaufenster zu sehen. https://www.kunstvereindresden.de/

Mal sehen, ob morgen. Gelingt. Hier schon mal gelinkt: „Wer geht? Wer kommt? Was bleibt?“ stehen die Fragen im Beschreibungstext. Text. Texturen, ja, ja. Gestern und auch morgen wieder. Der Wink. Das Winken. Milan Kundera Die Unsterblichkeit. Der Wink. Das Winken.

Mir winkt wegen Dürrenmatt was Eigenes. Was irgendwie recht Geliebtes, weil so irgendwie Unbeholfenes. IBA Heidelberg 2014, Kooperation mit Art van Demon e.V., Kunstverein Heidelberg, studentisch. Ich fand die ganz gut. In der Sache. IBA Stadtführung und was mit Kunst. Was mit Kunst? Ich habe an dem Tag mein Fahrrad samt Anhänger mit Leinwand, Keilrahmen, Spraydosen, Farben, nach außen verlegt. Da war nichts angemeldet oder angefragt. Wußte den Laufweg der Führung im Stadtteil und habe ein Haus ausgewählt und es regnete, goß, goß, schüttete und es war kalt, Januar oder sowas oder so. Im Freien Leinwand gespannt und gespanntes  Publikum vielleicht enttäuscht. Plein air. Also. Hallo? Ich reagiere auf Landschaft. Miste war für das Gesamtbild, dass das dunkelgrüne Auto weggeparkt wurde. Und das Bild war so schön gebogen, weil die Leinwand so fein feste gespannt war und die Keilrahmen und die Nässe und der Regen. Ein Schenkel ist zerbrochen. Ich fand das ganz fein. Ich hatte das einfach so gewählt. Das Haus. Es war. Das erfuhr ich erst von der erstaunlicher Weise nicht schimpfigen Hausherrin, das Haus von Gadamer mal. Das hatte ich sicher im Gefühl. Bestimmt.

 

 

Das mit den Schaufenstern und Galerieräumen: dass das Bühnen sind oder anders vielleicht auch zumindest mal Architektur. Ich denke, zu Coronazeiten könnte da allenthalben mehr in den Schaufenstern passieren. An Bewegung. An Aufführung. Vielleicht. Ich denke eben, der Kunstverein Dresden hat gut gedacht. Gwendolin Kremer, die Kuratorin.

Ich gebe zu, von der eigenen Kunst einsam zu berichten ist irgendwie ganz doofe. Ich guck gern andere Kunst. Den für mich wichtigsten. Also ich habe da dies und jens und auch vieles und überhaupt schon gefunden und finde gerne weiterhin. Es bleibt dabei. Es bleibt irgendwie Blase. Künstler*innen, ach Sprache und generisch und ja, ich fühle mich tatsächlich in der alten Weise nicht adressiert, aber all auch mein Gestelze. Esperanto, was war das nochmal. Alles neu. Anders schreiben, sprechen. Gar nicht. Schreiben? Es geht doch um. Darum geht es doch. Es geht doch!!! Miteinander. Kann doch. Gehen. Ich gehe gedanklich zurück nach 2012 und hier Schaufenster / Architektur / Raum. Soundso hieß die Ausstellung, meine?, ja schreibt sich so. Soundso. Als Kind bin ich beim Vorlesen mal ausgelacht worden. Weil ich das englisch lesend aussprach, bis ich das -so noch entdeckte. Im Cuba Kultur in Münster wird Musik gemacht, und Theater und Foyerausstellungen. Soundso: 2012: ein paar Fotos gekramt:

 

 

 

 

schlechtes Foto, schade, 2012. Reecht groß. Ich schätze sowas wie 110 x 220 cm, muss gucken. Ohne Titel. Aber Anfang von meinem Gefreue an den Spuren und in situ, Fenster, Rahmen, innen, außen…Bilder?

 

 

 

 

 

 

Das war oder ist eine kleine Arbeit. Keine Leinwand vorhanden. Nur Malerkrepp und Keilrahmen und Farbe. Ich weiß nicht mehr, ob ich der einen Titel gab. Jedenfalls durfte sie mit nach Hamburg:

Da hing sie im 2025 e.V. floating contents mit Tim Cierpiszewski, Rio Grande, Florina Leinß, Karin Kopka-Musch. Auch 2012 glaube ich. Da waren noch vier weitere dabei. Die Zeichnungen waren Briefumschläge auf Korrespondenz während der Planungsphase. Ich weiß wirklich nicht mehr, wie groß und es gibt sie nicht mehr.

 

 

 

 

 

So war das. Damals. Und heute: Gelbschnee Orange? Wenn gehäuft, deutlicher. Sahara. In Stuttgart war die Tage gelber Nebel, erzählte mir. Hier läuft noch ein Schmelz- und Kaffeefilterprojekt. Ich frage mal nach, ob sich was ergab. Vielleicht für ein Peeling. Feeling. Ich hoffe so, es geht Dir. Euch. Ihnen. Es geht. Gut?

 

05.02.2021

Texturen …vor Bereitung. Szenisch. Spielplan…Plan. Spiel. Gedanken. Abend. Ein bisschen. Möglich…

 

 

 

 

 

01.02.2021

 

 

der text wozu hier noch nicht fertig noch zu tun alles auf noch nicht fertig das garn erst kommt noch drei bis vier werktage sidney aber caroline nach laubegast das war schön gegen den wind und klar klirr hin wieder rückfahrt nennt er das ist doch dann eine nicht zwei hin und rück aber rückfahrt und wann warum legt er ab und so viel stolzstaunen und groß und absprache und mal hinten mal vorne neben einander und der weg unterm rand so voll wiese eis pfützen danach profile wenn da wo schon matsch voicemail war vielleicht keine gute idee also für die ohren bestimmt vielleicht nicht und alte mails fotos löschen bewahren abbiegen vorher geht anders gar nicht ist noch nicht fertig wenn seltsam dann nach strich und bestellt baumwolle nicht polyester an der stelle nicht sparen kann sie sich wahrscheinlich ist quatsch große entscheidung maltisch ferien zeit film zweit rot und die suche nach systematisch nicht erst recht nicht

 

 

 

31.01.2021

 

 

 

 

30.01.2021

 

…es wird immer so anders, wenn …es ist so,

nicht, aber

geworden

und wird und werden

immer noch dran

selbst in die Hand unter 

Susan und die gelbe Mütze

eine von beiden

Steine und Sammlung

war Dirigent

Beethoven guckt düster megagestrenge

wie hat das Mädchen das

und dann noch Reliefs beidseits Rand

Gips, war mal ganz gebrochen,

Social Media

das Mega

Klick und zusehen

zu sehen

zu senden

in alle

NichtungenLichtungenWichtungen

fadenscheinig, fad ist nichts für mich;

ziehen Fäden, was nochmal zieht?

Warten. Auch nicht. Wirk. Wörk. Walk. Weiß nicht. Suche Rot.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27.01.2021

Texte sind hinten drauf. Texturen und Plan für wie steht auf Planungszetteln und ändert sich bestimmt noch. Aber Vector und Graphik sind nun mein Einfall oder das Interesse richtet sich auf – und Rot ist ein bisschen ein Auftrag. Gezeichnet. Bald wieder gemalt. Gedruckt. Abgenommen. Pulpe und Relief. Außerdem Mitspielerobjekte für in den, ja, Innen-Raum. Und ich sowieso geladen – als Mitspielende und ich stelle es hin dieses Spiel, den Mitspielenden. Ihre Entscheidungen machen es aus. Machen sie unter einander aus. Ab Stimmen beginnt das und dann auch das gemeinsam fürs eine – Klang – Performance. Und dann aber nach draußen. Gesendet. Gestellt. Gefunden. Besucht. Gefunden. Vielleicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26.01.2021

am 25 stand ein Bild mehr, das habe ich unten entfernt, warum siehe dort oder nicht. Heute kamen viele Gedanken und Bilder hinzu. Wo sag ich nicht. Ich hab wo geguckt wo ich war und woanders gar nicht. So wie immer ist das immer. Aber jeden Tag ist wieder was anders. Bayreut. Aber klar auch viel viel viel anders. Danke. Für heute und Begegnung. En. Gespräche und keine. Gute Nacht

 

25.01.2021

 

Gleich wieder ein Online und Wieder ein Sehen und Einsehen, was ist das? Und gleich?

 

Text Touren Start

 

hier stand einen Tag lang ein Bild mehr.

LBS Sammlung, nicht LWL Sammlung  meinte ich und auch anderes läßt mich hier ein Bild wieder entfernen. Name dropping ist doofe. Vielleicht war es gar keins. Ich bin gar nicht sicher. Aber denke in anderen Köpfen mir selbst etwas ein. Telefonkritzeln dennoch erlaubt. Aber das Bild, das hier war, ist nicht gut. Und wenn Links nicht funktionierern bin das ich das System irgendwas ist es gewesen. Ich frag oder versuch‘ aber nicht heute nicht mehr. KKM 26.01.2021

 

das eins von vielen der vergangenen Tage und sonst so: und noch klar auch viel mehr und Mitfreude mit Freude von anderen, die mag ich! Und heute war Radio und auch mal satt, da dann Joss Stone, Annie Lennox. Wer bitte ist Annie Leblanc und was ändern ist gut aber Algorithmus, warum die das? War jemand an meinem Computer?

https://youtu.be/WdKZCyGlDf4

https://board.vatsim-germany.org/threads/wolkentexturen-flackern.64853/

https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/grosse-ganze/butterwege-arm-reich-100.html

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-neugier-genuegt-freiflaeche/audio-wuehltisch-welpen-in-corona-zeiten-100.html

 

23.01.2021

Das knallst Du mir so hin.
Ich habe es gelesen und nochmal und. Dir wurde ]…[ auch so hingeknallt. Manches kommt einfach so und macht Ohnmacht? Menschen machen sowas und stülpen es anderen über? Manches kommt so und dann könnte einem das Wort Schicksal in den Kopf kommen? Du? Draußen schneit es ganz schön! Sie sagen mir, aber, es ist ganz ganz naß. Sieht aber schön aus.
Ich bin gerade im Zooming mit ]…[. S…. Habe ich große kenne ich und viel. Ich gehe später raus und dann werf ich für jedes Deiner Elemente auf Deiner Liste einen Schneeball an einen Stamm oder daneben-ich zähle die Treffer und die Danebens – die vielleicht auch Treffer sind. Und dann werfe ich noch eigene Bälle und dann -ach guck mal- das hier: Haus 59 Uniklinik- Fliesen und Idee von, ähnlich wie Schneeballidee- allerdings ist das sieht das nur aus wie geworfen. Ist glaube ich eher getupft. Und hinten im Treppenhaus sind Fliesen. Da läuft es. Fliesen mit AbwärtsSturzbachLaufbewegung. Glasurwasserfall. Die Farben mag ich nicht so. Diese Glasuren und Brände und das ist ein Wissen für sich. Sieht immer erst so stumpf aus und dann Brand und dann. Da wissen andere sicher sehr viel. Das ist Material, Erfahrung, Versuch und Versuch und These Versuch usw. nehme ich an; eben dieses Getrenne von Wissen oder gewußt wie ist, und ist eben nicht.

Ist nicht klug sonderlich, das so zu weiß, eh jedeR. Mag sein. Urs Wehrli. Den gibt es den? Wirklich? Wo ist der? Der gehört aufgeräumt. Urs. Ist wenigstens ein Bär. Das damit bin ich ok. Text. Uhren. Schraff. Straff. Schönen Tag! Wünsche und heute nehme ich mehr Bilder. Unsortiertes. Umsortiertes. Ältere und neuere. Gestern und heute. Und dann nehme ich mir das Handy, Deezer, Album, Wärmflasche und mach mir meine Gedanken nicht, die machen sich selbstverständlich selbstständig. Was denkst Du denn oder wohin?

 

 

 

 

 

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22.01.2021

Michael Praetorius, Schulteis, 400 und 450, Ercole Nisini, Texturen, Konzept. Antrag. Förderung. Zu. Sage. Ab auch. Aber:

Auf Nahme Takt Konzert Text Klang Licht Linie Fläche Struktur Bewegung Folge Fokus Muster Annäherung geht ja gerad nicht so nah.

Erster Teil: März 2021;

Rot. Rot. Rot. Stream. Texturen. Text. Form. Rot.

Also bald. Rot. Fühlung. Auf Nahme…

Gefreut, zu sehen.

Warum geht es denn auf die Stimme? Instrumental. Welche Instrumente denn?  Hopps. Instrumentalisieren, instruieren, insistieren, in und in wer sagte das zuerst wann?

Die Finger auch. Kribbeln. Und die Stimme. Gehen ging Gang. Kuppen. Tippen bei vielen so viel. Und was sonst?

Gong

Mal sehen, hören und heute 3 x und mehr.

 

infohalber für was ist das Erstgenannte oder Gezeigte in der Suchmaschine, was ist Erstes nach Stichwort, Eingabe; wie rechnet womit am allerersten die Blase, die ich bepuste, erstmal Bildersuche Suchmaschine, Wiki und dann erst eigentlich dann erst näher oder weiter oder ran rein zu mit

 

 

 

https://www.instrumentamusica.eu/blog

 

 

 

21.01.2021

 

20.01.2021

 

 

 

 

 

19.01.2021

 

 

 

 

18.01.2021

Das der Spontane. Die Intuition. Risiko? Das gleich Wichtige. Gegensätze teile gibt es gar nicht. Der Muse. Das Kompott.  Der. Nein. Kein Ellenlanges. Gewinke. Das Tuch. Quadratisch. Die Onlinenähanleitung. Die richtige Maschine. Transportiert. Die Spannung. Die Autodidaktik ist das Wort für einfach mal los. Das Mittel wirkt. Der Fluss schreibt. Das Mittel schreibt. Der Fluss wirkt. Ich ohne ich ein Text mit dem Ich von einer Fiktion. Der Strickpulli ohne das Strickhandwerk gelernt. Die lange Literaturliste. Die Literaturliste lang. Das Buch. Buchdeckel. Rücken. Taschen. Nicht hard cover. Der Einband des Bandes. Die Folge. 5. Sprachenpflege. Das Mittendrin anfangen. Das mittendrin Anfangen. Im Backup die Liste der Belesenheit als Backup und Fertigung richtig recht zurecht. Das erste gescheiterte, wütende Telefonat. Ihr Hinweis. Das ist zu eindimensional. Du tust Unrecht. Tort. Avoir. Das Wissen. Recht. Aber. Haberisch. Die Traurigkeit. Das Zugegebene, das, was nicht. Das nochmal Versuchen. Der Himmel im Ausblick und Schnitt und der Wandel, das jeden Tag neu. Die Nichtberechtigung der Hervorhebung der Wichtigkeit von. Das Belanglose. Vermeintlich. Das allen Wichtige. DIY. Bewegung. Under statement. Over und over again. Schönheit. Der weiße Fleck. Die Stelle. Inmitten. Das Licht. Reinigung. What? Der geschleuderte Minztee mit selbstgepflücktem Honig vegan hinter Stachelbeeren Händchen halten, anhimmeln. Schulterschluss. Lobend befördern. Der anderen des anderen. Werde- und Herdegang. Behüten. Hütchen. Kelche. Das Köpfchen schultern. Die Locken kringeln, die Kringel locken. Hagelzucker und Kardamom. Gehört dahin. Aber Exalith. Wie was ist woher eigentlich gewinnt, also Kardamom? Schreibt sich das eigentlich so? Woher wann das erste Mal? Strickend immer stricken, ohne hinzusehen. Maschinell. Schnell. Selbstverständlich. Beim Unterhalten. Beim Busfahren. Beim Warten. Beim Kaffee  im Café. Hafer- oder Lupinenmilchschaum. Kirschkerne zum spucken. Nomen. Spucken. Verschlucken, nicht einatmen. Im Bauch ein Setzling. Einsetzling. Entsetzlinge entfallen in überreifem Gerunzel. Anderen sei das Entsetzen vor die Füße gesetzt. Auf den Sims. Kann es rausschauen mit langen Blicken, vors kalte Glas. Selber ist niemand und dieses dumme Wort. In vier Händen halten – ein Leben lang in beiden. Das. Einzige ist wichtig.

Dasspürwissensiedoch. Der alles sonst alles ist alles gemacht.machbar.

…ich sammel jetzt lose hintereinanderweg alle, an die ich denke. Alles, woran. Das tue ich nicht, denn ich denke darüber nach, ob wie es abzubilden geht, dass gleichzeitig an alle sie gedacht wird, und nicht hintereinander weg und dann aber ist das auch gar nicht richtig so richtig ist nicht… und sobald irgendwas geht, ist immer etwas im Gange, um etwas dem Ganzen nicht nicht Teil…und für sowas ist jawohl Zeit…wer hat schon Zeit für so lose Gedanken, ist also wichtig, was wichtig ist…bestimmen. Vielleicht ruft heute rufe oder an. Stimme. Zum Beispiel…vielleicht…jetzt schaffen die Fakten und ich gewähre ihnen keinen –

 

17.01.2021

 

 

16.01.2021

 

 

film.still Instagram: @kopkamusch

 

14.01.2021

 

 

 

13.01.2021

zwei von vorher; eins vom 11.01. abends, dazwischen gibt gab es anderes auch; Entscheidung fällt so aus. Und wieder Dank an MDR beim Raspeln und Rühren. Ich griff greife raus: vielleicht: „Das Mädchen, das vom Himmerl fiel“, 23 Uhr heute feature; aber ich hab vorher ein Ticket zu anderem schon vor; außerdem mal vorbeiklicken werde ich beim nationaltheater-weimar.de, denn da läsen die Leut aus ihren Lieblingsbüchern. Die Leitung berichtet: online Dinge, die kostenlos waren, hatten Zugriff, andere weniger. Das ist so bah. Ich kaufe auch Tickets online. Ich weiß ja die Abstriche, die ich mache, weiß ich ja und das Zugeständnis, das gerade geht, geht doch von denen aus und für mich geht das manches gut. Auch wird mir ein Atelierbesuch Tina Tonagel empfohlen und ich freue mich so und schreibe, ja, bitte Link und auch gerne ein Konte. Wenn’s 5 Euro sind. Klar, manche haben die nicht jetzt, aber ich finde, ein „wenn Ihr könnt, hier bitte Konto“ so total wichtig. Und mir wird per LinkedIn, das ich gerade nicht pflege, weil ich mal eine Frau kennengelernt hatte und die mochte ich sehr im Direkt und dann klickte ich da und kriegte es gar nicht zusammen, vielleicht ist das eh auch bei mir und anderen so;  ein Angebot gemacht aber wurde mir da, wird mir manchmal was Gutes, manchmal Absurdes, Stadtführungen. Das könnte ich mir anlernen, aber wer hier heimisch lange schon ist, kann das besser, vielleicht. Der Marius kann das auf seine Art, der ist ein Daten, Fakten, Wissen, Buch, andere auch. Woanders bei meinem Herzenswunsch beruflicher Art, vielleicht ist es ein Kopfwunsch, ich bin da nicht sicher, aber: ist meine Bewerbung noch offen. Ich habe viel gekreuzt und befüllt und versendet jetzt kürzlich. In anderer Sache, aber Antragsstellungssachen sind ja sehr da auch sonst immer schon waren. Einmal habe ich mich auf ein Stipendium beworben. Ich wollte nach Lund, Skizze, was ist das und wie wann nicht mehr oder wie geht was und die Kuratorin aus dem Haus, die Teil einer Jury war, und Rheinländerin vielleicht ist, zumindest da engagiert, gab mir, das fand ich wertvoll, die Resonanz, es war ganz nah dran, überzeugend. Vielen Dank. Ich denke, das Archiv muss gut geführt sein, das Ungezeigte auch. Da habe ich, vielleicht wiederhole ich mich hier, bei skultur.projekte die von Frau Dr. Brigitte Franzen glaube ich, vielleicht auch anderen aus dem 2007er Team, ganz sicher bestimmt Dr. Carina Plath. Ich weiß nicht mehr genau, wie da die Absprachen waren, aber es gab eine Archivausstellung mancher Modelle und Entwürfe, die nicht, später oder anders realisiert wurden. Und wenn man jemals Miteinsicht in so Planung ein bisschen bisschen hatte, dann weiß man doch, von Idee über Idee kommt es halt dann an und wird ist. Manche sind auch zickzack erster Vorschlag. So. Schluss damit. Andere Antragsdinge. Zensur…ausweis schieb ich vor mir her. Sehe mich nicht. Und nach was anderem wollte ich einfach rausrennen raus. Das geht doch ganz klar nicht um mich hier geht das doch nicht. Und in meinem Kopf trag ich Gedanken. Schlepp. Und gestern habe ich „Feuer und Brot“ als Podcast endeckt, spät aber gestern. Ich ging auch tüchtig in der Zeit zurück bei der Wahl meiner ersten Folge. Vielleicht folge ich noch mehr. Da.

Und ich danke danke den Gesprächspartnern, bisher Männer, wegen und über den Campus, das Gelände. Das macht Spaß.

Auch zur Konkurrenz oder Alternative aus allem ein etwas findet mich sich: rfi und France24 – eine Sprache stand binnen der letzten Jahre super viel hintan und ist ins Hintertreffen…früher wusste ich immer eh eher sicherer, jetzt soll es nach Bitte, der ich gerne nachkomme, Richtung Leichte Sprache werden und eine, die sich dann im Deutschen damit auskennt, macht es dann fest. Ich fang an. Und schlacker die Augen. Aha. Und bestell mir das Buch. Und übersetz aus der Zeitung, die mir vorliegt, noch anderes zur Übung. Und das war schön schon heute morgen.

Das ist so: wir dürfen sagen: es war schön!!!! Ist schön. Tut gut. Und das nicht. Aber manchmal tut das auch gut. Und in meiner Auswahl, sehe ich, wie sehr ich mich über was definiere, den Wert und ich will gar nicht sagen, das sei nicht ok. Aber die Grenzpunktfrage ist sehr gut gestellt und andere fragen auch. Hier also, wie heißt sie: Pelluchon Corine. Anders kennen sie bestimmt schon. Der, der rezensiert, tut das kurz gut und bezieht am Ende Stellung. Nicht d’accord. Aha. Mal sehen. Ich habe mehr Bücher, als ich lesen kann. Das ist egal. Der Jörg bringt mir das vom Lesezeichen sogar her und das ist so super nett. Er weiß so viel. Ich hoffe, ich bin da, wenn er klingelt. Ich hoffe, Ihnen, Euch, falls es Sie, Euch gibt, denn ich fahr hier ja einsame Kiste. Ich hoffe, Euch, Ihnen geht es sehr gut!

 

 

 

 

 

 

10.01.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erster von tegen vom Wag vor meute, vor dem von hestern, nichtnicht neunter….gorgen fiel leicht?

Kons‘ Tante und Besuchsversuch.Versuchsbesuch gebucht. Nicht gebrieved.

Wir können immer nur über das sprechen, was unter diesem Begriff von einer bestimmten Person innerhalb eines bestimmten Kontexts verstanden wird.

Wir können immer nur das vestehen, was unter einem bestimmten Begriff von dieser Person innerhalb einer kontextualen Bestimmung gesprochen wird.

 

 

09.01.2021

 

 

 

 

 

08.01.2021

 

 

 

Was an Schrift heute? Festhalten. Sammeln. Einfügen. Ergänzen. Herausnehmen. Was über die Schatten also Seiten von Resilienz teilte auf Facebook die Seite Deutsche Gesellschaft Soziologie. Was anderes habe ich nicht geklickt. Was auf einem Blog und viel in den unterschiedlichen Zeitungen zum 06.01. gelesen. Aber auch anderes. Allerdings. Diese Art Bilder. Dieser Art Bilder. Die Menschen, die Bilder. Das Machen. Die Gefahr, die darin enthalten ist, etwas abzutun. Die Menschen. Bin ich. Ihr, was kann ich sein, ihr ~?  Sie und sie und wie. Und wieder: aufs Neue. Aufs Jetzt und auf bald und es gibt, ich bleibe stur stur stur. So viel. Ja.

06.01.2021

 

alles, was 04. ist, mit 04. ist, ist eigentlich 05. – kommt schon mal vor.

04.01.2021

Mein Prinzip ist vielleicht keins. „Ganz einfache Kausalkette“, Algorithmus, Klick, will mich nicht lange hier aufhalten. Willst Du auch nochmal raus? Es plappert vielleicht. Klappe die vielte. Ich lese ein gutes Buch.

Ein anderes habe ich vorher geblättert. Ich wüsste sehr gerne. Und den schönsten Aussichtspunkt kenne gibt es vielleicht nicht aber einen, den ich so nenne, habe ich gestern unweit und einsnachdemanderen einernachdemvordem Stop kurz. Luft. Es plappert. Ich lausche. Ich lausche eigentlich gerne und Blumenkohl haben ist satt.

 

Sättigung. Helligkeit. Auto-Farbe. Malerei verkommt vorkommt. Kolorierung wäre bloß. Was ist? Kann ja auch werden.

Mein Prinzip mit den Links ist vielleicht keins. Heute las ich Papier und beim mal Klicken das hier. Einfache Kausalketten. Kette.

Ist Perle 1,2,3,4 oder 4,3,2,1. Zählt rauf oder runter? Abzählen. Auf. Reihe. Ketten. Gibt es ewig schon. Warum eigentlich? Da war was mit Währung auch. Dabei haben. Um. … manches kann ich xmal lesen. Man schicke mich bitte nie in ein Quiz. Joker ich auch besser nicht. Das Finden geht so beim Gehen der Gedanken. Nicht so auf Abruf. Und häufig in Reaktion auf. Heut fand ich was schön. Und „trüb“ ist keine Vokabel beim Beschreiben von Farbe? Eher Flüssigkeit und oder im Kopf? Gemüt? Link. Überflogen jedes Wort. Hat was. Was nicht. Sein.

https://taz.de/Youtuber-Fynn-Kliemann-ueber-Erfolg/!5735945/

 

 

03.01.2021

 

Von heute. Schlechtes Foto. Zwischenzustand. Nachdenkpause. Anfang. Einer von vielen.

 

Manchmal ist das so mit Sprache innen. Sprache untertags mit Menschen. Jetzt gerade so oft Whatsapp oder Voicemail oder texten oder…

ich vermisse da was. Stimme. Stimme ist sehr sehr persönlich.

Eines von 1000 auch heute 10×20 hoch oder unzählbar schönen Dingen: die Mandy schreibt: „Miesmuscheln“ im Chat und ich freue mich sehr über ihre geteilte Freude und Skurrilität der Wahl an Kombination und ich kenne sie ja kaum und jedes Mensch ist so viel und danke für „Miesmuscheln“ ich frage zurück, wie kamen die in Dein Leben?

Für mich ist es, klar Nordsee (Amrum, Spiekeroog, Langeoog, Norderney, Pellworm und die ohne Haken auf einer Liste)

aber auch Brest! Miesmuscheln sind Brest!

Und sind es Cerf-volants selbstgebastelt und …. Fliegt nicht, ist aber wirklich, ist schön!

 

 

il a neigé

la nuit précédente

il y a de la neige

Ilya hieß Elkes Bekannter. Stimmt, Elke. Hat sich gemeldet. Darf ich noch.

Er. Betont. Stark Diphthong. Zwei h?

Tout le laid ne l‘est pas.

Sonia. Ihr Baby. Die Stunden eines nur Tages. Mein Herz. Ihrs erst ihrs? Seins?

Näijscheee

 

il a

neiijscheee

Ich möchte entschuldigung sagen

und was weh tat

veratmen

Meine Lungen in.

L‘ école de légèreté

EkellösiichjetztEkel aus?

Legerete und die Akzente

verzeih

hör Dir

hör

mir

die Schaukelei und die Balance und die Schmucklosigkeit – Hilflosigkeit

die Schmuckstücke, der Glanz

Reflex

ich mag Goldpapier, Blattgold hat mir Nicola, steht in knallrotem Mantel, mit hochbegabtem sehr sensiblen Sohn

zum Jahresauftakt strahlt. Ich: bist Du schön!!!

Die Schutzbefohlenen. Dein starker Wille.

Stärke. Kartoffeln. Leinen. Linnen. Baumwolle. Kommoden. In Tante Sitas Haus.

Dahinter Versteck und zur Treppe hin kein Gitter oder Schutz. Beine baumeln? Nein, aber mit Nase gen Abgrund.

Dach und doppelte Böden. Else Laske-Schüler. Die Bäume genau hinter der Grundstücksgrenze silhouettieren abends den Blick.

Das Planschi. Die Nachbarn. Verschiedene Sprachen.

Ein Du.

Eins.

Stärke?

Rückhalt.

Bieten.

Geboten.

Gebet kann ich ehrlich irgendwie kann ich das na, so was nicht.

Respekt. Rosigkeit.

Staunen.

Staunen?

Die Zarten sind stark und was schon ist.

Nicht immer Stärke erwarten. „Stark“ attraktiv finden und dann? Wer immer gerne die Stärke von anderen-

– untergräbt ja total die eigene;

und Verantwortung.

Denken sorum ist so schön bequem. Kann ich auch gut.

Und dann vorwerfen. Hinterherwerfen oder so so oder so geht so was so nicht. So geht es gar nicht so. Einfach ist das.

La maladresse. Adresse. Adressat. Adressatin. Ich liebe meine Tochter sie und sie liebe ich meine Tochter liebe ich sehr.

Le sommeil. Ein Gebilde. Und total aufgesetzt. Untersetzt. Entsetzlich lasst einfach reden!

Bier mag ich gar nicht, mochte ich früher; aber ich wohl halt eins. Bin aber nicht mehr ich.

Danke fürs großzügige Angebot des Pfropfens bouchon Korkens sehr richtig erkannt sehr genau gar überhaupt nicht. Hat die Emma mich immer genervt und die ist auch noch von einem;

affattschatialla Fenster und so sollte das doch sollte doch wohl so oder so. Karlsruhe Sparkasse Fensterbilder Wettbewerb aktuell einer der Schlimmeren Lustigen so viele Werke in Büroräumen an Galeriehaken und dann?

Meine Seite auf der Seite welcher Seite Bauch habe keinen nicht mein wem wessen was wer wohnte schon mal in diesem ich quelle quille über ohne Mann nie nicht sowas unmöglich ohne Frau bauch. Bauch an Bauch. Bäuchlings. Babybäuchleinöl. Seid lieb zu Euch!

Quelle quille erfahren erlebt nein oder ja jedeR hier oder da ist kann soll den eigenen Bauch sehr dolle solle

umhülle, umhüllend schütze, schürze. Schürze. Ich winke froh gen Anne und finde, sie ist so tough und so JA. Schürze.

Vor, lasse frei vertrauensselig voller Zuversicht stell gerade hin und lasst sie Versuche starten.

Eigenes haben, eigen sein, wissen, sie schaffen das – bin sofort zur Stelle.

Na klar. Stell ich mich hinter vor neben zur Seite quer;

mache Dich groß mich, wenn sie es brauchen und klein in ihren Augen, die klar selber sehen.

Le sommeil.

Le secret.

Mit S und k?

Neutralität.

Das Vorher nachher.

Nachsehen.

Tout le laid ne l‘est pas.

Das Solo und die Celine.

Céline.

Das Schlimm.

Und das Lächeln und die wichtigen Themen. Das Große und Ganze. Gibt es teilweise.

Augen sind sehr schön. Weg da du Wort, du „geklafft“.

Und der Blick und das Blinzeln.

Die Ironie nie nie und Sonya, die mit y, und the raven und the aesthetics (Englisch) of rebellion und ein Text und den las ich noch nicht verstehe vielleicht was und viel nicht.

Und Daniel am Klavier. Ein anderer. Daniel auch. Da nie lange. Ich zünde mir manchmal ‚ne Kerze an. Und ein Kinderbuch und die tief sitzenden Bilder und das von einem Hund.

Aber jetzt. Nicht jetzt. Daniel am Klavier und Wein und Unsinnsinsekten frittiert für 11 Euro auf Heidelbergs Weihnachtsmarkt. Christkindlmarkt.Wo heißt welcher wie?

Ausschluss, Einschluss, Tusch!

Carla und die Farben. Der Hauch. Le brun. Die ist die einzige, das, also Braun – kann mag geht wirklich gar…

auch die nehme ich manchmal,

fällt sehr sehr schwer sag ich dazu ist mir fremd aber Ton greifefühlfasse ich gerne aber nur zu.

L‘acceuil.

Vis á vis.

Wie heißt diese Schelle?

Das Geschunkel. Wo kommt das jetzt her?

Meine Fresse.

Freundschaftsband. Ein Freundschaftsband. Eine Zugfahrt. Eine Sicherheitsnadel. Ein Bariton. Ein Koffer. Eine Message. Ein Benennen von das war für mich war es nicht gut. Für mich denn?

Jein.

Ein: na, das ist doch gut!

Petry. Wolle. Ahrrrg.

Liegt ganz sicher und macht sich keine Sorgen.

1887 von dem deutschen Virologen Julius Richard Petri erfunden.

Der Faden.

Die Farben.

Das Muster.

Das Knüpfen.

Unter dem Pult.

Mein LK Lehrer rief heute an.

Im Zug.

Im Bett.

Zwischendurch.

Das Knüpfen.

Der Knopf.

Schalter.

Vous avez un bouton sur le front, Mademoiselle.

Wir sagen hier„Tschüss“, nicht „Auf Wiedersehen“.

Ich aber nicht!

Bâton. Was heißt battre? Sich ~ geben, Passivkonstruktion wäre ist ja wohl passiv.

Geht auch?

Le couer bat?

Das ist doch und solange ist doch alles ein FestRiesenFest ich Riesenidiot.

Die Ziege hieß Charlotte in den Laurentiden. Heißt. Vielleicht gibt es die dritte oder fünfte Neue inzwischen. Wie alt werden Ziegen? Und alle heißen sie alle gleich. Keine gleicht. Nein! Und Hühner müssen dürfen keine Angst haben müssen. Hähnchen nicht. Gar kein Wesen. Angst schützt. Auch. Macht Sinn. Neuistnix neu. Außer, auch das nicht: aber eben jeder. Moment.

„Elle a mangé un […]“

Ich sag ja „Gripsch“.

Morgen ist wieder Schule. Online. Ich wünsche unseren Jüngeren, den Wichtigen, Tollen, denen, die mich uralt finden, allen, denen, allen wünsche ich!!!!!

Ich tu tat mir jemand äm vermutlich mehreren. Wende zu.

Rudel.

Ich kann den Text die Texte nur sehr langsam lesen. Ich lese vielleicht von jetzt an immer dasselbe. Vermutlich tu ich das nicht.

Mein Jubel steht anfangs zuletzt.

 

02.01.2021

Kunst ist für alle eine kleine Idee, die ich zu entwickeln versuche, um Kunst und Schönheit zu verbreiten und jedem, der Kunst schätzt, zu ermöglichen, Kunstwerke zu einem Preis zu haben, der zu ihnen passt.

Gesellschaften erheben sich mit Kunst. Das liegt an seinem positiven Einfluss auf unsere Einsichten und Gedanken, die wir als Menschen haben. Wie passiert das? Kunst hilft beim Aufstieg unserer Seele, indem sie sie von ihren Fehlern und ihrer Bosheit reinigt. Außerdem stimuliert es unsere Gefühle von Liebe, Schönheit, Vergnügen und Freude.

Angesichts der Tatsache, dass die Epidemie von Covid-19 das Kunstfeld negativ und signifikant beeinflusste, wo sie Kunstliebhaber auf ihren künstlerischen Geschmack beschränkte, entstand die Idee von „Kunst für alle“, um sicherzustellen, dass es verboten ist, Kunst zu verketten oder in Betracht zu ziehen als komplementäres Element in der Gesellschaft, während es ein notwendiges ist.

25% des Erlöses des Projekts gehen an UNICEF, um dem Libanon beim Wiederaufbau der Häuser und Schulen zu helfen, die aufgrund der tödlichen Explosion am 4. August im Hafen von Beirut zerstört wurden.

Ich bin Nouriya, eine in Deutschland lebende libanesische Frau mit einem Abschluss in Bildender Kunst, Grafikdesign und Bildung. Ich habe an vielen Ausstellungen im Libanon und in Deutschland teilgenommen und habe eine Einzelausstellung „Beirut in Heidelberg“. Der zweite Teil dieser Ausstellung wird aufgrund der Schutzmaßnahmen zur Verhinderung von Covid-19 später festgelegt
Amina Nour Yassine, Dezember 2020.

Kontakt zu Amina Nour Yassine gerne über mich k.musch@gmx.net;

Amina Nour Yassine, Vera Schneider, Roswitha Josefine Pape und ich stellen ab Mai 2021 in der galerie3, Dresdner Sezession 89 e.V. aus und hoffen bei OFFENEN TÜREN!)

 

 

Neben großen Textilarbeiten und Malereien fertigt Amina Nour Yassine Kleinformate. Sie nutzt Bahntickets, Zeitungsausschnitte, Notizzettel und collagiert, addiert, assemblagiertirilliert, zerstört, heilt, flickt, schmückt, tanzt, pflanzt… diese beiden sind nur zwei – ich kenne sehr viel mehr… das untere weiß ich ist etwa 11 cm hoch.

Heute also Nour nochmal hier zu Gast. Ich lade Gäste so ein, dass sie den Tagessatz der Förderung erhalten. Persönlich zieht es mich gerade eher bisschen wieder weg von der Zeichnerei und ich mag möchte will Farbe richtig. Nicht nur bl0ß so ein bisschen. Voll! – Kommt. Zeichnung bleibt. Geht ja gar nicht anders.

 

31.12.2020 gemacht, 01.01.2021, 01:44 Uhr geladen

Neues Frohes Neues

 

29.12.2020

#morgens. waren die Autoscheiben und die Motorhaube des Vermieters sehr irre schön formiert formidable Eisgewächse. Verwirbelungsblumig sukzessiv aufblühend bauschend und eine Farbe nicht nur eine. Kalt. Mir dann gar nicht da gerade. klirre schön.

+Foto.

#s.

+Ein Ei gekocht.

#Was ist wohl noch da? Wieviel?

+Hart gekocht.

#Was kann schnell aber gesund? Nicht aber […]!. Und!

+Weil wegen soll durch sein, rieten oder mahnten sie.

#Hab ich noch Zeit für. Kurz auf dem Weg?

+Undkeine (hier ist ein Fehler, den habe ich gesehen, als ich mich wieder abgemeldet habe, dann habe ich mich wieder angemeldet, um zu…schreiben: hier ist ein Fehlter)  Rohmilchprodukte. Fleich, Fisch, dies das so und so. Zubereiten.

#Beutel bei? (Die pinken habe ich a) nach Aalen/Ebnat b) in die Schublade und c) nach Montréal gesendet, vermittelt, aufgetragen, ausgetragen. Der aktuelle Newsletter ist danke! Sah ich. Sehe ich an. Hab ich auch geschrieben. MMFDK. Marcia.

+Ess ich nicht. Eh nicht.

#schnell und total hungrig. Einkauf. Macht Lenkergeschlenker bei Gegenwind. Mach! tmanchmal Spaß.

+Das Ei ist sehr schön glatt und warm und es ist schön auf der Haut.

#Rosinenmeditation. Spinnt die? Sie?

-+!“§$%&/()=?`*Ä’_~\}][{:;.,@<>|^Masslos?

 

 

 

 

ich zitiere nicht. das ist falsch. hier geschrieben. sehr umrichtig.

 

 

 

 

28.12.2020

Susanne Kutters Schreiben BBK Berlin. Gelesen. Monopolartikel teilt Katja Schroeder, FAZ heute Artikel. Die Kunst, die Wichtigkeit, die Gewichtung, die Anträge, die Programme, die Galerien, der Kunstmarkt, die Künstler*innen, dies. Alles. Berechnungen. Vorjahr. Antragsberechtig. Ja. Nein. Kinder unter 7 Jahren. Und über und aber und Institutionen und Kommerz und keiner und Freiheit und Angst? Angstfrei. Frei über Angst. Ängste frei. Sich keine Angst machen lassen. Keine Angst machen. Niemandem Angst machen. Jemandem Angst gemacht zu haben. Sich ängstigen. Die Angst spüren. Sich Angst. Machen lassen. Sich selbst? Sich selber die eigenen bewußt und ich weiß das alles. Nicht. Was täte es den Arbeiten auf Papier an einer Wand zu hängen und bepreist zu werden. Ist das eine Frage. Zeichensetzung. Was tu ich eigentlich machen wir sie tun alle was. Das Internet ist Inspiration? Das Internet benutzt die Sehnsucht der Künstler*innen nach Austausch, nach Zeigen, Kommunikation. Die Menschen. Nicht das Internet. Die Chance. Das JA. Und die – gelernte? gebotene? gewählte? entschiedene? entscheidende? scheidende? überbordende? über Bord geworfene? geworfene? geschleuderte? gerotzte? gehauchte? gelassene? Unter-/Nach-/Vor-/Auf/Über-/Gegen- die Sicht. Weise heißt was? Wir haben über die Tage ein Spiel erfunden oder mehrere, die bestimmt alle nicht neu sind. Also. Das, was so hübsch auf den Bildern des Jahres, die erstmal einfach schnöde unterlagen und dann beim Ansehen als bildzugehörig angesehen wurden, also das erste hier ging so: gegenüber sitzten. Die tollen Fasermaler. Ja, darfst Du mitbenutzen. Ausnahmsweise. Oh, dankeschön, dann los. Jede einen Ansatz, eine Bewegung. Eine Bewegungsspur vom Ansatz bis zum bis hierhin und erstmal stop. Dann die andere. Gegenüber. Sitzend.

 

Dann noch: gegenüber sitzen. Augen zu. Stift aufs Blatt. Eine sagt der anderen, wie der Stift, was er macht. Wir benutzen erstmal Vokabeln wie „hoch“ „runter“ „links“ „rechts“. Nennen Zentimeter für das innere Auge und das Gefühl von Strecke. Benutzen dann die Uhr, das imaginierte Ziffernblatt, um Richtungen richtiger ansagen zu können. Sollte erst ein Tannenbaum werden, dann irgendwie ZickzackhochFahnenAntenne ok. Haus. Kein Eingang. Vielleicht auf einer anderen Seite. Oder die dürfen nicht raus. Rein. Oder Geheimgang unter dem Haus und Ausgang ganz wo anders.

und dann Augen zu weiterhin Diktat oder Ansage. Andere Bewegungen versuchen. Slalom. Oder auch mal mal ein Blatt oder eine Katze. Mit geschlossenen Augen. Sie rot. Ich blau. Es ist schön. Augen zu. Es ist schön. Gesicht mit Augen zu. Und dann Augen auf!

 

 

 

 

26.12.2020

Ganz schön Nacht ist es gerade. Ich kann nicht schlafen. Ich sehe ein Straßenschild beim Blick hinaus aus dem Fenster. Im Lichtkegel der Straßenlaterne, unter der es oft auch viel zu gucken gibt. Ihre Wärme lässt nächtens Wasserdampfnebelverwirbelung beobachten oder Tropfenbeschaffenheit und Weiterfallwinkelahnungen raus aus dem kleinen Bühnenfeld. Insektenbeharrlichkeit. Graupel. Sehr selten mal vielleicht auch Flockentanz, das weiß ich nicht mehr genau. Und Ostern saß da der Hund. Ein Hund. Ich hatte an Ostern auf Facebook das österliche Hundegeschehen beschrieben. Am Ende der nächtlichen Episode saßen dort ein Hund und eine rauchende Polizistin. Bei der Polizei waren wir am Vormittag des 23.12. – also jetzt – vor 3 Tagen. Geburtstag. Einmal quer durch die Stadt ziemlich weit um ein Fahrrad abzuholen, das nicht mehr im Unterstand stand, was ich anzeigen wollte, damit die Rahmennummer bekannt ist, falls es gefunden werden würde. War es schon. 100 m Luftlinie vom Entwendungsort. Eigentlich unbeschädigt. Aber ohne Korb und Schloss. Seltsam. Ich mache mir meine Gedanken. Und wir schließen die Räder jetzt besser an und das Tor? Keine Ahnung.

Das wollte ich so gar nicht jetzt eigentlich so starten. Ich wollte ein ganz dolles Empfinden empfinden, dem nachgehen beim Tippsen. Ein tiefes Lieben des Lebens. Ein in Tränen bisschen geraten sortieren. Ein Dankbar ein vielleicht Aufweisen und auch vielleicht Appellieren. Ein ins Bewusstsein rücken. Wird jetzt ist ja das rücken so Nomen, schreibt es sich jetzt da ist es ein Rücken? Anrücken. An Rücken? Das. Zensur. Gedankenumlenkung.

Auf Schönes Jubelvolles. Das ältere Mädchen hatte in der Münsteraner Klasse eine Chorbeteiligung und ich erinnere mich schnell an die gehobenen Arme und die im Winde wiegende Bewegung. …Baum, mit Ästen in den Himmel…. und die Chorleitung war eine ganz sensitive tolle Frau und die hat die Kinder immer sehr zu JEKISS verholfen und das war ganz fein und die Kinderstimmen waren sehr an den Punkt begleitet, der ihnen meinem Empfinden nach den richtigen Weitegrad und Raum – dazu verholfen hat. Jubelstimme. Nannte sie es und es durfte recht leise und zart und fröhlich und laut und im Wechsel und mit und gegeneinander. In der nächsten Grundschule gab es auch einen Chor. Einen sehr viel viel größeren, der in dem Ort sehr präsent auftrat und jede Festivität mit schmückte und besang und es gab ein starkes sowas wie Zusammenheitsgehörigkeitsgefühl. Es sei mir verziehen. Ich habe manchmal bisschen geschmunzelt oder musste bisschen weg. Kinderstimmen. Wie auch immer: was Schönes. Und auch der Leitung bin ich durchaus dankbar für das wirklich wirklich außerordentliche sehr sehr starke Engagement. Nämlich auch wochenends und überhaupt und auch einmal Heidelberger Schloss. Halt nicht mein Geschmack so oder so ein bisschen anders als dieser und das darf klar ja auch sein.

Es war immer Riesensause und Aufregung und Stolz und Mitdabei. !!

Auch das wollte ich eigentlich beim Aufwachen nicht genau, aber jetzt ist es Chor geworden und ich lobe noch ein Projekt in Erinnerung. Peter Moss und Jeanette Giese. Lustaufsingen. Kann ja suchmaschinen wer mag. Auch da blieb ich bisschen außen vor. Den Peter vornehmlich mochte ich sehr. Die bringen da was zusammen. Ich war nur wenige Male mit und dann lieber ….

Jedenfalls war das sehr einfach, die Freude zu spüren, die es bereitet.

Ich gedankenhoppse weiter zu einem Spiegelartikel, online, gestern. Krematorien in Sachsen überfordert. Ich will auch in Urne mal sein. Das weiß ich sicher. Und. Ersticken ist ein sehr schlimmes sehr schlimmes Gefühl, das Gefühl zu ersticken. Ich möchte schnell davon weg denken, wer denn nicht? Ich mich macht es wütend und ratlos weiterhin. Ich mich in einem eigenen Betreff und Verhalten. Ja. Weg. Hin: auf der Polizeistation der Fahrradaushändiger immer Maske unter der Nase und alle Masken da selbstgenäht oder bunt. Ich bin einigermaßen erstaunt. Ich dachte, die Polizei hätte Dienstkleidung und richtig Maske. Stimmt nicht?

Vielleicht testen sie allmorgendlich? Sich? Ich hatte keine Kraft oder Verve für Diskussion oder Nachfrage. Das ist also auch wieder einmal eine hier, die sich den Text hinterher schreibt.

Spielgel Online. Hopps. Eine Sachbearbeiterin Standesamt ein Satz von denen über sie: sie sagt, sie habe ein Gedicht geschrieben und schildert das als ihren Versuch der ja was? Klärung? Verarbeitung? Sich einen Reim auf die Dinge machen zu wollen ist ….Reflex? Kulturtechnik?

Mensch?

Und jetzt endlich wieder Jubelstimme als Auch der egal Wasse und Wies.

Ich suche jetzt ein paar Bilder von MitKindernProjekten und sage nochmal: es ist soviel wert!!!! Und wüte doch etwas, wenn ich darauf hinweise: es ist saumäßig unterbezahlt oder auch einfach untereinberaumt nicht selten!!! Und danke der aktuellen Kunstlehrerin auch meiner Kinder. Sie ist ein Wunder mehr unter denen, die Seelenfriedenarbeit und Guckmalwasdaentstehts und WasDukannstsssssss!!!! Ich habe in mir immer noch ein auch ein möglicherweise Dunkel. Die andere Seite? Ist es ja nicht unbedingt das eine schlechter als das andere. Ist es ja alles beim Empfinden und Fühlen und Denken ja möglich.

Ich habe einmal gesehen, wie ein Mitreiter sehr arg vom Pferd gefallen, das Pferd selber gefallen und teilweise auf ihn drauf und ich sehe noch sehr stark das erschrockene Weiß im Auge des Pferdes und das geht mir ganz tief ins Mark sein ich glaube Versuchen des schnell weg da mit dem eigenen Gewicht von dem Weich. Es gruselt mich und Summen ist hilfreich. Ich weiß nicht – warum überhaupt kooperieren Pferde? Ich habe da viel sehr Schönes und ganz ganz Schlimmes gesehen, durchfühlt… ich schere nicht über Kamm aber es kommen mir Termini wie „Vielseitigkeit“, „Springreiter“, „Turnierboxen“ aber auch „Bodenarbeit“ und anderes. Hartes und Weiches. Miteinander. Aufeinander. Nebeneinander. Gegeneinander ist meistens wegen ein Mensch ist da meistens ist ja, was da ist es wieder doch „schuld“. Manchmal einfach ignorant im Sinne von unwissend. Feist. Das Wort fällt mir ein. Bah. Und weg jetzt da. Denn viel mehr ist Fürsorge und Verlässlichkeit und Regelmäßigkeit – ja, gebe ich zu, stimmt, hat da recht.

Vielleicht nach meinem Empfinden wären die Arten des Umgangs, über die ich gerade nachdenke, auch als Guts und Schlechts zu bezeichnen. Ist an welchem Punkt wäre, ist das nicht subjektiv? Objektiv muss es ja eindeutig muss ja auch ein Bewerten da möglich sein und Praxis. Weiß gerade nicht.

Der Kajo. Karl-Josef. Das war einer mehr, ist einer. Ich mag viele. Glaube ich. Menschen. Sie mich vielleicht nicht alle und auch alle nicht alle nicht immer in allem, was sie wie sie, mich ja auch nicht ich selber. Aber. Der Kajo. Ich, seh ihn wieder und sag: „Mann, da hast Du echt noch Glück gehabt. Ich dachte….“ Er: „Nein, ich hatte voll Pech, wir sind ja gefallen.“ Ich kann das mit Worten nicht, wie der immer blitzte vor ganz spontan immer positiv. Echt. Der Kajo. Im Münsterland. Philippa war immer mit. Das war knalleschön da.

Und jetzt eine Liebeserklärung ans einfach mal schauen, was rauskommt und wie es sich fühlt unterwegs: ans huch alle gleichzeitig, parallel, wieviel Buffet kann ich bieten und wieviel Menue und wie tingeln und tangeln wir das gemeinsam so hin oder aus?

Mal mehr, mal weniger offen, je nach Rahmen und Bedingung und Gruppe und Entscheidung und Ansatz und…. je nachdem….und: Miniausschnitt aus allem, was ich durfte an „Vermittlung“? Ermittlung. Mittenhindrin. Mithin… und bei den wilderen Sachen oder weniger objekthaften habe ich nicht dokumentiert. Dennoch: eine Liebeserklärung.

            Tochterunternehmen / Dépendence

 

 

Neubergschule Dossenheim irgendwann zwischen 2014 und 2018

 

Neubergschule Dossenheim vielleicht 2015

 

Marienschule Münster, 2012.

 

Kunsthalle Mannheim. lab.Bode. 2019. „Wir konstruieren die Welt von morgen“

 

 

 

 

Förderverein Aktuelle Kunst Münster e.V., Ferienworkshop. Lincolnkids. 2010.

 

      

 

 

nochmal Neubergschule Dossenheim, irgendwann und klar haben wir das Stillleben nachher noch plastisch bearbeitet mit Messern und Schneidebrettern und eine Obstverköstigung vorgenommen. Kunst aufessen?

 

 

 

Neubergschule Dossenheim. Ja. Die stofflichen Wesen wurden schnell abtransportiert, sobald fertig gestellt. Das war schon mühsam bisschen. Batiken der kleinen Shirts. Nähen. Stopfen….aber so ein Wesen braucht bisschen Entpuppungsphase.

Die Selbstbilder konnten wir nach einigem Kommunizieren in die Ladenfenster der Geschäfte an der Hauptstrasse hängen. Da haben mitgemacht: eine Thaimassagepraxis. Ein Buchladen. Ein Schuhladen. Eine Bäckerei. Ein Kinderkleiderladen glaube ich…das war toll. Dossenheim gibt es ja eigentlich wegen der Steinbrüche. Also. Steinbruch. Straße und deshalb Häuser… und was es halt so braucht. Das mit der Hauptstraße ist ein Schauspiel für sich. Ich verstehe nicht ganz, warum es nicht ein geplantes Einbahnstraßenleitsystem gibt, oder unten in der Ebene ein Parkhaus und für den Rest E-Bus oder so. Es ist eine Gemeinde und ich habe erlebt, dass die Kinder nicht nicht gefahren werden, weil es zu gefährlich sei – wegen der Autos.

Wir haben immer sehr breit auf der Spielstraße gespielt – aber ich habe mitunter gefährlichen Körpereinsatz eingesetzt….ich mag Dossenheim als Lebensstation schon auch. In wüterigen oder einsamen Phasen habe ich es Dosenheim genannt.

Menschen da. Sind klar auch wunderbar. Gestern haben wir es konstatiert:….die Kinder können das Dossenheimlied nicht mehr.

Wir mussten echt lachen. Ich rufe vielleicht morgen also nein heute (es ist jetzt 3.34 Uhr) jemanden an und bitte um naja vielleicht Jubelstimme?

 

 

 

Das war auch nochmal ein Workshop, den die Kunsthalle Mannheim möglich gemacht hat: Mach mir die Welle. Ondines. Laurens… da durfte ich mit Anna Kleeberg zusammen arbeiten. Sie hat mir gestern ein Märchenvideo gesendet. Da spricht sie ein Märchen in ihrer Version. Sterntaler!!! Danke.

 

und hier noch mal lab.Bode, Kunsthalle Mannheim, Denise Koch hat das ermöglicht und klar Frau Prof. Dr. Höfert und es gab von mir ein stilles Hinüberwinken zu natürlich Heike Kropff, die ja die Kunstvermittlung der skulptur.projekte Münster 2007 realisiert und verantwortet, übernommen, belebt, gelebt… ja, und jetzt ja Berlin…wie der Ermöglicher*innenreigen dann noch weiter – also welche Perlen auf den Faden gefädelt sind, bis es dann un-natürlich so ist, dass Jugendliche in ein Museum kommen und dann ja, was will mensch da? Überhaupt? Kunst kann da – aber auch allenthalben, allüberunter und zwischen hinter halt überall sein…(?) ich habe einen Künstler entdeckt, den, der es gibt ganz schön viele tolle und jetzt brauch ich Milch mit Honig oder was anderes Wärmendes…

21.12.2020

Krass sparen bei Geschenken

Stückzahlen

Klientin

den bedienen wir

da sieht man‘s super

das ist die Ausgabe, also das ist der Preis

die Politik hat sich überlegt

die Politik hat sich‘s überlegt

Ausbildungspauschale

Kooperationspartner

Beschewerdebogen

Oberflächenbereinigung

Nachtisch

das ist dann eine andere Personen

27WhatsApps

Salbei, da hilft Salbei

Brückenteam

keimfrei

diese Nähe, ich will das nicht

bleibt wichtige

was übrig bleibt

erübrigt sich

die Melodie im Ohr

wann geht das weit

Phantasie

huschhusch

also

Reserve

was wir bekommen die anderen das alle auch gegen pauschal betroffen betrifft

zu Treffendes bitte ankreuzen

Du redest leise

und da ja wie

an Selbstvergabe – Ausgabe ihrer / Ihrer selbst – mag – sein

längs, längst

über

haste nicht gesehen

BING

ist es nie gewesen

selbstverständlich

redend

für sich genommen

ganz alleine mit Hund

Das müssen sie ja nicht alleine machen! Den Druck sollten wir ihnen endlich nehmen!

Ich hör‘s so gerne.

Der Mund schmeckt nicht meiner.

Und hinter Euren Kulissen?

Ihr könnt das viel anders als wie und Ihr könnt was!

Bleibt mal auf Deinem Planeten?

Wo nochmal ist das Distinktionsmerkmal?

Was schenk ich ihr jetzt?

Nur eine Frage. Die stellt alles.

Ich fahre immer noch so hinter ihnen Rad, dass mein Körper ihren schützt.

Ich fahre immer noch so hinter ihnen Rad, dass mein Körper sie schützt.

Ich fahre immer noch so hinter ihnen Rad, dass mein Körper den ihrigen schützt.

Sie schenkt mir eine Amarylis und die Graphik eine andere als zunächst aber „Fügung“ der Titel – ich möchte das nicht annehmen. Sonicht. Wir finden den Kompromiss. Und die Amaryllis hat zwei l, dann ist nichts mehr rot und bald geht sie auf.

Spontan, Sophie!!!! Danke und. Es tut gerad weh. Wenn wieder starker Moment, schreibe ich gerne inhaltlicher. Danke für das Erzählen Deiner Erfahrung!!!! Weißt Du? Gerade war K. F.- G. in meinem Hausflur und hat mir eine Amaryllis geschenkt und wollte mir eine Graphik schenken-das erlaube ich teilweise-ich bat um Kontonummer und dann mach ich was und Betreff wird „Festpreis“! Ich freue mich, dass es Deine Haltung in der Welt gibt! Frohe Tage wünsche ich Dir. Herzlich grüßt Karin

und DANK an Heike D. : „Gute-Laune-Gedicht“ lautet der Betreff immer kann ich das nicht immer aber für die vergangene Woche:

Ringelnatz, Schenken.

Gedanke.

 

18.12.2020

Das erste Mal gesehen, war er 4 und jetzt 18 und whatsappt mir: kannste mir was empfehlen? Kunst/Design und in dem Text steht drin „zum Lernen“ und ich tigerte am Regal vorbei und dies und das und noch vielleicht Link und staedel digital und aber ach und dann gegriffen mal zuerst: David Castenfors: Olle Eksell, weil. Und IKEA und Skane und Hanne und Minigolf und Choclad und dann auch Kunst und Leben, da war ist doch also, da kam ich dann und such ich doch und greif mal was und oft daneben…und manches ist griffig und anderes ist autsch und ich habe es versendet und sofort Kleinanzeigen und wieder haben nochmal auch für mich…und meine Kids – die Doppelaugen, das sitzt, auch, wenn Besuchsalter zwischen 3 und 7. Und dann was gehört und was gespielt oder gemacht oder nichts dabei. Weiterdings. War doch klar.

 

 

 

 

 

17.12.2020

jetzt.gerade.nicht.nur.gerade

wann ist Du glücklich? Welt? Wann ist sie er´s sind sie doch jetzt.gerade.nicht.nurnicht.nur.aber.doch.klar.schon.nochdoch?

 

 

 

 

16.12.2020

Wofür Menschen bewundert werden.
Männer. Frauen. Alle. Kinder. Von außen. Von innen.
Ich bewundere gerne? Anerkenne! Leicht nicht leicht?
Siekenne nicht immer.
www.

heute nix Links, keine Richtung. Kein Punkt. Keine Position. Kein Außen. Was? Innen. Bewundern. Das Wort schonmal. Das ist ein Anfang. Oder ein Ablenkunsgmanöver

 

 

 

 

 

Übrigens.

 

 

 

 

Ich bewundere gerne.

 

 

 

Manches. Vieles. Einigermaßen. Ziemlich. Also viel. Um mich rum. Das ist halt Blase? Um rum. Wie kann die weit weit weit weit weit offen. Also weg vom Punkt?

15.12.2020

Sprache ist viel.

Bild auch. Ansehen.

Betrachten.

Könnte kann sein. Dass das………Adjektive. Sprache. folgt. nicht. also keine*r. nix. Folgen ist ein total […] ist vielleicht […] hat?

ich denke zurück an Linda und ihre Band, von der ich nicht wusste, dass  und sie anhörte und gar nicht so dachte mehr so Wortlautspiel hier als Wort – nicht wegen qualitativ total wegen qualitativ!!! Das? Das? Echt? Hätte ich habe da ja das ist sie aber die Kombi Kombo und verzeih, wer ist da dran, diese langen Soli, da hab ich persönlich immer auf Linda also ich bin ja so ungeduld und vielleicht kann ich das anders auch das also ich war ganz und sagte: dass Du Dir das erhältst und sie ganz sofort : Replik, das erhält mich und das ist eine Redundanz hier eine Wiederholung ein wieder Holen das war hier schon mal Text. Auch hier.

Gute Nacht

Guter Tag und gar […]

Kunst. Erhalten. Gesellschaft macht. […] hm. Hm.

Schschsch

 

 

14.12.2020

 

 

13.12.2020

Heute mach ich das so. Ich denkedanke einem in Bottrop, einer in Heidelberg, noch einer da, einer in Münster, noch dreien da, einer in Bonn und dem Jungen da auch. Dem Malte aus Dresden und den seinen danke ich. Der weiß gar nicht, was sein Name auch macht. Und ich danke auch Philippa in Hamburg und vielen sei Dank und Warm und wohlig und friedlich und Kerze und Licht. Ich bin selbst nicht so super super gut da drin. Ich will denksleundlenksle immer dies und das und noch mehr oder gar nichts davon, lasst mich, mir meine…

hier die Lieblingslinks des Tages. Ich Faultier. Ich habe heute klaviert und es ist fies, wenn Hände anders machen als Kopf oder am Ärmsten dann sind die Ohren. Aber das Lachen lächeln ist besser als.

Ok, on y va:

Bestenliste des Tages:

http://www.gertrudneuhaus.de/images/pdf/2021_Kalender_zuhause.pdf

https://stop-to-go.blogspot.com/2020/12/stop-to-go-heit-go-to-next-stop.html

https://burg-vischering.de/termine-und-veranstaltungen/

https://www.kunstvereinunna.de/2020/Omnia-Katalog.pdf

https://www.renehaustein.com/

https://www.instrumentamusica.eu/sponsoring

https://picclick.de/FILZGARTEN-LED-REGENBOGEN-TRAUMF%C3%84NGER-FEE-Jahreszeitentisch-NACHTLICHT-ELFE-193651641627.html

Und Text zitiere ich: einmal Verfasser: René Haustein:

[…]

Vielen Dank dafür und ich hoffe, die werden M. gefallen, als 14 jähriges Wesen ist man ja doch sehr wählerisch, aber danke dir für Dein Vertrauen 😉 Danke auch für Deine Offenheit ich wünsche dir und sende dir Badasspower für gegen den Krebsidioten, dass dein inneres Höllenfeuer ihm den Hintern heiß macht sich zu verpissen gefälligst links rechts voll auf die fresse Kombination ! Biis die Tage 1000 Grüße René

 

und einmal schon ich, aber aus Email an C.K.:

das ist ein so schöner Newsletter von Dir!!!! Ich umarme Dich. Ich weiß, ich war nicht immer leicht zu nehmen für Dich, weil ich so unter Strom stand. Das Alles, was ich liebe und wollte und wünsche und sehne, das macht reich und ich versuche nun die Wut, die mir gekommen war, aus verschiedenen Gründen, nicht unbegründet würde ich sagen, als Energie zu fassen und positiv zu richten. Ich weiß nicht, was dieses Krebs, das ja auch Teil meiner selbst, meine mutierten Zellen, oder auch einfach in voller Un“schuld“ Schuld ist eh was blöd. Ich umarme in guten Momenten alles. In schlechten erscheint mir, ich werde erdrückt…ich danke Dir für Deine Präsenz. Es gibt viele schöne Seelen. […] Fühlen ist besser als Denken? Das beides denke ich trennt sich überhaupt gar nicht. Lässt sich gar nicht trennen… ich säße gerne in der türkisfarbenen Küche und Du erzählst mir was von Dir und ich stelle mir die Eieruhr und spreche 60 Minuten Dir nicht! rein! Herzlich: Karin

 

 

 

12.12.2020

 

10.12.2020 immernoch?

 

 

Herborn oder auch Heidelberg, irgendwann 2016, DIN A 5, weiß nicht, ob ich die noch hab. Hier im Computer jedenfalls ja.

 

Geranien. In diesem Land. Es ging eingentlich um Oleander. Jojo ist Pflanzenphysiologe und ich erzähl ihm von meinen Versuchen und Verhandlungen mit den Pflanzen. Dem Oleander ging‘s gut bis zu: im August doch runter für eineinhalb Wochen. Ba-Wue. Verwandtschaft. Fest. Da war er auf sich gestellt. Ich hatte, konnte nicht heben, wuchten da, da wusste ich ja noch nicht, warum, oder wusste warum, aber nicht richtig.

Da habe ich ihn allein gelassen. Ausgesetzt. Gestellt auf dem Balkon. Das war übel. Aber noch überlebt ganz gut und ich bin nun in ‚Was braucht‘s‘- Experiment, mich schafft nicht alles. Er hat so Schoten gemacht. Wenn sie Stress haben, sagt Jojo. Schnell. Von wegen. Reproduktion. Ok. Schneide ich die ab? Nein, warte. Wenn sie aufgehen…probier mal. Ich: puh, mal sehen. Befruchtung kann er das selbst also von selbst mit Hilfe oder braucht es da ein oleanderdichtes Bewuchsfeld? Nicht sicher. Zu sagen. Aha.

Geranien und Widerstand und in Stuttgart gibt es am Kunsthaus da Schilder unter den Simsen, darauf Typo GERANIEN – ich weiß nicht – irgendwie Serif in meiner Erinnerung, oder wird da mit Typo gespielt? Weiß nicht mehr. In Schweden mochte mag ich die vereinzelt im Innenbereich gestellte häufig hellrosa Pelargonie als Einzelsolitärwesen. Die mag ich. Hab ich versucht. Hat auch kurze Zeit ganz gut geklappt. Jojo absolutioniesiert mich, das Wort gibt es. Das geht. Das könnten andere Züchtungen sein, als die, die Du hier gekauft hast. Aha.

Ich habe mir befohlen, nur Blau, die ganze Rolle. Ich glaube, Befehlen ist Bockmist. Ich fühle in allem doch bunt. Aber ich bin noch nicht sicher, was ich eigentlich wie fühle. Darüber denk ich noch nach.

 

10.12.2020

Auszug Notiz vom 08.12.2020: […]unser voicemailAustausch ist der beste Pott-Cast, das ist für mich das Wunder schlechthin. […]

Auszug: […] dass Du dieses Poster suchtest/suchst und nach 25 Jahren dachtest, ähhhh, was mit Kunst, die Karin und das just nu, dass….das ist sehr Chagall hier alles gerade. Der lacht bestimmt leise und schwebt bisschen was weiter. Mit Fidel. Im Dunste von […]

Dir eine wundervolle Woche. So kleine Mädels habt Ihr. Da wären meine ja beglückt und sie kümmern ganz passabel! Sie tun auch anderes. Aber Kleine-Kinder-kümmern, wenn dazu gestimmt, sicherlich sehr sicher. Echt. Da könntet Ihr ausgehen! Windel ok. Windel. Da wären meine jetzt vielleicht nicht so sicher. Könnten das aber vielleicht per Tutorial lernen. YouTube oder so. Herzlich Karin

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Natur Kunde. Museum.

Ist Tristan Otto aus Montana ein er? Wie versendet? Als Bausatz? Zahnschmerzen hatte es. Das ist so lustig traurig. Warum steht Tristan vornan? Hatte Ottos Papi weniger? TRIX nix markiert. Grube Messel – ich kenn nur das braune Autobahnschild. Ne, war ich noch nie. Auch nicht. Ok, wenn Du‘s sagst, dann ist das vielleicht wirklich voll sinnvoll.

Neue Leitung.

Die Ute, in Bethel, wenn immer möglich, sammelte sie immer Steine und wusste da viel.

Ihre Sammlung. Teuto. Ja, die kleinen Zeichnungen, ein paar davon hab ich noch. Ja, und ihre Tasche mit Etuis und Stiften steht unberührt. Ja, bei mir. Sie hat ihrs noch ins Landesmuseum Münster, ja Naturkunde. Untergebracht. Davor diese Riesen, da, ja, meine auch – voll schön zum Klettern. Klar. Ja. Das, da waren wir auch. Oft. Stimmt, ist von Euch aus auch gar nicht so weit. Jetzt halt gerad nicht.

Bulette und Knautschke. Das Internet kennt Geschichte?N?

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Erstkontakt Anruf. Das ist der Ort, falls, da möchte ich hin. Wenn. Falls fällt ‚falls‘ jetzt jedenfalls weg? Nur noch ‚wenn‘? Das gilt doch für alle, gleich!

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Notiz gestern:

nicht klein sein, um als so gedacht zu werden

nicht dick sein, um ‚verdünnisieren‘ als Verb

kreiseln, um anzuecken

Transparent für keine Klarsicht

nicht lieblos, um lieblos

nicht falsch, um richtig

nicht richtig falsch

zu nah, weil zu nicht

nicht, weil zu fern

zu ob, weil nicht ah

zu ahhhhhber und: zu!

Ja und zu nein

und zu Blicke

zu krumm für jetzt gerade

zu flach, um linear

zu Strich um zu Anfang zu durch

durch und durch

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In der Tiefe sitzt die Überzeugung. In spontanen settings lacht sie knallraus.

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 Metapher, eingeschrieben, Modell. Muster. Klar, ist klar. Da. Weg von. Ja, immerhin: Weg. Über Schreibung. Mitläufer*in wider Willen? Wieder?

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Das hier fiel auf im Internet:

Neue Narrative

nennt sich der account. hm. Alle sind dran.

?

?

ein Spruch da ist gelb hinterlegt. Den nahm ich mir. Speicher. Das jetzt.

 

09.12.2020

 

 

 

07.12.2020

Derselbe Text zu unterschiedlichen Zeiten war nicht wie ist.

Und das hier: ich muss schon manchmal bisschen den Kopf schütteln oder auch fast lachen, wenn mein Blick sowas sieht und zack, Handy und. Dieses Bild. Ohne Sprache wäre mir das jetzt echt zu echt dicke. Ich hab das trotzdem rausgegriffen. Heute. Fiel mir das auf.

 

mittags:

 

abends:

 

 

morgens:

Rückverfolgung. Aussagen. Pausen. Kontakt. Nähe. In und außerhalb von. Schule. Abwägen.

Fazit: sie geht. Mit 12 Jungs. In der Mädchenkette tauchte sie nicht auf. Die alle sind in Quarantäne.

hm. selten mag ich jemanden wirklich wirklich irgendwie ja. Mag so viele. Mag. Mich nicht immer. Mag nicht, dass ich nicht sanfter gesagt habe, das ist nicht gut, das nicht. Ich mag nicht, wenn Du, wenn sie, wenn wir, wenn die, das, so oder so, machen.. Leben. ..sie merken es nicht mal. Sie fühlen sich selber so leicht verletzt und sind es ja auch wer schon ist inwiefern wovor.  Ach sicher , dass. Das. Und selbst? Und jetzt? Manchmal muss ich schmunzeln beim Beobachten, wer wo was wann warum und weshalb die Entscheidungen vielleicht in welcher guten oder schlechten Hinsicht oder Absicht. Ich. Du. Er. Sie. Es. Wir. Ihr. Sie. Sie (hier Kleinschreibung eigentlich, aber da war ja. Ein.)

Komm. Auf welchen?

Gespräch. Rund um das eigentliche Thema. Den Plan. Die Strategie. Die Balance. Den Versuch. Die beabsichtigte, desiderierte. Wirkung. Neben. Gegen.

Gespräch aber: Gelände. Bauen. Gebaut. Vergleich. Orte. Menschen. Gemacht. Funktion. Ästhetik. Zusammengang. Graben. Dünkel. Dümpel. Staunen und Launen und Mit Sprache und Zeit und wofür weshalb nicht. Wessen Wissen wird involviert / angefragt? Welches Was ist dann da? Steht da? Von wem wofür wann wie dahin gestellt? Uniklinikgelände. Die sind ja. Also. Wirklich.

Ich entwickele sehr vorsichtig Annäherungsstrategien und merke, das ist sehr interessant.

Sowieso schon und jetzt nochmal mehr?

Corona. Ambulanz. Improvisation. Umplanungen. Logistik. Das ist mal noch echt was sehr – also da wird, soweit das eben überhaupt sichtbar ist, soviel sichtbar. Erfahrbar.

In NRW habe ich 2012 mal mit der Architektenkammer zusammen ein Projekt gemacht. Das Wort „Projekt“, wenn ich es schreibe, hört sich an wie etwas, also, da hab ich gehört… was. Das da in Münster also hieß „Gefühlte Räume“ und 32 Mädels, Architektin und ich waren im Stadtraum und auch der Schule raumfühlend unterwegs aus unterschiedlichen Wegen; beim Wechsel nach Heidelberg war das IBA Dings, erschien mir interessant. Meine Sprache. Ihre. So richtig ZUSAMMEN oder TEIL HABEN oder SEIN oder BEITRAG. So richtig ist das nie. Was. Geworden. Gewesen. Jetzt.

Heidelberg. Metropolink fällt mir da. Also. Letztes Mal am HBF – ich muss schon sagen. Auch da kenne ich seit 2013 und anerkenne ja auch partiell, allerdings. Hola. Stadtbild. Wer prägt es an welcher Stelle und auf welcher Ebene und wie – wird es wem was bitte. Wie denn? Gerecht??????

Ich liebe viel. Und jetzt.

Das soll nicht so doofe klingen, aber es fühlt sich so an. Ich löse mich auf. Ich sehe mich an und mich nicht mehr. Mir. In die Augen. Sehen. Ihr. Euch. Ich wünsche allen das mag kitschi oder auch Zeitgeist, Trend, Lifestyle. Ich wünsche dennoch den liebesvollen Blick. Allen. Allem. Gegenüber. Das ist bin lieber bin ich das als das nicht?

Wer denkt hier was zu? Partizipation. Das wäre dann der nächste Klopps. Ich lächle hieraus hinaus. In die Weiten des ….ja, Engen des? Was? Netzwerks? Gewirk?

 

06.12.2020

 

 

 

 

 

oder eben auch einfach ma.nix.unddann.wiederwas.das

 

 

05.12.2020

 

04.12.2020

Heute Morgen. Das hatte meine ältere Tochter früher immer nicht gut verstanden. Was damit gemeint ist. Wann?

Also heute Morgen habe ich auf Facebook diese zwei Fotos hochgeladen.

Links: ein per whatsapp mir gesendetes Foto einer nahen Verwandten und rechts ein heute an eine nahe Verwandte versendetes Grußkäferkartendings.

Diese Springerli faszinieren mich wirklich. Die Modeln oder Formen sind total kompliziert. Auch die Backerei recht difficil und der Geschmack, das Anis. Härte/Weiche. Ein so eins und es langt sehr lange.

Und wertvoll. Spanne. Es gäbe da einen echten Handel und Markt dahinter und es könne richtig viel Geld für manche Modeln. Interessant. Wie machen die Preise da?

Pfau. Rad. Pracht. Ikonographie. Bilder. Traditionen. Eigenheiten. Themen. Menschen. Mahnen. Feiern. Plustern. Oder das Gegenteil. Was ist das Antonym von plustern. Heißt es bei einem Verb Antonym. Was sind Worte. Was sind Wörter. Hierzu habe ich was vom Spiegel beim googlen gefunden. Das passt, aber ich behalt‘s für mich oder zum Googlen oder anders Suchmaschinen. Ich bin dann ja doch echt eine von den Nutzerinnen, deren Daten im Netz…also, ich denke, es geht aufgeklärter oder bedachter oder weniger offen. Geht.

Wir geben denen wer sind die uns geben wir uns eine ganze Menge. Free. Gratuit. Und bekommen: Plattform, Inspiration, Austausch, Netzwerk, Angebot, Resonanz, manchmal schlechte Gefühle, weil das so oder so ausfällt oder rüberkommt von anderen und dann antonyme ich plustern oder halt verlor auch mal die.

Rechts: ich hatte eine Scheißnacht. Ich hatte eine Scheißnacht und danach mache ich Frühstück. Mit. Trotzdem. Klar. Alles, was ich lebe, spiegeln die Kinder, bekommen sie mit, drückt sich manchmal durch sie aus in ihnen, habe ich Verantwortung haben alle Eltern Verantwortung spiegeln die Kinder alles alle ob mit oder ohne eigenen Nachwuchs.

Gerade hat mir das Zooming, zu dem Kulturstätten sich Corona-bedingt entschließen die letzte Hälfte eines Meetings oder einer Vorstellung/eines Vortrags ins „Zuhause“ gebracht. Es tat wohl. Es war schön. Es ging werkimmanent und biografisch um ein Lebenswerk. Um einen Nachlass. Um Menschen, die sich Hingabe, Zeit und Hinwendung vornehmen, sie mobilisieren, dafür einstehen, für den Nachlass einer kunstschaffenden Person.

Es gibt viele Kunstarbeiter*innen oder Kunstschaffende oder oder. Wenn sich Zeit genommen wird, ein Werk wirklich mal wenigstens ausschnitthaft wirklich wahrzunehmen. Dann.

Ist es anders, als ein Werk in einer Ausstellung zu sehen. Egal ob jetzt wirklich nur eins in einer Gruppenausstellung. Oder eineR hat mehr Raum und mehr Werk und es ist dennoch nur ein Ausschnitt und Retrospektiven im Raum finde ich ob der Vielfalt der Fragen und Themen auch immer so und auch immer so.

Das Format dieses Bilderzeigens und Drüberredens fand ich schön. Websites und Recherche und hinterhersehen und -lesen von einzelnen Positionen der Kunst oder Werken. Das macht mir Spaß. Ich bin allerdings wie viele beschäftigt mit wievielen Wies und Was‘‘‘ und Pfau und Plustern und Antonym. Und Kekse backen wir derzeit auch. Allerdings ohne Modeln.

Hier noch zwei links, die ich kopiert habe heute. Das lese ich aber noch. Ich habe noch keine Meinung dazu, außer der, die ich vor Lektüre habe und die mich diese beiden Dinge herausgreifen ließ.

Aus dem, was der Algorithmus oder irgendwes mir zulenkt und -leitet und Profil und aber.

Maske. Ich habe auch dazu und zu Corona und Sachsen was in der Zeit online gelesen. Und mich geärgert. Diejenigen, die hier in Dresden in meiner Wahrnehmung schon von Anfang an aus verschieden ähnlicher Haltung und Gründen sehr auffällig im Stadt- und Straßenbild keine Masken tragen, sind keine homegene oder eindeutig zuzuweisende Gruppe. Es sind viele. Verschiedene. Und solche, die die Maske tragen. Auch. Es wird nicht sehr streng kontrolliert oder angesprochen. Selbst die Taxifahrer*innen, Dauerauftrag, Transport. Antrag. Stattgegeben. Ich bin jetzt echt Maske. Und muss selbst die andauernd bitten. Bitte, setzen Sie sie bitte auf. Ja, auch über die Nase. Ja.

Meine Scheinheiligkeit? Mein Sagen und nicht. Angst und keine. Liebe. Schon. Ich denke schon. Für gar nicht so wenig in hier.

Das mit den Fotos/Bildern mach ich vielleicht morgen noch hier rein. Gerade klappt da was nicht, ich verstehe es nicht. Guck ich morgen. Wieder weiter.

Hier die Links:

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/leben-und-gesellschaft/alter-einsamkeit-89518?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

 

https://www.jetzt.de/musik/henning-may-von-annenmaykantereit-ueber-neues-album-12?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Les ich jetz. Heute Abend.

03.12.2020

Nacht zum 03.12.2020, Dresden, Wachwitz

Die Woche war viel furchtbar länger als viele andere vor dieser. Ein Segen ist sie endlich vorbei. Muss wieder. Was aufschreiben. Gut geschlafen. Qualitativ. Aber der Baum behält recht. Und ich übe nochmal.

Erst war‘s so. Dann so. Dann lag ich bisschen fing ich an mal nochmal wach zu liegen und so in die Raus zu denken. Und dann irgendwann an K.. (Ein Punkt für Abkürzung und einer für Punkt? Oder nur einer. Ein.?) Dem geht‘s nicht gut. Dem ging‘s jetzt länger nicht gut. Er beschrieb mir per voicemail ein bisschen wie und das ist ja auch nochmal anders, als Beschreibung. Er beschrieb ein bisschen wie es ihm jetzt gerade und länger geht und ich war ruhig aber Alarm. Jetzt ist er zum Glück in der Klinik. Ein ander Mal wird er bestimmt wieder wo anders sein und dann geht es um was ganz anderes. Aber jetzt so. Ein paar Dinge fragte ich ein bisschen an und er sagte, ja hätten sie auch gefragt, gesehen, im Blick. Andere Dinge kann ich nicht wissen. Aber manchmal ist es so klar, dass es keineR sieht auch nicht mensch sich selbst. Er soll bitte, wenn sie da sind und er kann viele Fragen stellen. Nachfragen. Ich hatte früher weniger Misstrauen. Das hab ich verlernt.

Dann dachte ich ein bisschen dorthin und da und sendete dem Dirk und der Julia einen link, den letzten, den ich hier teilte vor langer Woche irgendwann mal diese letzte über vor.

Hyun Gyoung Kim. Das war meine Ateliernachbarin in Münster. Ich mag. Kenne. Bisschen. Kenne. Sie. Die Stimme. Sprache. Die Form und -ulierung. -el nicht.

Aber den Baum. Den kenne ich vielleicht auch. Durch ihr Fenster. Ich habe ihn nicht gleich gesehen, sondern. Na. Gut.

Der Kunstverein in Heidelberg – da gab es mal eine Mitgliederausstellung. Die war so: jedes Mitglied stellte was aus der eigenen Sammlung zur Verfügung und einen Text, warum, weshalb oder einfach wie oder was. Das war ein ehrgeiziges Projekt und ein irgendwie kess. Und auf Wand…

Jetzt habe ich wieder das Sprachproblem mit Possessivpronomen und suche wieder mehr so ein Bezugswort eins wie so ein Bindestrich. Also: hier so, das was ich und – Hyun Gyoungs Zeichnung.

Der Rahmen war so ein dazugefundener von Gertrud Neuhaus – auf den Punkt schräg. Für andere sicherlich ziemlich. Der Zeichnung wurde geholfen.

Und ich guckte neu. Hinterher.

Also: Dirk und Julia. An die schickte ich eine nächtliche Mahnung. Die wissen ja, meine Wochen sind gerade wie alle aber nicht. Die haben was gemacht und keine Rechnung gestellt. Das ist oft schön. Das ist oft blöd. Diesmal auf jeden Fall falsch. Die Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kunst … und ich bin ja nicht blöde, ich sehe ja selbst auch die Dopplung, auch meines Bodens. Jedenfalls. Mahnung. So geht das. Vieles. Nicht. Viele haben gerade nichts. Die Kunst in der Zeit. Da ist die Gesellschaft auf den Plan gerufen. Ja eben jetzt gerade gänzlich total.

Fakten. Wissen. Mehr. Andere. Mehr. Das schimpf ich mir zu.

Center of literature. Die Burg kannte ich lange, auch Rüschhaus. Center erst nicht so lange Zeit.

Ein Gedicht. Eine Schülerin. Wenn sie, dann sie. Nicht immer. Häufig auch woanders der Fokus oder nirgendwo so fix. Aber. Eine Arbeit. Analyse. Interpretation. Text. Ein Lehrer. Eine staunendes Lob. Eine CD. Eine gruselige Stimme. Guter Text.

Und. Mechtild Frisch ist meine Professorin. Ich habe oft nicht verstanden, was sie sagt, aber doch. Und dann wollten wir einen Kaffee holen und sie lief links. Also. Aber ging.

Ich könnte hier vielleicht – ich zähl nicht – schon listen und Begebenheiten, bah, das klingt bah, Listen. Als Verb mag ich es nicht. Als Namenwort? Jedenfalls kann auch mein Denken nicht gleichzeitig, ist eins nach dem anderen. Das mit der Linienform sei mal so dahingestellt. Sehr wichtige Begegnungen und Menschen.

Lege mich wieder hin.

Die Mechtild macht gerade, also aktuell, „Nothings“ in Köln. Verzeihung bitte, falls Kleinschreibung korrekt ist. Ich sehe das später nach, wie Du das schreibst.

Die sehen ist für mich Ja. Übersehen passiert andauernd.

Auch Misssehen. Auch genau.

Ich höre was. Es passt zum Setting und mood. Bisschen zu sehr wäre das aufgetragen. Getragen. Kitsch. Was ist Kitsch?

Ist nur hier. Das Geräusch. Im Moment. Gut.

 

02.12.2020

 

01.12.2020

https://www.youtube.com/watch?v=edtCSqOaHU8&fbclid=IwAR2rYaIHUY3Yc_MSoUoCSsXBAg2J_I_1JOuJLBajPtwgb0S9lzXer3hx0po

30.11.2020

      3. Überlegung.Und gerne frage ich, was lesen, wer das alles schon wie vor und hin und her gedacht hat. Ist es nue.

Die Verunsicherung – nicht Ängstigung – das Wahrnehmen von Nichtfestigkeit als Potential. Als Potential zu. (das muss, will was in mir,  doch schon resultieren, zu nicht, nicht zu, zu nicht zu, nicht zu zu:) Verharren, Zögern, allerdings doch, Verharren kann. Hinsehen und Hinfühlen meinen. Nicht leicht machen. Auf und davon. Also nochmal: die mögliche Folge aus Verunsicherung ist: darin Sicherheit. Mit  Sicherheit der Verunsicherung begegnen. 

Kunst kann nach meinem Erfahren da am tiefsten verunsichern, wo nicht sicher ist, ob Kunst ist. Das ist sie nie. Eh nicht. Wann ist Kunst? Wo? Wie? Es gibt jedenfalls Räume und Formate, die Menschen geöffnet werden oder präsentiert. Die Kunst geöffnet werden oder präsentiert. Ein Wort für alles gleichzeitig? Du, das , was, hier, jetzt, genau. Ist dies. Hier. Performativ ist immer. So fest auch immer egal welche Setzung, Stellung, Zeigung. Wenn Raum und Format nicht als Display schon als solcher er- oder bekannt? Ist es dann vielleicht kunster? Wenn Platz weil nur Lachen. Dann vielleicht auch. Wenn leises Einvernehmen einnimmt und sofort hinterfragt. Ich werde nun eine Woche nicht schreiben. Wie lang die Woche ist, weiß ich nicht. Sprache weg. Open mind und was sie alles für das schon an Sprache. Gesetzt haben. SpracheKunstKosuthuntervielen. Pssst.

 

  1. Der frühe Vogel, das Nesthocken und Wägen. Eine hat Schule. Eine hat Klassenquarantäne. Jetzt etwas vor? Dem Licht sitzen und reinsehen ist auch Politik?
  2. spätererer aber auch vor Mittagsgedankengang, wenn – es ist fällt total schwer ist unpopulär gar nicht wollen können sie  wir die da aushalten, wenn etwas oder ihrs oder wenn was – also nicht „wichtig“. Visionär. Elementar. Nicht beim Schopfe… das ist nicht. Kein Raum. Zeit. Hat niemand zu haben alle wünschen sehnen sich? Zeit. Was? Element?

 

29.11.2020

 

vom 28.11.2020:

…wenn da ein Wort. Auf der Zunge. Die schwillt. Oder. Stellt sich quer und Fragen oder nicht aber es stellen sich einige, die welche stellen.

Das Wort macht sich so fest. Es kann erstmal durchgesortiert, umgestellt, aneinander quippverkehrt werden. Wie viele Worte stecken im Wort? Vielleicht 11? Dann ein was: Elfchen? Oder eine Mannschaft. Verstärkung. Be.

Schafft man was. Stärke. Verben. Schwache. Beugen. Nicht. Entlehnen.

Schafft was, das eigentlich schon da war, durch Neuaufstellung, hoppla, gar nicht so gesehen. Vorher bemerkt. Vorgemerkt. Auf. Schlag auf. Lugen sich an. Leihen sich gegenseitig einzelne Staben. Reihen um. Auf. Die Kette. Stapel. Stabel. Starker Schnabel. Harte Nuss. Schnabelformanpassungsvermächtnis. Vermögen. Wem spricht das zu? Und was kann da raus? Hören. Tönen. Der Ton. Piepsen. Trillern. Pfeifen. Krächzen. Trillern. Trällern. Trudeln. Tirillieren. Jubilieren. Singen. Rufen. Stumm.

Vorhins ab…“schafft“ wollte ein Gedanke wollte anders abbiegen. Frauschaft. Mensch. Schafft. Rückhin. Wärts. Werts. Das macht zu schaffen. Spielführend. Ernst. Ansagend. Anklagend. Anrede. Impuls. An Rede. An. Stift. END

Braucht es noch Binde, um einen Arm? Oder wie nochmal zeigen sie sich was – wie – wohin? Welche. Aktion. Welche Taktiktakt. Tak. Tak. Tick. Laut. Simmen sie ab sich ein auf einander mit. Ausgangs . Nicht fix.

 

 

 

 

 

Die eigene Nase und Stirn. Dicht. Fern auch. Aber selbst.

 

26.11.2020

 

Von Sabine Geierhos gesendet, Quelle eben nur so weit her aus Spanien erreichte mich whatsappmäßig und erreichte ein Gefühl von ja:

 

 

es gibt viel Text und Zeichnung auch in meinen anderen an anderen Orten, als nun hier. Hier nochmal eins aus dem. Geschehen. Überzeichnung heute erfolgt. Text schon ein bisschen unscharf. Das ist ganz gut so. Die Worte stimmen noch. Und der linksseitig gestellte Mach Was Draus Ansatz hat zu 3 An- und Umsetzungen geführt. Dank.

 

 

25.11.2020

drei der Sachen von gestern für jetzt oder später

 

 

 

Nacht.Hell.Licht.

 

 

gerade auch:

https://www.youtube.com/watch?v=VrmIufqZcD0&feature=youtu.be

und Sabine, Nour, Kerstin, Andrea, Christina, die Schwestern Aleo Vera und Sonya und Daniel und alle hier und da : Gedanke

 

23.11.2020

Das Aquarell steckt im Kasten und weiß noch nicht, wann es wird. Es ist platzrandstillquer und unterlegen und über ach übrigens erübrigt sich, eigentlich doch gar nicht?  Ich fühle nicht. Nichts ist zuletzt. Das letzte weiß selber doch nie, das ist nie, stimmt doch nicht. Zuletzt. Zuerst mal ich weiter. Malen sie, malt wer mit? Malt wer mit.

Die zweite, das zweite, zum noch maligen Male am heutigen Tag: ich freue mich sehr über positiven Bescheid: die GWK, Gesellschaft zur Förderung Westfälischer Kulturarbeit e.V.

https://gwk-online.de/

unterstützt den „zuwendungsbescheid.de“ in den Monaten Dezember 2020 und Januar 2021 mit einem,  vielleicht eher einer, also Zusage – Zusprache. Zuspruch. Jedenfalls Antrag bewilligt. Vielen Dank.

23.11.2020

Kann gerade echt mal gerade nicht schlafen. Das ist gar nicht schlimm. Das ist irgendwie, wenn halt nur mal, ist das auch irgendwie mal schön.

Danke nochmal an Ercole Nisini für Hinweise auf Musik. Das ist sehr ich freu mich.

Nochmal hier vermerkt: oben prangt noch die Förderung der KdFS, die den Auftakt hier ermöglichte und für die ich nachhaltig und sehr echt sehr dankbar bin. Folgeanträge allerdings sind gestellt. Denn Ateliermieten laufen weiter und Honorartätigkeiten, die mir dankenswerter Weise die SKD noch zahlten, solange ich tätig tun konnte… das ist ja alles auch schon ohne krank gerade recht schief.

Hm. Aber. But we!

Ich fühle was glücklich und strahle ein bisschen hier mit der Nachtlampe einher.

Ich gucke die mails durch und finde das hier – relativ gruselig und eben spannend, die ARTBOX DRESDEN und es tut mir weh schon beim Lesen.

https://dresdencontemporaryart.com/events/heinz-schmoeller-outside/

In Herborn gibt es einen Vogelpark. Weil Herborn zuletzt Oma und Opa war, waren wir da ich mit den Mädels ganz oft. Vögel halten also das. Ich finde das. Ich vermisse den UHU aus Dossenheim. Wobei, sie sagten mir irgendjemand mal, es seien verschiedene – also mehrere. Ich weiß gar nicht, haben die nicht große Reviere? Ich habe ihn an die fünf Mal gesehen. Zuletzt vor dem Umzug stand irgendwann mal ein Kran gegenüber vom Balkon. Einmal ein Schatten. Die hört man ja echt nicht. Auf dem Schornstein der Schule. Ich glaube, da hat er den Kran inspiziert. Dann zwei, drei Abende saß er allabendlich auf dem Kran. Das war echt Atemstillstand bei mir. Bevor er dann segelte runter zum Neuenheimer Feld, Mäuse oder sonstwas jagen. Ja. Soviel Ja.

Und jetzt mein zuletzt und dann vielleicht Augen mal zu.

 

 

22.11.2020

MDR Kultur 7:52 Radio ist super!

„Der Tod bleibt der Skandal des Lebens“

21.11.2020: Auftragsarbeit. Grund. Schul. Zeit. Andrea. Addi. Mapping. Mind. Kartographie. Vermessung. Zeit. Strahl!

21.11.2020 anima

 

20.11.2020

Heute war Susan wieder da. Wir halten schon die Fenster offen und Abstand oder gehen spazieren. Meine Leukos sind so im Keller, dass Chemo erst nächste Woche wieder. Erholung. Oder so was. Palliativ. Da hatte ich jetzt ein bisschen Zeit mit umzugehen. Was das heißt. Was anders als für andere. Ob. Inwiefern. Corona. Krebs. Absurd. Alles absurd. Manchmal geißele ich mich gedanklich und denke, das hast Du Dir so gedacht, was? Du ist ich.

Hm. Jetzt jedenfalls hindert mich ja nichts am Denkversuchfortsatz. Sätze setzen.

Es sind ganz hübsch schlimme neue Tabubereiche für mich angetippst und wenn mir jemand gegenüber sitzt, oder jemand neben mir geht, dann sind Gespräche.

Und ich habe Angst und bin traurig und überlege, welches Mensch ich jetzt in meinen Augen bin und welches in denen der anderen und ob überhaupt und bin dennoch irgendwie dankbar, dass es eine bewusste Zeit gibt. Ich habe inmitten aller sich Wiedermeldenden, aller so wichtiger Neu- oder Wiederbegegnungen immer auch ein großes Leer oder Unklar. Es ist sonderbar. So viel ist so sonderbar.

Wie und was und ob wie weiter. Eine CHALLENGE bin ich eingegangen, der Einladung dazu, und darf ganz Neues kennenlernen mich stellen und Aufgaben – Neues in der dieser Welt und an mir und Gelerntes einbringen.

Ich möchte schon wissen, wer, was das sein kann oder soll so ein ICH aber mehr weg von mir.

Es gibt so viel Wichtiges. Und so viel Ja.

Und Nein.

Sich schonen?! Bitte. Nicht schonen?! Erschrecken, wenn etwas schrecklich erscheint, finde ich legitim. Alles Wahrnehmungssache? Es ist halt. Ach los. Weiter.

Pinke Tragebeutel. Spruchtragebeutel MEHR MÜTTER FÜR DIE KUNST. Ich habe glaube ich ein ziemlich ausgeprägtes Unrechtsempfinden und empfinde ja aber natürlich aus meiner Warte und meiner Befangenheit heraus. Aber diese Beutel in Pink? Ich fand früh riskant, dass Menschen sich Themen – egal welche – was „Diskurs“ von „Diskussion“ unterscheidet hab ich bei aller Liebe immer noch nicht so total kapiert. Diskurs hängt mehr in der Luft als Diskussion? Denn da diskutiert mensch? Hä? Also, was ich gerade und länger schon dachte: Aufmerksamkeit ist Zuwendungsbescheid und daher ist es riskant mit den Themen und den Menschen und den Sprüchen und dem Sichtbarmantra auf Shirt oder Tragebeutel. Ich habe drei bestellt. Keine Ahnung warum. Ich sollte die Charge vielleicht aufkaufen besser – denn die Sache unterstütze ich – ich könnte diese Fehlentscheidung mit den pinken Beuteln auf mich nehmen. Verwaren. Aber ich schätze, die drucken nach.

Stipendien für Eltern. Ich sehe mich da mit als Pionierin, weil ich binnen der letzten Jahre explizit an bestimmten Orten nachgefragt hatte. Z.B. in Schloss Ringenberg. Ich wurde barsch abgetan. Ein paar Jahre später gab es in Kooperation mit dem NRW Frauenkulturbüro ein Podium dort auf Schloss Ringenberg zu dem Thema. Die Kuration dort war früher mal in der Kunsthalle Münster aktiv. Wir kennen uns. Verzeihen Sie meine Kränkung – aber ich hätte durchaus eingeladen werden können. Vielleicht auch haben noch viele Väter und Mütter nach oder vor mir da angerufen, das kann ich nicht wissen.

Es gäb mehr davon. Von diesen Geschichten.

Und es gibt mein Nachdenken über Personen, die an Stellen wirken, die die Auswirkung haben, dass viele sich nicht erwartungsfrei ihnen gegenüber verhalten. Personen, z.B. Kurator*innen, die Kontakt wünschen und gestalten wollen und entscheiden wollen und die dann immer wieder wegen dieser Dämelsache, dass Räume Kunst nicht nur zeigen, sondern „machen“ ins Selbstbehaupten gedrängt sind oder darin strahlen, je nach Persönlichkeit und Veranlagung. Je weniger einsame Spitzen? Mehr Doppelspitzen? Auch letzteres ist Test und Phase?

Und die andere Seite hat andererseits auch Fragen und immer macht Macht was und ich drehe mich im Kreis. Und eigentlich gibt mir Halt, dass ich so viel Tolles entdecken konnte.

Also. Schluss mit Dunkeldenken.

Was war heut Schönes? Das ist ein Abendspiel von mir und meinen Töchtern. Gewesen. Manchmal noch. Vor dem Einschlafen. Ich kann gar nicht schlafen zur Zeit.

Seit meiner Diagnose sind hier plötzlich Dinge möglich (gemacht worden), die ich so lange für möglich hielt und mich mit dieser Haltung so alleine fühlte, wie es jetzt vielleicht ungerecht sein mag, dass ich es öffentlich sage, aber es ist wichtig.

Auch mein Versuch des Verständnisses dafür, dass dem so war, ist wichtig.

Jetzt ist es (zu) spät?

Wer ist böse, wenn Wünsche?

Wer ist sie er selbst im Internet? Wer in der Welt und in welcher?

Wer verhält sich schon immer lebensbejahend und -förderlich und nie nie vernichtend gegen sich selbst und andereS? Das ist ja ‚n das Ding.

Kreiseln. Schwindel.

Mein „Looks like art“ – das ist eine Serie, die ich mal lapidar dilettantisch gemacht habe und über die ich jetzt mit einer hiesigen Künstlerin gut reden konnte, die für sich innerhalb ihrer Kunstproduktion und -reflektion und politischer Aktion, welche sie davon ein bisschen getrennt sieht, wobei sie ihre Kunstproduktion und -reflektion dadurch beeinflusst sieht und die Grenze so fließend ist, wie ich sie alle kenne, die meisten zumal aber einigte sind werden dann total gut klar. Also sie benutzt die Vokabel „kunstförmig“. Das fand ich eine gute Annäherung und einen guten Diskussionsausgangspunkt.

Design von Alltagsdingen, die der Körper gebraucht, braucht, sich ihnen gewohnheitsmäßig anpasst, die ihm nicht gut angemessen sind. Weil Körper so unterschiedlich sind. Das finde ich ist ein Thema und auch das finden ja andere auch schon und deshalb ist auch das Diskurs habe ich gelernt und vielleicht weiß nicht ob öffentlich ich über die Dinge, die mir durch meine unfreiwillig neuen Erfahrungen/Erlebnisse aufgefallen sind, ob das hier der Raum? Im Gespräch ja aber das hier ist hier so ein Raum. Ein nicht klar räumlich definierter und auch zeitlich nicht und auch funktional vielschichtig und.

Dann noch. Ich will weg von irgendwie mich zum Opfer, und ich will Waffen einschmelzen.

Und ich will sagen: ich will lieber alles lieber ansehen. Und wenn es passt. Sagen.

Wenn es nicht passt auch. Denn das ist auch wichtig und darin war ich immer ganz gut.

Ich lade mich ein, die zwei Tageszeichnungen von gestern und heute lade ich doch, und ich freue mich weiter. Und werde sicher auch wieder mickrig und angstvoll und aber ich hoffe, die Waffe in der Gemengelage bleibt der Stift und nicht die Spitze.

Von der Kunst zu leben. Das ist ein blaues Heft und eine gelbkleidige Person mit vielerlei Hautfarbe springt, schwebt, fliegt.

 

 

 

 

17.11.2020

ein paar von den manchmal vielen Links und Klicks – heute eher wenige  

https://www.br.de/mediathek/video/lebenslinien-menschen-im-portraet-die-tangobaeuerin-aus-dem-allgaeu-av:5e731f78bf14110019197f79

https://www.spektrum.de/news/wie-geht-es-den-aelteren-in-corona-zeiten/1792238?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

 

das viel fiel mir auf – aber nur so. bin gewappneter und schau irgendwie seh halt zu

16.11.2020

Soundtrack

 

 

Joy Delalane tagsunter

Till Brönner Nightfall nachtsüber

Tagespolitisch noch blitzeblank unbelesen ist die Zeitung liegt zum Abholen bereits bereitet breitet draußen strahlt Rauch aus dem Wasser die Sicht verstellt die Tanne.

FilmfestivalMannheim l’abordage. Bord. Ne, lieber Fahrrad. Braucht’s noch Brot. Honigkekse backen ist reicht aus Brot kaufen sie von auswärts hinzu. Es ist erstaunlich, welche Maskenvielfalt der Markt aufweist und mich erreichen immer Hinweise, welche jetzt am besten die Kinder auch, sicher. Ja, sicher, ich klick gleich mal die Tipps und vergleiche und wählge.

 

 

13.11.2020

 Konfrontation. Gespräch. Vis-à-vis. Nicht anders. Anders nicht.

Gestern Mittag hatte ich das hier gemacht: dann war zwischen mittags und abends irre viel passiert. So gehaltvolles. So wichtiges. Begegnen. Denkzeiten. Abends das von mittags in den Blog gestellt. Noch mehr abends wieder rausgenommen. Die Bewegung war super wichtig für mich. Um endlich was endlich was zu lassen. Um gang. Umgehen. Etwas umgehen.  Drum herum. Es ansehen. Wie wichtig ist, dass Augentausch nicht funktioniert. Das ist ja wichtig. Sonst löst sich das Eine auf und trotzdem. Dass das Eine sich umformt, funktioniert nicht alleine! Es formt sich am anderen und willentlich. Durch die Augen anderere. Sehen. Verstehen. Es bleibt halt doch ein ewig total schwierig vertracktes Geschehen. Das bleibt es ja doch. Und es gibt Grenzen. Ich bin mir innen eigentlich total klar. Ist doch alles aufgeschrieben. Ist klar.

Und hier lade ich das von gestern noch hoch. 

 

10.11.2020

Das schmeckt nach.

Ist eins der neuen – wirkt eins davon haluzogen. So heißt es nicht. Halluzinogen?

Der Nachgeschmack ist der von der, die auf der Zunge zergehen sollte, vorher nicht aus der Verpackung brechen. Nicht brechen. Vorsichtig. Von der Seite her. An Prägelinie Einzelgabe loslösen und Abdeckung. Nur vorsichtig. Überall alle Räume sind schon fast leer. Geräumt. Aber es ist beim Kopfwenden sind nur da, wenn ich hinsehe, so Stände mit Personen in Schürzen, weiß.

Tim C ist da. Er ist schnell. So. Packt an. Ich weiß, er ist da, wegen des Transports. Die Bilder hängen alle noch an den Wänden. In den halb leer geräumten fast leeren Räumen. Möbel gibt es keine. Nur diese Stände. Sie. Es gibt da Essen. Feine Sachen. Torten hängen so, dass sie wie Raclette oder Dönerfleisch abgeschält werden können. Wie Raclette eher. Nichts dreht sich.

Tim packt zu. Ordnet Kinderräder neben den Ausgang. Die nicht. Sagt jemand. Ich? Ich glaube ich. Nur die Bilder. Ja, die kommen nach Heidelberg. Oder, wie mach ich das jetzt am besten? Erst nach? Wohin nochmal? Die Kleinen hab ich nicht gemalt. Müsste hinten drauf stehen. Dreh doch bitte mal um.

Ich laufe fröhlich zur Torte und aber die ist jetzt schon eingepackt. Nur Sachen mit Fleisch. Das ess ich aber nicht. Ich greife in einen Teller mit so diesen Bronzefarbenen Münzen, die Euro sind. Cent. Ich greife einmal hinein und halte Pistazien in der Hand und laufe zurück. Ich muss das ja koordinieren oder mit den anderen sehen, wie es jetzt geht.

Ich wollte Tomaten pflanzen. Mai. Ende Mai. Einen offenen Sack Erde hatte ich unter den Vorsprung auf dem Balkon geschoben. Irgendwie ist dennoch Wasser reingekommen. Die Erde durchtränkt. Aber die brauche ich jetzt im Gemeinschafts-Garten, in meinem Teil. Die Pflänzchen sind stark genug. Die können jetzt raus und angebunden werden. Ich hole den Hund. Und wuchte irgendwie los. Am Abend denke ich hoppla, mein Nabel, war – fühlte das immer so? Sich so? An? Sieht aber nichts.

Viele Gänge, sitzen, langes Sitzen, viele Versuche und Ärzte und aber homeschooling immer in halberter Unruhe, Leute, jetzt nehmt mich doch bitte dran.

Hernie. Hört sich irgendwie ganz so an. Nach Marke oder nach Wesen. Harpie. Hernie. Affenfang.

OP. OK. Aber dann nie ok. Sprech und Stunden und ist mir zwar blöde, aber ich gehe wieder, ich geh nochmal hin. Zweite OP angesetzt. Ich sitze am Vortag wieder da. Kann das denn? Hören Sie. Seit Juli. Jetzt ist Oktober. Ich nehme viel Ibuflam.

Ultraschallkopf war doch so oft. Ich habe Fragen. Im Kopf. Plötzlich wie als drünge, dränge, dringe endlich was da durch. Bei einem mal durch. Leber. Schall. Das gehört da nicht hin. Notaufnahme. CT. Nacht. Leeren. Für Koloskopie. Morgens. Keine. Sie haben. Wir sehen. Sie werden. Es ist. In Ihrem Becken. Groß. Ja eher. Schon. Und Metastasen. In der Leber. Keine Kolo. Wir machen Punktion. Und senden ein. Das Gewebe. Sie gehen jetzt dann erstmal nach Hause; in einer Woche meldet sich die Uniklinik meldet sich wer.

Ich höre jetzt auf mit meinem Stakkato. Aber. Histologisch. Darmkrebs. Nur nicht im Darm. Im Bauchfell. Und eben Metastasen. Leber. Eierstöcke. Knochen noch nicht sehr stark. Chemo. Alle zwei Wochen Tagesklinik und dann Pumpe 48 Stunden mit nach Hause. Schon installiert. Eingebracht. Ja. Port. Cash. Noch neu.

Meine. Unsere. Die. Sie sind doch zu Hause ändert sich alles und ich bin so offen und präsent ehrlich wie möglich und habe nicht mal geschrieen und noch wenig geweint. Sind ja möglicherweise auch gar nicht Möglichkeiten, die in Betracht kommen. Gibt ja irgendwas vielleicht auch was anderes. Vielleicht bin ich andererarts, vielleicht nicht oder durchgedreht. Halt verloren. Welches Halt weiß ich halt nicht noch nicht. Susanne rief gestern an. Ich mag das so, wenn sie so einfach das tun. Susan Donath war meine erste meine Anvertraute passt gar nicht als Wort aber irgendwie schon. Ich liebe Menschen und sehr.

Ich hatte jetzt die erste Runde und werde geholfen, so sagte das Frau Klaar, eine Frau aus dem Ruhrgebiet. Auch da habe ich mal gewohnt. Daher kenne ich auch Tim C. Cowboytempel. Frankreich. Island. Japan. Da will ich hin. Oder gar nicht. Aber ich möchte. Mag. Nur, wo nicht kalt.

Sei mutig und hab Spaß dabei. Das sind Porträts. Von 8 Frauen. Über. Ich fand das Buch immer zweite Reihe vielleicht später. Jetzt gerade find ich es. Quite. Ok. Gut.

 

08.11.2020

Späteres vom frühen oder Nachmittag

 

 

08.11.2020

 

 

06.11.2020

 

geht, halt langsam, geht, diesmal ab, bevor aus

 

05.11.2020 vom 04.11.2020

 

 

 

 

03.11.2020

Verklausulisierungen lege ich ab. Nicht mehr, keine mehr davon. Wenn Niedergeschriebenes in einer Lade ist, dann haben sie einen Grund. Themensprung. Wie mit einer solchen Nachricht besser umzugehen wäre, weiß ich noch nicht, mir fiel fällt nur Karneval ein, ich mag mich nicht, wenn ich das ansehe, weiß ich nicht, aber sich Leid tun ist wenig hilfreich, Leid tun eh. Am 15.10. sagten sie es mir.

 

Ich werde schon einen Zipfel finden, zum Mitdranrausziehen. Ganz selber wird es nicht gehen. Von selbst. Mais si, je regrette des choses. Edith. So heißt echt das kleine Mädchen im Haus unserer Wohnung gegenüber. Schlechte Grammatik. Musste ich mich dran gewöhnen, an den Namen, der mir irgendwie erst nicht zum Kind passte. Das kann jetzt gut laufen. Und es war schön, den kleinen Jungen zu Besuch zu haben. Fast fünf sein. Er war gerne hier. Hat mir aber die Bude auseinander genommen. Hatte ich ganz vergessen, welche Energie da ins Haus kommt. Und jetzt darf einen Monat lang wieder keineR kommen. Und Wahlen und ich schau raus. Lade. Zwei Bilder. Das untere war mit links. Das wird jetzt häufiger so sein.

 

e

 

 

02.11.2020

und wenn ich mir einen Karneval male, weil alles gerade drunter und drüber, dann ist das nicht bös, und wenn ich Glück empfinde, weil ich das Glück hatte, kennenzulernen, dann ist das nicht fies, und wenn und überhaupt und zum Bersten sehr still und dann halt doch; Nu, nunu, ich weiß nie, wie sie das meinen, das Nunu, aber ich glaube, es ist meistens irgendwie Affirmation und nicht Nein. Ich wollte nein zu was sage ich nein zu mir und meine mit AHA und meine mein Ja

01.11.2020

 

dove devo scendere

der Bus morgen ist sicher voller als vernünftig gehen sie gerne lieber in die als dass sie zu bleiben November November um 11:11 Uhr gucke ich überdurchschnittlich oft auf die Uhr oder es fällt der Blick geht nur ein und tiefer als nur un und bewußt und ich gucke auch sonst öfter auf Uhren und bemerke es wissentlich wesentlich eher, wenn es eben einmal wieder 11:11 Uhr ist. Mag sein.

 

30.10.2020

 

 

 

29.10.2020

 Zoomkrakel. An ihrem Schreibtisch. Lag zufällig. Auffällig. Hinfällig. Herfällig. Abfällig. Umfällig. Vorfällig. Obfällig. Alsfällig. Mitfällig. Auf jeden Fall:

Die beiden Parabeläste stehen dann für Bild- und Sachebene der Erzählung. Im Scheitelpunkt steht das abstrakte Bindeglied zwischen Erzähltem und Gemeintem (Tertium comparationis), das der verstehende Leser sich selbst erschließen muss.

Nach Zymner ist die Parabel eine Makroform der Uneigentlichkeit, die damit neben Mikroformen wie der Metapher oder der Ironie steht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Parabel_(Sprache)

 

 

 

26.10.2020

 

Als ich mir die Stadt angeguckt habe, bin ich von den Brühlschen Terrassen bis hierher und zurück gelaufen in ca. 50 Minuten. An der Brücke war ein Graffiti damals: Manchmal sind wir verloren. Das ist entfernt worden. Werdet glücklich in rot steht noch. Stand auch da schon da.

Auffrischung. Fremd. Mutter. Sprache. „Men, sind Deine Kinder lang geworden.“ „Ja klar ich mach die Kerzen zu.“ „Die anderen Farben sind wahlbar.“ „Wie sagt das?“

Ich kann gut eins gebrauchen. Die Farbe ist wahlbar. Und mir klar, dass wir sie auch selber machen. Können.

 

 

Hinter rätselhaft verrätselter Sprache spricht es klar auch Klartext. Ist doch soweit möglich soweit es Sprache ist. Konjunktiv also wäre doch auch.

Gestern war hier so viel Freude. Mit angekommen. Angehen. Kann das. Woche. Nächste. Start.

 

25.10.2020

Ein neues Organ, das es schon gab. PSMA PET/CT. Aha. Schwedische Schwester Anruf, App. Slot, Apotheke, selber Abstrich. Und so geht es da. Ist bloß halt für die ohne Netz, die älteren und auch die Telefonauskunft zum Auftakt schwierig für nicht Schwedisch Sprechende und nö. Testergebnis wollte keiner sehen und ja, da waren auch viele auf der Fähre und aber Rückzug Kabine und jetzt und hier. Sie. Erzählt. Wegen. Ausnahme. Zustand. Und morgen. Und alle Karten neu gemischt. Anders. Das gewendete Blatt ist bezeichnet, zeichnend, aber nicht fotografiert. Alles festgehalten. Heute nicht  heute. Zeichnung ja, aber zeigeunwillig. Hier rechnete mir zu das:

https://www.t-online.de/nachrichten/wissen/geschichte/id_88582030/harari-zur-pandemie-corona-hat-das-potential-die-welt-besser-zu-machen-.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

 

24.10.2020

neu Gedanke, gemischt, Gewühle, Karten, in die gucken, lassen, ausspielen, Blatt, legen, Konstellation, Sequenzen, Stand, Bild, Stand

 

 

21.10.2020

 

Qualität Kontrolle Abstriche

Was ist nicht Skizze?

 

20.10.2020

 

Das müsste halt wandgroß? Das  ist so genug. Das ist – hm. Signs of life Tony Cragg – ich habe da einen Katalog von Kerstin bekommen vor langer Zeit – der Text ist auf Spanisch – was sie sich dabei gedacht hat. Das kann schon irgendwie bisschen verstehen beim Lesen schon irgendwie was – sind auch viele Bilder und sehr geeignet auch zum Beschweren und Paula sang in der Luna Bar: Niemals mehr. Wollen wir uns beschweeeren. Jimmy war ein Held. Und. Als es passierte, stand die Sonne schon hoch am Himmel, der Nachmittag brachte eine Antwort und die Erlösung… Ins Skissernas Museet – heißt es so? In Lund. Da möchte ich hin. Gerne. Was ist denn  Skizze? Und ich tippe so tippe so bis zum übereingekommenen, verabredeten, abgestimmten Gespräch. Telefon. 20 Uhr. Ok. Jetzt.

 

19.10.2020

Auschließlich nicht ausgeschlossen schließt sich nicht ne s’exclue pas, ne t’exclue / vous exclue pas, un pas après l’autr’avant le suivent suivant le précédent. Qui me suis? Qui suis-je? Être. Un. Une. Knick. Partie. Morceau. L’entier. -ière. Viele. Parties. Ein paar von. Aus der Sammlung. Collection. Autorschaft: Kollektiv.

 

 

18.10.2020

 

 

…zur Darstellung einer logischen, verständlichen und heiteren Handlung…

Geben. So gerne. Nichts ab und immer viel dem Kopfigen Vorrang und sich selbst darin auch. Gerne. Und meinen, es an der Form zu erkennen. Minimal. Edge. Hard. Reduction. Concentration. De. Präzisison geht auch. Anders. Denn unoffen gedacht könnten andere sies denken. Meinen. Empfinden. Flirrend klar auf die Spitze pointiert überwuchert ausüberufernd und unterhaupt, überkopf, hals gar – kann es nicht auch sein. Zeug. Zeugs. Alles hatten sie schon. Und wieder von da ab. Ob. Neu? Mittel und Gut. Oder. Hier sagen sie nach guten Wünschen zu wem: „]Ja, danke,[ das gleiche!“ Und gehen auseinander. Jedes wohin. Der Wind wirbelt die Blätter. Vorm. Form. Mund. 

Die Rückseite sieht sich? „Genau“ sagte, es klingt in mir nach. Direkt. Machen nicht texten. Wer macht was? Was macht wen?

Jede Wette alle Wetter. Cerf-volant volant au vent.

Dass es Mondkinder oder Mondlichtkinder? erzählte sie mir. Und ihre Tochter forsche daran. Dafür. Damit? Also forsche. Ahja.

Es rieselte ünerall Glas aus den Falten. „Auf Facebook“, sagte sie, texteten sie, der Transporter sei weiß gewesen – sie habe erinnert, er wäre blau. Und die Schranke ging runter. Mehr weiß sie nicht. Mehr. Und alle: „Picadilly, Picadilly!“

Sie wurde ebenfalls ein großer Erfolg und alle Konzer(t)(n)e waren ausverkauft. Anderes: der Spiegel spiegelt. Und. Aller. Dings. Hand. Sandra Ciesek und ich bin sicher, sie denken sich frei von. Beide Seiten. Können dürfen. Lernen. Loben. Widerrede. Spruch. Stand. Halten. Sich halten.

[…] nicht vielmehr auch, sich an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen […] – ein kleines Buch. Ich bin hier nicht. Muss nicht feste zitieren.

Er gibt mir seine Hand. Die Hand. Corona. Alles auf Nichtberührung. Er ist. Berührt, unsicher ganz kurz nur hinter dieser sicheren Geste, und in dieser Geste steckt. Er wünscht mir Glück und Kraft und ich bekomme keine Angst, mir wird klar.

 

17.10.2020

 

 

Ursächlich. Protokoll. Geste. Verlauf. Dezentralisierung. Spread. Präparate. Rate. Rasternetz. Basics. Check. Rosa Reiter. Performance. Proaktiv. Revolution. Himmelskörper. Pastell. Härte. Milde. Wurf. Setzung. Frage. NachFrage. Mit Sicherheit. Unbedachtet wessen.

Seit vorgestern weiß sie es was schon. Kommt jetzt.

 

15.10.2020

das ganze Gespräch mitgehört mithören weghören geht gelingt gar also nicht / so laut kann das denn oder hält die Person das Handy ans Ohr bei zudem eingeschaltetem Lautsprecher laut der Sprecher, es ist interessant, sie navigiert die andere Person durch eine Wohnung; den Raum am anderen Ende des Telefons, die Räume, ich laufe mit und öffne Schubladen und nehme Dinge heraus und lege brav zurück, weil sie sagt nicht mit Blümchen nein das lila, das lilane ist da drunter, ja und dann Kabel, Leiste neben Sofa, ja lass liegen, nein das schwarze, ja, nein, den Müll lässt du, lass, bitte lass, ja, ja kannste runterdrehen, nein, 1, nicht Sternchen, ja, lass offen, nein lass liegen, kruschel, kraschel, Rausch, bist Du noch da? Jetzt warste weg—Nein, du warst weg  – ich bin hier.

 

 

12.10.2020

Hm. Eigene. Aggression. Eigenes. Woher kommt. Was. Demut. Mut. Mut. Und Herz. Und Schubladen.

Ich fuhr gerade mal freihändig und fröhlich. „Rücksicht macht die Wege breit“ – wo stand das? Es war genug Platz…

Heute heute am schönsten ist doch. Gerade lange telefoniert. Ich hatte sie einfach nach langem wieder angerufen. Wie geht es? Über nochmal Mehr Mütter für die Kunst und einen Brief infolge der Vergabe von an Künstler*innen mit unter 7jährigen Kindern vergebenen Stipendien. Soviel Thema. Nicht. Nur. Das.

Ich habe einmal ein Gartenkonzert besucht. Alles war sehr sehr perfekt. Die Gastgeberin. Das ist nicht falsch gemeint. Mein Herz sieht schon. Wann hat sie das letzte Mal in einer Hängematte gelegen? Wann hat sie es zugelassen? Wann lassen sie es zu und loben sich auch mal und streichen ihre Stirn glatt und sind selber nett zu sich, sind stolz auf was sie. Versuchen. Und sagen sich gegenseitig: Deins ist sehr toll!!! Und lernen für sich einzustehen, wenn etwas nicht und es zu sagen, zu sagen. Gibt es VHS Kurse? Würde ich nie nicht ich nicht.

Jetzt blitzefitze und das in verlangsamt. Ich freue mich auf Farbe. Später. Ist nicht zu spät.

 

11.10.2020

nicht vergessen wie können sie immer doch ab und zu wieder vergessen das / dass das eigentlich nicht schwerschwer dass es Geschenk eins dem andern das / Musik in Raum / Instrumente platziert / die Stimmen kommen zusammen / klingen / das kann keine Aufnahme / alle sind gleich wichtig für das / istklarauchdas kein machtfreier kein aber ein so freier Klangraum und auf dem Rückweg, dem Fahrrad ranzt schon wieder einer an – wer hat ihnen dieses Belehrenmüssen herrschen harrschen andern Bescheid rüffeln. Woher kommt das? Und sofort entsetzt, wenn Widerspruch. Immer nur Wut. Woher denn wie das?

 

10.10.2020

Neustart. Freundlichkeit. Bitte linke Kasse. Garderobe. Hände. Masken, bitte ja. Ehrlich gesagt 1,50m nun ja – sehen Sie, fühlen Sie mal hier, hören Sie?

Die Sache mag so klar und aufgebaut und geleitet und einherkommen. Sie ist sehr vielschichtig. Es gibt viele Stränge und Untiefen und Fragen und wer hat dann wie was darin zu sehen gemeint, behauptet, wo wurde es wie hingestellt und wofür, welches Denken liest sieht liegt dem Ganzen zu Grunde, wie flach ist welcher Grund? Ich mag es immernoch gerne. Obwohl es etwas Kraft kostet, nicht traurig oder resigniert zu werden. Und sich selbst zuzureden, dass offen und lernfähig zumindest versucht, so viel ist gar nicht, ja, das Wort, finde jedeR sich allen selbst. Nour sah mein Gestern und schrieb: „Ist das deine Schmerzen?“ Nour. Ist nicht blauäugig dem ganzen Blau, blau ist aber bleibt mir als blau. Und ich mag das und frage mich, wie es wohl wäre, das Ganze jemandem zu geben, der eine Ordnung damit darin Ordnung oder irgendwie Anordnung, in die Hand nimmt. Weil sie es anders sieht als sie.

 

09.10.2020

mihrsmeins und ihrsmirs; heute Übergabevereinbarung und Aufbewahrungsdauer: dauerhaft. Dritter Nichtschultag. Meine Zeiten stimmen wir ab und ich sehe und gehe und bleibe. Dabei. Dran. Stehen. Im Kreis. So und auch anders war’s. Ist’s. Heute.

und hier unser wieder Ständiges:

 

07.10.2020

unverbrüchlich; das Wort kannte ich gar nicht so aktiv – verstehen geht auch so –  beim Lesen versteht sich. Verständnis geht auch?

So beim Lesen?

Die ganzen Klemmbretter desinfizieren, die Klinken fassen sie alle an und an die eigene Nase und ich hatte nur was im Hals, aber kann schlecht husten zur Zeit, ich sehe die Ablehnung und Angst in den Augen, lächle und kläre; nächsten Freitag sehe ich Fabulina wieder, ich stelle mir vor, sie kaut denselben Kaugummi wie Ende Juni. Vertrauen war ohne Frage mal besser.

Morgen um 8 kommt BlitzBlank vor Eröffnung der Ausstellung im Rahmen der Tschechischen Kulturtage – tschechische Kunst: ja, tschechische Künstlerinnen: nein. Aber zu Gast in der galerie 3. Alles vielleicht nicht blitz aber blank außer die Aussicht – komm ich nicht dran;  und das also;  gehe jetzt lesen.

 

01.10.2020/02.10.2020

nächtens vor täglich nachdem vorher

 

 

vormittäglich heut schon unterwegs-Wege und auch mal auch Wartezimmer, puh und ein Buch dabei, Zufallsgriff aber, das stellte ich fest, erst in 30 Jahren wollte ich das lesen; ich las bisschen maulig jetzt und es war so passierte echt nichts, das, sehr lange in kleinem Büchlein und irgendwie gut und die interessanteste Stelle war  „Ulmen fürs Volk“ und Stockholm und neue Beerennamen und wiesieschmecken; Moor im Notfall Durchschreitungshinweise.  Auf die dunklen Moose treten, nicht auf die hellen oder besser Elch. Ah. Auf keinen Fall Kuh. Ah.

Der Asket, wieder Barlach – die Symmetrie als Gesicht ist auf Plakaten sehr oft. Übergrößt. Mit welchem Gedanken? Mit welcher Sehnsucht oder in welcher Erwartung – das Plakat? Wohl schon auch déja vu und kommt. Alle. Er, also es, ja als Bild von in keiner? Also Erwartung. Entschleunigung. Bedachtheit. So?

Das in echt oder in da und auf Sockel knietst sitzt kniet unaufgeregtaufrecht zentral, die Gewandfalte verläuft von seiner rechten Schulter geschwungen in sanftgroßovaler Bewegung, die Arme weiß niemand genau, nicht im Einsatz, Ansatz erahnbar; am Rücken aber ist nicht hinter den Lidern, nicht nicht in Kontakt, wohl nicht unter die Haut aber vielleicht bis auf die – angedeutet und auch Rippenahnung, ein seltsam sich öffnendes Oh Oval. Er ist recht klein. Und am Rücken ist zudem ein Block Holz eingeflickt. Ein Menschding den Menschen hingesetzt. Vielleicht wir, wieder sie, und die Dinger. Das Ding ist… 

ich denk etwas anderes.

 

30.09.2020

Heute ist Kerstins Geburtstag fällt mir beim Schreiben des Datums ein.

Eigentlich schreiben wollte ich: „Hab Dich nicht so!“ habe ich zu mir gesagt, als ich nichts gerade gar gar nicht hatte.

Dann steht es da. Hin. Allansichtigkeit probieren. Vielschichtigkeit. Rahmen. Lost.

Und dann finden sie ein ums andere Mal wieder auch was?

Nicht in fremden Köpfen denken.“ stellte eine mir mal so vor den Kopf oder warf.

Sage auch. Nichts. Viel zu viel zu viel. Falsch oder richtig.

Ich sehe mir Bilder an und das, was die Bilder für Bilder in mir erzeugen, wachrufen, wecken, auslösen. Ich erfahre gerne, wie es bei anderen – was da bei anderen wie oder was. Überzeugt, dass Energie und Gehalt mittels Bildern und Sprache, dass sie überkommen. Dass das so ist. Für. Alle. Mal.

Sich haben. Etwas was kann schon jemand überhaupt haben? Manchmal auch recht? Selbst Rechtschreibung erlaubt recht und Recht. Hast Du was hat sie er haben sie wenn…

schon überhaupt behaupte im erahnten, keine Ahnung, endlich vielleicht leisen, zurückgenommenen, möglichen, weitdehnend gedehnten, milden oder wilden, erhabenen?, umfriedenden Frieden: lieb.

 

28.09.2020

 

 

27.09.2020

 

 

Mehr oder weniger?! Diese zwei Satzzeichen!?

 

24.09.2020

 

 

21.09.2020

wohl

gerade hatte ich „Verteidigung des Menschen“, Thomas Fuchs, gelesen. Ein gutes Buch. In Gänze. Sehr wichtig für mich. Für. Verständnis. Wahr? Wohl.

Kapitel; auch eins über Leiblichkeit und Personalität in der Demenz, war mir privat und auch nicht privat wichtig.

Gestern war Welt-Alzheimer-Tag-Eröffnungsveranstaltung in DD im Albertinum. Kurz. Führungen. Gedanken. Sprünge. Begegnungen. Schöne.

Wohl.

Kostbar.

Gerade am Rechner angekommen: Schlagzeile online: „In 70 Jahren […] Westküste USA“ und das Umsatteln von Samstag und alles alles – sehr wohl Konjunktionen in alle Richtungen, gibt es Konjunktionen, die Text und Inhalte nicht linear sondern strahlenförmig miteinander zueinander aufeinander ineinander in Bezug setzen? WendeDrehworte. Weiche.

 https://pylon-hub.com/lab/hypertension

„[…] Is an organic evolution of human appearance long overdue and unavoidable, or is the transformation of our bodies only the inevitable consequence of technological revolutions of the last century?
How will human interactions be structured and will they still be experienced viscerally and virtually? And what will be left behind as traces of our ephemeral physical existence, once our organic bodies will have become obsolete? […]“

Das hier ist Text. Sprache. Konstrukt. Begegnung aber nicht Begegnung.

19.09.2020

à la recherche…Madeleine und anderes und es geht darum, dass jetzt die Madeleines für dann gekostet werden. Darum geht es. Wohl. Das letzte Wort nehme ich mit aufs Rad und da nehme ich mir Lenkzeit – da muss ich nicht mal den Lenker für halten und auch nicht kann aber also denken und ich dachte, die Distelwolle sammeln zu wollen. Immer morgens dachte ich das kurz im Fliegen und dachte, machste, wenn se trocken ist am Nachmittag und morgens dachte ich es wieder und an vieles gilt es eben zu denken. „Wenn du loslässt, hast du die Hände frei.“ stand auf einer Handseife als Spruch. Bin nicht sicher, nicht gekauft. Oh, sie hat einen Platten und muss…ich sattele um – aufs Auto – zur Arbeit und Führung und fahre sie noch vorbei. So kann’s eben auch laufen. Wohl. Hm… ab Striche? nicht sehr redigiert oder reflektiert aber aktualisiere jetzt und später koste ich aus oder nach oder denke, was wohl kostbar… besonnen?

 

15.09.2020

 

10.09.2020

Ein Buch kam zu mir als ich ein Buch abholte, das mir ein Buchhändler empfohlen hatte, als ich ein Buch abholte, welches ich zuvor bestellt hatte.

Saß ein Mann im Sessel und sprach mit dem Mann, der immer im Laden ist. Saßen zwei Männer und unterhielten. Und hingen Zeichnungen und ich stand vor dem abgehängten Plexiglas, die Zeichnungen betrachtend, an der Kasse neben den Sesseln, auf denen sie saßen. Kamen. Ins Gespräch. Auf die Zeichnungen zu sprechen. Kuratiert von dem, der da saß und sonst noch nie da war, als ich da war. Sei aber Schriftsteller. Sein Buch liegt vor mir, mir vor an der Kasse, also kam gestern zu mir und ich habe gerade die Folie entgegen ihres Widerstandes, habe sie entfernt. Habe das Buch nur habe es nur aufgeschlagen und muss schon Abstand nehmen. Unterwegs. Werde nun sehen, lesen, einlassen mich, es, auf, wie es damit steht, wie er da steht – der Titel und stellt und einfach bloß. Blöße. Bar.

Unbare Einnahmen rette ich mich in die Erinnerung an ein sehr formuliertes Formular zum Befüllen in Maske und Zeichenanzahl vorgegeben und Wortjonglage beim deskriptiven Teil und soviel ist sicher. Eingereicht.

Und gezeichnet mit zwei Händen im Duett. Ich bin nicht sehr sehr gut im mit der einen was anderes zu machen als mit der anderen. Zumindest beim Stiftführen oder von Stift führen lassen nicht. Die eine braucht bisschen Pause. Deshalb wird die andere nun mehr bemüht. Das Buchereignis macht mich bouche bée oder Mund zu. Hinter dem Text, der Textur, dem Textil, im sehr vollen Zug. Ob das – Adjektiv – war? Dass wieder gut – Verb, gebeugt.

 

 

 

06.09.2020

 

 

 

 

03.09.2020

Die ersten 3 Folgen „Bautzen: Reden und Streiten“ gesehen. Danke, Dirk Welz, für „guck doch mal!“. Angefangen.

 

 

02.09.2020

Das habe ich ganz anders gesehen. Ich verinner mich genau.

Wieder andere Tage. Sommer oder Pause. Vorbei?

7 bis 8 Stunden mit Maske haben sie nun, nur nicht bei Sport und da alle mit einem Ball.

Manches neu, anderes beim Alten. Wie wieder Eingewöhnung erscheint mir das und nachmittags erzählen und auch mal in den Arm und: „Bis morgen müssen und brauchen wir…“ und hoppla woher denn jetzt so schnell das und

Sommerpause vorbei. „Ich zieh den Himmel übers Land“ ist der Titel der aktuellen Ausstellung in der Dresdner Sezession 89 e.V… In zwei Etappen von je drei Wochen läuft sie. Die Ausstellung. Die Künstlerin ist mehr gelaufen.

Im September 2017 nahm ich meine Mutter-Pfütze an die Leine und ziehe seitdem den Himmel kreuz und quer über Land.“ Sabine Eichler im Ankündigungstext.

Skizzen und viele Fotos sind ausgestellt und ein installatives Element, irgendwie Assemblage. Mit Uhr und stillstehenden Zeigern.

Manche Bilder mag ich. Die Idee an sich. Ich glaube, der Himmel schenkt ok-gerne ein Stückchen von sich im Spiegel und geht bisschen mit.

Die Bollerwagenplastefolienkonstruktion ist. Hm, ich habe heute die Sommerpausespinnweben angesehen und jetzt da erstmal nicht weggewischt, denn das ist ja eigentlich das, was der Pfütze gerade passiert. Kein Himmel sondern Oberlichter. Spiegeln. Und je nach Standpunkt auch Fotos, die an den Wänden lehnen oder hängen. Beim Drüberbeugen? Narziss droht nichts so richtig. Wobei auch in Pfütze kann Ertrinken.

Fotos aufziehen. Auf große Holzflächen. Händisch? Wirft Falten.

Die Galerieräume an sich. Es kann Farbe. Frisch. Und eben diese Sandsteinsache und Feuchte, das ist Bewegung. Von außen nach drinnen. Passt ja zur aktuellen Ausstellung. Ist bei vielen Häusern so.

Ist auch hier an dem Haussockel des Hauses, in dem wir wohnen, unten so. Erdbodenkeller, Sandstein, war mal eine Wirtschaft, einen Ballsaal hat es gegeben. Bewegung von außen nach innen und von innen haben sie die Getränke nach außen. Getragen. Bis runter zum Fluss. Hat man mir erzählt und sehr ungeduldig, als ich bei manchen Worten rein phonetisch und manchmal auch lexikalisch nachgefragt habe.

Einmal ist eine Truppe zusammenbekommen und Farbsponsoring seitens des Vermieters und Gerüststellung auch von ihm, um eine ganze Turnhalle zu streichen. Inklusive Decke. Ich hatte einfach gesagt, klar, das machen wir. Und die anderen auch. Ich war viele Stunden selbst zugange, manchmal fluchend, manchmal im Takt. Auch ein Mitarbeiter des Kulturamts hat zugepackt und Utha, Dirk, Marius und Nicola!! Die ist die Wucht. Restauratorin. Viel sehr hoch Gehängtes und auch auf Augenhöhe. Innen und außen. Sie holt manches in ihre kleine Werkstatt und organisiert sich top mit Hebeln, um schwere Metallsachen bewegen und bewahren zu können. David damals hat‘s vollendet, wo wir nicht mehr dran kamen mit unseren Rollen und nun muss ich immer noch Geduld haben, bis ich wieder stramm zupacken kann und vielleicht auch reicht es, es anzugehen und nichts mit stramm und zu und packen.

Räume für Kunst schaffen ist immer wieder ein Wunsch, eine Forderung, ein Ziel. Kunst für Räume?

Räume für Kunst auch erhalten. Ist auch eine. Und das mit dem Innen und Räumen ist eh. Ich fand und find alles, was auch nach anderen als architektonischen…also, ich, es bleibt, dabei. Wobei….

Das war mein Morgen da neben und rund um die geräderte Pfütze, die steht.

Ich wollte nur kurz bisschen die liegenden Rechnungen und Pfand weg und hab aber einen Putzfimmel nur schwer unterdrückt zwecks Einhaltung von Termin mit mir selber im Kupferstichkabinett. Das fand ich spannend, die Geschichte des selbigen wird nachvollzogen – nachvollziehbar in Ausstellung gebracht, kommentiert, in Chronologie und mittels beispielhaften Stücken. Ich habe auch einfach letztere als solche nur angesehen und an manchem Freude gehabt und Wiedersehen und neu. „Sammeln in der Gegenwart“ ist der Titel auf deutsch. Ist doch anders als die Übersetzung oder? „Keeping in the Present“ Ist doch anders?

 

29.08.2020

 

28.08.2020

Antragsstellungen. Bearbeitungszeiten hierfür beantrage ich in den Antragsstellungen mit beantragen zu können. Ich schreibe auch was aus. Und hin. Und lade einen Eintrag mehr. Nicht alle Tage geschieht allerhand oder Bedeutsames. Aber doch.

Sie sehen es mit Skepsis und vieles ist heute drei Tage vorher total gar nicht klar. Alle auf einmal sollen zur gleichen Zeit da sein. Viele waren viel unterwegs und teils auch weit weg. Die Schule ist gerade in der Phase der Interimsleitung. Der Direktor seit diesem Sommer nicht mehr da. Da laufen jetzt sicher Leitungen warm und Leistungen, von denen wir hier nicht wissen, auf was es nun hinausläuft. Also, sehen.

Werde ich zumindest mit Sicherheit die ersten Klassen nächste Woche wieder.Verfügbarkeit gleich gebucht.

Dem sehe ich entgegen und mich vor und bereite das so, dass alle ausgesandt werden, damit nicht so viele zu eng sich sammeln. Sammeln der Gedanken und auch ein bisschen hinführen und zeigen, anders geht das ja doch gar nicht.

Ich bin nicht so wenig klar, dass ich nicht wüßte, dass es als Klasse und Ausflug und in dem Alter, also ich denke nicht, dass da mit sofortiger Wirkung Kontemplation und Zugabe zugegeben – es ist schon immer wieder eine Forderung. Yorgos Sapountzis – ich glaube, da war mal ein intensiv auch sehr witziger Moment und ein Wortgebildenfolgegebilde am Ende des Bauzaun_Textil_Film_Parcours – ach, eigentlich schon kann das gelingen; wobei ich Kathrin liebe für ihren Satz: „Nichts gegen Dich, aber das ist doch ne Strafe.“ Da ging es um Ferienkurse.  Kam aber auch da zu guten Momenten. Sonst würde ich es ja klar nicht machen. Für mich mit unter sieben irgendwann war es mal ein Mackebild. Das haben wir in Bonn einfach lange lange angesehen. Ein Weg. Ein Park. Ein Haus. Und im Atelier haben wir es aus dem Gedächtnis gemalt oder was sonst so im Kopf war. Mehr nicht. Ich stand schon ein paar Mal wieder vor dem Bild. Ziemlich lange.

Und trotzdem braucht es viele Ideen für den Raum, der nicht so aufgesucht werden muss und für den, der so ist, dass er erwartungsvoll oder vielleicht innerlich bereits bevorurteilt aufgesucht wird, braucht es Ideen, um die an ihn geknüpften Erwartungen im Idealfall in gelingendem Maße zu erfüllen und zu enttäuschen oder auflaufen zu lassen oder – ich bin da selbst nicht sicher, wie es sinnstiftend ist. Vielleicht muss es das nicht so zwingend. Nur einladend und öffenend. Offen. Nicht zu.

Reisenachbereitung. Kühlschrankneubefüllung. Antragsvorbereitung. Innen anders als außen. Immer. Noch.

Im Triumphzug zog sehr kleines Leben im Quartett ein in ein voller Vorfreude bereitetes Mehrstockgebäude.

Wegen „ich telefoniere noch einmal, schreib noch was und dann noch kurz die Wäsche, ihr saugt schon mal“ – nicht sehr weit in die Welt gesehen heute und erst sehr spät die Versprechung eingehalten.

Da hatten sie vielleicht Hunger bei der Namensgebung.

Ich kann sie jetzt auch unterscheiden. Glaube ich.

Oreo, Popcorn, Elfie und Toffifee. Von Mäusen und Menschen.

27.08.2020

Nur kurz Verfügbarkeiten im System aktualisieren wollte ich und hab dann doch hierhin auf unten festgehaltenen Link gecliqued – geklickt? Nicht, dass ich auch nur das ohne 10x Mama überflogen hätte und ich habe an diese und jene Situation oder Freundin und noch nicht heute morgen so richtig – ich freue mich auf diesen wieder neuen Tag – also Verfügbarkeiten. Aktualisieren im Buchungssystem.

https://www.zeit.de/arbeit/2020-08/alleinerziehende-eltern-selbststaendigkeit-vorurteile-grundsicherung/seite-4

 

26.08.2020

Möglicherweise möglich.

 

 

 

 

 

Ich springerle nochmal auf mit dem mir partiell – also dem schwäbischen Anteil meines „transkulturell“? Kugellos los. Ich übe an den Kugelschleifen, dass nicht zu sehen ist, ob ich von außen nach innen oder andersherum spure. Eigentlich habe ich bloß losgeringelkringelt, um dabei zu sein und auch zugegen – aber ein bisschen rauszukommen und weg von; und um nicht rauszukommen. Mit durchgeschnittenen Zwiebeln drucken ist schön. Aber Zwiebelverschwendung. Rotkohl auch sehr schön. Und Brokoli. Das sind schöne Druckstöcke. Die Modeln der Anisschätze – das wären keine – Druckstöcke auf Papier – nur in teigiger Masse, flach sähe man ja die Feinheit der tieferen Schnitzereien gar nicht, deshalb auch für Frottage wirklich schwach, sie seien oft unschätzbar wertvoll erfahre ich; also teuer auch; Reutlingen, Pfullingen, da bin ich häufiger – wenn Besuche erlaubt. 80. Jetzt. Bichishausen kannte ich vorher noch nicht; eine überdimensionierte Sehtherkirche. Auch wieder eine Art Grenzpunkt. Die einen zeigen’s den anderen. Getrumpfe macht mad. Und auch traurig.

Sehr viel HAP und Ach und Alm und Grieshaber. Gelaufen. Zu Fuß. Anders noch immer nicht wieder. Druckstock. Frank Lippold – seine Arbeiten habe ich gesehen, ihn bisschen kennen gelernt letzte Woche in Dresden und auch bei der Prospektive/Oktogon sah ich – vermutlich von letzterem inspiriert oder seins erstmal beim Bilderversuchensuchenschaffen nachempfunden, probiert, imitiert? Druckstöcke. Schwarz vorgestrichen und dann erstellt. In der Prospektive betitelten Ausstellung war mein Favorit das Ungleichgewicht zweier Tiger und Mensch. Die zwei Bilder sind mir sehr eingegangen. Die Website der Künstlerin transportiert für mich nicht dasselbe Gefühl wie das dort Stehen mir gab – aber voilà, ich habe hinterher geguckt: kann ja, falls hier jemand vorbeikommt, käme, nachgesehen werden:

Sina Neuberger war der zu Nr. 30 des Saalzettels passende Name. Die zwei Bilder gehen mir nach. Die waren sehr gut auch einander zugestellt.

Zwiebelgedankengang. Vom Häuten der Zwiebel. Das ist ehrlich gesagt eines der bloß begonnenen Bücher geblieben bei mir bisher. Ich weiß nicht, manche lege ich manchmal wieder weg. Andererzeits passt es vielleicht mal besser mit ihnen.

Ehrlich ich freu mich auf Schule wieder. Wünsche für sie, dass es gut gelingt und mir Zeit für meins. Sie haben sich jetzt gut an das jetzt gewöhnt. Das wird wieder ein wieder anders. Und vielleicht auch wird es ja wieder anders.

 

26.08.2020, aber 25.08.2020

freuenwiederübergefreut undbeschenktgefühlthaben: gegenüber? beiüber? unterüber? mitüber? en face wie viel zwischen? schon kurz. lange schon. schon schön lange

 

 

 

24.08.2020

just.nichtnurgerade.eben

23.08.2020

es hallt sehr seltsam


FUND: https://www.verlagfuerhandbuecher.de/

 

22.08.2020

Die Aufsicht übersieht die Gesamtsichtwinkelperspektive nur von einem Standpunkt aus werden die anderen eingenommen und dabei hat’s auch sehr gewackelt. Beim Nichtraussehen wird mihr schlecht. Asphalt. Flüster. Spur. Rillen. Gelbes Auto. Zug. Bahn. Bei. Fahrerin. Ici et là-bas. Là-bas et ici. Das Heft also ist hier. Und Sie sind là-bas oder le cahier ist da drüben und Sie sind hier. Falls. Jemand. Ist da?

 

18.08.2020

heute ist Morgen und das da klingt ganz matt / glänzend / Abzug /Auszug / extrait / Versuchsreihe nach Aufbau / angehen / Betreff / Zeile / blanco

Mit links. Es geht. So: eine sagt „UFO“ oder „ACHTERBAHN“ und die andere zeichnet mit links.

Und zweiter bester Moment heute – da. Feldaufnahme. Jeden Abend wird der Zaun 3 Meter weiter gesteckt. Momentan nach links hin. Manchmal auch Richtung Ufer. Dann taucht frischhohes Grün in der Einweidung auf und es versammelt sich die Herde; die Köpfe tauchen ab. Augen zu und Kauen lauschen. Aufnahme für Kaukonzert to go.

 

 

17.08.2020

mit Sicherheit klingt nah an lakonisch / durch aus gelenk / Sarkasmus liegt in weiter Sterne / die gerade Linigkeit lächelt milde / à tâtons / die Kunst dabei ist / dabei ist die Gunst / nichts dabei zu lenken / laß verwehen / morgen sehen was heiter /

 

16.08.2020

 

 

 

 

10.08.2020

Jetzt und Jetzt

 

09.08.2020

 

 

08.08.2020

meins für sie

ihrs aus meinem

ihrs für mich

mach was draus

 

…und dann noch gibt es ein Skizzenbuch, das sich vier reihum oder untereinander einander zusenden, das hier, ein, mein turn. PASS…Spiel. In den Lauf – von Sabine Geierhos…ich hab bloß keine Adresse, denn sie hat bloß keine noch nicht aktuell. Sie geht ein halbes Jahr…oder vielleicht geht sie auch…weiter. Oder bleibt. Hoffentlich wir in Kontakt…

 

07.08.2020

obenmorgensundabends und vonnunanimmermalwieder gästeempfangen undzunehmendtieferundweitersehenwissennichtwissenbereden perwissenderanderenundeigenemhinsehen ausbuchundgespräch unten nochmehrabendsjetztgeradeeben.so.wassiemachen.Nour.Undnur.Nichtnur.

04.08.2020

Eine Weile ist vergangen seit dem Auf dem Land, dem Tag mit morgens mein Wunsch und so da stehen, vor mir, neben mir; nicht mal alleine mit dem Sodastehen und nachmittags ihr Wunsch (Reptilienhaus, die taten mir zum Teil leid, zu wenig Platz, da gab es als Souvenir Gummifrösche) und die „Denkzeit“ als gefördertes Projekt war zeitlich begrenzt. Ich werde noch berichten und auch noch nachbesprechen öffentlich. Solange die Tage so lange sie so sind und die Balance, Jonglage noch gewichtiger ausgeglichen sein sollte, so lange hält das Versteck im Internet die Möglichkeit als Raum für Tagesgesehen und Gempfinden vorrätig, ratlos oder ratsam oder redlich oder …nicht alles, was ich sammele, ist immer ganz meins. Aber ich nehme es wundernd an und drehe und wende es. Barbara Ihme sendete mir eine Aufforderung zur Mit-Aktion zugunsten der dauerhaften Installation einer sog. Mütterwand – einer  8 m langen Pfahlbauwand. In Konstanz. Bodensee. Wenn ich den See seh. Schrieb Utha mir mal. Ich suchmaschinte vorher und fand:

https://wildmohnfrau.blogspot.com/2018/06/groe-ahnfrauen-die-jungsteinzeitlichen.html?m=1

es gibt das Thema und andere Themen und Freitag wird es Ernst und Angela Davis hätte wäre nun auch noch jemand gesucht gewesen und auch Kunst- und Gewerbe – ich priorisiere anders, mein andauernder Satz in Fällen, in denen ich zügele und Fokus suche, aber schweren Herzens- das erstere macht Karim nun, er ist klasse, und das freut mich. Dann gehe ich hin und höre ihm zu oder gehe einfach so und leseseheselbst.

Es ist eine indoor – inmirUnrast aber es ist eine – es ist ganz doof, jetzt nicht mal Sport richtig richtig machen zu können. Sport ist für mich Grenzgang und Nichtzurückhalten mit Kräften. Kräfte machen vielen Angst. Erschöpfung macht vielen noch mehr Angst. Mir machen Kraft und Erschöpfung Angst. Manchmal. Beides kann da. Haben sie für weitere 3 bis 4  Wochen von abgeraten. 

Ich weiß gar nicht, wohin so richtig. Ich weiß, es ist eine vielleicht dekadente Sorge und Unrast. Mensch. In seiner aus seiner. Haut. Ich hoffte, sie blieben soweit vorsichtig, dass nicht wieder alles schließt und Rückschluß notwendig wird, aber heute hieß es, die Ansteckungsraten gingen wieder hoch. Heimkommende… lesen kann ich eigentlich konzentriert immernoch nur nachts.

Die Arbeit an der „Desensibilisierung“ (Aquarell, Töpfern, Email, Batik… läuft. Meine normale Zeichentätigkeit auch. Normal gibt es nicht. Weiter.)

 

 

 

Karte ans Archäologische Landesmuseum Konstanz. Die gehört eigentlich hochkant. Gegen den Uhrzeigersinn. So geht es auch.

 

29.07.2020

 

 

DenkzeitzeigeENDEheute.

Danke an die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

All diejenigen, die mir zu Denken geben.

An und für sich denke ich alles, was bedenken lässt, bedenklich ist, denkenswert;

absichtsvoll, zielgerichtet, häufig den Gedankengang einfach erlaubend und mitverfolgend.

Auswahl.

Selbst? Distanz? Zeit? Druck? Graphit? Polychromos? Aquarell? Langsam? Schnell? Zeit? Geschehen? Lassen? Lenken?

Es wurden neue Unbewußtseinsebenen erreicht

SATZZEICHEN

Zur Bewußtwerdung gereicht

ZEICHENSATZ

Auf ein Weiterdenken und Empfinden und eine von vielen darin sein freue ich mich und am meisten auf BEGEGNUNGEN und Begebenheiten.

Der Zufall nehme sich Denkzeit? Ich bitte auf diesen Fall für Zuwendungsbescheid.

Zeichenzeit ist allerdings

täglich. ründlich. echtlich. spitzig. gerade. jetztundspäter. flächig. schraffiert. kariert. gepingelt. gekringelt. groß und zügig.

VonInnennachAußen. EinszumAnderen. EinAnderersieeswirihrsieseits. Seite um Seite. Nicht. Aus.

NachDenkzeit.

Vor dem Fenster kritisiert jemand sehr lange den vorgefundenen Utensilbestand in der Kochnische der Wohnung und das Gegenüber beteuert: Ich bring alles, was fehlt. Jemand: Nein, ich hab alles gekauft und kritisiert und enumeriert weiter.

Ich singe eine Melodie und schließe das Fenster und mache selbst auch zum ein oder anderen ProblemLösungsstrategiespielanleitungsskizzen. Ab wann ist eine Skizze ein Werk? Das könnte mein erstes zu behandelndes nächstes Problem sein und meine nächste Lösung hoffentlich die eines bloß nicht nur eigenen Problems. Geht sicher auch ohne diese zwei Worte. Das Denken.

 

Nun noch ein auf insta Gepicktes: @hansulrichobrist teilt ja immer HandschriftlichesBildlich. „Les gens qui ont tort ont toujours raison quelque part.“ Jacques Coursil (1938-2020)

„Die Leute, die Unrecht haben, haben immer irgendwo Recht.“

oder Sprache ist ja nicht gleich Sprache.

„Die Leute, die falsch liegen, liegen immer teilweise richtig.“

Da lässt sich doch weiterdenken. Oder dort.

 

28.07.2020

 

 

Das war eine Überraschung und Freude, mit LWL hatte ich hier nichts erwartet und schon gar nicht das; zuerst kurzes Jappsen – und dabei war es freulich freilich Freilicht! Das ist ja beeindruckend. Hildegard Kaup (1924-2016) – kannte ich nicht. Geboren in Lippstadt. Vater Wanderfotograf. Wanderfotograf. Dann Geseke/Westfalen. (Räusper. Nie gehört. Hm. Ich habe ja bloß 13 Jahre in Münster gewohnt.) Sie wollte eigentlich Ärztin werden, erzählt die Ausstellung, hat dann aber doch die Lehre bei ihrem Vater gemacht, um dessen Fotografieunternehmung/Laden/Atelier zu übernehmen, ihm aber das Versprechen abgenommen, nach dem Krieg in München auf die Bayerische Staatslehranstalt für Lichtbildwesen. Lichtbildwesen! Also, sehr schöne Ausstellung! Ihre Tage-/Lehr- und Skizzenbücher… Vieles. Das war beeindruckend und berührend. Draußen genug spannend, dass ich drinnen lange gucken konnte. Freilicht. Die war tough und neugierig und geradezu irgendwie. „Manchmal kriege ich einen Rappel, dann muss ich mir vornehmen: jetzt gehe ich raus und mache schöne Aufnahmen.“ Zitat von ihr im Ausstellungsflyer.

Glentleiten

Da haben sie an die 60 historische Gebäude in dieses Freilichtmuseum geholt und die Geschichte der Gebäude, ihrer Errichtung, Funktion und Bewohnerschaft zusammengefasst und die Alltagsgegenstände inszeniert und beschrieben und…das war ein wundervolles Erlebnis. 

In der Seele kann gleichzeitig Nachsinnen sein.

Zitat aus einer heute empfangenen Email:

„[…] Dazu benötigen wir etwas Kunst. […]“

Zitat aus einer heute beantworteten Email:

„Das hört sich ehrlich gesagt wunderschräg an oder nach auf jeden Fall hinsehen!“

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Nebengedanke oder Querverlinkung: Emaille dachte ich immer, ist aber Email?

 

27.07.2020

 

Vorher war da ein schönes Wort im Kopf. Jetzt ist es nicht mehr. Find ich nicht wieder. Zu dritt unterhalten sie sich und es ist Lautmusikmalerei für mich, deren Inhalt ich wirklich wirklich bruchstückhaft nur so bisschen oder in einzelnen kleinen Blinkern – es ist Rumänisch, das würde ich sehr sicher sagen. Es geht um Autobahnen und Autos und bestimmt sehr viel anderes. Ich verstehe das nicht. Eine Stimme ist sehr hoch – hoppla, Stillstand.

Stille.

 

 

Stille.

Der rosa Moment in der unweiten Fernsicht ist schon vorüber. Nicht vorbei gegangen. Vor die Wand. Gucken.  Lächle lieber hinzu.

Rette mich doch in das Stiftpinseldings. Und in den Moment vor dem Moment für den Moment.

Mehrmals dieselben Radionachrichten. Heute keine Zeitung und noch nicht viel nicht mal online. Kaum. Sehr offline. Dennoch. Hier zu sitzen ist so ein einfach ein so. Glück. Vielleicht schimpfen es andere Unvernunft. Vielleicht zurecht. Abstand halten ist hier nicht schwer und wohl möglich. Trotzdem – ist wahr. Unterwegs.

Die Wissenschaft darf uns in der Politik nicht im Wege stehen.“ Nicht topaktuell der Satz. Aktuell. Akut. Steht. Was. Kann dazu. Fass. Nichts -ung. Ohne unten. Metaphern helfen nicht. Ab wann eigentlich genau ist etwas ist Metapher? ?

Herr Söder und Nahrungsmittel und Erntehelfer. (Reihung im Ohr) Das ist aber gewunden, der Schall geht da nicht so pfeilgerade.

Erntehelfer*innen, Nahrungsmittel, Regeln, Auflagen, Gesetze, Unternehmertum, Realität, Praxis, Prüfung, Mittel und Wege, Kundschaft, Konsument*innen ….welche Reihung – das ist nicht linear und nicht nur in einem Artikel die Frage, ob es ihm, und wer gemeint sei, habe fraglos klar zu sein, zum Imageproblem geraten könne, wie schon Herrn Laschet und fraglos die Frage, frag nicht. Nach. Sonnenuntergang nicht verpasst aber irgendwie schon.

Die tiefste Stimme in dem Trio scheint immer Vorlagen zu machen. Die anderen eher Reaktion in Lauten und Worten, Lachen, Lauten. Das ist irgendwie schön. Jetzt noch ein kleines Stück Weg. Beim Tippen ändere ich in: Jetzt schon ein kleines Stück. Weg. Ich freu mich auf morgen.

 

26.07.2020

 

 

Schablonenmuster können reich an Varitationen sein. Man unterscheidet ein- und mehrschlägige Schablonen, pro Farbe des Musters bedarf es eines Schlages. Aber auch mit einem Schlag kann ein buntes Muster entstehen. Ornamentteile erhalten verschiedene Farben oder leichtes Versetzen der Schablone und ein anderer Farbton erzeugen Schatten.“

Gestern musste ich mich geschlagen geben. Wieder. Nicht beabsichtigt. Nur drei Mal verlaufen und es ging steil an und einmal bis zu einem Stacheldrahtzaun und einmal bis zu einem Hochsitz und einmal in einem weiteren Bogen dann doch wieder richtig aber verplant. Ich wollte aber die Verabredung halten. Zu viel. Viel zu viel. Fürs erste. Wieder Mal.

Aber heute wieder zumindest in Mustern repetetiv wird dennoch schief, zumal ja nicht gemessen und sowieso noch nicht wieder sehr stabil. Ich war nicht mit aber das haben sie mir mitgebracht, den Prospekt, und ich habe mich gefreut.

Und im Gabriele Münter Haus stehen in Vitrinen die Objekte, die in ihren Stillleben stehen, das Hündchen, das bemalte Pferd, auch die Taube und das finde ich dann doch immer seltsam. Frack und Zylinder von Wassily Kandinsky; und die Treppen und Schränke sind bemalt und Hinterglas als Repliken und Blick in den Garten und ich gebe zu, da werde ich doch irgendwie so bisschen pilgerig und finde den Erhalt solcher Orte nicht kitschig, sondern gut.

Auf Gotland gab es als Nachbarn 2008 Ingmar Bergmans Haus. Sagte uns irgendwie der, der da wohnte. Total gar nichts mit Stiftung oder Öffentlichkeit. Nur durch wiederholtes Vorbeilaufen mit Kind auf den Schultern wurden Esthers und meine Aufmerksamkeit geweckt. Das bepinselte Schild irgendetwas mit, bin im Garten‘ soviel Schwedisch kapierten wir. Aber war immer da das Schild und das fanden wir seltsam. Denn der Mann , den wir manchmal sahen, war immer hinter der Scheibe und nie im Garten. Ich habe, Verzeihung, seinen Namen vergessen. Was mit Thor aber mit B vorne aber anders. Er war alt. Sein Border Collie ziemlich verzottelt und so hüterig, dass mir klar war, echt nicht zum Knuddeln. Das Kind hätte ich da nicht von den Schultern genommen. Aber 8 Wochen dort reichten und Apfelkuchen und Kaffee und Esther – trauen wir uns da mal einfach hin? Was ist das hier, bitte, für ein Ort? Und dann innen ein Festsaal und Geigen an den Wänden und Kaffee und der Hund stand starr, legte sich nicht ab, ich hielt meine Glieder gelassen, aber dennoch zusammen und bewegte mich dicht im Radius des Mannes, denn sonst wollte das Tier immer zusammentreiben. Ich hab schon Bescheid gesagt, der Collie wusste, aber das fand der Herr nicht ok. Sein Hund. Sein Terrain. Ok. Wir haben den Herrn wirklich total schlecht verstanden, wenn ich jetzt nachgoogle finden sich Bergmanstätten nur auf Farö – das Stipendium aber – da waren wir in der Nähe von Visby –Brucebo-Stiftung in Sjäsö bei Visby. Jetzt bin ich verwirrt. Da hat der uns vielleicht einfach was erzählt. Ich denke, das frage ich nochmal nach. Beim LWL vielleicht oder anderen, die da waren. Oder es bleibt einfach bei dieser Geschichte.

Künstler*innenhäuser. Ich belächle mich bisschen. Aber ich mag die. Auch Ateliers. Da sieht man schon viel von Persönlichkeit. Bei Letzterem vielleicht echter, wobei man weiß nie, wie viel Inszenierung, wie viel aus dem Geschehen.

Das mit den Schablonen gefällt mir. Den Friesen. Dem Material. Papierschnitt mit Farbe wird da „gestupft.“ Das Wort kannte ich gar nicht. Die muss gut dick gemischt sein, die Farbe, denke ich mir, sonst läuft doch was dahinter runter.

Bei den komplizierteren Mustern gibt es vielschlägige Friesschablonen (nochmal: pro Farbe des Musters bedarf es eines Schlages) und die Schablonen wurden häufig häufig verwendet, gerissene Stege geflickt oder genäht.

In Japan gibt es Schablonen, die überhaupt nur mit dünnen Fäden gehalten sind, glaube ich. Stimmt, das möchte ich auch noch dringend nachfragen: im Kunstgewerbemuseum Dresden. Da gibt es Katagami. Ich google gerade wieder kurz und stoße auf das hier:

https://blog.skd.museum/forschung/wissenschaftler-auf-reisen-kerstin-stoever-in-japan/

2017 glaube ich, hatte ich mich auf das Stipendium in der Villa Kamogawa beworben. Erstversuch. Es darf ruhig vieles auch offen bleiben. Und zum Ideen davon machen und dann sehen.

24.07.2020

Was? Tag? Hier links: S. Kopka (10 Jahre) und ein vielleicht Beginn, vielleicht auch schon genug. Für von über aus nach zu aus mit heute.

23.07.2020

http://Terrestrische Universität: Symbiotic Earth

jetzt gerade; nicht so Denkzeigzeit; hörschaudenkwaszu; kommt überall vor und ran – Zeitgeist – auch das – das ist nichts Neues, oder? Interesse. Los. Ohne wäre wohl am wenigsten.

Heute: unter anderem.

Nur zwei. Bei. Spiele. Schlechte Fotos. Eins vielleicht auch schlechte Skizze. Aber ein schöner Blick. War das. Waren viele.

 

 

 

22.07.2020

Blaues Land.

 

See more. Und dann von Gila das hier gesendet bekommen:

https://www.kiwit.org/kultur-oeffnet-welten/positionen/position_15360.html

und dann aus dem Text herausgelinkt nach:

https://www.hmkv.de/ausstellungen/ausstellungen-detail/jetzt-helfe-ich-mir-selbst-die-100-besten-video-tutorials-aus-dem-netz.html

dann:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLIvGtgQqdcghCXqMpg0p-wlB1qzPB6TFP

und die letzte 3/4 Stunde der Wanderung:

https://www.hkw.de/de/app/mediathek/video/70586

und jetzt vorlesen. Aufgewühlt aber nun Hinwendung.

21.07.2020

 


Klamm.

Summit. Sommet. Gipfel. Lesen und hören noch, was wie Beschluß – nicht viel schreiben oder sagen wollen. Raussehen später. „Das Problem liegt tiefer: auf dem Lande besteht die Gefahr des „Romantisch-werden“. Ödön von Harváth, Manuskript „Wenn ich antworten soll…“ 1924/1925

„ländliche Stille“ / „Fluidum der Wandlung“ auch von ihm. Ich sah heute wuchtig Fluides den Berg runterdonnern. Diese Farbe kann nicht – die sag ich nicht – die habe ich mir mitgenommen. Und das Laut. Und meine Fragen. Mein Wütend und Entrüstet und mein Ratlos – meine Fragen, bleiben stecken und stehen an; und… Raussehen. Später. Oder draußen sitzen und reinsehen. Und die Kühe mit den Glocken da – die sehen sehr gelassen aus. Was bleibt ihnen übrig? Ich glaube ja, das Geräusch so dicht und unloswerdbar ist grausig für sie. Wie findet sich darauf eine Antwort? Was macht die neubeglockte Kuh als erstes? Vielleicht finde ich noch jemanden, der mir wenigstens diese klitzekleine Frage beantwortet. Sie ist zumindest draußen, die Kuhherde. Das ist schon was. Aber auf Weide braucht’s doch nicht so ein Glockenspiel. Da kann ja keine weg; gehört werden müssen ist nicht notwendig. Eigentlich denke ich gar nicht nach, über Kühe. Ich trinke weder Milch noch esse Fleisch. Ah, Käsee, Käse esse ich. Das ist den Kühen ja nicht zu erklären. Die fragen das nicht. Aber es drängt sich das so aufdringlich auf. Da kann ich nichts denkzeigen. Außer ein bisschen ich lächle. Aquarell und Keramik machen mir voll Angst. Ängsten muss ich mich stellen. Keramik darf noch bisschen warten. Aber ich kann das. Brennofen hatte Steph in Heidelberg. Glasuren. Bin ich total die versuchspanschende Dilettantin. Das ist sehr toll, wenn es Überraschendes gibt. Was könnte ich noch – wo muss ich mich noch desensibilisieren? Ah. Hard edge. Zum einen Extrem und Emaille zum anderen. Oder Wachs. Wachs finde ich auch schlimm. Und Blechdosentropfbilder von  eigentlich Max Ernst oder behauptete eben der andere. Es wäre vielleicht besser das mit den Schießbildern. Niki oder oder. Was gibt’s Neues? Außer, dass für mich alles zum Bildwerden erlaubt und auch spannend ist. Erstmal. Ausstellung. Da geht es dann um die richtige Auswahl und Setzung und da muss es uncanny und unerklärlich und abstoßend aber stimmig sein. Die müssen wie Fragen nebeneinander zusammen stehen und hängen und lehnen. Und sie müssen Weite ausatmen und Räume sollten sie mit Schulterzucken nur kurz als Zwischenstand einmal gleichgültig besuchen. Und der Raum darf nie wieder vergessen, wie er mit ihnen war. Und die Träger dürfen keinesfalls alle tragbar und Malerei bloß nicht prozesslos. Kurzer Prozess. Lange Weile. Und standortverunsichernde maßlose Abstandsfühlung. So. Vielleicht. Nimmt sie sich halt ruhig weiterhin wichtig. Die Malerei.

20.07.2020

 

 

Ziemlich beharrliche Versuche von jenseits mit demselben anzufüttern, was innengehegeweidig üppig vorhanden.

A.: Die kommen gar nicht an den Zaun, um sich streicheln zu lassen. Das wär doch so schön!“

B:“Die wollen nicht.“

A: „Die wissen es halt nicht.“


Sommersprossenflächenbildung, zue Lider, weiß sie, ich sehe sie an, und ich darf.

19.07.2020

 

Sitzung. Satzung. Setzung. Gesetzt. Im Grünen. Im Blauen. Land. Ersten See gesehen. Schwimmt sich. Besser ohne Brille. Sonst sieht sich so, dass sich nichts sieht. Wochenlang nicht gespürt. Augenhöhe beim Auf auf Entenhöhe – aber Abstand mehr als geregelt. Fische klein genug im sichtbaren Bereich. Morastig alles Ufer. Bündel auf Schuhsockeln platziert und enthoben. Ausbalancierte Installation. Schön verwickelte ich halt’s Dir Performance mit nicht mehr alles egal beim von nass zu trocken Gewinde. Blick auf Kette… Gedanken.

 

 

18.07.2020

 

Bewegtbilder: Instagram @kopkamusch

 

17.07.2020

OrdnerRücken mit ergänzten Ergänzungen bei den Beschriftungen und nicht schließenden über Schließen quellenden Ringbogen und alles so fremd-ordentlich. Total abgeheftet und zwischen den Deckeln. Nichts gar nichts zwischen den Zahlen oder Zeilen zum nichts ist da sehr lebendig- nur so. Freude mit Trockenblumen. Gestecke. Kränzchen. Zu viel Kaffee, zu wenig getrunken zu. Der Tag. Den mach ich jetzt zu.mabendstundhat.tse für sie habe ich sich. Na klar. Was die andere Welt da. Lesezeichen Neustadt – ein kleiner Glanz und ein das beste Gespräch heute mit Maler – also, Meister – über feuchten Sandstein und egal was man macht muss der Maurer machen. Galerie. Räumend erstmal anderweitig dort tätig. Das kann noch sehr sinnvoll und trockener werden. Aber auch netter und lichter und muss-darf sortierter. Die Sorte Arbeit. All die Post-its und Klammern und Zwischenheftepappen und das, das alles finde ich schön…und Stempel und Kissen, immer wieder hin. Zu Hause Steuern.

 

Erst abends Farbe. Auf doppeltem Träger. Ein bis zwei Bilder. Das ist nicht entschieden.

16.07.2020

 

 

 

Ich falte Wäsche und die Gedanken. Sortiere sie mit in die Schränke und stelle hier das Ich vorne an zur Entfaltung im Zeitraum, der sich jetzt abends auftut. Da wird es weit. Oder nimmt sich zusammen und für etwas ein. Oder stellt sich ins Egal. Für.

Mit jedem Stück stecke ich heimliche einige der Gedanken mit in die Tasche. Oder zergrübelnde oder verzückte oder gerichtete oder planende oder auch dunkle, oder beglückte, solche, die gar nicht hinsehen, aber sehen, was sich abspielt, was andere für Energien und von ihnen ausgeht. Sich irren. Fehlschlüsse schließen oder genau zutreffen. Was sie betrifft. Angeht. Manchmal stecke ich gedankenlos Tetris die Einkäufe in die mitgenommenen Taschen. Oder hatte gar keine bei und kaufe Papiertüte die soundsovielte und falte sie später in den Tütenbeutelkorb oder knüddel sie rein.

Die Kassendame ist heute eine und sie ist sehr schnell; ich suche den Rhythmus von nie mehr als eins zu viel liegen lassen und denke, das sieht jetzt bestimmt schön aus – wir da beide. Jetzt vielleicht erweitern und einmal um die eigene Achse vor jedem Griff, zwischen ihnen einbauen, ob das gelänge? Da sagt sie – das muss ich nochmal scannen und ändert den Takt. Die Platte hängt sich auf – fünf mal verpiepst. Dann Zahlenfolge manuell eingeben. Schnell wieder zurück in den, natürlich, Rhythmus. Kleinere Taschen. Nicht große Boxen. Gewichte wägen. Noch nicht oder nie mehr zu viel zu sehr heben. Lieber viele Male die Treppe. Eddie schnaufte schon ohne Einkauf. Meiner Schwester, einer der dreien, ist damals in Berlin der neue Kinderwagen gestohlen worden vom Fuße der Treppe. Mistsamt allen Einkäufen. Als sie vor 19 Jahren das Baby mit schon mal einer Tasche nach oben vor trug. Nett. Hinterher ist man klüger und kauft unter Bitte an liebe Verwandte und Grollen und dazu ein festes Fahrradschloss und jetzt ist sie schon 19. In Schweden rennen sie in einem choreographiert blaugelb beluftballonbogenüberwogt sehr schön alle in weißen Kleidern und dunklen Anzügen raus aus der Schule – vielleicht nicht überall in Schweden. Aber da. Und das war per Live stream. „Bitte sehr deutlich rennen!“ Aber ich konnte sie nicht ausmachen am Bildschirm.

Skizzen beim Zuhören und Aufnehmen und Abstimmen. Heute morgen. Und dann noch ein Gespräch / Treffen mit zwei Musiker*innen, die wir uns gerade beginnen kennenzulernen. Hier ein Video von Ercole. Angelika spielt die Geige und tanzt sehr schön mit der Käsereibe und das ist mir sehr vertraut und sympathisch die beiden. Zusammenführung via Natalia an spannendem Ort. Text. Ende. Jetzt möchte ich blaugelbe Luftballonrhythmengedanken in die Luft gucken und nichts mehr als das. Heute.

https://youtu.be/1zuP6QmBgu4

 

15.07.2020

Anstatt was von gelben Wolken. WEITERE LOCKERUNGEN listen die Länder.

Das Netzwerk in Stuttgart erstellen wir Listen von Kompetenzen und  und Schätzung und Bedarf: zur Vorlage vor Gremium.

Schreibe immer im Nachgedanken den Nachdenke – einen Text oft nach Begegnungen oder Situationen und den lege ich zu den anderen. Es erreichen mich schon sehe und fühle ich nicht keine Dinge. 

„…we need to restructure of how we are working and what is respected from whom in this field…“

Edan Gorlicki teilte einen Text heute auf Facebook, in dem er darüber schreibt, dass er selbst sich über seine Grenzen belastet hat und über diese Erfahrung schreibt er dort. Den fand ich ehrlich. Gut. Es läuft vieles gegen das Sein. Nur ein bisschen im Kreis, wenn dann „we need to do better.“ Aber ich denke, er meint es richtig im Sinne und nicht besser oder dass besser meint, davon vielleicht weniger? Ein manchmal habe ich welche davon gesendet, von meinen Texten. Offenherzig oder freigiebig. Freigebig. Geht beides. Und manchmal nicht. Das einzubüßen wäre ein Verlust. Und weiß klar, ist umwerflich, nicht unanfechtbar, aushebelig, jeder Text.  Wenn es wieder pocht, fasst sie sich ein Neues? Erkennen die anderen an sich selber an.

Heute besucht mich das Team – ich kaufte Blumen, und eine brachte welche mit; und Girlanden basteln zwei und hören Hörspiel.

Vorhin zeigte eine mir das  hier– das ging wohl mal viral. Ich freue mich dran: halt bisschen später geht‘s auch noch. Viral oder nicht. Darum.

https://www.youtube.com/watch?v=IvUU8joBb1

Häufiger dasselbe häufiger probieren. Das habe ich früher schon probiert. Dann ist oder wird es was anderes. Der hinterm Link hat wohl ziemlich getüftelt. Tool change system. Bilder: déjà vu und viermal was aus 2002: ich habe genug Distanz, um keine Scham. Oder ein wenig. Titel: KathrinInsAteliergeholt 25 x 25 cm. Und nochmal in ähnlich in 40 x 50 cm. Und dann noch Kleine und Große Liegende 50 x 40 cm und 60 x 50 cm. Kunstverein Schwerte, da hingen die echt. Ist mir vielleicht doch bisschen – also, liebe Leute. Vielleicht darf ich nochmal? Und in 20 Jahren wie sehen sie es dann?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14.07.2020

zu gehör und zugesagt und zu; zugehört und nichts sagt krack aus Hülle und geht die Maschine sind es Wohlfühlsäckchen, an Seilen, zum linker rechter Zack und aber das hier gerade konstruktiv, fühlte sich, nicht nach nicht sondern ja:

ohne aber

so ist es doch, alles so Worte, die Worte stehen schon alle da. Es braucht keine? Ich nehme sie mit und geh noch mal raus.

 

Restefeste. Heute müssen Zahlen zählen. Listen. Formulare. Abheften. Sehr viel fiel ein, was auch zu tun und Manöver musste ich mir untersagen; und vormittags genau dasselbe Ordnerordnen für Institution und e und l und l und Förderung und Durchsicht und ein Dank an Hilfehandyhotlein für Fragen nach Vorgehen an Vorgängerin. Die ganze Palette. Das war gestern. Nachmittag. Heute nichts? Neues? Ziemlich ’ne Kruste. Acryl ist so Plastemasse. Da liegt ein Plasteteil – das hat mir noch nie jemand so durchgesagt an meinen Wohnorten zuvor. Acryl. Das mag ich nicht mehr sehr. Öl vielleicht wieder. Pigmente mag ich lose. Sonst eher nicht so sonderlich. Außerdem muss ich erst Zahlen zählen. Abgeblättert, gezupft. Nicht von mir. Gekleistert und dann mir geschenkt und ich nahm es als Schnelleaquarellequelle. Offen gestanden finde ich ihrs mehr. Gestern Nachmittag. Blumenberg. A und Bemalerei.

13.07.2020

 

12.07.2020

Jetzt reicht mir was. Ich möchte einfach und ins Gespräch kommen.

Ah, ja, vertraut irgendwie. Resoniert das dann eher, wenn es vertraut erscheint – in Abweichung –  aber vertraut. Befremden. Was eine befremdet. Geht sie da dann hin und drauf zu? Tun Sie das wirklich? Manchmal. Auch nicht. Britta Bogers.  Rückwurf – das Vertraute daran liegt im Vertrauten darin: studierte bei Prof. Zellmann in Münster und lebt in Köln. Nach dem gemeinsamen Projekt mit Bautzener Künstlerinnen hätte ich das schneller blicken können, dass das eine eingeladene Position ist. Aber ich ordne und sortiere vielleicht doch unangebrachter Weise. Ich weiß nicht.

Galerie Ursula Walter. Ein guter Raum. Dritte Hand hieß die Ausstellung. Was seither war, habe ich eher durch die Scheibe angesehen. Die Tage waren voll oder die Galerie zu oder ich hier einfach in diesem gebraucht.

Heute also war ich nochmal oder wieder oder – na, jedenfalls mit Ernst in Russland und lese, wie er was beschreibt und sah duchs Fenster raus. Auf dem Gelände ist auch etwas, das sich „DDR Museum“ nennt und von außen recht verbauzaunt und bisschen gewürfelten Eindruck macht mit Vordach und Anbau und Planen und Werbung auf Planen und Fuhrpark und einer angemalten alten Straßenbahn, die ich ganz gern mag, wie sie da ratlos und oberleitungsfrei im Halbrund steht. Noch hinter dem Bauzaun ist das Technische Hilfswerk und da war jetzt oft Bewegung. Außerdem: Zoll. Heute aber stand da ein Neuer. Alter. Ein Kopf. Der von Lenin. In groß und Bronze. Wollte nicht hin. Hinter rotweißem Flatterband. Auf Palette. Ich knipse von meiner Seite aus rüber. Und sehe, dass heute einige gucken kommen. Die Homepage sieht ein bisschen aus wie der Ort von außen. Reingehen und sehen, wie da inszeniert und gezeigt wird in welchen Vitrinen und Räumen und welche Wegung so vorsieht, was die Besuchenden zu sehen bekommen?

Gestern unter Beruf und Chance FAZ, lag hier, was über wie am besten jetzt Urlaub und dass viele, wegen emotionalen Stresses -schreibt man Stressens? – und neuen Sorgen und Kontrollverlust…den Artikel lese ich nicht zu Ende.

Ratschläge zu Massage und Wellness. Machen irgendwie wütend die Worte. Dass die Baumärkte und Putzregale leer gekauft worden seien, weil die Menschen zu Hause was projektieren und angehen und schaffen wollten… Auf Weide oder Wasser gucken oder gehen, das kann ich gerne. Gehen, nicht laufen, geht ja gerade noch nicht wieder anders, ab nächster Woche wieder.

Ein Titel von Suhrkamp heißt „Das überforderte Subjekt – Zeitdiagnosen einer beschleunigten Gesellschaft“ und ist schon von 2018. Einer der Autoren titelt jetzt: „Verteidigung des Menschen“. Letzteren Titel möchte ich lesen.

Ich lese lieber langsam. Manchmal manche Sätze gerne nochmal, um ihnen nochmal hinterherzuhören. In der Schule musste Chrisi immer auf mich warten, wenn wir ein Buch teilten. Sie konnte das. Auch wenn verwundert.

Symbolzone, Wirkmoment, Zündstoff, Gefühlsgemenge, Gewitterwolkenbank, helle Einzelwolke, das virtuelle Bildzentrum. Waldbodenmoosen. Als Adjektiv.

Gedanken nochmal zurück. Warum Dritte Hand, Britta Bogers? Zur Hand. Zu Hand. Der abhanden gekommene. Das. Die. Wird händisch behandelt. Abgehandelt. Aus. Handfest. Hand drauf.

Rilke Shake – ein betiteltes. Hatte mir Maria geschenkt. Zur Hand. Ich mag da was. Nicht alles.

Frage: gibt es eine Sprache, die Personen und oder Objekte und oder irgendwas, was zwei bis drei bis viele zueinander ins Verhältnis setzt – das Aufeinanderbezogensein, Zugehörigkeit ist schon wieder etwas mit hörig, also gibt es das ohne Possessivpronomina, ohne von und des? Das ist ….Freund*in. Mensch möchte Freundin mit Mitmensch sein. Eine Freundschaft mit. Das geht vielleicht. Das ist…Name…..Pinsel. Das Dazwischen wie wäre ein Schönes? Der Hund ……Nachbarn. Der Nachbar und der Nachbarshund. Wieder Genitiv. Der Hund und der Hundehalter. Das vielleicht er erhält aber hält nicht fest. Gar nicht wegen Unverbundenheit aber wegen nicht Angebundenheit. Bunt. Heute mag ich kein bisschen was zeichnen auch nicht malen nichts mit Farbe wer verspricht sich von Farbe was. Heute krame ich in einem Schuhkarton.2009. Das war ganz ohne Punkt. Ist das Zeichnung oder Malerei?

11.07.2020

 

 

 

Blick. „Absolut“. Ich höre das gerollte r und das ü fürs u – und Ingas Stimme und ihren Schalk und Übermut im zuletzt getauschten Blick. Immer ohne Handbremse. Jetzt ist sie schon. Hm. 16?

Zurück. Quadrat. Bottrop. 1989-1998. Anni. Josef. Auch. Op-Art. Aber auch. Morandi. Und direkt daneben. Prähistorie und regional und Mammutskelett. Nachbau und Vitrinen und Schildchen und irgendwie angestaubt und skurril und da war ich ganz gern. Bautzen hat auch so ein Rundum/blick/schlag/alles/im- Museum – Blick. Ganz schön viel unter einem Dach und die Wegung und Dramaturgie. Skurril. Viel. Die Worte bringen das als nächsten Gedanken: James Ensors Haus – da war ich auch mal. Ist das Brügge – nein, Ostende, Ypern ist auch. Da gab es Schololadensoldatenhelme in Schaufenstervitrinen. Geschmack? Wie erinnert wer was? Oder? Was alles ist Blick? Wer blickt was und wie auf wen, nimmt wen in den – meidet welchen, richtet Blick auf und wem entgegen, nach, sieht, was? Nachsicht. Durchsicht. Einblick.

Diese kleingemusterten Seiten, auf die der Blick sich in so starrer, verschwimmend auflösender Art richten muss, damit 3D eine Form sichtbar wird – wie hießen die denn noch?

Das hier ist schon ’ne Weile her, dass mir das jemand schickte. Alles schick bei Dir? Alles schick in und dann kam eine Stadt und die Frage meinte, ob es gut gelaufen sei. Geglückt. Glücklich, über; wie ist dann Blick? Schwenglich? Oder einfach wissend, gelassen, annehmend, müde, Augenaufschlag. Schlag ist besser Sahne. Augenaufschlaf.

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10.07.2020

 

09.07.2020

Irgendeine Bewegung schlägt sich auch beim nur Knipsen mit der Handykamera nieder. Die kriegt so klein Schraffiertes nicht fest in den Fokus. Ist nicht einzustellen. Stellt sich nicht ein. Stell ich trotzdem so ein. Beweggrund. In mir. Liegt was nach außen hin vor, legt vor. Raus. Auslegen. Wer eigentlich hat wann das mit dem Corpus von Zeichnungen einer Person, wer hat das das erste Mal als das bezeichnet? Wann? Ich wüßte wen, der das vielleicht wüßte wer.

08.07.2020

Wiedennnicht. Wiedenn. Formenverschiebung mit Rund und Kanten und ungewollten Wellen, erwogen von, gegen den Willen und was ist Wunsch? 

07.07.2020

 

Denkzeit. Dies hier. Heute entscheide ich mich für eine einfache Nacherzählung des Weges seit gestern. Das stelle ich mir so vor, wie tatsächlich gehen oder laufen und hinterher. Klar, an irgendwas vom Weg erinnert man sich. Strecke. Verlauf. Aspekte dessen, was man gesehen, gerochen, wahrgenommen, gehört hat… das ist – ich nehme keine Postition daneben ein. Ich gucke nicht zu, wie eine geht. Das ist wohl gar nicht möglich? Es ging so:

Zoom-Meeting gestern Abend: “Alles neu- Bedingungen für eine Kunstvermittlung im Ausnahmezustand?” KW Institute for Contemporary Art KUNST-WERKE BERLIN e.V. und da schreib ich hier nicht ins Detail aber mit Dankbarkeit und “freue mich auf Weiteres”.

Morgens alles wie morgens und ich liebe morgens. Etwas nicht mehr ganz so morgens einmal Twitter einmal ein Rausgreifen, geteilt haben das die “Präraffaelitischen Girls” – da teile ich nicht alles – aber gucke da vorbei und sehe : “Teilt jedes Mal, wenn ihr im Begriff seid, wütend einen Link oder Screenshot von einem Haterartikel oder- post zu verbreiten, lieber einen Text, der euch klüger gemacht oder einfach etwas Schönheit in die Welt gebracht hat. Verändert die Realität.”

kein Kommentar von mir, also schon, in mir, Denkzeit.

Aber es gibt Kommentare und eine Person teilt einen GEO Bericht – ich mag nicht ins – also – ja, vermutlich gut gemacht, zwischen Bericht und Nahsicht und Story und Kurzporträts und so geht das wahrscheinlich den Menschen, also wird es irgendwie nah und nicht ach ja, da irgendwo. Wobei es eben dabei vielleicht trotzdem bleibt. Es ist ein Text von einer Vivian Pasquet und ich nehme hier keinen Link und nur ein Stück vom Untertitel – den Titel find ich – ja. Also: […] Bis zur Erschöpfung ringt ein Team im Universitätsklinikum Bonn mit dem Virus, das die Welt verändert hat […]

Diesen Artikel habe ich morgens gelesen. Und gerade nochmal kurz. Ich komme nicht um die Biografie auch umhin und die Scheiben haben immer gewackelt am Haus in Bonn neben dem „Hubi“ – bei jedem Hubschrauber und sowohl die Seite der Versorgenden und Sorgenden als auch die andere – es geht mir nah. Ich habe heute sehr wenig gesprochen und mich über vieles gefreut und mir standen trotzdem Tränen in den Augen, wenn ich irgendwo rumstand oder saß – ich sollte immernoch auch liegen. Also lege ich mich jetzt gleich. Einfach auf den Boden. Wie so bei Schneeengel. So viele eeeee ist das richtig? Es ist meine Denkzeit zu großen Teilen des Tages und lässt mich vieles wiederholt und wiederholend durchdenken.

Sonst: auch anderes. Das erste Mal war ich heute im Neuen Rathaus Dresden. War ich noch nie drinnen. Da hängen gerade Fotos – es heißt – Moment – Stock2… muss ich nochmal verifizieren. Es ist das erste Rathaus, in dem ich sehe, das Kunst mit Respekt und auch – das ist lustig, mir kommt das Wort „betreut“ in den Kopf – nehme ich das – betreut – ausgestellt wird.Ich habe da was gefragt für die Dresdner Sezession89 e.V. bzw. war von Ihnen gesandt.

Hier ist meine Denkzeit und ich denke mich auch ein in die zwei Mädchen, die ich laufen lasse, gewähren lasse, die jetzt friedlicher mir erscheinen und sehr selbstorganisiert. Ich bin ungemein absolut total echt sehr stolz auf sie!!!!!!!!!!!!!!! Ich beiße alles so zurecht, dass sie zurecht kommen, aber nicht verbissen ist der Versuch. Es gibt so viele, die mittun und Einfluss haben, dass sie nicht Gefahr laufen, nur mir und mich und – ich bin eh gerne auf meinen Pfaden oder Wegen. Dass sie finden, das Klavier sei zu laut, ist lästig für mich. Ich will da nicht sonst wie viel, ich kann das auch halt so – es ist der absolut zweckfreie Alleinraum – nur, dass es halt irgendwie tönt und das soll es auch – so mit so Höhrerdings fänd ich auch doof – gibt es hier – in der Bibliothek kann man Plätze mieten, das finde ich gut. Würde ich nie machen. Es reicht mir für heute reicht es mir – gezeichnet habe ich nur gespielt eine Karte für eine Frau, eine Dame, eine Person und Persönlichkeit, der ich eine Karte schicken wollte. Das war morgens. Ich mag morgens.

06.07.2020

…on le devient…

05.07.2020

Das geht genauso los wie vorher. Da startet dann Airbus 380 von Kleinstflughäfen und ach übrigens in den Herbstferien Urlaub machen ist vielleicht ‘ne bessere Idee- wir fliegen da nach Kreta. Wir haben jetzt Zugspitze und Inland. In den Nachrichten zeigen sie Herden oder Horden von Tagesgästen. Abstand. Anstand. Was steht ab?” Ich habe die ganzen wörtliche Redezeichen komplett nicht – und falsch gesetzt. Aber gesetzt, denn es ist wörtliche Rede. Solche, die ich gehört habe.

Wenn mit Abstand gelesen werden wird, wird vielleicht Enge das Wort sein, das diese Phase und meine Sprache und das hier beschreibt? Umbruch. Struggle. Wind. Ohne Endung. Weit.

Erzählt vom Leben und der Biographie und ich mag die Person und lache und sag: da kannst Du’s nur falsch machen und mache eine Bewegung zur Stirn und schreibe “Guilt” und auch das war schon so oft zu Kunst (und mit “Guilt” gibt es Cappies, Monica Bonvicini). War eine von zwei jemands und die andere Person lachte auf. Die Augen blitzten. Fühlte sich verstanden. Da hatte ich ein anderes Gefühl.

Mäuse haben im Käfig eine Lebenserwartung von einem bis zwei Jahren. Sie vorzeitig in der Natur auszusetzen, ist keine Option. Sie riskieren dadurch den Tod der Tiere.”

https:praxistipps.focus.de/maus-als-haustier-halten-das-müssen-sie-beachten_11579

Den Satz griff ich raus. Den fand ich so seltsam. Aber ich las heute viele über Mäuse und Menschen und Mäuse.

Es geht um Tier. Sie wünschen sich so. Wieder ein. Ich kann es vestehen. Es war immer Teil und es gibt die Idee von auch da Verbundenheit und Glück und Seligkeit und lieb haben und weiches Fell und sich kümmern und versorgen – als Idee. Mir ist es auch immer wichtig gewesen und war mir Freude. Mäuse wollen nicht angefasst werden. Das muss Euch klar sein. Stangen bauen. Räder. Futterideen. Klettermöglichkeiten. Beobachten. Sauber und versorgt halten. Das finden sie gut. Die Mäuse. Ich auch. Gut, wenn sie sowas und Hinspüren lernen. Ich sehe oft, dass manche für Tier kein Gespür haben. Oder jemand möchte es richtig machen und ruft seinen Hund bei Fuß und lässt ihn Sitz machen und hat aber selber den Reiter oder das Kind, oder den Jogger oder oder gesehen und gedacht, das könnte ein Problem sein und voilà so könnte es eins werden. Sitz ist es nicht. Einfach vorbeigehen ist es auch nicht. Sitz ist es. Einfach vorbeigehen ist es. Das ist egal. Das, was kein Problem ist, ist keins?

Ernst Barlach guten Tag mal wieder. 2. Band Briefe: 13.3.25, Güstrow. An einen Herrn Schinnerer:

[…] Ihre Kinder sind denn doch offenbar nicht halbwegs jene berliner Künstlersprößlinge, die eine tüchtige Problematik und nichts Tüchtiges sonst mit auf den Weg bekommen haben.”

Ich las das. Und dann auch weiter: “ Mein Sohn ist auch kein berliner Produkt, obschon ein geborener Berliner. Aber doch eine Mischung, die nicht viel │ irdischen Erfolg verheißt. Grundehrlich und selbständiger Art, aber bei schon über 18 Jahren verloren in einem verträumten Zustand, künstlerisch wohlbegabt, aber ohne Trieb, dabei mit einer gewissermaßen spielerischen Leidenschaft für alles Technische, aber wiederum ohne Entschluß für ein zielsicheres Vorgehen. Schon ein Sonderling – na, ich müßte noch Vieles zufügen, um sein Bild rund zu machen!” […]

Hm. Sein Bild. Wohl eher sein Bild. Und ich erinnere die früheren Briefe und die Phase, in der das Kind noch bei der Mutter war und wie E:B über sie schreibt und wie er erwirkt, dass der Junge bei ihm groß wird und wie er einmal sieht, wie der ein Madonna-mit- Kind-Bild ansieht und traurig wird und ich gedankenspringe und denke an den kleinen Jungen neulich im großen Garten, der war vielleicht 2 und hatte einen großen Bruder, vielleicht 10 und einen Vater und eine Mutter und den Großen trifft ein Ball sehr hart. Er hat Glück, das Cappie hat einen festen Schirm, Er winkt ab. Einigkeit zwischen ihm und dem Vater. Dem Kleinen wirft der Vater den Ball mit Bedacht aber doch vor den Kopf und der sagt “Au” und der Vater sagt “Das ist nich au, das ist Kopfball.” und wiederholt das nochmal und der Junge auch “Au.”.. und dann wirft der Vater den Ball dem Großen entgegen und dessen Kopf kommt dem Ball engegen und es wird ein prima Kopfball und die beiden Großen spielen weiter und der Kleine steht auf der Wiese einfach da und schaut? Denkt? Fühlt?

Und mein Kind macht Handstand und Kopfstand und Rad und die junge Frau auf der nächsten Decke (im Großen Garten ist soviel Platz bei so einer Anzahl von Menschen, dass gut 10 Meter zwischen uns liegen, da haben wir sehr viel Raum und das empfinde ich als Glück) macht auch Handstand und kann es ganz passabel. Ihr Freund ist am Handy.

Ich überlege, es gibt nicht “berliner Produkt”, nicht “Künstlersohn”, nicht “Arztsohn”, nicht “Lehrerkind”, nicht “Bäckersohn” nicht “Einwanderer”, die nicht immer überhaupt gewandert sind, nichts davon. Nur Mensch. Und das eben nicht. Nicht nur. Und aber doch? Was lässt sich gruppieren und zuordnen? Wie denn? Es wird ja offensichtlich allenthalben und es wird eben nicht gerecht. Sie waren da überall schon.

Es ist schwierig, sich nicht gähnend zurückzulehnen oder abzuwenden? Wieder. Lösung: Zuwendung. Aber Fokus. Energieaufwand. Rechnen sie immer alles auf? Ich schleife. Wann habe ich mir die gebunden? Wer? Außer mir?

Ein anderer Brief. Der nächste, an Hans Barlach, Güstrow, 22. März 1925

Da zitiert er, den, den alle immer gerne zitieren (und ich mag den Roman von John von Düffel: “[…] ruft an!” Ich glaube, den mochte ich irgendwie, den Roman)

also, das Zitat geht so:

[…] es liegen produktiv machende Kräfte in der Luft u. Wasser…usw. Ich selbst bin vor Allem Übel behütet, solange ich nicht von den Beinen komme. 3 Stunden zu Fuß im Wald oder über Land und ich fühle mich gesund und von innen heraus beruhigt in der Art, daß alle kleinliche Sorge oder der falsche, d.h. Hetzende Lebensrythmus beseitigt sind. Auch was Du über das Räderrollen der Eisenbahn sagst, empfinde ich gleichermaßen. Es ist wie der stampfende Takt der unhemmbar vorwärts strömenden Zeit, das ewig-Gleiche und zugleich immer-Neue des Geschehens, in dem Menschenschicksale verflochten werden.“

1828. Da war er schon lebenssehrerfahren. Wobei ich zugebe – ich google die Lebensdaten schon wieder nach. Zahlen entfallen mir gern nicht so zu.

Wann war was wird anders….

Drei Stunden in den Wald. Vielleicht doch Hund?

Also, es geht ums Tier und es verläuft in Schemata. Eine ist sehr willensstark und penetrant und eine möchte auch und eine hört erst zu, jemand ist weiß nicht ob fein, jedenfalls gerade raus, eine macht dann Cut und sagt: erstmal um das kümmern, was da ist, und geht in das kleine Stückchen Gartens, das sich selbst überlassen war wieder mal ein längeres Weilchen als irgendwie vorgenommen. Prisorisierung und auch Zwischenfall. Ausfall. Und vergisst wieder sich um sich selbst zu kümmern und übernimmt erneut.

Was Handfestes anfassen, was tun. War der Plan. Etwas ging hoffentlich nicht wieder auf. Nicht sicher. Schema. Verlernen wieder und wieder. Ich hoffe, es hält. Und schreibe halbliegend.

Eine Ranke hatte die Himbeeren umgarnt. Die Tomaten dachten, was soll der Stock? und hielten sich lieber an dem Lavendel. Nicht anrühren. Aber den total vertrockneten „Bodenverbesserer“ also Klee, Lupine und mehr, den nehme ich weg und sammele Samen aus Hülsen und Kapseln. Nach 1 Minute schon die Invasion. Das geht sehr schnell. Sie nehmen mich ein. Ich streiche erst sanft. Dann hektischer. Dann verflucht, Flucht auf die Treppe. Die sind flink. Emsig nicht von ungefähr. Wo man hinfasst. Es zerstört? Es verändert? Es lenkt? Es wirkt? Sichaus.

Sie sind sehr, ja, was denn: orientierungslos? Durcheinander? Aufgebracht? Hat auch das ein System?

Die Ausstellung MASS präsentiert Werke von Anna Ådahl, Bogomir Doringer und Clemens von Wedemeyer, welche die Bedingungen und die komplexen Strukturen zwischen Individuum und Kollektiv sowie (halb-) privatem und öffentlichem Raum hinterfragen und verschiedene Bewegungsformen und Kontrollmechanismen von Menschenmengen im 21. Jahrhundert beleuchtet.

Die Ereignisse der letzten Monate und Wochen haben deutlich gezeigt, wie sich die Handlungen von Individuen auf die ganze Bevölkerung auswirken können. […]

Die Ausstellung MASS reflektiert über die Art und Weise, wie sich Menschen sowohl als individuelle Teile der Gesellschaft als auch das Kollektiv durch Raum und Zeit bewegen und wie Technologie zu einem…“

und ich halte den Saalzettel in der Hand und steh wieder da und ich stehe, sitze, liege da und laufe rum und denke. Was sonst.

Sprung.

Während es wuselt und ich befreie die Rosen von dem übergewachsenen Wein und insgesamt war es. Punkte überschritten. Ich verfluche mich selbst. Aber nicht nur. Ich höre auch

Jetzt. Sie zeigten mir Schildkröten und Ratten und nochmal Meerschweinchen? Hund wäre ja am ehesten meins, aber ich weiß, dem werden sie jetzt nicht gerecht.

Pferd, Hund, Meerschwein, Farbmaus. Das entwickelt sich. Weiter groß denken – im Herzen. Es kommt nicht darauf an. Wie groß von außen. Heute ist Sonntag, da verhandeln sie sowas. Die eine und die kleine und was ist Welt? Solange das mit dem Geschlecht sich bei denen gut feststellen lässt. Ein Meerschweinchen war wie alle von einer Züchterin und trotzdem schon schwanger. Mindestens zu viert wollen die sein, die Farbmäuse, und brauchen so und so viel Platz. Au weia, wenn da Nachwuchs wächst. Und Ferien? Und wir fragen bei jemandem nach und das ginge. Auch sicher. Denn sie sind eigentlich immer da. Und waren es schon sehr viele Jahre vor uns und grüßten erstmal nicht so gerne, das verstehe ich auch. Und ich fragte auch mit Bedacht.

Wir treffen klare Vereinbarungen und Regeln. Aber erst für September. Wenn dann überhaupt noch aktuell.

Das ist nichts Großes. Außer. Position und Neues neu verhandeln von der Basis her. Ich hoffe, oder ist eigentlich Hoffnungslosigkeit – frei von – ist das der bessere Zustand? Auch das haben andere schon. Durchdacht?

Die Aggression. Sie macht zu schaffen. Mehr als alle anderen. Ich dachte – also nicht. Gedanken. Striche. Vielleicht gleich noch.

Problemdenken ist ein Problem?

Heute in der Waagerechten bleiben. Wieder. Geschafft. 

Verträumt? Ich habe was gesehen und mich gefreut und ich habe etwas begonnen. Das wartet nun. Oder gar nicht. Es liegt in einer Mappe. Unbelebt. Es ist ein Ding. Zeichnung. Heute lieber was Rasches. Ich sehne mich nach größeren Räumen und ehrlich gesagt auch wieder mal weg von Papier. Aber ich hoffe, das Langsame wird Teil auch von Leben. Ist es schon. Zumal begonnen. Also doch was mit Hoffnung?

 

04.07.2020

 

Samstage können systemerhaltungsbedingt zu totalen Rödeltagen versampfen mit eins und eins und zwei und viel und dies und dann und es braucht und Denkzeit läuft in hellen, Sinn steht dort und da und macht ja auf jeden Fall auch was. Hier die Schönheit des begonnenen Picknickdeckenkioskspielplatzwimmelbilds mitJonglierbällenDiaboloundSteinchen füreinDeckenstündchenzuzweitindenGroßenGarten jaeineKugelwasnimmstDuimBecher neindankefürmichnicht. Und: eine liebe Vera schickte das zu viert in Umlauf – also ein Buch und my turn. Eine Karte, eine Karte saß locker aus dem weiß nie woher es kommt, jedenfalls keine Denkzeit zu dem Zeitpunkt. Mehr.heute.war.viel.heute.nicht; es ist der schönste Lichtfall und der wärmste Stand. Wärmste. Stand. Rein deskriptiv und sachlich ist nicht so. Ach, ja, MASS – PYLON – da war ich gestern – das lohnt nochmal nachzudenken. In Worten und Bildern und Gefühlen, Gedanken; sind Gedanken Worte, Bilder, stehende oder bewegte, und Gefühle – auch Geräusche und Gerüche oder was? Und ich stand eine halbe Stunde nur dort drinnen und nahm ausschnittsweise wahr. Länger wäre auch gut gewesen.

03.07.2020

02.07.2020

 

 

Ich habe heute noch nicht gezeichnet. Das ist von gestern Abend.

“Das ist nicht meiner – der war knittriger!” Die mit rosa Nase versehene Maske meines Kindes wurde auch verkauft. Wir waren heute Lohn einstreichen. Einen Schein für jede. Gleicher Wert. Ich verwahrte beide und gab ihr zu Hause einen davon.

Also heute: ich lese mich fest und es fühlt sich gar nicht sehr luftig alles in allem an. Gedanken.

[…] was sich nicht in Worten ausdrücken lässt, kann durch die Form verfügbar werden und in den Besitz eines anderen übergehen.

[mein Denkeinschub: Was soll denn das heißen “verfügbar” und “Besitz”?]

Immer wieder und wieder kreisen meine Lust und mein Schaffensdrang um die Probleme des Lebenssinns und der anderen großen Berge im geistigen Bereich. [mein Denken geht immer immer weg von Text, es sind wohl eher Wanderdünen und mir ist das gar nicht so recht, das hier alles]. Ich brauche einen Gegenstand, an dem ich mir die Zähne zu Stücken zerbeiße – aber predigen, Lösungen präsentieren, Prädikate austeilen, Gut und Böse definieren, kurz gesagt, irgend etwas anderes als Gestalten aufstehen lassen aus dem geheimnisvollen Sein – Gestalten, die glaubwürdig sind und die von mir nicht mehr mitbekommen, als ich selbst Macht genug habe, ihnen mitzugeben, das darf sich in meine Kunst nicht einschleichen.”

Ernst Barlach gegenüber dem französisch-dänischen Journalisten Georg Gretor (Georges Barbizon)- [das finde ich schon interessanter, hat der unter zwei Namen publiziert?] im Interview für einen Beitrag in Politiken’s Kronik 1932.

Hm.

Ich sehe mir Abbildungen an und irgendetwas an der Vorstellung, wer das alles vor mir getan hat und wer alles schon davor stand und wo die abgebildeten Objekte schon standen und Stand hielten oder nicht und wer was dazu gedacht, geschrieben, getan hat…irgendwas fasziniert doch oder zieht an. Was ist es denn? Ist es irgendsoein Allgemeingültigkeitssehnsuchtsdings oder Verbundenheit, Kontinuität, Vertrautheit, Unumstürtzlichkeit als Gedanke oder Idee, so was, was Ernst Barlach selber im Gegenüber mit den Balabanows – also mich stutzt das sehr – wieder die Thematik der Aneignung, des Übergriffs, des eben Inbesitznehmens. Vielleicht gefällt mir am meisten der Eigensinn. Das Brödlertum. Das mir total missfällt. Hier darf ich so schreiben. Sonst möchte ich nur wissen und zusammentragen und vor allem geleiten und sehen, was die anderen wissen und was da passiert im Begegnen und ob.

Die Skulpturen, die ich bisher von E.B. gesehen habe: was mich daran dann immer erstmal berührt, ist der Unterschied zu allen vielen häufigen Abbildungen, das Größenverhältnis, das ins Verhältnis gesetzt sein, das Körperliche und meine Aufmerksamkeit weckten dann eher die kleinen Spuren der Oberflächenbehandlung, die faszinierten mich, die hätte ich gerne durchgeschummert oder mit den Fingerkuppen befühlt, mehr nur mit den Fingerkuppen das, als mit Händen entlanggleitend die Formentwicklung oder das gesamte Volumen. Das ist schön mit den ganzen oft widersprüchlichen Dynamiken und Bewegungen und dem gedanklichen Nachvollziehen der Arbeitsbewegungen. Dieselbe Figur in Holz/Gips/Bronze nebeneinander – so etwas finde ich auch immer – also tut mir gar nicht leid, ich finde das spannend.

Ich fühle da gerne hin.

Den Moses fand ich stocksteif und sehr abstoßend sag ich sehr professionell. Das kann ich dann ja nochmal ein ander Mal weniger wertend und meinem Gefühl mehr Hintan und halt keinen oder weniger Raum geben. Gesetzestafeln. Ja. Dann schon auch wirklich wieder vermutlich irgendwie gut in Form. Ich glaube wirklich, er ist hinten irgendwie ausgehöhlt. Damit das Holz nicht arbeitet – aber zu dem Zeitpunkt – woran konnte noch – also welche Regeln …die Gesetzestafeln sind leer und die Aufforderung besteht fort, ob mit Bild oder ohne. Also sprach diese und jener und was … und nochmal zurück und wieder vor. Weiter nichts außer.

Mir ist gerade gar nicht gewiss, ob er Leihgabe sein wird. Muss ich in die Liste sehen. Zumindest weiß ich, dass das Holz sehr viel gearbeitet hat und dass das nicht geplant war. Und er dadurch nicht leicht versetzbar oder entleihbar ist.

Ein Mensch schafft. Was. Viele Menschen. Zusammen. Ich dreh mich. Beim Kochen singe ich. Wo die Bäume mal standen. Stunden? Ob die Form egal ist und eher das Holz? Ist auch Duselei? Eine Kunsthistorikerin, die ich sehr schätze und das ist nicht Nase hoch, sie mich zumindest in dem, wovon sie wußte, sie wußte, da ist Verlass, die kann man laufen lassen, ihr das überantworten, die macht das. Die beantwortet Fragen aber gibt keine Antworten. Die habe ich ein bisschen angeglimpst, ob sie nicht Lust hätte, meiner Motivation ein bisschen auf die Sprünge zu helfen und ein bisschen zu reisen, als es noch möglich war, auf den Spuren von und in Vorbereitung auf. Aber sie sagte mir: “Sie kommen ja auf Ideen – aber E.B. – der war für mich immer so ein Urviech der Kunstgeschichte.” Ich finde diesen Satz stellenweise sehr ermutigend. Ich urteile nicht. Ich sehe es mir an. Ich hatte es jetzt hübsch weggestapelt aber es wird nun doch Zeit. Und die Dramen habe ich nicht alle gelesen bisher. Aber bisschen. Wir machen dann vielleicht mal was anderes zusammen eher so mittig zwischen ihr und mir, das müsste sowas wie Erfurt sein. Was ist in Erfurt los? Oder Bamberg? Später mal brauche ich einen Campingbus mit Klappdach und Getriebe, das nicht zerstörerisch ist.

Morgen Nachmittag habe ich vor, PYLON zu besuchen. Hier in Dresden zeigen sie gerade, ich muss nachgooglen. Wedemeyer weiß ich und ansonsten gehe ich morgen gucken.

Gertrud hat mal ein Jahr kunstfrei gemacht und nur gejobbt und im Chor gesungen.

Ich zeichne immer. Keine Frage. Viele Fragen. Ich kann sie nicht stellen.

T-Shirts. Sie braucht wirklich welche. Sie hat zwei mal das Motiv mit den zwei Händen gewählt. Die Fastberührung der Finger, Ihr wisst schon. Einmal in Farbe als Aufdruck und einmal schon eher fast als Umrisslinienzeichenpiktogramm. Sag ich ihr das jetzt mit? oder lass ich die T-Shirts einfach T-Shirts sein? Das Bild kennt sie eh irgendwie, aber ob sie da mal hingedacht hat, das weiß ich nicht. Lebensfunken. Ist doch vielleicht genug. Noch ein T-Shirt trägt : Ma quando mai? Und hat ein sehr schönes Blau. Ein weiteres hat Drachen mit vielen kleinteilig gezeichneten Schuppen – ich denke wieder an die kleinen, kleinen Flächen der Oberflächen und ein weiteres “You are reading my shirt text – this is enough social interaction for today.” Was ist hier los?

Sie ist cool. Sie blickt viel. Ich freue mich sehr sehr, dass sie da sind. Und dass sie sich wieder freier bewegen jetzt und Zimmer schlucken aber immernoch Kinder ab einer bestimmten Körpergröße.

Heute habe ich schöne Glücksmomente gehabt: ich möchte, Corona hin oder her, verschiedene Holzsorten in betastbaren Größen und Formen da haben. Das hat zum Anruf nach langer Zeit geführt und das war schön.

Und eine Geigerin, die mich in recht fragwürdigem Zustand kennenlernte am letzten Freitagabend schrieb mir eine Mail und lädt zu einem Gartenkonzert – ; das machen sie, es fallen ja jetzt auch Auftrittsmöglichkeiten immernoch weg. Ich würde gerne jemanden mitnehmen, die oder der das mag und da aber nicht hinkäme. Oder einfach jemanden, die oder der das mag. Meine zwei ersten Einladungen wurden mit langgezogenem Vokal abgesagt. Macht nix.

Und wir haben Teile unserer Knitter- oder Nichtknitterscheins investiert in neues Briefpapier. Mein Schreibtisch ist ein Oberchaos. Ich finde meinen Ateliermietvertrag momentan nicht, ich muss noch 2 Rechnungen bezahlen. Eigentlich geht es mir. Und wie?

01.07.2020

Denkzeit heute früh und nochmal einen Schritt zurück, von da aus wieder los. Sternstunde der … da stell ich mir jetzt hin und wieder ein paar Personen auf Bildschirm in die Küche und gleich aber geht es hier raus. Ernst Barlach bekommt viel Zeit von mir einberaumt. Der tut mir nicht nur gut. Hat niemand versprochen, dass das so sein müsst – gut tun und so aber ich freue mich wohl. Ich freue mich. Ich lache auch. Über mich. Ich stapele Briefe und verknote Gedanken und gleich rette ich sehr konkret Johannisbeeren rüber in die etwas längere Beständigkeit und bessere Genießbarkeit von zuckervermengter rotsaftiger Masse, befüllt, gestürzt. Kopfstand. Vakuum. Fein. Dumm nur, dass ich mir nicht Ullis Topf leihen kann, der ist jetzt in Heidelberg, so ein Dampfhitzer, wo dann nur der Saft seitlich rausläuft und dann ist es beliebt hier, weil „ohne Stücke“. Wenn ich wieder gerade stehen kann, stell ich mich gerade hin. Oder lehne mich in eine Ecke oder gesell mich hinzu. Wie tut was denn eigentlich also – wo ist das Selbstverständlich? Ist doch da. Ich weiß es eigentlich. Wohl.

Denkzeit am Abend:

https://www.hsfk.de/veranstaltungen/veranstaltung/news/welt-ohne-ordnung-corona-als-beschleuniger/

 

30.06.2020

hier fehlen Texte, Performance, unfassbar lange Wiederholungsschleifen – ausgekostete und unvermiedene Einfallslosigkeit abrupt unterbrochen von kurzen Aufblitzern des eigentlichen Potentials – dann geballter Text – alles – was die Absurdität und Größe des Auftritts in genau gleichem Maße wie sein Zelebrieren von komplettem Nonsense am Straßenrand inmitten einer total desinteressierten, unvorbereiteten, zögerlichen Alltagssituation des Vorbeifahrens und des ritualisierten kurzfristigen Abbremsens vor dem fest installierten Blitzer – all das ist nicht hier zu sehen. Ist nur ’ne Skizze… von was ganz anderem

29.06.2020

Kontaktloser Pigmentauftrag. Präzision oder Willküre. Denkzeit. Ich sehe? 6 bis 8 bis noch mehr Formen? Teile und gar keine Linie. Geschichte und Volte und mag noch kein Pink – aber: es darf und nicht ettiketiert; Braun – das, damit also, das ist, ich kann das nicht malen, ich werde das dennoch versuchen, Violett auch und Schwärzen, hm, Weißen. Luft lassen. Grundierung schaut durch. Bild und Grund. Bildgebende Verfahren. Taxi.

Transparent. „Weine vom Elbhang“,  Autsch, Schlagloch auf Straße, darein Taxi, autsch, bitte heute nicht lachen. Die Anästhesieschwesternschülerin kaute Kaugummi hinter der Maske. Ich konnte gar nicht nicht hinsehen, bis nicht mehr ging. Sie hatte einen schönen Vornamen auf ihrem Schildchen. Fabulina. Gut. Verlaufen. 8mm bitte nicht lachen. Komplett gar nicht sichtbar. Aber sehr spürbar. Geflickt. Sanftes Erwachen. War sonst nie so. Gut. Schnelles Taxi. Kind allein zu Hause. Deckungsgleicher Präsenzunterricht wäre echt besser. Wird wieder gut.

Also, Weingut mit Knick. Die hatten wohl – oder es war jemand zu alleine beim Festmachen. So weiße Plane bedruckt. Das Schloss steht da hinter der Mauer, hervorragend, aber auf Werbung ist es zerknickt. So große silberne Nieten, die habe ich mir auch gekauft – aber keinen Superboden, um die einzuhämmern. Parkett eher nicht super geeignet, Fliesen wohl kaum, Laminat im Flur nicht und Atelier sehr viel Staub. Zu viel für Papiere am Boden. Kommt noch.

Nicht jeden Tag Kunst, die Tage sind wichtig fürs Kunstmachen. Kunstlachen. Bitte nicht.

28.06.2020

 

tsssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssss

Denkzeit geht schon weiter.

Homeschooling auch – wieder wird was erzählt von damals und wieder von dem selben Vorne. GöttinnenGötterNamen und Attribute und Aufgaben und…Ich habe aus dem Schrank geangelt: Die Geschichte der Welt. Neu erzählt. Frie. Steht hier schon länger – Begeisterung von Mädels hielt sich jetzt halt mal so on Grenzen. Vorlesen vor Lesen ab Satz für Absatz für wider wieder weiß nicht. Ob eine das interessiert. Ich lese. Vor. Häppchenweise. Nicht jeden Tag aber mal. Aber dieser Götter*Innenwimmel und Accessoires und das ist Bildprogramm und, das darf schon gelehrt und aber ich weiß gar nicht, immer wieder. 

     

und – na, jetzt nähmen sie sich mal auf den Arm. Die Nachbarn haben heute ’ne Band vor’s Haus gestellt, mit unechten und echten Bärten und Brillen und Männern in Leggins und Bühne war die eine Straßenseite und an der Bushaltestelle auf Straßenseite gegenüber harrte bebiert die Fangemeinschaft. Busse und Autos und Blitzer dazwischen und Stagediving  – bei immerhin vielleicht 9 stehenden Fans zusätzlich zu den zahlreich zufällig vorbeifahrenden, die wahlweise nichts oder Hupe oder Motorradgasgeräusch oder Zurufe beisteuerten- also Stagediving bei gerade günstigem Verkehrsmoment und Sänger mit Kissen unter dem Shirt und tschechisch, englisch, deutsch und Dada. Und. Das ist das Feste.

Einen QR Code habe ich generiert und der hängt in „multiple choice“- der ersten gemeinsamen Ausstellung des Saloon.Dresden, die sich mittels sukzessivem Hinzufügen von Gedanken, Objekten…einer jeder Künstlerin zusammenwächst und ich begrüße diejenigen unter denjenigen, die es aus dem entsprechend der jetzigen Situation wohl tatsächlich am Freitag eröffneten Ausstellungsraum und via Scan hierherverlinkt. Von Realraum in diesen. Und wieder zurück. Corona und Kunst. Ping Pong.

https://feuerwache-loschwitz.de/26-06-25-07-2020-multiple-choice-saloon-dresden-galerie/

https://feuerwache-loschwitz.de/projekte/28-06-25-07-2020-saloon-dresden/

27.06.2020

 

 

Luftig. Erdig. Irdisch. Wässrig.

Galerie ist offen und wenn nicht, sitzen sie im Garten”

“Glaub bin wirklich ins Bild gelaufen.”

Hallo Leute vor Ort, könnte mich vielleicht jemand reinlassen?”

Chatverläufe.

Warum jeder Punkt wertvoll ist. DB. NEUSTART Bildende Kunst? Kultur macht wieder stark! Die nächsten wichtigen Termine: Vollkorntoast. Lichtenauer. Qualität. Handwerk.

Schrift auf Tisch. Think Pad.

In der Belastungsphase nicht am Kopf kratzen!” Megaphon. Motorboot. Hintan. Vorher: 5 Kanus. Paddeln im Gleichschlag. Jugendliche. Zu viert. Mal zu zweit. Trikots. Pfiff. Volle Kraft – flussaufwärts. Warum “aufwärts” / “abwärts”? Welche Konjunktion? Trennstrich. Quelle quillt nicht immer entspringt, nicht immer irgendwo oben. Flussrückwärts. Gegenfluss. Gleichstrom. Schaltkreis. Jedenfalls: “In der Belastungsphase nicht am Kopf kratzen!” – in der nicht benannten, der danach, davor , dazwischen, der Entlastungsphase, Ruhe, Muße, sacht, Treibenlassennichtzulassen sonst rückwärts, also flusswärts. Hin zu. Da ruft die Stimme Zeiten durch.

Mitfluss, Fließgeschwindigkeit mit Gleichtakt nur etwas überholend -wenn sie angekommen sein werden, werden sie dennoch hinsehen und das vorher überholte Wasser anschauen können: 3 andere Boote. Viel mehr bunt planenverpacktes Gepäck. Keine Trikots. Keine Pfeife. 2 x zu zweit, einmal alleine. Sind ohne Ansage unterwegs. Unterhalten sich. Kreuzen sich exakt auf Parallellaufhöhe. Auf Rückweg flussmitwärts. Es gibt keine neuen Geschichten?

Hört sich das Paddeln im Wasser? Fühlt sich das Wasser selber kalt? Versuchen sie sowas gerade oder begegnet die aufsteigende Luft der vom Paddel untergerührten? Aus der Schwimmblase eines höhenregulierenden Aufwärts Abwärts. Wie kam da her wo wie lange schon noch kein SatzzeichenDenkzeitleiertabersuchtMélodie – ist ein Name. Freihandyg.

26.06.2020

     

Amina Nour Yassine, Und wir haben aus dem Wasser alles lebendig gemacht (Quran.30 Alanbiyaa), Stoff, Farbe, Wolle, 250 x 180 cm, 2020.

Amina Nour Yassine nennt sich selber: eine libanesische Künstlerin. Sie beschreibt Ihr Kunstwerk als:

„ein Komplex von mixed media Techniken welche vermittelt, ihre Überzeugung, dass wir als Menschen Mutter Erde kleine Kinder sind, wo wir uns in ihrem Schoß auf blühen, und dass unsere Seelen trockene Samen sind, welche ohne Mutter Erde Wasser
nicht entwickeln können.“

Ich übernehme das genau so und frage sie nächstes Mal wieder nächste Sachen oder frage gar nicht sondern sehe, wie sie aussieht und wie es dann genau situativ wieder sich anfühlt.

Amina Nour Yassine und ich sitzen gar nicht mehr oft zusammen – wir saßen auch eh eher häufiger zu viert oder zu siebt oder zu dritt – zu zweit nie – doch, saßen schon, denn die anderen konnten noch gar nicht oder wollten nicht lange sitzen – aber wir sehen uns wieder. Und in unserem Fall bedeutet Texten, Fotos austauschen, IchdenkanDichsSenden, überschwenglich oder einfach resigniert, wütend und traurig sein am Telefon oder in Voicemails, lange gar nichts verlauten lassen, nichts mitteilen, nichts von der aktuellen oder situativen Emotion, Lage, Tagesablauf, to-do to-dance to-cry to-sing to-cook to-stumble to-fail to-win to just sit… hinter dem Söhnchen her zu sein, und mit ihm zusammen. Meine zwei dann gleich sehr sehr groß dagegen. Nour ist Mut und gar kein Mut und viele Fragen und viele Sicherheiten.  Sie sendete mir neulich ein kurzes Video von ihrer Arbeit, die im Garten entsteht, immer Tag des offenen Ateliers bei ihr, wenn möglich oder Tag des Ateliers auf Bett oder Tag des Ateliers im Flur – das war immer um sie rum und Teil von ihr – mitten zwischen zeichnet, näht, zerreißt, heilt, schichtet, übermalt, hinterlegt sie; sie ist für mich so eine – ich sehe das vor mir und es ist Nour.

Hier ein Werkstück von ihr – Stoff, bereits bemalte Leinwand, Wolle, Farbe, was da ist – zur Hand…

in dem Video, das sie mir sandte, ist Sound, so ein sehr stark plöddernder richtig dicht rauschender Regenfall –  dann steht die Arbeit kurz im Regen, aus einem Guss wird ausgelacht, bevor sie weiter und wieder und weiter. Die Handykamera ist von einem Innen auf ein Außen gerichtet und dazwischen zeichnen weiße Regenstriche Fäden.

 

Danke Nour – und das ist mir wichtig, wer Denkzeit denkzeigt, bekommt „…die Entstehung dieses Werkes wird ermöglicht…“ also Tagessatz Zuwendungsbescheid. Zuwendung ist was anderes. Penunsen und so – nichts Asche. Unter dem Torbogen hindurch – es ist allerdings eher kein Guss. Aber ein sachtes Besprühen und Rüberwachsenlassen.

25.06.2020

denkzeit/zeichenzeit/iris und andere domains -alle schon vergeben oder befüllt, bespielt, beladen….den ~ in der Hand haltend dachte es mir: Zuwendungsbescheid. Was denn sonst?

24.06.2020

#he

 

23.06.2020

Die heutige Denkzeit habe ich so im Kopf verbracht und faktisch damit Carolin Emckes Buch „Gegen den Hass“ zu lesen. Das ist ein wichtiges Buch für mich. Ich bin nun bei der Hälfte angekommen. Einen Einsprengsel zu dem Konterfei, Gesichts, Face, Maske, Fingerabdruck, Irisvermessung, Selbst, Individuum und all diesen Gedanken und auch den Texten, die ich dazu lese, habe ich heute aufgeschnappt, als eine Dame in einem Empfangsraum am Telefon sagte:

„Weil – Sie müssen ja beweisen, dass Sie diejenige sind, die Sie sind – und das kann man nur persönlich.“ Ich mag das nicht Zergrübeln. Aber Denkzeit.

 

 

 

22.06.2020

 

écriture automatique versuche ich dann mal, das war einfach laufen lassen, was überhaupt noch übrig ist – Fremdsprache. Anderes Zentrum. Abrufen. Anfragen. Am Abend des 21.06.2020.

 

21.06.2020

 

Karin Kopka-Musch,

“Das Spiel mit den bildnerischen Mitteln”,

Acryl und Lack auf Leinwand, 150 x 220 cm, 2015.

Bildbeschreibung / -analyse erbeten seitens des Regierungspräsidiums Karlsruhe – Ankauf 2015.

Leinwand auf Keilrahmen. Außenmaße 150 x 220 cm. Querformat. Weißgrundierung. Malerei.

Im unteren Teil des Bildes befindet sich ein horizontaler Bereich, der etwa das untere Siebtel der Bildfläche mit Malerei füllt, die realistisch zu lesen ist und Himmel und Wolken darstellt. Die übrige Bildfläche ist gefüllt mit sehr unterschiedlich anmutenden malerischen Setzungen, Farben und Formen, die als abstrakt beschrieben werden können. Ich würde alle Teile des Bildes als “konkrete” Malerei, (Malerei, die selbstimmanent ihre eigenen Bedingungen und Möglichkeiten auslotet) bezeichnen.

Auffällig in der Bildanlage ist die Binnengliederung der Bildfläche mittels einer vom linken Bildrand aus in Richtung der unteren rechten Bildecke fallenden Linie.

Diese fallende Schräge ist als breite Linie realisiert, zartgelb gefärbt und wechselt ihre Richtung in einem rechten Winkel im unteren rechten Bildviertel. Von dort aus verläuft sie abrupt schräg senkrecht hin zur oberen rechten Bildecke. Ein ähnlich gemaltes Band findet sich parallel zur rechten Bildkante im Bildgeschehen und auch in der Bildmitte, von der Mittelsenkrechten nach rechts versetzt finden sich hellgelb gefärbte lineare Strukturen, die wie ein Binnenrahmen zu einem hochformatigen Rechteck angeordnet sind, welches eine Bild-im-Bild-Fläche der Größe eines DIN A 4 Blattes umfasst, auf dem wiederum mittig eine blaue liegende Kreuzform auszumachen ist, die von pinken, violetten und blauen Linien oval umkreist wird. (Hierfür diente eine erste Zeichnung meiner jüngeren Tochter als Vorlage). Rechts neben diesem “Bild-imBild-Element” befindet sich eine blaue Form, die wie eine Art angeschnittener Flügel wirkt.

In der linken Bildhälfte etwa in Höhe der Mittelwaagerechten finden sich zwei geometrische Formen, die als Flächen farbig gefüllt sind; eine rot gefüllte Form oberhalb der hellgelben, fallenden Linie, eine grün gefüllte Form rechts davon versetzt unterhalb der hellgelb gefärbten fallenden Linie.

Weitere geometrische Elemente im Bildgeschehen sind zwei Kreisformen. Eine, linear grau und blau umrissen, befindet sich im linken oberen Bildviertel; eine, linear rot umrandet, im rechten unteren Bildviertel. Die Kreiselemente sind nicht flächig gefüllt; sie bieten Durchblick auf den Malgrund respektive auf Untermalungen. Die linke obere Kreisfläche wird von einer geschwungenen und mehrfach unterbrochenen blauen Malspur von oben nach unten hin durchlaufen bzw. überdeckt.

Auf der gesamten Bildfläche sind mehrere spitzwinklige Dreiecke angeordnet; es kommt zu Überlagerungen und Brüchen, Unterbrechungen der klar verlaufenden Linien. Interruptionen, unerwarteten Richtungsänderungen. Linien und Flächen wechseln ab. Insgesamt überwiegen lineare Setzungen, so dass das Weiß der grundierten Leinwand in der Gesamtanlage vorherrscht.

Die verwendete Palette ist breit. Die Farbanlage kann als “bunt” beschrieben werden.

Die genannten geometrisch, gradlinigen Bildelemente werden kombiniert mit amorph, organisch gemalten Linienverläufen und Flächen. In Blautönen gemalt gibt es mehrere breite Linien, die sich schwingen und wenden, abgerundet Richtungswechsel vornehmen und auf der Deutungsebene, gerade aufgrund der Existenz des im unteren Bereich gemalten Himmelsausschnitts als wolkenartig interpretiert werden können.

Im rechten Bildbereich gibt es eine zur Volte geschwungene pinkfarbige, bewegte, breite Linie, die dann aber harsch unterbrochen wird von dem oben beschriebenen, hellgelb gefärbten, linear gemalten Bildelement. Optisch wirkt sie überlagert, wenn auch die Elemente nebeneinander gesetzt sind. (Malerei existiert ausschließlich zweidimensional; alle illusionistischen Tricks zur Vortäuschung oder Wiedergabe von Dreidimensionalität wurden bereits angewandt; sie sind Teil des zur Verfügung stehenden Repertoires. Sie sind Spielzeuge.)

Die hellgelben “Bänder” können, wie der Himmelsbereich als malerische Wiedergabe von real Existierendem verstanden werden: sie ahmen in einer Art modernen Trompe-l’oeuil Malerei Malerkrepp nach. Malerkrepp, das im Malprozess Verwendung findet, wird malerisch ins Bildgeschehen integriert – der Malprozess wird in Malerei gefasst gezeigt. (Das ist so, wie wenn einE Schriftsteller*in an einer Stelle ihrer/seiner Geschichte plötzlich die fiktive Ebene verlässt und über die Technik des Geschichtenerzählens schreibt).

Insgesamt tanzen allerhand Setzungen und Elemente scheinbar unpassend miteinander kombiniert, frei über die Bildfläche. Es entsteht der Eindruck diverser Ansätze, die allesamt nicht recht zu Ende geführt sind. Die Sache wirkt chaotisch. Dann aber auch wieder ganz sicher gesetzt und geplant. Nur der Plan widerspricht Sehgewohnheiten.

“Das Spiel mit den bildnerischen Mitteln” ist für mich so frei, so offen, so unendlich weit kombinierbar. Ich mache mir keine Sorgen. Malerei geht immer (weiter). Ich kann fliegen.

Der Himmel ist die Basis.

Die Kreise im Bild sind so gesetzt wie die Löcher einer Torwand. Ich habe viele Versuche frei. Manchmal treffe ich und manchmal nicht; aber ich hör nicht auf zu spielen. Mit all meinem Wissen, Denken, Fühlen und Können.

Karin Kopka-Musch, Heidelberg, 15.12.2015

An dieser Stelle nochmal der Dank und Hinweis: Die „Denkzeit“ wird freundlich unterstützt von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Sie findet im Stillen statt. Es werden Zeichnungen und Texte gepostet auf instagram @kopkamusch und Facebook Karin Kopka-Musch. Die Hashtags #abendsumsfeuer #wirschreibengeschichte #zeichenzeit #denkzeit finden immer wieder Durchschlüpfer oder platzieren sich sperrig oder spielen mit rein.

 

20.06.2020

 

Mir ist es so als sei es so viel besser alle diese Sätze alles da ausdrucken – jedes Wort vereinzeln. Neue Texte setzen. Alle in die Kissenhülle holle. Spielen sie den Clap: „Da bewegt sich was.“ „Was? Wo?“ „Na da! Fang es schnell! Halts’s vorsichtig fest. In Deinen Händen. Es kitzelt Dich. Es giggelt da. Es macht sich ganz flach. Nicht auslassen. Die zwei Hände zum Hohlraum. Jetzt sanft die Handfächen gegeneinander legen, nicht auslassen dabei! Jetzt kannst Du Dir überlegen: Wie stehen wir? Alle im Kreis? In einer Linie? Durcheinander? Gehen wir sachte durch den Raum? Du hast den Clap. Suche Dir jemanden und nimm deutlich Blickkontakt auf. Der Clap kann so weitergegeben werden: beide klatschen gleichzeitig in die Hände. Ein Ton. Klapp. Nicht Klaklapp. Nicht KlappKlapp, nicht Klappapp. Nur Klapp. Klappt? Dann ruhig mal im Kreis versuchen. Rund herum, ihn weitergeben. Schneller. Schneller. Sanfter. Achtung. Blickkontakt halten. Er kann die Richtung ändern. Das geht. Ganz schnell. Aber Achtung. Aufeinander: klapp klapp.“

 

19.06.2020

Das Karussell. Und dann und wann…

Niemand lebt in Kapsel. Zusehe. Ich lerne selbst. Nicht selbstversichernd. Nicht haltlos. Verlerne möglichst und möglichst nicht. Und mein Tag ist so befüllt – Ideen der Öffnung wie hier in diese „Denkzeit“ geschriebene Dialoge oder gemeinsam mit anderen verfasste Texte zu (er-)stellen – tatsächlich, andere einladen in diese „Denkzeit“ – solche Ideen habe ich durchaus. Diese Tage hier allerdings verlangen mir schon so sehr viel Struktur ab, die ich kurzzeitig ganz schwer finden, neu finden, überhaupt halten konnte. Verloren hatte.

Egozentrismus liegt mir hoffentlich weitestgehend fern. Soweit es mensch hinbekommt. Ethnozentrismus ist ein neu gelesener Terminus, den es schon lange gibt, ich kannte ihn nicht – was er benennt schon. Das beobachtet mensch ja im Leben, dass Individuen ihre Sichtweise und Vorstellung als die richtige empfinden. Das beobachtet mensch an sich selber vermutlich oder beobachtet nicht aber lebt. Das ist und bleibt komplex das System.

Ich beobachte so wie ich es von hier aus kann. Auch das Bemühen um weiter und oder anders im Miteinander. Der Menschen, und, das rücken wir zumindest mit Worten so sehr in die Sprache: mit anderem Leben. Don‘t waste our paradise. Steht auf dem T-Shirt von dem Mädchen, das in der Wohnung unter uns wohnt. Sprüche, die wir gerne tragen.

Dass Farbe auf Denkmale gemalt wird oder solche – also die Büsten und Standbilder – gekippt. Ersteres ist etwas, was ich mit meinen Vorstellungen vereinen kann, letzteres, da wäre mein Standpunkt eher hinzuzufügen, oder Abzustimmen und dann nach Beschluss zu entfernen, damit überhaupt gehört wird, ist Umwurf vonnöten? ..zuletzt gehört habe ich gerade diese wunderbare Rede mit dem Titel

„Dürfen Schwarze Blumen malen“ hier:

https://orf.at/kulturjetzt/stories/3169936/

Nachdem ich morgens meine Freundin – ich mag Possessivpronomina nicht – die Freundin – also Nour angerufen hatte und mal zumindest als Gast hier in diese „Denkzeit“ eingeladen hatte. Ich hoffe, das machen wir. Sie hat gerade selber viel. Lesen und sehen sie Sie sie, Ihr lest – also eventuell dann. Auf ein gemeinsames Projekt haben wir uns bereits beworben hier in Dresden. Mal sehen.

Sortieren:

Zeichnung und Malerei oder mein Spiel mit den bildnerischen Mitteln passiert eh. Immer. „Entschuldigen Sie mein Mitteilungsbedürfnis“ – „Entschuldigen Sie meine Verschwiegenheit, mein Schweigen ist nicht dunkel mehr“ – das könnte auch einer werden; ersterer war 2016 – ein Titel einer meiner Installationen. Das mit den Blumen im Titel dort oben hat mich gefreut. Zeitempfinden. Das kann ich nicht ohne. Das ist Alltag. Oder Allnacht.

Am Morgen des 16.06. haben wir zu zweit sortiert – Material und Gedanken zu Möglichkeiten von Kunstvermittlung binnen der nächsten Zeit. Kunstvermittlung. Immer mal wieder begegne ich da ablehnenden vielleicht auch abwertenden Haltungen. Das können Glaubenssätze sein. Das kann an negativen Vorerfahrungen und an für schlecht befundenen Formaten liegen. Ich habe nie verstanden, ab wann genau sie da ist, die Kunstvermittlung. Ab dem Zeigen eines Kunstwerks denke ich. Vielleicht sogar schon im Erstellen. Wenn partizipatorisch gedacht, ab welchem Grad gilt „Partizipation“? Ab dem betrachtet werden? Ab einem aufgefordert werden mitzumachen, hinzuzusprechen, mit dem Körper sich ins Verhältnis zu bringen? Mit den Augen am Bildschirm?

In welcher Art und Weise und Form? Und dann gibt es unterschiedliche Möglichkeiten zusätzlich für die ablehnende Haltung. Sie kann wurzeln in tieferem Abwerten oder oberflächlicherem Denken: wie z.B.: „Wer sich um Reproduktion von Wissen kümmert, schafft nichts eigenes oder neues… ist nicht dies, nicht das.“ Die Frage ist, wie in der Welt und oder dann aber auch in Institutionen mit sogenanntem „tradierten Wissen“ umgegangen wird. Gibt es das denn „tradiertes Wissen“ – es gibt Nacherzählung, Zusammenfassung, so in etwa? Dann ist mir schon ein Glaubenssatz begegnet in Bezug auf an Kinder- oder Jugendgruppen gerichtete Formate: „Wer sich um Kinder kümmert, ist intellektuell auf niedrigerem Niveau.“ oder derlei Glaubenssätze.

„Richtet an!“ ich stolpere über meine eigene Wortwahl; das könnte ein Problem an der Sache sein. Ich habe mich kürzlich so überfordert gefühlt, als andere sagten, Mensch, super, dass Du das machst und Du bringst Leute zusammen, hat es in meiner Sprache die Metapher „mit der Peitsche in der Hand“ gegeben – die mag ich selber nicht. Ich empfinde es manchmal aber so, ich sagte auch „Hackenbeisserin“ zu mir, oder ähnliches. Das ist nicht gut. Und die anderen, denen ich es gesagt habe: ich mag es nicht, das wünsche ich mir anders, wenn wir zusammen arbeiten, haben es angenommen und gestaunt, dass es diese Sprache in mir gibt. Das habe sich für sie nicht so angefühlt. Ihre Sprache war „Du bringst Leute zusammen, super, wie Du das machst.“ Kritikerin. Innere. Fein. „Sie sind eine Perle!“ und ich immer understatement und Selbstgrübelage. Aber im direkten Gegenüber oft nicht. Maske? Oder Rolle.

[ ——- das lese ich mit ein paar Tagen Abstand nochmal, heute ist der 25.06.2020 und ich denke: da war es wirklich ein schwarzer Tag und der neuerliche Anruf mit einer Nachricht eines Schonwiederabschieds hat mein Gefühl sehr bestimmt sowie auch andere belastende Gedanken. Ja, es ist manchmal anstrengend in gemeinsam Angegangenem, wenn dann Termine und Absprachen und alles immer „ach so“… – dann fühlt man sich allein gelassen, wuppt und hält Versprechen ein und terminiert und justiert und – wenn man projektiert hat und unterwegs ist auf einem als gemeinsam gewählten Weg, dann kommt vielleicht irgendwie Unmut auf – jetzt habe ich neu gelernt und Auftakte von Miteinander anders erleben dürfen und das freut und auch dass die Netzwerke, die bereits gewachsen waren, der Zusammenhalt – das sich da nun was zusammen auch wieder freuen und versuchen und entdecken lässt. Geht es. Zusammen. Morgen, also am 26.06.2020 hoffe ich einen Gast hier begrüßen zu können!——-]

 

Jetzt gibt es wieder einen Plan, ein Vorhaben… ich weiß noch nicht, ob es bei letzterem bleibt oder was es wird oder wie anders. Wer weiß was? Wer stellt die Fragen? Was richtet was an wen und wie richten wir es an und nicht zu? Grunde. Wahrscheinlich gibt es auch einige Glaubenssätze oder Vorerfahrungen, ( Vor-)Urteile, die sich auf Institutionen beziehen. Sehr sicher gibt es die. Manchmal vielleicht zurecht. Schule. Museum. Jugendkeller. Freizeitangebot. Abendakademie. Volkshochschule. Kunstverein. Off space. Auf der Wiese. Hinterm Berg. Alles wird gleich mit etwas assoziiert. In Räumen. Räume sind nicht Architektur bloß. Einen Raum vorfinden. Aufsuchen. Schaffen. Geben. Öffnen.

An Kunst-Akademien , deren „Sprachen“ ich mitgehört habe (ist natürlich auch nicht einheitlich, also nicht „Sprech“), wurde oft gesagt: „Wenn Ihr es nicht so ganz ernst meint, dann vielleicht Lehramt.“ Ich verstehe es nicht. Ich habe beides studiert. Lehramt und sog. „freie Kunst“. Diplom. Meiserschülerin. Bei Mechtild Frisch war das eine seltenere Vergabe. Jedenfalls war es nochmal ein wichtiges Jahr. Persönlich wollte ich nicht in der Schule arbeiten. Das war meine Entscheidung, nachdem ich es ein Jahr in Frankreich, 6 Wochen in Montréal und zwei Jahre in Münster zumindest im Angestelltenverhältnis und Teilzeit getan habe. Auch ganz gerne, jedenfalls sehr gerne mit den Jugendlichen. Ich mag Zeitraster nicht so gerne, wobei damit gearbeitet und abgestimmt werden kann. Ich mag Bewertung oder gar Benotung nicht. Auch nicht, dass sie immer präsent ist da, egal wie es angegangen wird, angefangen, eingeleitet, angekitzelt. Es gibt auch andere Schulen und Systeme. Danach habe ich nicht weiter geschaut. Ich bin einen anderen Weg gegangen.

Ich hatte meistens mehrere Jobs, Berufe, Berufungen gleichzeitig. Das war auch nicht immer aktiv bewusst nur entschieden. Manchmal ergeben sich Zugänge, verschließt sich was, muss wieder Geld her. Passiert was im Leben, das ursächlich für Veränderungen ist. Ich verwehre mich dagegen, dass manche denken, ein Mensch, der vom Einkommen eines anderen Menschen leben kann, solle was halbtags als Job suchen und sich da angliedern und einfügen, nicht eigenes mehr sein und fordern. Das ist eine PattSituation. Das ist nicht zu Ende gedacht. Da bin ich vielleicht in meiner Blase und bestimmt an meinem wunden Punkt. Denn da haben Ankaufskommissionen zu mir gesagt: „Sie haben es ja auch nicht so nötig“ und ähnlichen Stuss mehr. Und wie es so mit Kind und Kunst und Auftenthaltsstipendien und internationalen Ausstellungstätigkeiten und ob das nachteilig oder nicht, und wie wer was bewertet oder aufwertet oder abwertet… puh.

Niemand weiß doch, was es macht, wenn es ein Gefälle beim Einkommen in einer Beziehung gibt. Alle wissen, was es macht. Das müssen immer zwei oder vielleicht Kommunen, Gruppen, miteinander verhandeln und leben und Sprache ist, was rauskommt, es gibt andere Kommunikation als Sprache und ich habe zu spüren bekommen. Nicht missverständlich bleiben. Keine tätige Gewalt. Das nicht. Nie. Konflikt. Vorwurf. Unverständnis. Hilflosigkeit im Umgang mit Themen, Fragen. Vorwürfe sind nie gut. Und wir sind ein wir. Wer Führungspositionen neidet, ich weiß nicht. Dazu können mir viele sicher viel sagen. Muss es das Wort weiterhin geben? Für wen wird es verwendet, was bezeichnet es? Sich selbst führen. Glitzerregen oder Effekt einbauen. Oder Stille. Und Selbstreflexion. Gespräch.

Wenn beide Termine haben, ist immer in der Wahrnehmung des einen, der vielen? der eine wichtiger, weil bezahlter, weil eh unabdingbar. Dieses „Wir müssen mal besprechen, wie es gehen kann!“ WIR!

Kinder. Keine Kinder. Viel Arbeit oder nur Arbeit oder keine Arbeit aber Kinder oder keine Arbeit aber keine Kinder oder keine Arbeit und keine Kinder oder Kinder und keine Eltern oder Kinder und vier Eltern oder…drei. Seit vielen Jahren. Läuft das Projekt. Schon länger als ich lebe läuft das Projekt. Wie teilen sie was auf? Arbeitszeitmodelle. Strukturen und Gepflogenheiten, Erwartungen und Pfichten, Verpflichtungen, Verflechtungen. Sicherheit und Denken und Realitäten. Die Arbeitswelt hat Realitäten. Universitäten, Firmen… Abläufe, Modelle, Deadlines. Hohe Bezahlung, niedrige Bezahlung… was ist überhaupt „Kapital“ der Gesellschaft – da haben ja genug zu geschrieben und es bleibt Thema… andere wissen mehr. Andere weniger. Andere anders.

Prozess. Er muss gewollt sein. Das allerdings muss er sie es wollen. Es ist ja, auch würde ich immer noch meinen, megachic sehr gefordert und „busy“ zu sein. Nicht nachlassen. Und dabei easy und sehr freigeistig und weltgewandt.

Meine Forderung ist: beide das, was 70 % verspricht. Und dabei nicht weniger hingewendet. Ist so lustig. Die 100% sind was genau? Aber der Traum ist. Abwechseln. Mehr. Ich habe ihn ganz gut versucht zu leben meinen Traum. JedeR hat Traum. Vielleicht ist … auch ein Tabu bei mir. Schreib ich nicht.

Mehr Glaubenssätze, die zu fest sind:

Künstler*innenbilder.

Wer Künstler*in ist, kann nicht schreiben, wer Künstler*in ist sollte nicht kuratieren, fundraising oder das oder das machen, sie, er soll hors de la société und vor allem verfügbar, äh, frei! und erst recht keine ganz anderen Berufe. Oder Gegenrichtung: einE Künstler*in (arme Sprache hier, aber wie ist es denn richtig, was denn?) sei bitte eher Projektmanager*in und niemals nicht auf Draht mit der geordneten Welt. Quatsch. Beide Richtungen sind zu linear. Es darf geschichtet, vernetzt, zersetzt, umgesetzt, auseinander gesetzt werden. Setzen lassen. Aufstehen. Aufbegehren. Regelmäßig strukturiert gearbeitet werden, extatisch ausgelassen. Gezweifelt. Verzweifelt – das macht dann leider Angst, also bitte lieber Tagebuch. Posthum gibt das eine bessere Sache. Nichts lässt sich zu Ende denken. Aber weiter? Ich finde diejenigen spannend, die nicht eingefahren zu sein zumindest versuchen. Dass es dennoch „Unabhängigkeit“ gar nicht gibt, vesteht sich. Und auch „frei von“ gibt es und gibt es nicht. Und „frei für“ ebenso. Die einen leben es so, die anderen so. In der Regel gilt es niemanden in Seinem zu bedrängen. Klappt in der Realität wahrscheinlich immer nur als wieder und wieder Versuch.

Vermittlung an sich von Wissen aber auch Techniken, Fähigkeiten – finde ich wichtig. Alle vermitteln und alle lernen.

Zu wissen, was war, darüber mit anderen reden und nachdenken zu können, fragen und in Frage stellen zu können, macht doch Sinn. Die Geschichte muss nicht als tabellarisch und zeitstrahlmäßig tabellarisch oder fest oder eindeutig fassbar auswendig lernbar, nicht „gelehrt“ werden? Sie muss vermittelt werden? „Die Geschichte gibt es nicht? Plural. Immer? Wissen, was war, reflektieren, woher was kommt. Jedes weiß was. Manche habe sehr viel mehr Erfahrung oder sehr viel mehr gelesen. Oder andere und anderes. Auf Sockel stellen ist blöd – anhimmeln. Ausmalen. Anerkennen. Wert schätzen. Das wollte sollte ist. Das. Aufsehen erregen, Aufregung sehen, mein Kopf macht gerne Wort und Spiel – welches Satzzeichen setze ich hier

Zu dem Kunst und Kind Thema. Mir geht das Herz bis hoch hinaus! und ich finde es absolut!! super wünschenswert, wenn Künstler*innen Projekte mit Kindern machen, die Kinder nicht einengen oder belehren, sondern ernst nehmen und fragen und ihnen Vertrauen zusprechen und Verträge aushandeln und etwas von ihnen erfahren wollen und mit ihnen. Das finde ich total gut. Das. Ist. So. Das ist wohl auch sowieso eine gute Möglichkeit der Kunst. Auch mit anderen Menschen. Zusammen Kunst leben. Oder sie vollzieht den Rückzug. Geht auch.

Rollenbilder. Immer wieder Rollenbilder. Die Rolle der Kunst. Die Rolle von dieser und jedem und diesem und wessen.

No more boys and girls – Collien Ulmen Fernandez. Das meine ich mit Blick auf das „gender believe system“. Es ist wichtig, dass es überall Vermittler*innen – also alle Geschlechter und alle möglichen und denkbaren Herkünfte und Vorerfahrungen gibt, um da nicht immer wieder die Stereotype, von denen auch ich Schwierigkeiten habe mich zu lösen, zu reproduzieren.

Die einen dürfen dies. Die anderen sollen jenes nicht. Das gehört sich so oder so. Das wird von wem erwartet. Das erwartet wer von wie? Wie wird wer als Kind wie dann?

Ich gedankenspringe wieder: Wie war das mit Ödipus und Anti? Ich hätte das wirklich lesen sollen, ich kannte das bloß nicht bisher. Ob ich das gelesen bekomme? Ist vielleicht eine Selbstverständlichkeit für andere. Von der Beschreibung her kein einfacher Text. Da können sich einzelne, glaube ich, wirklich schwerlich wirklich total selbst draus befreien. Auch aus sämtlichen Dispositionen und durch Redundanz gefestigten Narrativen und Metaphern und Zuschreibungen, Vorurteilen und der gleichen mehr. Immer nur, wenn andere etwas tun, was Eigenes unter die Nase reibt. Stinkt – mir zumindest – äußerst unbequem. Aber wichtig. Ich denke.

Und weil auch ich Sortierung bedürfe, bedarf, wie ist das – also darf: liste ich die von mir als tabuiesiert empfundenen, vermutlich selbst als solche gelebten Themen:

Tod.

Rassismus, Sexismus, Sexualität, sexuelle Nötigung – und das Thema Kommunikations- un -fähigkeit. Das sind die bohrenden Themen in meiner Denkzeit. Stalking. Schuld. Unschuld. Absicht. Folge. Polyvalenz. Enthält als Wortteil immernoch -wert! Ich google es trotzdem nochmal. Ich behaupte nicht meinen Standpunkt. Ich versuche nicht unengagiert zu sein. Nicht gleichgültig. Nicht den Halt zu verlieren heißt ja trotzdem irgendwie Werte listen. Die Liste ist halt ein – ich weiß nicht – ist sie statisch? Partiell. Die Würde des Menschen! Menschlichkeit. Mensch sein. Meinungsfreiheit. Unversehrheit. Und all die anderen? Organismen und immer versuchen alle alles richtig zu machen, falsch machen. Passiert. Und was „falsch“ ist?

Die zwei Räumenden am 16.06. sprachen über die Art und Weise der Präsentation der „Alten Meister“ hier in Dresden. Über die Bezeichnung ließe sich auch etwas sagen. Darüber, dass so als Kuriositätenkabinett, Adel, Prunk und goldene Zeiten – als Erzählung in kostümierten Standbildern, schatztruhenartigen Vitrinen erzählt wird und wenig kritisch inszeniert oder kommentiert wird. Ich bin tatsächlich sehr erschrocken bei einem letzten Besuch: fand ich mich einer Replik, stehend in Samt und echtem! Hermelin, also neu angefertigtem Mantel aus echtem Hermelin – von August dem Starken gegenüber – als Klimax inszeniert am Ende des Rundgangs durch die Historie vornehmlich seines Wirkens, seiner Errungenschaften? – Besitztümer, Herrschaft. Monarchie, Unersättlichkeit, Unermüdlichkeit? Wie sagt wer was dazu? Was sagt es uns? Gibt es uns? Alles ist von der Zeit her geprägt und von der Nacherzählung der Zeit und wurzelt und Objekte gelten als wertvoll und werden erhalten. Dass daran etwas fasziniert. Was genau ist es? Ganze Räume mit Rittern und Rüstungen und gefärbten Pfauenfedern – inszeniert als Standbilder von beispielsweise Turniersituationen auch zu Plastikpferde. Es fiel mir auf. Model. Also mit langem o. Die Plastikpferde sind alle Hengste. Wenn mir nicht selber manchmal so Urmistiges entfahren würde. Wer hat das bessere Unbewusste? Aber ist doch lustig: das ist den Machern (ich vorurteile, dass es hier keine Menschen anderen Geschlechts oder Frauen gab, aber sicher ist das nicht) sicherlich nicht aufgefallen. Oder es war schlichtweg zu umständlich mehrere Model… so gäb es jedenfalls ne hübsche Keilerei im Museum. Nur Stuten funktioniert auch nicht. Bei Tieren. Na, das liegt insgesamt wie alles am Raum? Wenn viel Raum ist, findet jedes seinen Umgang? Oder wie wisst Ihr das? Säugetiere. Wenn es verdichtet wird, kultiviert… wenn andere das alles alles schon wissen und beobachtet haben und sich auskennen. Das ist vielleicht das für mich Frustrierende. Die Schwerfälligkeit und Befangenheit. Die eigene. Und wieder. Whatever und wieder. Whatever. Ich kann ja manches aufgeben, mich können manche aufgeben, ich mich nicht.

Ich habe neulich Protest laut werden lassen. Protestiert habe ich gegen ein Bild einer Werbekampagne. Da war abgebildet: Die schlummernde Venus von Girorgione / Tizian – mit computereingebastelter weißer Maske und in Textkorrelation mit „Mit Vorsicht zu genießen“. Ich habe protestiert und mich empört – habe Widerstand, Augenrollen und aber auch Dankbarkeit und Schulterschluss erfahren und nun wird eben debattiert. Zu sehen ist diese Memebildung jetzt erstmal nicht mehr. Wie es mir mit David da gegangen wäre oder wie ich es bei Liotards Schokoladenmädchen empfinde… die trägt Kakao, da ist „mit Vorsicht zu genießen“ – also anders.

Dilemmata – Suchan Kinoshita danke ich noch für ihren Hinweis auf die Silbe „ma“ und die japanische Sprache und den produktiven Prozess dieses Zustands.

Noch eine Alltagsbeobachtung:

In Social Media sehe ich immer häufiger, dass Trauer eine Rolle spielt und gezeigt wird. Es sind storys oder postings über Verluste und Einsamkeit oder Hilflosigkeit oder schmerzhafte Erfahrungen dabei. Es wird dazu geschrieben. Es wird teilweise darauf reagiert. Ich habe keine Meinung, die ich hier kundtun möchte, ich beobachte es.

Und ich stehe nochmal an einer Liege und sehe ein bekanntes, geliebtes, unbekanntes, gelbes Gesicht mit gebrochenem Schädel und ich kann – das war noch nie! So! das Flüstern ist nicht Flüstern. Es ist ein Etwas von mir, das ich nicht! und nie wieder. Nie. Bisher. Er ist sehr für andere, sehr engagiert gewesen. Er ist sehr unter Druck geraten. Von sowas wollte ich sollten sie doch lernen.

Letzte Woche ist auch sein großer Bruder „nachverstorben“ sagt der Nachlassverwalter in einer wiederum anderen Erbangelegenheit, deren Fortgang mit dem amtlich beauftragten Nachlassverwalter ich mit verwalte. Ich werde vielleicht binnen der Denkzeit hier gar nichts mehr schreiben. Ich habe gar keinen Plan. Das ist das beste! Hier ändere ich am 23.06. meinen Text und schreibe: [Keinen Plan zu haben ist kein guter Plan. Eine Kerze anzünden, wenn wieder ein Anruf kommt: Kannst Du es bitte den anderen sagen? Sich rausnehmen. Keine verwirrten Texte texten. Denn sonst kommt so eine Dunkelsicht auf, die darf ja da sein, aber nicht so unsortiert. Den Rest lasse ich hier nun so stehen, wie es an besagtem Tag war]

Hier hüpfe ich an: die Kunsthalle Karlsruhe hatte schon vor ein paar Jahren eine Ausstellung ihrer Werke – korreliert mit Texten. Ein erstes Mal wurde dort die Frage nach dem Verhältnis Bild – Sprache gestellt in dem Format „Unter vier Augen“, 2013. 50 Porträts aus 500 Jahren. Zu den Bildern gab es den Bildern zu- gestellt: Texte, Geschichten. Ein Katalog spricht von „paritätischem Neben- und Miteinander.“ Da könnten sie nun nochmal wieder gucken: was für Bilder, wessen Texte? Wer darf Bilder, wer darf Texte? An dem Ort? In dem Raum?

3sat macht ein Posting mit einem Musiker, der über seine Frau spricht und seine Erfahrungen als mit seiner Frau verheirateter Mann. Das Ganze im Zusammenhang mit #blacklivesmatter und den exit racism Diskussionen. Ich denke, dass ist gut, dass er über sich schreibt und seine Wahrnehmung. Vielleicht auch hören Männer Männern erschreckender Weise besser zu – vielleicht auch nicht erschreckender sondern einfach anderer Weise – es gibt Statistiken, dass Männer selten Autorinnen lesen, weibliche Autoren, weibliche Autorinnen, also oder so…Ich verstehe nicht: warum schreibt er für 3sat, dieser Soulsänger, es sei wichtig, sie zu hören und warum schreibt nicht sie? Das würde ich sie gerne fragen und ihn und 3sat und Sie, Euch, Dich, ich frage mich.

„Unter vier Augen“ in Karlsruhe habe ich nicht gesehen oder gelesen. Gesehen und gehört und gelesen habe ich „Unter freiem Himmel – Landschaft sehen, lesen, hören“ 2017.

Vielleicht daran anknüpfend begegnete mir gestern im Netz eine Abbildung des Bildes Otto Dix, Schwangere, 1930. Kunsthalle Karlsruhe. Zusammen mit einem Text von Juli Zeh posten sie es. Der Text: über den Körper. Die Ideen und Konzepte der anderen über „Schwangerschaft“ und daran geknüpfte Erwartungen zu entsprechend normativ gehaltenem bitte einzuhaltendem Verhalten. Blicke und Machtausübung der anderen. Eigene Innensichten Blicke und auch Machtausübungen. Über sich selbst. Die Ideen und Konzepte rund um „schwanger“ und wie das „richtig“ oder „falsch“ sein. Und über Verlust.

Ich füge einen Kommentar hin, das finde ich schwierig oft, was tut das: an die Ecke markieren, auf sich verweisen, als gelesen und angekommen und eingegangen bestätigen? Ich schreibe: „Ja.“ Das haben viele Menschen wahrscheinlich erlebt. Frauen. Männer auch. Wie es für sie ist, ein Kind zu verlieren? Eins zu bekommen? Die Verantwortung. Das Staunen. Das Begleiten. Das Vereinen. Die Erwartungen – die eigenen – die der anderen? Das Absichern und Abstimmen. Die Frau, die dann plötzlich Mutter ist und all das? Wie? Keins zu bekommen? Eins zu haben? Keins zu haben? Da zu sein? Ist das vielleicht kein Thema für manche ein großes, ein leichtes, ein selbstverständlich keins?

Wie bekommen die Kinder, was bekommen sie zu spüren? Ihnen entgegen gebracht? Vermittelt. Schön, dass Du da bist!! oder ?

Eine Frau ist schwanger und bittet wohlgemut und zuversichtlich, selbst noch etwas erstaunt und überrascht, denn nach Erkrankung war ihr die sehr wahrscheinliche Möglichkeit von Unmöglichkeit prognostiziert worden, um einen möglichst frühen Prüfungstermin. Der Professor schließt mit sorgenvollem Blick die Gangtür – bittet Platz zu nehmen. „Und Ihr Talent? Wie weit? Sie wissen ja, also meine Schwester in Amerika hat ihr Kind sehr früh in Betreuung und… wie ist denn Ihre persönliche Situation?“ Jahrelang gibt er weiterhin die Klausuren und Hausarbeiten der Studentin als exemplarische Orientierungshilfen als handouts an seine Studierenden. Ich verunglimpfe hier niemanden. Das war nett gemeint. Wir haben das später nachbesprochen. Ich schreibe mir mitunter häufig verspätet den eigenen anderen vielleicht richtigeren Text. Und dann wieder und wieder. Und kann ja keine anderen Autor*innen beauftragen, nur andere lesen. Nichts Opfer-Täter-Dings. Nur Beschreibung. In einer Kunstakademie wurde für solche, die ohne lösungsmittelgeschwängerte Luft Kunst machen, erstellen, herstellen, versuchen möchte, kein Raum geschaffen. Heute denn?

Ich musste und muss auch lernen. Wirklich lernen von diesen Rollensachen wegzukommen.

Und ab morgen Perspektivwechsel und das Gelungene und Glück in den Fokus nehmen. Heute bin ich traurig. Und wütend, auch auf mich, weil ich nicht locker sagen konnte, guck mal, was ist denn das für ein Frauenbild, das verletzt doch. Nicht Abstand gehalten zu haben, um es dann zu sagen. Ohne Vorwurf.

Ein Sponsor in dem Kunstverein, in dem ich arbeitete, erfuhr, dass ich ein Gotland Stipendium hatte und mit Kleinkind dorthin reisen würde, also ein weiteres Bett erbot für eine gefundene zweite Frau, mit der ich es dort schaukeln würde -auch das Preisgeld oder Stipendiumsgeld und alles. Mit ihr geteilt.

Das Stipendium kannst Du nicht annehmen, ich habe da Kongress.

Ging wohl.

Auch der Sponsor ist weitgehend imaginationsfrei sogar in so kleinen Dingen – seine Ablehnung lässt er sehr deutlich spüren.

Eine Frau kauft ein Glas Sekt und ich kann nicht wechseln und frage: „Haben Sie was Kleines?“ Ihr Blick bohrt und schelmisch neckisch: „Nein, ich nicht!“ Bei der zweiten Schwangerschaft sagt eine aus dem nicht wenig betriebsamen Betrieb zu mir total schnippisch: „Wenn’s Spaß macht.“ (und da ist vielleicht ihr eigener Schmerz enthalten). Auf einer Vernissage sagt eine Künstlerin zu einer Kuratorin, die auch ein zweites Kind erwartet, mit sorgenvoller Mine: „Das war wahrscheinlich nicht geplant?“ wir sind lustig. Und ich glaube, es hat sich doch schon auch was geändert. JedeR ist selbst verletzlich und unterwegs. Und hier ergänzt nochmal der Versuch: wie soll Mann da „survival of the fittest“ – und wieder: da geht es um Nischen und um Gewandtheit und Geschick und um Balance im Ganzen und um Platz und um Position beziehen, also welcher Orientierung, welche Haltung, wie sein? Wer hat da überhaupt sowas wie Entscheidungsspielraum. Geht es vielerorts und in vielen Situationen schlichtweg um survival.

Dennoch, die vorgeformten Strukturen und das Denken formen wir mit. Diese Prämisse muss doch, also daran kann doch kein Zweifel sein.

Ich kann Dich da für einen Preis vorschlagen. Glimper. Und in Folge hört sie vielleicht gefärbt und ist nicht mehr locker. Bewerben Sie sich mal. Was das Macht. Ich habe sehr viel Respekt für die Arbeit anderer. Manche haben oder hatten vielleicht mehr Zeit. Andere weniger. Und möglicherweise Möglichkeit. Mal ermöglicht sich was, von alleine – kenn ich jetzt nicht so total. Kennt jemand? Ich kenn das doch. Dass es sich nach richtig anfühlt und aufgeht und etwas aufgeht…Alles eine Frage der Sichtweise? Aber wie ist es mit in den Strukturen verankerten Ausschlüssen? Heidewitzka ich persönlich liebe ZOOM. Weil es manche strukturell existierenden Ausschlüsse ausschließt und manche Möglichkeit einschließt und Zugänge und Teilnahme ermöglicht. Und manchmal habe ich Angst davor. Dann mag ich nicht als Bilderrahmen da sein mit Menschen, die ich (nicht) kenne. Sie mich nicht.

Ich verstehe, dass es sehr frustrierend sein muss, zu erfahren, dass Kraftanstrengungen dennoch Zugänge nicht gerecht zugängig machen. Und es immer eine Raum und Zeitfrage bleibt. Und dass es total blöde ist, wenn eineR was sagt in dieser oder jener Sprache – und das kann grundsätzlich dieselbe sein, nur die Worte und Satzbau oder Klang – das ist anders, oder der Ausdruck oder der erste Eindruck, den jemand anderes hat….

Wenn das eigene Kind wegen des Namens anders „gelesen“ wird, oder, also, dass das total wütend macht, versteht doch jedeR.

Was kann jedeR zu- und was können wer kann was wie ab oder aufhinzuzugeben? Alle werfen sich alles vor – das führt doch zu gar nichts. Das ist gar nicht lustig. Leben.s.lustig. Froh zu sein bedarf es wenig – und jetzt bitte neue Zeile dichten.

Denkzeit. Also, bringt sie…ich lass trotzdem laufen und dann zeichne ich nur noch Blumen und Ecken und Kanten und gehe meiner Gemeinsamkeiten versuchenden vernetzenden und vermittelnden Tätigkeit tapfer oder stur oder gespannt weiter nach. Who judges?

Andere kämpfen daran an noch ganz anderer Stelle. Das hier in meiner Blase war dennoch ein Aufbäumen gegen den immerwährenden Vorwurf, Kunst sei ja auch meine eigene Wahl gewesen, warum nicht Schule oder dies oder das. Und in der Kunstwelt oder was das da sein soll gibt es Normen und Regeln und die sind nicht frei. Der Kunst ist das vermutlich egal. Wir glauben Kunst. Das war mal ein Vorschlag von Dirk Welz für einen Titel.

Ideen als die von denen benennen, von denen sie sind. Das ist dann schön, wenn es unter Inspiration läuft, dann ist es reziprok oder abwechselnd. Es ist schön.

„Du bist mein zweites Ich“, Strittmatter. Erwin. An seine Frau. Heftig apropriierend befinde ich. Lese sehr gerne Briefe. Und er will viel, und sie ist sicherlich Inspiration und Quelle für ihn, er vermutlich für sie, aber sie soll bitte nicht schwanger werden. Seinen Sohn nennt er im Text „seinen Feind“. Deren Leben war zu einer anderen Zeit.

Was wollen wir wie weiterhin geben? Es gibt andere Realitäten und andere Absprachen.

Inzwischen ist es ohnehin alles in Bewegung bei gleichzeitiger Verwendung von Termini wie „Stillstand“… ist diese Coronazeit da wirklich Chance zum nochmal und wieder neu aushandeln und austarieren? Ich sehe ja gar nicht da hin, wo es wirklich wirklich prekär ist.

Kultur. Kunst.

„Systemrelevanz“. „Kunst rettet Leben“. Galerietür. Karte neulich gelesen. Ich befinde, dass jede gelungene Begegnung und auch die als nicht gelungen empfundenen, dass sie wertvoll sind.

Der Arzt, den ich schätze, der sehr sehr engagiert auch verschiedentlich in anderen Ländern sich für Frauen und Gesundheit eingesetzt hat, bei beiden meiner -unserer – Geburten zugegen war und mir bei der ersten richtig geholfen und bei der zweiten das Leben des Kindes und auch meins erhalten hat, der war so ganz ratlos, der fragte mich damals: „Was studieren Sie? Und weil er mich fit fand, meinte er als Witz: „Sport“? Ich: „Kunst, Französisch, Italienisch. Er. „Wofür das?“

Weil die Welt auf uns wartet? Auf aller Menschen Imaginationsbereitschaft? Oder komplett ohne uns klar, weiter, wieder wird oder kommt?

Es darf über Glück und Seligkeit und über Freude an Verantwortung und über Überforderung wegen Verantwortung, es darf gesprochen werden. Es darf geschwiegen werden. Ich bereue was. Ich schüttele was den Kopf und sage nein dazu.

Bewerben wir uns mal. Auf ein Gespräch oder eine Tasse Kaffee oder eine Runde Spielplatzsitzen vielleicht für jemanden, der dann rasch mal einkauft, was auch ein Stück Freiheit sein kann, mal mit Kleinen einkaufen zu gehen, die lernen müssen, mit Angebot und Verlockungen und Warenwelt und sich selber ins Lot zu kommen, und mal einfach nur schnell ohne soviel Seelenunfrieden. Das ist lange her bei mir. Aber ich weiß, dass in einer bestimmten Phase selbst das Erleichterung und ein Stückchen Freiheit sein kann, was andere in Büros und Gedrängtheit vielleicht ersehnen und sitze also mal wieder Spielplatz für eine Freundin. Für einen Freund wäre auch gut. Ich sitze neben Spielplatz für ein Kind. Meine wollten nicht mehr mit.

Inzwischen kann ich meinerseits auf einen Halbtagsturbo einladen, welcher Quatsch vom Terminus her ist, denn die Tage sind ganz und gar. Und der Versuch nichts halbherzig zu machen auch. Vielleicht Ursache des Problemempfindens.

Andere Menschen könnten wohl auf einen Ganztagserwerbstätigkeitskraftakt einladen.

Wieder andere auf ganze Tage mit Fragen nach dem eigenen Platz in der Gruppe.

Auf einmal in der Wiese liegen. Das ist auch eine Einladung. Mit Abstand.

Nachts muss ich immer tanzen. Ich muss. Ich muss zeichnen. Ich muss hören. Teilzeitpazifistin? Teilzeit- das will ich nicht sein. Da hört‘s auf. Ich nicht. So.

Sagen wir uns doch, was so richtig voll daneben an Bildern und Sprache an mit Sprache und Bildern Geäußertem ist. An dem, was die Sprache zu Sprache bringt. Sagen wir es halt – ohne zu verletzen. Fast schwieriger bestimmt: mit Versuchen, sich nicht verletzt zu fühlen. Wenn, dann gleich sagen. Oder Pause erbitten. Einfach an einem runden Tisch oder auf einer Bank – nicht auf die lange…schieben. „Mein Leben ist so. War so. Sehe das so. Sie waren so zu mir. Fühle das so. Wünsche mir das. Bereue jenes. Das macht mir Angst. Nehme mir vor. Liebe Umwelt, Du sollst gar nicht vernichtend sein. Wenn wir es sind. Sind wir es endlich mal weniger? Wie denn. Bei sich bleiben. Bescheiden. Aber nicht die einen dahin verweisen, background, damit andere wieder. Ich freue mich auf die heutigen realen Aug in Aug Begegnungen und an den Kiddies um mich herum und alle tragen viele Masken. Und ich freue mich stur.“

Zum Beispiel auf eine Runde Stockbrot oder nichts von all dem gar nichts. Nur Sterne gucken oder Funken sprühen oder Unverständnis oder Verständnis. Aber nicht nichts. Nicht. Nihilismus. Aber ruhig auch mal nichts. Und besser wissen. Gibt es gar nicht. Anders wissen vielleicht.

Hashtags sind „schnulli“ (Quelle: des letzten Wortes : Susan)

#abendsumsfeuer #wirschreibengeschichte #denkzeit #zeichenzeit

Sehr viel Text, der sehr viel immernoch verschweigt. Manches schweigt zum. Manches zeigt zum Himmel. Himmelwärts. Ist immernoch eine bessere Metapher. Das ist wirklich seltsam. Just jetzt, da ich aufhören möchte mit diesem Text hier um ab morgen dann endlich wirklich neue schreiben zu können, was ich selber ja gar nicht können kann….don‘t loose the humour.

Mein Kind kommt doch nach – nach draußen zu den „Babys“ und zeigt mir in einer Mappe seine Mathematikaufgabe von heute. Ich sag gar nichts mehr. Ich gehe gleich heim oder nach Hause oder rein oder rüber oder hoch und mache ein Foto von ihrer Mathematikaufgabe. Ich lache mit ihr und sehe zwei Füchse, die sich an der Hand halten und tanzende Tiere. Nichts anderes. Sehe ich. Punkt.

 

 

 

 

18.06.2020

 

17.06.2020

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16.06.2020

Galerie Holger John hat die rechte Maske verkauft (20.06.2020 – das ist fein, ich dachte beim Machen, da kann jemand in die Sprechblase schreiben, was er/sie sagen möchte, nehmen wir es nicht so dunkel, lachen lieber oder schneiden eine Fratze, das ist offen – aber die Zunge und oder, also – verkauft, raus damit, weitergeben, Staffelstabübergabe, Blumen zeichnen oder Muster)

Imagination.

#wirschreibengeschichte

Maskenmüdigkeit oder gewöhnlich Gewordenes – ich frage mich, wie gerade kleine Kinder – die in Kinderwagen und an Händen – das mit der Mimik im öffentlichen Raum – im Supermarkt usw. ist das unbedenklich für sie? Mimik ist doch wichtig. Augenleseexpert*innen? Linda sagte gestern, sie stelle an sich selber fest, dass sie mehr Körpersprache einsetze.

Maskenausstellungen. Das fand ich zuerst.

Galerie John vergibt Blankoversionen. C-Maskerade. Eher Demaskierung. Meiner selbst oder einer davon. Links ist nicht von mir.

Teil der Lösung oder Teil des Problems. Ein Film von Dada Vadim läuft in C-Maskerade.

Das Obergeschoss war toll. Alles gestapelt. In Vor-oder Nachbereitung von etwas oder zwecks Durchsicht und Entscheidungsfindung. Das weiß ich nicht. Viel Nebeneinander – ganz unterschiedliches. Da habe ich gerne geguckt.

 

15.06.2020

 

#ganzschönrot #letitbegreen

thema mignon d’accord und raus

Anfang März noch war das anders mit Internet als möglicherweise Raum für Kunst und Input und Inspiration und Text geteilt von anderen, mit anderen – nun haben so viele diesen Raum – also ich bin doch gerade gesättigt und mag gar nicht mehr was oder Kunst im Internet angucken. Das Direkte. Das mag ich. Da habe ich viel besser geblickt. Ist alles da. Und auch was Kunst angeht – wenn, dann jetzt schon gerne wieder direkt.

Da war eine große Gruppenausstellung zu sehen und die vielen unterschiedlichen Formen und Setzungen und Hinstellungen…am meisten hingestellt habe ich mich verschiedentlich und Position stets neu probierend so kleinen, feinen Papierassemblagen oder Minihinführungen, montiert aus mit Mustern bezeichneter Pappe – das darf ich hier wohl nicht ungefragt abbilden. Das war schön, der Schwarm dieser kleinen Befremdlinge oder Miniturräumchen oder Schilde – es hat jedes eine Art Hinführung vorgeführt: ein rahmendes Außen und ein geschachteltes oder Popup-ähnliches Innen. Nur graue Pappe, verschiedentlich bemustert und dann verbaut zu diesen mit Abstand vor der Wand schwebenden kleinen wesenhaften Objekten. Esther Rollbühler. Einode, 2019. Die haben mich berührt und zum Hinwenden und nahe treten und Abstand suchen und seitlich versuchen und schauen und Betrachten total eingeladen. Mein schön Gestammel von vorher. Die Frage ist schon oft immer, wenn so Objekte, Kunst in Räumen für Kunst, was das – wie das denn – woran das rührt und ob überhaupt an was. Raum. Funktion. Frequentieren. Betreten. Verlassen. Durchmessen. Ermessen. Raum nehmen. Geben. Teilen. Ich beraume mir Pause ein. Zeigepause. Gezeichnet oder – vorher Aquarell – das ist existentiell notwendig. Das geht nicht lange gut ohne. „Das ist in Bewegung.“ als Professorinnenkommentar noch im Ohr. Manchmal. Bewegt sich nichts.

14.06.2020

Die Geschichte geht weiter. Ein gutes Stück.

#abendsumsfeuer #denkzeit #zeichenzeit #wirschreiben

 

Impuls Theaterfestival: internil, 13.06.2020 22 Uhr…

…14.06.2020:

 

 

 

 

 

Danke… – …schön.

13.06.2020

 

Tischdecken und Teppiche – Texturen. Das hier Vorgefundene ist auf sehr unvertraute Weise miteinander verbunden. Das Einzelne alles ist déjà vu und wieder erkannt. Die Kombination wäre früher. Also ist. Es fehlt manchmal der Link. „Ich geh noch einkaufen.“

„Ja? Was denkst Du, brauchst Du?“ „Ich schreib mir einen Zettel, sagst Du mir, was wir brauchen?“ „Ich wüßte nicht, ist alles da. Wir hatten doch das geplant. Das essen sie gerne. Die Kleine auch.“ „Ah ja, stimmt.“

„Ich geh noch einkaufen.“

Vorhin habe ich versucht, online Nachrichten gelesen – schlecht möglich, alles, was konzentriert ist, konzentriert sich eben doch auf nachts.

Institutionen für 2021 bleiben im Malsehenmodus. Eigentlich ist der Modus immer so. Jetzt mehr Variablen. Mehr Unkalkulierbares. Manches schwebt. Geplant werden muss doch. Nur dann kann ja gesehen werden. Manches plane ich mit, worüber ich früher nicht nachgedacht habe. Laufwege. Choreografie. Keine Gegenbewegung. Keine kreuzenden Wege. Und das in einem nicht dafür Geplanten. Mir gegenüber entstand vorher eine Süßigkeitenfabrik. Es ist die zweite. Davor war Kleiderfabrik. Es ist keine reine Introspektion. Dies hier. So richtig super Alternativen fallen mir echt nicht ein. Kannst Du mir einen Zopf machen? Da ist eine Spinne. Darf ich noch eine Folge gucken. Haben wir noch meinen Lieblingskäse. Ich wollte mir ja alleine still ein Brot machen, ich frag ja nur nach dem Käse…

Die Arbeit muss ja getan werden. Es muss versorgt und gesorgt werden. Ganz ehrlich ich muss jetzt rausfinden, wie aus großer Distanz die Versorgung hier, wo ich nun bin, besser organisiert werden kann. Krankenkasse, Ärzte, Verwaltung. Wenn jemand es nicht mehr kann.

Ich hopse. Bin die Mitte. Die Mitte bin ich auch ein bisschen zwischen Saloon.Dresden und Dresdner Sezession e.V. – also die, die da zu vermitteln oder anzubändeln oder zu Gespräch…ein bisschen so Auftakt. Dann na klar auch und vor allem alle alle Beteiligten und anderen und wir werden sehen… Ich finde toll, sie kennenlernen zu können.

Gedankensprung. Es darf mit Schule auch nicht immer nur Aufgabe, Arbeit, Bewertung… ich sehe aktuell, dass es wenig zu anderem da kommt und es kommt zu Aufregung in der Kommunikation und mit den Aufgaben sind sie manchmal wirklich lustig allein gelassen. Alle versuchen gerade was. Ich denke halt wirklich, es wird sicher Kinder geben, die damit jetzt sehr viel weniger unterstützt und überhaupt gesehen werden. Das finde ich hanebüchen. Welche richtig klugen Ideen gibt es? Grundeinkommen. Ich sehe viele, die viel gearbeitet haben und schaffen und einfach nicht hinkommen. Und ich kenne nicht wenige auch mit sehr viel Engagement Findigkeit. Dennoch. Arbeit. Lohn. Erhalt. Neue Ideen. Mindestlohn. Wer, der neu denkt, und was aufzieht, hat denn Mindestlohn. Kreativwirtschaftsbeautragte, Beratung… Was ist neu denken?

Mehrwertsteuerreduktion. Meine Versuche vorher wenigstens online Nachrichten zu lesen… vielleicht später noch. Ich las da von Kassensoftware und Updates und Administratorenüberforderung und Lenkung und dann Auswirkung. Denken, probieren, dann Auswirkung. Konjunktur. Anschub. Temporär. Maßnahme. Kurbel. Einmal. Zahlung. Extra. Unterstützung. Ruck. Folge. Abseh. Kompetitiv muss es bleiben. ?. Bleibt es immer. Gibt es anders? Ich versteh nicht. Gesundheit, Materie, Energie, Kultur. Alles. Kultur. Natur. Ursprünglich gegeben, daraus gemacht. Evolution längst nich nur Bio. Also abends habe ich vollkommen Abgrenzungsunmöglichkeiten. Gegensatz ist halt nicht. Oder ist sehr schädlich für Existenz zumindest derer, die Kultur… Natur geht auch ohne. Es ist viel, was dazu viel zeigt und sagt. Jetzt. Jetzt erzählen oder bereden wir hier gleich noch. Eher sehr Alltägliches oder was von früher oder was so Thema ist, das lege ich nicht fest hier. Es ist ambivalent. Es ist Freude und Nervosität, weil wir da sind. Vorher habe ich einen Cousinendialog versucht mitzuschreiben. Schwierig. Duplokramgeräusche sind retro in meinen Ohren. Aber hier reaktualisiert und dazwischen: “ Wir können Pflanzen drauf machen – das fährt halt mit. Ne, hinten als Blinker, dann strahlt das so wie nen Bogen hier so – als ne Blume strahlt das.“ „Das hält nicht, es fällt ab.“ „Dann aufs Dach.“ „Da sitzen schon die Menschen.“ „Nein, da kommt der Tiger hin.“ „Aber nein, der muss zum Löwen.“ „Doch nicht neben die Giraffe…“

„Morgen ist Sonntag, da kann man gar nicht einkaufen.“ „Ich denke, wir sind ausreichend versorgt“ „Danke, dass Du gekommen bist.“ „Danke, dass wir hier sein können.“ So, jetzt. Und dann später.

Kosmische Materie, Oberflächenbeschaffenheiten von Strukturen, Waiverstrukturen, Siliziumbasis, Röntgenlinsen, kleine Strukturen, tragbar. Gewicht. Ich hatte ein Telefonat. Ich rekapituliere. Kapitulieren. Das kleine re macht da viel.

 

12.06.2020

Es bedarf einer liebevollen Linse, die schlitzförmig sich weitet, der aufgeht, wie die Gestirne sich keinesfalts in Falten legt. Sprachspiele auf Fahrt. Waren andere: zum Beispiel Planetenmerksprüche so absurd wie möglich. James Krüss macht ihr Spaß. Auch. Mir. Zu zweit. Unterwegs. Jetzt angekommen und zu dritt. Abend. Mensch, 7 Stunden. Aber wie sehen wir uns? Mir ist dennoch bisschen bange auch, ich könnte oder über die Schule, was umverteilen, einschleppen…hierhin; und ich las gerade nochmal. „Superspreading“ fiel mir als Schlagwort auf. Spektrum. Dass gar nicht eine Person immer vorausschaubar soundsoviele ansteckt. Manche Infizierte also gar nicht anstecken. Einige Leute stecken dafür sehr viele an. quod erat. Mehr Aerosole beim Sprechen, Singen, raumabhängig… ist ja nichts Neues für mich dabei. Das beste also bleibt Kontakt auf wenige wenige begrenzen. Draußen sehe ich ehrlich gesagt fast nichts mehr von Abstandhalter*innen.

Gut. Jetzt sind wir hergefahren – zu müde für Geschichte und die beiden schlafen, es gibt niemanden zum Erzählen. Wir zählen jedenfalls insgesamt zu dritt hier 130, in einem der möglichen Doppel 51, im anderen 89. Jahre. Das letzte Doppel geht alleine. Und morgen kommen 5 Jahre hinzu. Nachrichten waren heute ausschließlich Radio. Landschaft durchfahren. Banal – was ist davon der Wortstamm? Synonym? Antonym. Eingefahren. Gemeiniglich. Gemeiniglich ist schon wieder ganz gar nicht so banal. Gang und gäbe. Prosaisch – hoho – wer wertet welche Werte eigentlich verwertet wer? Peripher – das ist räumlich? Auch der Körper hat peripher. Aber da mag ich nicht weiterlesen. Das mit dem Klick Klick ist so einfach. Wäre. Hier setze ich glaube ich gleich doch noch den Zeichenstift an. Die Geschichte geht doch bestimmt. Ihr merkt nicht, wie ihr boum – mit zwei flachen Händen vor die Brust – . Hebt und senkt. Gehoben. Sprache. Was war das erste Wort? – tue mal schauen und es ist. Ach und ZEIT ließ 10fach malen zu Geschichten. Aktuell werden auf Bild Nr.10 Hände gewaschen. Den noch nicht gelesenen Text lese ich jetzt erstmal – die vorherigen 9 sind mir entgangen. Hier liegt halt ZEIT. Sonst eher bei mir online. Wie eigentlich ist die Wahl auf genau den Maler zugekommen? Das versuche ich jetzt noch rauszufinden. 8 Minuten später – Text gelesen, gähn! Der Maler interessierte mich zumindest dem Händewaschbild nach eh nicht, anfangs nur die Wahl – wie kommt es zu so einer Wahl? Es geht nicht um Missgunst, nicht mal das. Es ist nur so mit der Illusion desch ist halt so mit der Verve und Kraft. Die tröpfelt so. Viskositätsproblematik. In dem Bild und der Geschichte. Die Guten sind halt diffizil und wer liebt das schon? Ich schon! Mein Text ist heute genauso banal. Flüssig. Was gut.

 

11.06.2020

Eine Zimmerplanze ist eine Pflanze, die in einem Zimmer steht. Damit eine Zimmerpflanze gut gedeiht gießen Sie sie regelmäßig mit Wasser. Je nach Zimmerpflanzenart braucht Ihre Zimmerpflanze unterschiedlich oft einen Dünger. Achten Sie auch auf den richtigen Standort der Pflanze. Die meisten Zimmerpflanzen brauchen Sonnenlicht und stehen deswegen am besten am Fensterbrett. Eine Pflanze für Ihr Zimmer kaufen Sie am besten bei einem Zimmerpflanzen-Online-Shop.

Quelle: www.seokratie.de/seo-texteschreiben/ Stand 11.06.2020

Tag es wer Es bedarf einer gewissen haften, losen, festen Sturheit und einer Sicht, um die Tage so im Innen und dabei sehr ins Außen zu sehen zu lesen zu blicken. Hier jetzt und dann wieder dann dort.

Die Geschichte geht so: Trigger Warnung. Sie spüren endlich. Und wissen, dass es ENDE vielleicht nicht gibt. Achten, welche Bilder welche Bilder nach sich ziehen. Dass es überholte? Bilder aus anderen Zeiten, Bilder gibt, die ein Bild von etwas machen, das, dessen sie sich nicht selbst gewiss oder bewußt sind. Reproduzieren keine Überheblichkeiten keine Demütigungen auch produzieren sie keine neuen, weil es alte gab. Sie fächern keine Personen auf. Lassen niemanden bloß stehen, verlegen keineN, verzerren und überspannen und überdehnen nichts, merken und spüren die Weitung, tun etwas dafür, dass die anderen verstehen, was sie an den Bildern empfinden und staunen auch darüber, dass andere es anders sehen und überlegen, was „anders“ ist.

Wenn ich Fehler einbaue, sind sie eingebaut. Manche machen sich auch. Oder passieren. Gehen durch. Mich. Von innen ins Außen. Passage. Manege.

Innen sind so viele Themen von zwischen innen und außen.

Es bleibt das Verhältnis Verständnis Verhandeln. Aus. Ein. Ander.

Empfinde es Chance.

Alles auch, was die Menschen bewegt. Bewegung bringt.

Alles, was auch mal innehalten muss.

Christiane Emcke habe ich als Autorin für mich entdeckt.

Und das da wäre morgen meine Wahl, aber ich „priorisiere anders“ und fahre nach vielen vielen Wochen einen Besuch abstatten. Ich finde das wichtig und auch schön. Da gibt es jetzt wieder Erlaubnis. Besuchende dürfen wieder hinein. Ich denke nicht auf die Pflegestationen, aber in die Wohnungen und Zimmer. Das ist gut. PYLON. Dann. Nach Vereinbarung.

https://www.facebook.com/events/702490613653021/

MASS – Anna Adahl, Bogomir Doringer, Clemens v. Wedemeyer

The exhibition will present works by Anna Ådahl, Bogomir Doringer and Clemens v. Wedemeyer. As the artists, filmmakers and researchers that they are, they explore the phenomenon of the human body as a vehicle of political movements and social transformation processes. By means of new media they document, analyse and translate different strategies of using the human body as a politically operative element in crowds and society as a complex structure. MASS will present works that raise questions of the conditions and the complex structures between the individual and the collective, (semi-) private and public space, as well as control and flow of the human body in the 21st century. The exhibition will be open at the regular opening hours on June 12th, from 4pm – 7pm. The exhibition can be visited by appointment. Please contact info@pylon-lab.com for appointments during the exhibition duration. Please note the current restrictions and advice by the public infection protection ordinance passed by the Saxon State Government. We look forward to welcome you healthy at PYLON-Lab.

 

10.06.2020

Bekam‘s nicht raus. Wer die Bilder erstellt und woher sie gekommen sind. Kein Schild. Kein Vermerk.

Mir fällt das hier auch schwer. Ist irgendwie eine absurde Sache. Gertrud Neuhaus hat in der Bibliothek Münster mal ausgestellt und wenn ich das richtig erinnere Kunst auch so installiert: hinter, in Büchern – nach Zufall oder Generator – das Team gebeten, die Kunst zu verorten, so dass sie gefunden werden kann. Oder eben nicht. Kunstverweigerungskunst. Titelte ein Magazin, dessen Texte ich mag, dessen Sprache mir aber manchmal nach Einschluss und Ausschluss liest und ich muss auf jeden Fall aufrecht sitzen, um das zu lesen. Liegend geht es nicht lange gut.

Ich mag gar nicht jeden Tag so unhinterfragt hoppla wieder was posten. Ich stehe seit einiger Zeit immer in Kommentarfunktion neben mir und weiche auch aus und mache Mätzchen und Kätzchen. Und zweifele. Das ist eine einsame Kiste. Aber – Thema von vorgestern: ich bin auch nicht immer in der Kraft und Lage zu onlineVeranstaltungen mich hinzuzuklicken. Es ist mir seltsam. Zumute. Demute. Anmute. Zugute.

Also: heute morgen Carl Gustav Carus mal anders. Krankheitsgeschichten. Ach komm. Ja, wie geht‘s? Und bei Ihnen und zuhören. AAA und hier und da…na, Körper. Tun auch. Mal was oder weh. Wird diesmal wieder. Gut. Ich finde meinen ganz schlau. Der zeigt mir das.

Uni. Gelände Denkzeit: Bonn, Venusberg, Sigmund-Freud-Strasse 36, kein Witz, Paul-Ehrlich-Haus. Darunter Katzen. Wenn man klein genug ist, sich flach am Boden lang zu drücken, Kopf beim Durchschlupf schräg. Dann: Paletten gestapelt und Glänzeglitzeraugenpaare starren oder zischen davon. Alte Jute. Verboten. Da zu spielen.

Und: Hubschrauberlandeplatz. Damals uneingezäunt. Die Fensterscheiben wackeln. Jedes Mal Hektik, Aufregung, raus, hin. Warten, bis der Wind nicht mehr dröhnt, die Rotoren still stehen, wir Kinder nicht bedeutsam weit an die, denen dieser Flug galt, gedacht, Krankenwagen. Zu. Weg. Hin zu den Piloten. Cockpit. Aufkleber. Mal anfassen. Mal sitzen…. Heute ist ein Zaun drum herum. Da läuft niemand mehr so einfach hin und wären aber wahrscheinlich immer noch klug genug zu warten, bis es geht.

Hier ist eine. Ein Gedanke. Ein.

Schön, Dich gekannt zu haben. Ein Alleingang im Gebirge mit 29 Jahren. Auch ein Hubschrauber.

Uniklinik Essen. 1995. Ich gehe leise weiter. Für mich. Ich finde trotzdem wichtig, dass die Menschen sich davon auch erzählen. Davon. Wenn es nicht so tabu wäre, wäre es vielleicht nicht so. Angst. ? Zumindest nicht so tabu. Wie ich es irgendwie gelernt habe. Verlernen, neu lernen möchte. Isolierstation. Keine Haare. Keine. Mehr. Alle vermummt. Bin ich so schlimm? Nein, wir schützen Dich. Aber gesiegt oder Glück gehabt oder gute böse Medizin. Und Scheibe. Und ein Kind. Dahinter. Und dann nicht mehr.

Ich habe Respekt vor all denen, die versorgen!

Und hatte mir vorgenommen, nur Leben zu lassen und zu leben. Und die Tage sind nicht nur Denkzeit und Blog und die Wahl ist trotzdem heute die, weil ich heute da war, in einer anderen, aber daran erinnert wurde, und wieder dran gedacht habe, vor allem, was dieses Virus eben hinter den Türen – in Zahlen… ich habe auch Sprache gehört. In Fetzen: „…sicher sein, dass aus dem Respirator wieder…“

Blöde, wenn man das in sehr blödem Querel sich vergisst. Sehr blöd. Ich bin da nur so, wie ich bin und noch nicht lange dabei, aber ich spiele jetzt Klavier. Dafür habe ich hier jetzt eine halbe Stunde Zeit und vermisse Sonya Isaak und schäme mich halb und rebelliere wegen, also mit dem anderen Sechstel. Ich spiele bisschen was für all die sorgenvollen und in Hetze und aber auch für die im grünen Erreich. Allen, die da sind und was versuchen und auch mir zeigen, dass es lohnt und erhält. Das mochte ich von Linda. Ich zu ihr neulich: „…ach Band, Mensch super, dass Du Dir das erhältst.“ Sie: „Das erhält mich!!!“ LYR gibt’s viele von. Eine ist ihre. Und hat mich überrascht. Die ungekannte Seite.

 

09.06.2020

 

 

 

 

 

 

 

#denkmalschutz #denkzeit #anders #ganz #gleich #ganz #anders

still.film

 

08.06.2020

Vordergründig. Gedanken. Wölcke. Geltung. Bewußt. Rüge. Sein. Müge. Süge. Sagemal. Was stellst mensch vordergründig hin, um zu zeigen, das was? Wohinter verstecken sie? Was halten sie vor? Denkst Du denn? Fühlst was? Ist da Untschied?

Hinter, vor, nach, en face, auf Schirm. Bild. Ab. Schirm. Aus. Grenz. Ein. Schnitt.

Viele Gedanken ist das durchaus jetzt bestimmt in jeder und jedem gedacht worden. Was da passiert und wie es aussieht und was gut und nicht und neu und anders und möglich und nicht oder un- ist. Aufwirkungen, Effekte, digitale Meetings und Zeige- und Austauschformate. Gesichter. Die Süddeutsche und vielleicht auch anderes, aber die habe ich bemerkt, schrieb am 06.06. einen Artikel, dem zu Folge Studierende in Online – Seminaren ihre Kamera ausschalteten.

Das Sein dann so eine Gruppendynamik.

Das weiß ich nicht: ist das so?

Bei meinem ersten ersten Zoom im März war es eine digital übermittelte Vernissage mit Gespräch zwischen Beteiligten an der Ausstellung. Man konnte mit oder ohne Bild sich zuschalten. Ich fand das eine verunsichernde Sache, ob ich da nun Bild im Bild im Bild sichtbar rumsitzen sollte vor meinem Bildschirm, weil es dann vielleicht offener und ersichtlicher für die drei ist, dass ihnen jemand zuhört. Ist ja aber anders so in meinem Bürowohnzimmermultifunktionsraum als dritte Reihe vorne links neben zwischen hinter mittig und Beine mal so über Kreuz, mal so sehen, wo sie hinpassen… Ich gebe zu, ich habe mehrfach rumgeklickst. Kamera. An. Aus. An. Aus.

Sonst gibt es Sachen, bei denen eh klar ist, die Veranstaltenden sind sichtbar. Die anderen oder ist es ein wir oder na, ich, nicht. Dann steht da manchmal, „schreib ZKM oder sonstwem etwas, damit sie sehen, dass..“ wozu denn das? Manchmal sehe ich unter den Teilnehmenden Onlinebekannte.

Chat Möglichkeit.

Im Team oder bei Netzwerktreffen finde ich DFN und Zoom ganz gut. Eben weil ich von hier aus in Köln mit dabei sein kann und anderes. Über direktere Kolleg*innen freue ich mich. Einer hat die langen Haare jetzt ganz kurz…

Was ich finde: es wird ausgiebiger und besser zugehört. Das ist auch für mich Ungestüm ganz gut. Die Person, die redet, ist groß und dran und bis sie fertig ist und wir machen es dann schon mal mit Handzeichen. Das war nämlich auch bei ZOOM vermittelten Podiumsdiskussionen blöde, wenn die Moderation dann nicht aufpasst, kommen die rücksichtsvolleren Personen gar nicht zu Worte.

Witzig fand ich es, als ich diejenigen der Saloon.Dresden Frauen, die ich noch nicht persönlich – das stimmt nicht – leibhaftig? Wie denn – also so en face, auch falsch, ganz, kann man niemanden kennen, also, die ich noch nie so – also jedenfalls Größe, war lustig. Ich fühlte mich, also, spürte groß – was ich, glaube ich, sonst allenfalls beim ersten Begegnen mal kurz wahrnehme, war sehr präsent da plötzlich beim ersten außerhalb des Rahmens. Das hatte ich vorher gar nicht im Gefühl mit dabei. Und war ehrlich überrascht.

Ich mag Gesichter. Ich mag ganze Menschen. Ich glaube, das mag ich allemal besser.

 

07.06.2020

Heute. bräuchte es vielleicht doch mal besser ein Emoji, das ist dann so ganz bisschen Kopf schräg, nickt und lächelt auch und ist heute genug. Sehr gut gewesen.

 

 

 

 

06.06.2020

 

 

 

Kultur ist systemrelevant. Gestern in der Städtischen Galerie Dresden gesehen. Eröffnung Jubiläumsausstellung 30Jahre Künstlerbund. Eingesteckt. Mitgenommen.

Am Morgen war es so.

Ich habe meine Begeisterung geteilt. Weitersagen, mitteilen, hinweisen. Das ist was mit dem Teilen im Netz. Vielleicht erklärt mir das jemand. Es ist einfach, wenn es einfach ist. Ich fand das einfach. Also morgens.

Am Mittag war es so. Am Abend endlich Zeit ein bisschen zum Zeichnen. Pink mag ich nicht. Ich weiß gar nicht, wo untertags mir das ins Ohr. Wurm. We’re searchlights…mein DurchbruchmeinGestern heute wieder Richtungswechsel. Lichteinfall. Ausfall. Fallende Diagonale, steigende. Winkel. Ecke. Wenn man außen vor Galeriescheiben steht, braucht es manchmal den Schatten des eigenen Körpers, um die Dinge innen sehen zu können. Dann gehen die Strahlen irgendwie durch. Ich glaube, ich sehe dabei seltsam aus.

Ein Mädchen ist keins mehr. Die große meiner Schwedennichten hat ihren Schulabschluss. Ich habe sie 2 Jahre lang nicht mehr gesehen. Ostern hatten sie Flüge. Gecancelt. Wir haben ihr Blumen gemalt. Jetzt ist der Abend. Morgen ist Morgen. Manchmal spielen sie noch sehr selten mit Figuren oder selber was:

A: „Wer kann ich sein?“

B: „Weiß nicht, wie Du magst.“

05.06.2020

 

Gelegenheitsarbeit

04.06.2020

Heute darf neu.

Es ist so: alles und dann ein Guckloch. Ein Ausblick. Ein Einblick. Ein Gegenüber. Etwas, jemand, der oder das, dessen, dem ich mich nicht entziehen mag oder kann. Die heftigste dieser Begegnungen fliehe ich. Wehrig. Hilflos oder entschieden. Kann das genau dasselbe sein? Entschieden hilflos. Das geht glaube ich total.

Aber sonst. Ich freu mich dann so. Wenn etwas begegnet, das mir begegnet und sich so hin und gegenüber. Ist.

Hole of Fame. Da war ich gestern Abend. Nicht lange.

Heute suche ich mir eine weitere konkrete Sache aus meiner schablonierten Formsuche aus. Und weil zu konkret nicht geht. Lieber. Zwei. Oder drei.

 

 

 

Aber schreibe über etwas ganz anderes. Etwas, das nicht als Bild gezeigt ist. Hier. Aber im Hole of Fame. Dresden: Anne Brandts Zeichnung. Da ist gerade „Wir sind unsichtbar“ zu sehen – eine Gruppenausstellung. Die erste Galerie oder der erste Innenraum, die ich seit langem mit Maske betrete und es gibt auch Bilder mit oder von oder über Masken. Aber: ich nehme mir heraus, nur die Blätter von Anne Brandt zu betrachten. Nur da im Gegenüber zu sein.

Es ist eins. Eins zuerst. Hängt links für sich. Dann sind noch drei. Die kleinsten rechts unterhalb. In einer Reihe. Darüber rechts hoch erfasst der Blick nochmal ein Nebeneinander. Zwei. Zwischengroße Blättern. Macht sechs. Lesrichtung. Mache ich nicht. Die Kleinsten schaue ich zuerst an. Muss mich dafür beugen. Bücken. Oder sehe sie von oben herab. Das möchte ich nicht, also gehe ich näher heran und tiefer. Die waren eigentlich die, die mich anzogen. Zweimal cremeweißes Zeichenpapier. Einmal ein halbiert gefaltetes Kopierpapier, innenseitig scheint innen liegender Druck – Schrift / Text zu sein. So wie: das, das war gerade da. Gerade übrig. Zur Hand. Andere Vorauswahl erübrigt sich. Das wird. Entschieden. Darauf die Zeichnung. Diese drei kleinen Blätter hängen im dichten Abstand auf selber Höhe nebeneinander. Drei. Und trotzdem eher zwei plus eins. Zweimal Creme, einmal Weiß und das geknickt, halbiert. Oberkante stimmt. Die zwei linken im Format identisch. Alle drei tragen mittig Zeichnung. Spuren. Viel Umraum im kleinen Format. Es wirkt so wie zufällig genau richtig gesetzt. Aber hätte auch anders auch. Warum sollen wir mehr als wir jetzt gerade sind? Das denkt es in mir. Es sind so kleine kurze Striche – zu Blöcken gesetzt. Das sieht so wie kleine Zusammens aus und die stehen einander abseits zusammen in der Mitte vom jeweiligen Blatt. Von links nach rechts lesen sind wir so gewohnt. Der Richtung entsprechend nimmt etwas zu. Ganz links ist noch wenig. Mittig mittel und rechts dann eher mehr dichter. Diese Blöcke von Einzelstrichen, so wie Zahlen, Zählen, römisch oder Tage oder was, jedes eins: ein Strich ergibt Strich, Strich, Strich, Strich, Block. Gibt es immer und dann – ich habe die nicht mehr vor Augen nur in Erinnerung: beim ganz linken und beim ganz rechten jeweils eine längere Bewegung. Eine längere Linie, die anders ist, als die Blöcke. Die etwas öffnet, etwas einschließt und etwas ausschließt. Diese zwei Linien sind wieder also im ganz linken und im ganz rechten Blatt einander ähnlich, von der Rundung, die sie bilden, verwand, aber ganz anders, links mehr geschlossene Binnenform, allerdings nehmen sie Bezug zueinander, greifen sich einander auf; voneinander abgewandt. Wie Rücken an Rücken. Das ist ein Gefühl, das ich als ein Schönes imaginiere. Rücken an Rücken. Mit Abstand. Eine Verbindung zwischen dem linken von den zwei zusammenhängenden und dem rechten der dreien, dem Nichtsowiediezwei, zumal Weiß. Und dazwischen das eine. Nicht alleine.

Die haben keine Titel. Die legen nicht fest. Korrelation. JedeR alleine für sich. Vieles offen.

Das größte Blatt von den insgesamt sechsen. Das Blatt ganz links ist gut abmessbar mit einem Blick – die Augenbewegung kann es gut abtasten, ohne viel Mühe oder Augenseitenbewegung, wenn ich nur einen Meter davor stehe, auch ohne Kopfbewegung. So groß also ist es und so klein. Und es stehen zwei Bewegungen zusammen und gegeneinander, die durch drei Hauptformen gespurt und gehalten sind. Es gibt für mich zuerst einen Spalt – einen Zugang mittig im Blatt. Gebildet von zwei asymmetrisch X-beinigen Linien. Dazwischen. Geht es rein. Oder kommt es raus oder ist es frei. Außen herum: Kreisform. Umschließt. Schließt wieder ein und auch aus. Titel: „Schmetterlingsflügel/Rohrschach.“ Ölkreide und Graphit. Weiß nicht, ich denke an Barbara Hepworth. Ist mein persönliches Assoziieren und Verlinken. Auch Lily Fischer denke ich und denke, da denke ich mehr an den erinnerten Eindruck, den ihre Klasse mir hinterließ, als an ihre eigene Kunst. An anderes denken – ist das so wichtig, wenn gerade en face?

„Ways“ sind noch da. Rechts oben in der Anordnung. Zu weit. Die haben als einzige beide buntere Farben. Ich schließe jetzt meinen Text und behalte die „Ways“ vor dem inneren Auge und probiere den oder den oder bleibe da stehen.

03.06.2020

Und das war mein Text. Heute. Dennoch. Jeden Tag. Denken die Gedanken und vergessen so viel.

Weiter. In die Weite? Konzentrisch oder linear oder akkumuliert oder pointiert. Verwirrend, einfach weiter, aber nicht, was weiter ist.

Vielleicht pusten und pusten. Bis PENG. Puste. Atmen. Jemandem den Atem nehmen.

Das Thema, die Verletzung, die Geschichte.

Viele stellten gestern ihre Accounts / Uploads auf Schwarz. Das gab dann ein überwiegend schwarz quadroniertes Gesamtbild beim Scrollen. Quadriert? Quadroniert? Ich google rum und finde:

https://link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-7091-6006-0_5

„In nachstehendem Beitrag soll eine gedrängte Übersicht über die Präge- und Ziehverfahren und anschließend noch über einige verwandte Verfahren gegeben werden, die zur „spanlosen“ Formung hauptsächlich von Hohlkörpern aus verschiedenen Metallen dienen. Eine erschöpfende Darstellung dieser Verfahren würde natürlich weit über den Rahmen dieses Beitrages, selbst über den Rahmen des Buches gehen und ich habe mich daher damit begnügen müssen, die einzelnen Verfahren kurz zu erklären und Anwendungsbeispiele zu geben.“

Zumindest „mein“ Social Media zeigte mir gestern schwarze Vierecke, mir, die ich mir das Gesamtbild dessen, was Social Media mir zum Scrollen hinstellt, selber mittels Klicks und Interessen und Auswahl mit schaffe. Das Sortiment, das mir zugerechnet wird, definiere ich selbst. Die Weite dezimiere ich also. Eine Zeit lang hatte ich mal versucht durch absurde Googlesuchen oder Klicks ein anderes Bild von mir also andere Daten zu erzeugen. Dann nicht mehr.

Ich sah viele schwarze Quadrate. Gestern.

Ich persönlich habe erst echt recht spät. Schwarzes Upload. Geladen. Andere sind dem Aufruf oder der Bewegung schneller gefolgt, haben schneller mitbekommen. Initial kam aus Musikszene; da sind manche dicht dran, und agierten und damit stimulierten bereits viele Stunden früher. Ich fand die Idee gut, viele und als solche sichtbar zu sein. Das Bild war wichtig,

Entsetzen. Eine Freundin hat geweint und wir haben uns gesprochen. „Ich bin ehrlich gesagt für heute am Ende.“ Den Satz hatte ich erst geschrieben, dann nicht, dann wieder doch.

Solidarität. Heute in den Medien auch dazu Kritik. Zu den schwarzen Bildern und der Aktion. Z.B. FAZ Christiane Heil und das Argument, die Uploads hätten andere wichtige Informationen rund um die Proteste blockiert.

Und was mir „mein“ Social Media nämlich gar nicht zeigt, wovon ich dort aber lese, ist etwas über den heutigen #whiteoutwednesday.

Protest-Ikonografie der Identitären Bewegung. Den Text „Symmetriezwang und Differenzangst“ aus 2019 teilt Wolfgang Ullrich heute. Ideenfreiheit nennt er seinen Blog.

https://ideenfreiheit.files.wordpress.com/2020/06/ullrich_symmetriezwang-und-differenzangst.pdf

Das mit den Symmetrien und „wahren“ Ordnungen, das finde ich wirklich so eine verkürzte, vereinfachte, vereinheitlichte und vereinheitlichen wollende Sehnsucht. Alles soll in Ordnung sein.

Alles, alles ist in Bewegung – verschiebt sich, gegeneinander, ineinander, miteinander, driftet, schlingt, schweift, rudert, weht, bebt, fliegt, stiebt, zirkelt, zirkuliert, isoliert, diffundiert, , behauptet, verwirft, vorwirft. Kollidiert – das – wie ist das vermeidbar? Vermeidbarer. Am vermeidbarsten.

Einer Ordnung bedarf es aber doch? Ich verstehe vielleicht nur, es ist Prozess Prozess………..

„Hurra, ein Konflikt“ das war mal ein Kurstitel, den ich las. Und es war mehr als privat. Es hat Geschichte thematisiert und dann versucht, konstruktiv. Wie, ob – das gelang. Abendakademie Mannheim. Der sprang mir entgegen. Mich an. Sprach mich. Aber ich ging nicht also für so etwas keine Zeit, kein Geld. Priorisierung reibe ich mir unter die Nase.

Ich sehe Bilder aus den USA, heute auch Frankreich und England und lese und höre Tönen und Poltern – der, der die Staaten regiert, sprach von Militär und das alles ist so aus den Fugen.

Wie oft uns selber – lassen wir uns selber nicht. Luft. Es ist so, dass das Anerkennungsdings und Existenzabsicherungsdings häufig so gedacht und gemacht ist, dass Gelassenheit, Ausgelassenheit, ausgelassen und gelassen wird. Gelassen dabei bleiben. Viele werden total außen vor gelassen. Ausgelassen. Sprache foppt mich. Das ist doch.

Oder jemand anderem. Die Luft zum Atmen nehmen. Ersticken. Mit. Zuviel.

Es ist auch Gewalt.

Schwarzes Quadrat meinte Mahnung. Innehalten. Bedenken. Protest gegen Aggression.

Hier gegen Rassismus. Wie viel Rassismus ist in jedeR/M von allen? Wann verhalten sich Menschen und wann verhält es sich bei von Menschen gemachten Dingen, was alles ist rassistisch, ohne es überhaupt für sich selbst anzunehmen oder Notiz davon zu nehmen, zuzulassen, zuzugeben, dass dem so ist. Alice Hasters schreibt darüber. Das habe ich gelesen. Tupoka Ogette auch. Aber gehört. Und sehr vieles sehr sicherlich nicht. Weiß ich nichts von.

Es tanzen auch Frauen für ihre Rechte, und andere finden das gut und dann, dann aber besteht das Risiko, dass es nur wohlwollend wahrgenommen und nichts geändert, nichts fundamental neu gefühlt und umgesetzt wird. Es muss da was kommen, was sich wirklich verändern. Da müssen auch die, die gerade nicht mittanzen mit ändern.

Und jedeR an sich. Und immer und wieder ich mich. Zum Beispiel, Kritik annehmen, und einsehen, wann ich Aggression und wie dicht ist die eigentlich an Gewalt? Wer schreibt darüber mehr? Aggression hat auch Aspekte. Kraft. Gewalt. Wann ist die Gewalt? Was?

Wieder eine Weitersuche: die erste hingerechnete Definition-nachsehen. Suchmaschine.

Ge·walt

/Gewált/

Aussprache lernen

Substantiv, feminin [die]

  1. 1. Macht und Befugnis, Recht und die Mittel, über jemanden, etwas zu bestimmen, zu herrschen „die staatliche, richterliche, elterliche, priesterliche, göttliche Gewalt“
  2. 2a. [ohne Plural] rücksichtslos angewandte Macht; unrechtmäßiges Vorgehen „in ihrem Staat geht Gewalt vor Recht“

  1. 2b. [ohne Plural] körperliche Kraft; Anwendung physischer Stärke „häusliche, sexuelle, psychische Gewalt“

  1. 3. gehoben elementare Kraft „die Gewalt des Sturms, der Wellen“

  1. Schreibe eine Liste

Gewaltfrei, ein häufiges Wort. Gehäuft. Gewaltfrei kommunizieren. Wenn jemand Gewalt ausübt, ohne es zu merken. Dann, da, direkt. Das misslingt mir persönlich manchmal. Das merke ich erst später: das war gar nicht das, was gewaltfrei meint.

Es gibt Videos, die Frauenbilder redundant reproduzieren, alte Mythen und Legenden und Gleichnisse und Werbung und Texte knüpfen da an.

Yoga hilft? Oder Meditation. Viele versuchen so mit sich überein zu kommen. Ein Unwohlsein hat wohl diesen Trend befördert. (Oder, das ist auch immer in Rede, auch da: Optimierung.) Die Haltung zu leben. Yoga nimmt jeden wie ersiekommt…ich weiß nicht mit Yoga auch nicht viel. Namaste. Ich sehe das Gute in Dir. Das ist gut.

„Ich bin die Konfliktzone“ – das ist ein Zitat von Thomas Hirschhorn. Das Zitat finde ich gut.

Er ist Künstler. Verhält sich wie jedeR Künstler*in politisch. Er jetzt eher explizit. Er setzt sich ein für die Sichtbarkeit der Konfliktzonen in der Welt. Er setzt sich ein für Kommunikation dazu und darüber. Er selbst mit und die anderen dann untereinander und über. Menschengemachte Konflikte, und stellt Bilder her und aus und daran können andere sich entzünden. Darüber reden. Es zum Anlass nehmen. Konflikte auch zu detektieren, die dem Verhältnis zwischen Künstlerintention und Bild und Lesarten oder Betrachtungsweisen entwachsen. Es gibt viele Künstler*innen, die tun das auch. : Konfliktzonen aufweisen. Vielleicht subtiler. Sabine Geierhos beispielsweise ist eine, die halte ich hoch hoch und vielen voraus oder auf ganz eigenem Weg zurück zu uralten Wegen, um davon zu lernen und von ihr hörte ich auch, was ich empfand: es bedarf eines anderen oder geweiteteren kulturellen Gedächtnisses. Wie sie es angeht, das ist wohl „spirituell“ und das fand ich zuerst befremdend und dann immer mehr gut!

Dass Thomas Hirschhorn aber einen ganzen Raum in einem Museum (ich weiß von Edinburgh und Mannheim) in zerflammt, distopisch, mahnend wirkende, kulissenartige Szenerie wandelt, absichtsvoll unwertige Materialien benutzt, wirkt so lapidar einerseits, entzaubernd, direkt, unmittelbar auch, ist nicht veredelt und enthoben, befüllt, stellt Besuchende hinein, lässt sie nicht außen vor. Ist Kulisse, ist Innenraum, ist vielleicht auch harmlos, ist vielleicht brutal, dicht, plakativ, ist ein Versuch, ist. Ich weiß nicht. Mich ärgerten die Schaufensterpuppen – ganze und viele zerstückelte. Alle weiße genormte Puppen-Frauen-Körper-Puppen. Die Bräute, als Puppen. Misogynie. Oder Kritik an? Die Körper. Schaufenster. Puppen. Mich ärgerte, dass das Bild so viel Raum bekommt. Es oszilliert na klar zwischen Kritik und aber vielleicht auch Männerphantasie? ich finde, die Wiederholung von Bildern von Gewalt – das ist nicht dagegen. Rüttelt sowas auf? Schafft das, wieder, anders, neu oder hinzusehen? In dem Fall auch ärgert mich die Achtung, die es fraglos erfährt. Ich finde es nicht gut. Subjektiv. Und nicht wegen Geschmack, sondern weil ich denke, es produziert Redundanz und nicht Umbruch.

Und der kritiklose oder nicht sehende sofortige Respekt, den viele als Haltung annehmen oder erzählt bekommen in dem Raum. Museum. Ist interessant. Erzählt von Erwartungen ans Sammeln und Bewahren und vom Scheitern oder Verfehlen oder Übersehen auch. Von Macht. Wer macht… und ist ja auch: ein Prozess.

Hirschhorns Kunstwerk darf da sein. Wenn nicht da, dann woanders. Das darf ja alles sein. Muss halt kritisch betrachtet werden. Mitsprache und Diskussion, was ist wem wertvoll – warum bekommt es Raum?

Und andere Räume muss es. Jedenfalls geben mit anderen Bildern und Entscheidungen über Bilder fällen manche und andere müssen mitreden, rezensieren, demonstrieren, dekonstruieren, andere Bilder dazu oder dagegen stellen und die ausgestellten in Betracht nehmen und besprechen.

JedeR KünstlerIn stellt ja auch viele Bilder her. Break-Through, eine Installation, die Thomas Hirschhorn 2013 in der Neapolitaner Galerie Alfonso Artiaco zeigte, die zeigt auf andere Weise Kollaps, Zerfall, auch Humor und Statement zu: was kann Kunst und Skulptur und was sind das für Räume, die wir ihnen geben? Deskriptiv nur: die herabfallenden Trägerbalken der Decke wickelt Thomas Hirschhorn in braunes Klebeband . An mehreren Stellen der Galerieräumlichkeiten brechen die Balken scheinbar von der aufgerissenen Decke aus durch. Die Decke ist zur Seite geschlagen, aufgefaltet nach unten hin wie eine Pappschachtel, deren Boden durchgebrochen ist. Das Haus ist nicht das Haus ist nicht. Ist ein Übermengen an Holz fabrizierendes, wucherndes oder ein sich selbst in sich selbst ergießendes – Konstrukt.

Das Haus zwinkert da dennoch das Auge.

Bilder.

„Der Sprung in die Grenze“, das sagt Katharina Grosse. Der ist der spannende. Genau hinein. Ich bin nicht sicher. Die Grenze ist ja gar nicht fest, also wie treffen?

Ich zeichne und versuche und heute stelle ich aus dem Sortiment nach außen: mein Grenzpunktnachdenken. Grenzpunktparadoxon. Punkt für Punkt. Punktum. In manchen Punkten gebe recht in anderen habe hat haben keins…. Es ist aber auch. Auf den Punkt kommen. Wie kommt auf den Punkt?

Die Geschichte geht heute so: vous avez un message.

Oder – sie geht auch ganz anders als alles zuvor. Sie geht auch: gelbes T-Shirt mit weißen Blumen. Morgens das Riesenglück von einer Runde raus und insgesamt nicht wie so viele andere Existenznot. Privileg. Das weiß ich ja. Denkzeit hat jedeR und es ist wichtig, was jedeR denkt. Dehalb fand ich eine Idee von Zuhörstationen im öffentlichen Raum und alles, was so funktioniert, dass das einzelne Einflussnahme hat auf die Gruppenentscheidungen… darum geht‘s. Die Zeit, das mitzuschreiben oder auf. Die Zeit zu lesen, verknappt sie sich? Zippen alle ihr Wissen so untertags zusammen. Hang. Los.

Ich war heute barfuß mit dem jüngeren Kind nachmittags draußen und habe Tannenzapfenweitwurf mit Füßen gemacht. Ich bin dennoch auch müde und – ich schreibe das gerade zwei Tage nach Text um – das ist pfuschen. Ich finde die strukturellen Ungerechtigkeiten durfte ich an dem müden Tag nicht so chaotisch vermengen. Es geriet durcheinander. Ich klär das jetzt nicht.

Schwarze Quadrate, bloß aber auch: Versuch von Zeichen von Solidarität. Und Wunsch. Nach gewaltfrei.

Hier sind. Es sind. Ich seh morgen wieder, was weiter ist.

 

02.06.2020

 

Es hat sich einmal alles gedeckt? Selbtsredend. Sprache gleich Inhalt. Fraglos. Direkt. Stieben. Verb. Tunwort. Was ist das? Meint was? Welche Bewegung?

Zeichnen. Texten.

Ja.

Posten. Da habe ich mehr und mehr nicht mehr so Selbstredendes. Also echt Fragen.

Heute. Viele Profilbilder und Postings. Schwarz. Black matters. Solidarität. Mahnung. Bild-Textkorrelation. Halt. Stop.

The show must be paused. #blackouttuesday

Gedanken. Und Sprung.

Susan Donath hat auch ein #stayhomeandbecreative Video der Stadt Dresden verkauft oder andersherum – die Stadt hat angekauft. Lokale Kunstszene. Support. Das haben viele Städte, Institutionen und auch Unternehmen jetzt gemacht. Heute ist Susans Film mir aufgefallen im Netz. Ich habe es nicht geteilt. Heute nicht. Eine Hand schreibt, zeichnet, krakelt, müht, nimmt sich die Zeit. Überlagert. Löscht aus. Schafft. Schwarz. Sehr samtig, glatt auch schluckend, aber weil was lackig auch glänzend, Licht. Wirft zurück. Und schluckt. Es ist ein Buch. Runde Ecken. Die Größe, dieses spezielle Papier. Gebet oder Gesang. (was mit Buße hat sie mir verraten und sie gegen den Text – das soll nicht den Film, der Film ist der Film, sie tut da was, was wir so oder so fühlen oder sehen können. Nicht alles muss immer. Manchmal reicht hinsehen. Nervtötend eintönig ein bisschen ein bisschen total gut. Nur schwarz wäre heute anders oder vielleicht im Kontext und deshalb falsch gelesen worden. Deshalb heute nicht.

Ich wünsche mir einen Spaziergang. Zusammen. Ich sehe nämlich immer auf einem flachen langgezogenen Hügel en face einen alleinigen Baum. „Pappel“ sagte Bettina. Ich dachte gleich: Hä? So eine Form? und dann also vorgestern mal hin. War nicht unerreichbar. Nur erstmal umständlich gewählt der Weg. Ich schätze nächstes Mal geht das direkter. Babisnauer Pappel. 1808. Daneben eben das, was ich aus der Ferne sah – Eiche. Eine breite, stabile Eiche und wegen ihr steht die Pappel, wegen der die Eiche steht, aufgrund derer die Pappel nicht weg- oder umweht. Da mein Link zu La Fontaine, chêne, roseau und gestern. Allerdings steht da geschrieben. 1808: Grenzsetzung. Was soll das denn für eine Grenze sein? Ein Punkt?

Die Aussichtsplattform ist so wenig hoch. Ziemlich unspektakulär und sehr fiese windig. Vielleicht lohnt Wiederkommen bei Wärme und sicher bei Sonnenuntergang oder Aufgang. Aufgang wäre besser.

Sie sind zu dritt da. Eine für die Zukunft? Die ist noch kleiner und recht ausgesetzt. Pappel. Nachwuchs. Gezurrt und gegurtet. Gehalten in drei Richtungen mit Seilen, verankert in Ösen, gebohrt in Steine, sehr groß und da sehr hingefahren. Das ist sehr skurril. Als ausgewiesener Ausflugsort. Ich bin etwas ratlos zwischen diesen Aufbauten. Eine sehr gute Setzung. Es sind auch noch Sponsorentafeln angebracht. Was mit Wirtschaftsförderung. Wie denn bitte was? Manchmal guck ich mir Dinge, Orte, Lebendiges an und wie was geplant scheint oder konzipiert und gerate aus dem Konzept. Die Rinde, die war das tollste und ich lauf auch nicht nur rum, und guck mir Bäume an. Das war eine kleine. Station. Skurrilität. Aber die sind und sollten wohl wichtig sein. Da würd ich gern mit Dir nochmal hin. Oder allein.

01.06.2020

#heute #kam #das #denkzeit #wirschreibengeschichte #abendsumsfeuer #kdfs vielleicht später noch. Das mit Geschichte. Hier erzählen auch manchmal lieber von was oder zimmern jede für sich. Da hier war‘s vorhin am Tisch. Mehr heute nicht. Stichwortesammlung Vorschlag: Pfingstrosen, Lupinensamen, trockenresistente Kartoffelsorten, chêne, roseau fabelhaft oder I am oak oder aber und Schilf und die Frage: können die beiden gekreuzt werden?

 

 

31.05.2020

Mandelkern

Sie fragen nach einer Geschichte.

Der Griff muss präzise sein. Nichts da. Das passt. Jedes hätte Möglichkeiten passend zu sein – manchmal gerät das sehr gut.

Ich lese jetzt gleich was zu Mode. In Zeiten von Corona ist sehr viel wichtig. Dies Maskendings – die machen da wieder Frage und Gesicht und Zeigen oder Verbergen. Voiler. Wolken. Spiel und ja Mode. Ich kann nicht immer wichtig. Auch ohne und ich frag mich gerade, warum denn wohl Mode? Und wieviel? Und jeden Tag ganz aufs Neue oder Stil? Handschrift? Ich zeichne frei alles, was da will und sich zeigt oder anderes verbirgt und vornan sich hinstellt und einfach alles alles ist mir wenigstens genau da ist es erlaubt und ich habe dennoch ganz klar viele Grenzen. Vorstellungskraft. Geist. Reich. Eng. Arm. Selig. Verspielt.

https://www.elfriedejelinek.com/fmode.htm

„Ist die Mode für mich ein Halt, mit dem ich mich auf der Erde fixieren kann, weil ich sonst nichts verstehe?“ So beginnt sie. Für mich ist Mode auch einfach Spiel und jeden Tag gleich, mehr so oder so oder auch anderes sein oder zeigen. Ich möchte etwas verstehen. Oder eine Schleife drehen oder binden. Harmonie. Hm. Wenigstens besser offener Streit. Stoffe und Zoffe und Muster und Mix und Kombination. Weißes T-Shirt, Jeans. Das reicht mir – ab morgen guck ich, ob das mir reicht. Jetzt gleich gucke ich das hinter dem obrigen Link; ich hab’s nicht mal gelesen und schreibe. Das ist auch gekrempelt.

Mode ist mir egal. Ist mir wichtig. Wir Ordner*innen und déjà vu und was ist ein Bild ist ein Bild ist ein Image? Manchmal möchte ich ein Blumenkleid, das mir glaube ich mal überhaupt echt nicht steht. Manchmal akkurat und auf zack. Manchmal versinken. Manchmal direkter ganz dichter Kontakt. Stoff auf Haut. Rahmen. Der Übergang. Zwischen dir und hier.

An so einem Tag, da wie zu Anfang – der mit dem Griff „möglichstunmöglich“ aber in leise nicht schrill, lieber so wie ungelenk, an dem Tag trifft der Blick von einer aus einem Büro. Ich weiß gar nicht viel von ihr, sie kann aber gut gucken. Sie kann auch die Braue hochziehen. Kühl arrogant. Oder sehr liebesvoll. Wie Umarmung. Das kann sie. Und Origami. Das macht sie ganz viel und denkt nach über Raum und Raum und Faltung und Form. Sehr präzise Knicke. Kantig. Exakt. Dennoch verspielt. Das macht sie so nebenher? Ich habe nie gefragt. Ich sah im Büro nur immer die fertig gestellten Dinge im Regal oder am Rechner. Also. Herablassend oder wie ich-seh-Dich-genau von außen und auch in den – also die Knicke und Tricke. Ihr Blick variiert. Nuanciert. Sie wandert. Der wandert gedehnt und voller Verständnis. Da passt also an dem Tag nichts. Sie guckt und sagt: „Du solltest was mit Farbe machen!“ die Stimme lächelt. Und sie liegt richtig. So male ich auch gerne. Widerstreit. Oder Spannungsmoment oder halt Frage. Wenn etwas geht, ist das nächste etwas, das sofort fragt, warum denn? Oder warum nicht?

30.05.2020

 

 

Jeden #abendumsfeuer verschmutzt ja die Luft. Eine Kerze tut‘s auch. Licht und ein Tee oder Glas Wein.

Mal Ruhe. Mal lausig lau. Gerade. Hoch. Geradig. Gespannt ist dann wieder. Morgen oder nachher vielleicht. Eine große Papierrolle am Boden ist mein Glück, aber die ist nicht zum Zeigen. Nicht hier. Da zeichne ich wirklich das wirklich und all das alles – da rein. Und Musik.

Die Jüngere verabredete sich binnen der letzten Wochen manchmal mit einer Freundin via Streaming Dienst – einfach zum Kassette hören und Malen oder so. Da stand dann das Zimmer im Zimmer. Das fand ich immer gute Schachtelbilder. Der echte Schreibtisch, mein Kind, ein anderes Kinderzimmer und dann fühlten sie sich zusammen. Es standen auch fremde Küchen in unserer Küche. Und es wurden „Workouts“ zusammen gemacht. Turnmatte. Laptop. Ein großes sportendes Kind, und ein kleines, teilweise in Ausschnitten im Rahmen auf Display: Ein Knie, ein Bauch, ein T-Shirt, ein Arm, eine Bewegung durchs Bild. Dann kamen neue Zeigetechniken hinzu. Fertig gebackene noch heiße Kekse oder irgendwas Papiergeklebtes, das noch nicht getrocknet ist – so etwas kann schlecht zur Laptopkamera hin hochgehalten werden. Idee: Foto mit Handy und Handy gen Laptopkamera. Zeig mal. Ah und wie Deins? Und manchmal sehr langes Schweigen. Irgendwas Vertieftes. Ein Einblick in einen mir unbekannten Raum. „Wie lange macht Ihr das so? Das sind schon Daten und Energie und so. Macht das Sinn?“ „Ja. Dann sind wir zusammen.“ Ok. Wenn andere tagen und besprechen und zoomen. Warum nicht? Das Display-Zimmer bleibt sehr lange leer, sehe ich im Winkel von meinem Esstischarbeitsplatz aus. Irgendwann kommt sie wieder, die Freundin. Ich sehe ihren Körper als mittigen Teil. Wieder weg. Sie reden nicht. Zusammen. Sind sich genug und einig.

Heute war der erste Besuch mal im Atelier in Pirna. Die Person, die „aus dem Fenster“ gemalt hat, als Kind in Greifswald. Ein ganz ruhiges, jedes, was ich hin lehne oder aus der Mappe hole oder aus einem Karton oder Umschlag oder Heft. Einfach Schauen und einfach sagen. Ich sehe das so, oder da das, oder so fühlt sich das an und das anders, oder das kann ich überhaupt nicht sehen. Und auch mal nichts sagen oder über was anderes was erzählen; steht was da und bleibt unkommentiert.

Es gab Erdbeeren und der Teller lud mich hinterher ein. Malerei passiert oft.

Ich hatte heute Glück. Wirklich – mal da zu sein. Ich hoffe, all das Gedrängte – all das. Die Bedrängten und in Bedrängnis.

Nachrichten gleich. Blick raus. Welt.

Noch ein Danke hier:

Auf Abstand und nur im Hausflur bei Susan Donath kürzlich mal und sie hatte Arbeiten auf eine Decke zum Zeigen ausgelegt. Lauter Familien. Ein paar Rodina – jetzt weiß ich nicht: tschechisch Pluralbildung. Wie das geht. Rodiny. Suchmaschine.

Vielleicht morgen morgens was aufschreiben, morgens ist immer Summen und Musik und Tanzen in mir und irgendwie gut. Mut und neu Tag. Und es wurde anscheinend ganz gut entschieden hier?

Die Bäckerin, alteingesessen: och nö, wegen mir. Sie ist krank. Chronisch. Ich weiß das. Sie erzählt manchmal, wenn sie mag, wie es geht, und ich gehe immer hin und gucke, ob es ein Tag ist, an dem geöffnet ist, das hängt nämlich ab. Ich sage zu ihr: „Ich dachte, ich schütze Sie besser.“ Sie zuckt Schulter und ich lass sie an und das ist auch nicht weiter dann Thema. Ich frage mich trotzdem, das sollte doch noch Thema sein? In der Schule, die Belehrung und Regel und dann die Praxis. Aber Infektionen insgesamt nicht höher? Hier. Anderswo. Sehr. Ich weiß es gerade gar nicht. Ich war heute sehr raus. Oder drinnen. Und weitere Beschlüsse, Konsequenzen, Folgen, Prognosen …also, das jetzt.

29.05.2020

Warum sagen wir „Preis geben?“ Was meint „Wertvolle Zeit verschenken?“

Das allein reicht für eine Menge Bedenkzeit.

Heute #denkzeit #abendsumsfeuer #zeichenzeit #wirschreibengeschichte nochmal wieder anders. Ich zeichne was, aber zeige es nicht. Wenn alles immer gezeigt werden würde, das wäre? Oder noch schöner?

Kurze Entgegenspringer bei meinem heute nur kurzen Online – Sein:

A) erstes, was mir ins Auge springt: The Golden Pixel Cooperative postet gerade Kurzvorstellungen von Filmen und Autorinnen. Heute Abend 7 pm läuft „das bin nicht ich, das ist ein Bild von mir“ von Christiana Perschon – dieses Posting werde ich gleich anstelle einer eigenen ZeichenfortschrittsoderNeustiftlaufabbildung auf Facebook teilen. Das ist heute meine #denkzeit, mein #abendsamdisplay oder #abendsumsfeuer. Falls ich das machen kann. 19 Uhr ist 19 Uhr ist nicht so unbedingt meine #denkzeit oder #zeichenzeit. Verfügbarkeit. Oder nach Vereinbarung.

Dann aber sprang mir noch ein FAZ.NET kurz entgegen – ein Text von einem, der häufig gefragt ist. Kulturpolitik nach Corona. Ich kenne viele, die viel dazu zu sagen haben, die können auch gefragt mal sein und werden.

Dann mich persönlich, mir entgegenkommend und vielleicht trotz Zeitsprung vertraut irgendwie: Artikel vom 27.05.2020 von einer Cornelia Geißler geschrieben für die Berliner Zeitung. Literatur. Über das Tagebuch von Mary MacLane. Das klingt was an.

Lauschen und überhören – das ist auch ein Buchtitel, der mich aufmerken lässt. BRILL Verlag – ich rufe da an. Erscheint erst im kommenden Jahr im April. Hm.

Sabine Scholl O.

Ohne Weiteres. Ohne. Mit. Ich guck ganz gern, was andere mitteilen.

 

28.05.2020

 

 

 

 

 

 

 

Neurotransmitter. Alles. Ah, so. Es resigniert bisschen in mir, räsoniert. Und penetrant schon auch resoniert immer dasselbe Lied aus dem Off des hinteren Teils der Wohnung und mein Hirn macht bei so was meist Wortspiel. Es drängt sich also hinein und auf: das zum wiederholten Male Mal um Mal abgespielte „We are the world“. Neue Aufgabenstellung: Hört Euch das an und dann hört ihr hin, welche Stimmen euch am besten gefallen und dann beschreibt ihr die beiden und wie sie sie so zum Singen verwenden oder einsetzen und warum euch genau die beiden wohl am besten gefallen.

Das ist eigentlich eine schöne Aufgabe.

Ok, was steht hier für mich selber so an? Das war heute morgen dann weiter noch so:

„Wie soll ich das machen? Ich kenn die ja gar nicht, ich kann die nicht durchzählen, da singen auch mal welche zusammen, soll ich schreiben die Frau, die…und aber die andere sieht nicht so anders aus…“

Ja.

„Mama, den da, der singt schon besonders, das ist Michael Jackson, das weiß ich.“

Lasse mich doch ablenken, was dazu führt, dass sie total ungläubig wird, als ich sage, das sei ja eigentlich auch so lang noch nicht her. Finde mich kurz nachher selber lustig. Und ertappe mich bisschen.

Zeitgefühl ist wundervoll.

Alles kann ja gesuchmaschint werden. Auch Reihenfolge Sänger*innen „We are the world“.

Aber erstmal so: „Bleib mal bei dir. Mach mal die Tür zu. Hör mal hin. Lausch mal. Was dir selber gut gefällt. Und versuch zu beschreiben!“

Kongresse, Reisen, Tagungen, Gremien, Podien all sowas. Ob das auch zukünftig dezimiert oder reflektierter stattfinden wird und weiterhin mehr digital? Ob das und in welchem Maße das gut ist, das weiß ich auch nicht. Direkt und en face. Blicke und Körper. Ich fand die bisherigen Videokonferenzen im kleineren Kreise oder auch so Teilnahmen an Netzwerktreffen ganz gut gelungen. Ich finde immer noch: für mich tun sich da Zugänge und Möglichkeitsräume auch auf.

Trotzdem finde ich ganz klar: Wege – das fehlt mir, Radfahren, Bahn, manchmal Bus auch mal Auto mit Ankunftszeit und gesetztem Ziel und Termin – fehlt schon irgendwie auch. Und ich kaufe dann manchmal auf dem Rückweg schnell noch blitzein. Sprung noch hinein in gerne immer mal wieder einen neuen Laden und das Wichtigste in den Rucksack, Beutel an den Lenker. Wie oft aber auch echt total unter Druck. Schnappatmung. Das ist doch echt blöde, ich reite darauf rum. Dieses Schnell, Viel als qualitativ und toll wichtig oder eben aus der empfundenen, tatsächlichen, erdachten Notwendigkeit heraus. Unruhe. Motor. Unstetigkeit. Ich frage mich wieder und wieder. Ist das Ich oder wie weit gemacht? Sind das doch viele? Und viele nicht gern. Ich verpasse heute Abend folgende Dinge trotz online: VIRAL Stimmen der Gegenwart Literaturforum Brecht-Haus Berlin und Ronya Othmann „Vierundsiebzig“ Demokratie und Pandemie, Neustadt lebt Demokratie und Chat workshop attuned touch in times of physical distancing – we invite you to join somatic exercises, imaginative writing, and …“ – das waren drei Dinge, die ich so rausnahm für mich als Eventualität. Aber entschieden hab ich mich dann für ein ZOOM eines Netzwerks. Eines gepfelgten und regen. Da bleib ich dabei. Das ist echt so falschrum gedacht in mir manchmal mit dem verpassen…

Kann allerdings auch beflügeln und Spaß machen, wie Jonglieren, das Schnelle und Viele. Präzision mit gleichzeitiger Spontaneität und unmittelbar… und auch Fehlern und Umleitungen und Verschiebungen, aber im Griff oder Rhythmus, Takt. Angeben. Alles ist Doppelsinn. ? Oder viel mehr.

Autoritär, das, auch das überlege ich, wird Mensch. Wann? Und warum? Ich habe Ideen dazu. Schreib ich jetzt nicht auf. Ich glaube ja, ich hab hier wirklich tatsächlich Ruhe. Denn so viel wie jetzt digital und Kultur, Statement, Text… lesen bestimmt nicht sehr viele; vielleicht ist es bestimmt dennoch auch wichtig. Tagebücher oder Protokolle oder Statements oder Text.

Und welche Bilder? Wie fällt wer denn aus? Wie aus Zeit? Die Zeit zum Lesen oder Kunst ansehen, besuchen, ich kenne viele, eher flüchtig, die das gar gar nicht, gar gar nicht tun. Priorisierung ist da auch nicht nur hilfreich als Gedanke. Die schaffen tatsächlich eher gerade so Job, Haushalt und noch ein bisschen. Umfeld. Ich kann das nicht richtig verstehen. Mir würde was fehlen. Aber auch ich zappe viel zu oft viel zu nur so vorbei. Und lese oft mehrere Bücher parallel. Das.

Auszeit. Am Wochenende habe ich Auszeit verhandelt. Auszeit wovon ist mir jetzt mal gar nicht so klar. Ich denke vom Mitmiralleinesein ganz genau gleich viel wie vom Niealleinesein.

Ich fahre auf jeden Fall heute Abend ins Atelier und am Samstag sehr früh und am Sonntag nochmal. Manchmal schlaf ich auch da. Das – ich mag das. Ausstellungsaufbauten in selbst gemachten Lagern . Das mag ich. Und manchmal ist es im gerade richtigen Grad schlimm – zum Beispiel mit sehr süßem Weißwein und Ölsardinen – ich bin Vegetarierin, esse auch nicht Fisch, eigentlich. War selber zu gedankenlos, um auf den Gedanken zu kommen, dass in so einem Dorf dann ja auch wirklich selbst eine Tankstelle weit weg ist. Solche Situationen fallen ja aktuell bedauerlicher Weise aus. Aufbau von Ausstellungen an fremden Orten. War immer Jongliererei. Manchmal gar nicht möglich. Aber auch möglich.

Ausfallend. Ausfall. Einfall. Von Fall zu Fall. Mir fällt, Dir fällt. Glücksfall. Knall auf Fall. Fallen und lassen.

Oder wir bewerben uns auf die Villa Kamogawa?

2022. Das. Wie wär das?

Flug allerdings. Flügel. Denkst Du? #denkzeit, wann sagen wir es uns endlich #abendsumsfeuer und #wirschreibengeschichte – ich nehme das mal so als für heute fertig. Und lausche dann mal auf. Und auch dann.

27.05.2020

Bestehende Handlungsräume zur konkreten Selbstbeauftagung. Spielstanz. Maskselfie.

Die Geschichte geht so:

Nach ihrer Lesung sieht die Geladene einen Schatz auf dem Schreibtisch des Biblothekars.

Die Bibliothekarin runzelt die Stirn als sie sieht, wie einer der Lesepaten einen Stuhl an die blaue Papiertonne heranschiebt, um sämtlich Verworfenes mit Begeisterung und wirklich behende, jetzt behände, wieder zu bergen.

26.05.2020

Die Karten auf den Tisch. Die Karte bitte. In Reihen auslegen und verdeckt untere Seite offen drüber. Drehen Sie die Karte um, die Sie nicht zu fassen bekommen. Drehen sie. Die sie. Spielen sie zwei weitere Ereignisse aus. Auf den Stapel – dort – wo noch keine liegt und lesen Sie laut den Text. Betrachten Sie wortlos das Bild. Merken Sie? Was? Es sich gut und stehen Sie gerne auf. Alle. Einen Platz weiter. Die Karten entgegen der Laufrichtung zirkulieren lassen einmal gewischt und verwegen verweht. Fegen Sie sie mit beiden Händen einer jeden Person wieder mittig und auf den Stapel. Zum Glück. Schließen wir die Augen der rechten Mitspielerin oder der richtigen Hand und lauschen, während jemand die Ecke unter der Tischkante zinkt. Der Tisch soll rund. Flinkern Sie Blicke ins entgegen das Licht. Entgegnen Sie Ihrem Gegenüber nichts. Sie spielen im Team. Ihr Blinzeln so lange sie können nicht keinmal. Sehen Sie Funken hinter der Stirn sprudeln. Lecken Sie eine Karte mit aus und probieren, wo überall sie haftet und lange. Wer am wie also gewinnt diese Runde gewinnen alle setzen einmal aus. Dann neuerlich würfeln bis zu nächsten. Gegebenheit. Oder bis zum Bersten geprallt. Dem Fächer in der oberen Hälfte. 3. von der Mitte her raus. Ziehen Sie blind. Das war, die, die Sie zu Anfang gezogen haben. Ach, Verschmitztes : hier, die Brieftasche und Ihre Uhr. In den Karten verbleiben ungelesen. Geschickt. Wichtige Worte.

Oder: die Karten werden eingelesen, vorgefertigt wird gar kein Schlusssatz? Wie ungeschickt.

Oder: mit Geschick lesen die Karten am Morgen vor der Stunde die Uhr. Zeit jetzt für #abendsumsfeuer. #denkzeit passé. Nicht perdu. Also hier bettelt ein Kind um eine dritte Folge. Ich möchte jetzt lieber – also ich denke, es ist gut, wenn wir besser was spielen.

25.05.2020

Pompomversammlung. Verein.Vereint doch? So die Idee?

zeichnen läuft krux und kreuz quer.

…die geschichte heute #abendsumsfeuer geht so. Da sitzen sie. Die Kinderköpfe auf dem Schoß und diese liegen warm; die Gesichter spiegeln Gelöstsein und tiefen genussvollen Schlaf mit geöffneten Mündern; sie lassen sich fallen. Sie richten sich auf. Sie trauen und sehen und schauen

24.05.2020

 

Was mach ich denn hier? Also, einerseits die #denkzeit nutzen, um in einer Zeit Halt zu geben. Zu erhalten. Zu leben. Zu tun. Einer Zeit, die besonders macht, dass sie Entschiedenheit einerseits verlangt, andererseits die Absurdität der Einschätzung und Erwartung, alles einschätzen und erwartbar kalkulieren zu können vor Augen führt. Zwar kann wohl angenähert werden mittels Messungen und Statistiken und Vorabberechnungen, was so erwartbar und also entscheidend ist, zu entscheiden – andererseits zeigt diese Zeit, wie letztendlich viele Variablen es gibt und dass es schwer ist und zumindest die Notwendigkeit einer Umwerflichkeit jedweder These möglicher Weise dann wieder Neues möglich zu machen abverlangt.

Dann noch ist es, soweit ich das jetzt blicke, eine Zeit des Formulierens und Benennens. Von Missständen. Und möglicherweise des Aushandelns neuer Abmachungen und Vereinbarungen.

„Telling the difference could be difficult ist also a story“ ist ein Satz, den hab ich notiert habe blöder Weise nur so nebenbei – ich muss nachsehen, von wo er denn kam.

Dann noch ist es irgendwie so, dass das Digitale an Wichtigkeit gewinnt und Zugänge schafft und Kontakt und Kommunikation. Wie immer auf der einen Seite irgendwie gut. Und dann aber auch irgendwie nicht. Vielleicht schafft sie eben Distanz. Auch da gibt es bestimmt so viel zu lesen, dass schreiben eigentlich nicht sehr beiträgt, wenn nicht vorher gelesen.

Dann hatte ich selber ein Auflaufen in mir und ziemlich viel Dunkel. Dann immer wieder so klare Lichtblicke und so viel Freude.

Heute habe ich weiter gezeichnet dieses Liebe, Weiche, was Svenja mir gemacht hat, den altrosa Pompomball. Ist doch nicht falsch, das hochzuhalten. Nicht retro. Nicht backlash. Jeder wird gerne geliebt. Denn eine sagte mir, Du machst Dich da so lieblich. Schwarz malen kann ich auch. Keine Angst. Erst jetzt überlege ich, ob ich so unbewußt bilderbeeinflußt selbst bin, dass dieses Virusbällchen da irgendwie reingespielt haben könnte. Das wäre – ich urteile jetzt nicht. Bisschen blöde wäre es urteile ich doch. Der Gedanke kam mir vorher. Es wäre gar nicht intendiert. Das ist ja ganz häufig genau so. Das war auch mit dem Wort „Selbstläufer“ so. Da sah ich den Stift und das laufen lassen. Mehr nicht. Und gleichzeitig fand ich beim uploaden einen Text, Bilder gar nicht so beachtet, den hab ich geliked und erst später über die Bilder und Metapher und Wiederholung nachgedacht.

Das ist das Schnelle am Schnellen.

Surreal. Die Ausstellung „Move little hands…“Move!“ – die Tschechischen Surrealisten Jan und Eva Ŝvankmejer“, die war hier im Lipsiusbau. Vielleicht bin ich pedantisch und andersrum wär‘s andersrum ungerecht aber das mit der Linie…also ich mache hier Eva und Jan draus. Mal so mal so. Dann ist‘s ausgelichener vielleicht. Ich hatte mich vom Saaltext vorn an der Wand her inspiriert gefühlt. Manches begeisterte. Manches natürlich hat abgestoßen. Empfinden ist ja geprägt. Judith Butler bisschen im Studium kommt mir zurück. „Medea muckt auf“ war am selben Ort mal und mir auch sehr wichtig.

„Als die Frauen noch sanft (mütig? ich erinnere nicht klar und mag jetzt nicht googlen) und engelsgleich waren“ 1997 LWL-Landesmuseum für Kunst und Kultur, Leistungskurs Kunst. Heute im Netz Präraffaelitische Girls erklären „was deine persönliche Freude am Backen auf Instagram mit strukrureller Verbiedermeierung und leider auch Faschismus zu tun hat – passender Weise auf einer Burg.“ Das Video sehe ich mir später noch an. Tja. Jenny Hval fällt mir wieder ein und „this battle“ sei „lost“. Vielleicht ja gar nicht. Burg Hülshoff Center of Literature. Ich platziere hier keine links mehr, kann gegooglet werden. Gesuchmaschint. Ja. Ich sitze also Wollbällchen zeichnend, das Entschleunigen forcierend auf dem Kinderzimmerteppich der Jüngeren. Die Ältere hat einen, jemanden zu Besuch. Scheint wichtig zu sein. Pssst. Für den Besuch jedenfalls wurde geräumt und gereinigt, wo ich es schon ganz ok fand – find ich ok. Sie backen Cookies oder Brownies oder so zusammen. Herzliches Willkommen, lieber Besuch! Backen können doch Menschen alle. Sie essen ja alle auch was.

Dann kam mir heute noch mal das Wort „Alleingang“ auf und ich ziehe klar in Zweifel. Das geht ja gar nicht ironiefrei so ein Wort.

Heute Abend möchte ich was im Livestream vom ZKM gucken, ich denke nicht, dass das drinsitzen wird heute: Donna Haraway. Klingelte was bei mir. Ha, jetzt ist es schon eh gleich 18 Uhr. Also, verplant.

Ich hatte schon viel Arbeitszeit heute und Arbeitszeit anderer Art steht noch an, bevor, aus.

Dann noch ZEITonline Lenz Jacobsen 24.05.2020 „Unsere unsichtbaren Toten“ hat mich sehr erreicht. Und zum Zweifeln gebracht. Bilder. Seien notwendig, damit die Pandemie ernsthaft ins Auge gefasst werde und notwendiges Handeln daraus resultierte. Ist das vielleicht wirklich so. Schreckensbilder. Unter Verschluss. Hier wird die Schrift, das sehen Sie: kleiner und leiser: Krebs. Ich hab das irgendwo hinten oben links außen im Schatten unter der Decke – da leuchtet es Neongelb und tropft in den Arm. Auch eine der beiden Geburten. Beide Male glücklicher Ausgang und da ist das Leben. Nicht nur da. Da kann auch was schief gehen. Männer und Frauen erleben und es ist klar privat, aber nicht nur? Die Grenzbereiche werden ausgegrenzt? Da wurde zu Hause sicherlich zu wenig auch über die Bilder gesprochen, die Helfende jeden Tag sehen. Krankheiten in der Familie. So was ist so was und von so was nicht. Dass tut vielleicht wirklich nicht gut. Ich denke hier an eine Dresdener Künstlerin, die intensiv das Thema Tod durchdenkt, Susan Donath, und erste mir so wichtige Gespräche mit ihr. Ja und auch. Mit Beklemmung.

„Ich seh Dich nicht. Zeig Dich!“ gerufen Richtung Kamera und Richtung Virus, was wirklich – also. Wunderlich. Punkt. Ich sehe hier immer mal Menschen ohne die Maske. Auch in Läden. Die, die ich sah, sahen von der Körperhaltung aus schon in Abwehr- oder Angriffsstimmung oder aufgeplustert aber auch unsicher aus. Ich habe. Nicht. Konfrontiert. Eigentlich ärgere ich mich. Was denkt Ihr? Hättet Ihr?

Ich habe ein auf spouky gemachtes Video dazu gesehen: hier jetzt ein mit Leerstellen getippter link: ich schreibe den so, dass der nicht hyper und dieses Video hier nicht reinkommt, aber auffindbar ist bei youtu.be danach slash und dann UNHgq0BGLI. Da haben sie Text gesprochen und Atemluft. Aerosol sichtbar gemacht, wenn also infektiös, was ja nicht ganz ausgeschlossen sein kann – also Risiken oder Wahrscheinlichkeiten von können klar dezimiert werden. Mit Maske. Das sieht man da deutlich. Grün illuminiert. Wie Meeresleuchten. Nur nicht so schön. Zumindest die Spucktröpfchen. Das Virus. Tja, 60 bis 100 Nannometer weiß meine Tochter. 10 hoch minus 9. Ich kann mir das auch schlecht vorstellen und habe es noch nicht selber gesehen. Aber Bilder. Braucht es die doch?

Nächste Woche Schule ist hier auch Thema. Der Belehrungstext hieß so und klang echt streng oder zackig. Das schürte hier Ängste und brachte auf. Ich halte fest: kommende Woche. Beide Kinder wieder 2 mal wöchentlich Schule. Unterschiedliche Tage und auch unterschiedliche Zeiten. Die Pläne lesen wir gleich nochmal. Oder versuchen, sie zu verstehen. Gruppen und auch Wochen A und B und freigehaltene, gelb markierte Zeiten für eventuelle Videokonferenzen oder Onlineunterricht. Ich meine nur: ich weiß, das bedeutet erneut Adaption und ich weiß auch, ich kenne ja die beiden und bei einer führt das ganz sicher zu Emotion und Reaktion. Ich. Weiß. Noch. Nicht, ob ich die kommenden beiden Wochen länger als 2 – 3 Stunden am Stück hier weg können werde. Ich lese im Netz soviel Rat und Schlag und Meinung. Ich denke, jedeR versucht was, ok? Ich weiß noch nicht, wegen der #denkzeit und dem #stillleben. Ich muss mich jetzt regen. Und zeichne und probiere und mache einen Plan, von dem explizit unbewusstes und bewusstes Abweichen erlaubt sei. Genug engt ein und genug ist auch möglich. Viele zeigen viel, das bereichert und aufweist, zu #denkzeit einlädt und auch auffordert.

23.05.2020

stop motion

#stilllegen #endlich # zeichenzeit #denkzeit #nach #doucement #zähme #schwarz #rosa #kenne #wisse #weiß #aufderstelle #gedrängt

Linear. Konzentrisch. Gedehnt. Gegähnt. Gelöst. Gelassen. Abgeschirmt. Bild. Schirm. Disgame. Weiter.

Geboren Ende der 60er in Greifswald. In der Schule sollten sie ein Bild malen; den Blick aus dem Fenster, zeichnen oder schreiben, was sie dort sehen. Erzählt die Person. Zückt dann das Handy. „Warten Sie.“ Die Zeichnung bewahrt die Person und behält sie bei sich, läuft überall mit. Sehr einnehmende Karos in Blöcken, Blöcke in Karos kaum Himmel. Nichts parallel. Ganz rot das. Bisschen blau und grün. Das war ein schönes Gespräch dann. Mit Abstand. Einfach erzählt. Sonst noch. Physik. Materie. Gesundheit. Energie.

Am Tisch auch: Licht. Masse. Gravitationslinsen. Expansion. Lupeneffekt. Nah. Weit. Klein. Groß. Kollaps. Expansion. Antonym?

Außen vor. 12 – 18 Uhr oder 14 -19 Uhr. Oder nach Vereinbarung. Geschlossen und manchmal noch klarer auf Einblick hin installiert. Das mag ich. Und denke immer. Ich käme oder komm zur Ruhe und übe langes Betrachten. Da könnt doch auch mehr drin passieren. Mir fällt da vieles bei ein

22.05.2020

 

 

 

#alleingang #zeichenzeit #denkzeit #denkfreie #Zeit

 

21.05.2020

 

 

 

 

 

 

21.05.2020

 

Heute:

A: „Das ist ganz schön schmierig.“

B. „Das ist das Definitionsmittel.“

Ich fand das sehr toll. Sie sagen immer wieder so richtige Sachen.

Viele zeigen jetzt, dass es die Arbeit im Haushalt, in der Planung, der Begleitung, Betreuung, der Logistik usw. oft anders als überhaupt honoriert gibt. Klar auch für Väter. Und die, die das leben und zeigen, sie leben hoch. Vatertag. Ich grüße alle überhaupt, denn das Thema hat ja jedeR in eine Richtung auf jeden Fall irgendwie auch für sich. Es darf weiterhin weiter dran gerüttelt und zurechtgeruckelt gedreht und gewendet werden. Was Familie, und wie. Und wie auch klar ohne. Und wer. m/w/d.

Ein Satz im Radio gestern war in irgendeinem Interview mit irgendeiner Kanadischen Sängerin, MDR Kultur zwischen 17 und 18 Uhr, ich müsste das nochmal nachhören.

Sie zitierte wiederum aus einem Buch und sagte sowas wie: „Sich selbst zu heilen, ist ein politischer Akt.“

Ich denke schon. Glaubenssätze und Verziehungen usw. und Verletztes, das zu Verletzendem dann wieder und wieder wird oder kann.

Leben.

#Leistungsausschluss ist gerade ein Hashtag und #Carearbeit klar im Fokus.

Also, Leistungsausschluss finde ich ganz schön schief. Es wird viel geleistet. Aber nicht gerecht honoriert. Und verteilt. Manche leisten sehr viel. Nicht gesehen. Manche leisten sehr viel und übernehmen vieles und dann auch sich. Das ist sicherlich in vielen Varianten so, dass Ausschluss erlebt wird. Intellektualitäten. Können manche mehr und andere gar nicht ausleben. Die, die was können, was andere nicht, haben die, die anderes sind oder tun immer zu sehen. Sehen sie vielleicht, aber nicht immer; gelangt ihr Blick da überhaupt hin? Ausschnittsweise. Wenn sie sich auf den Weg machen und hinsehen. Wo denn vielleicht auch möglicher Weise? Social media? Liked Ihr da eher Geliebtes oder ganz aus ganz gar nicht eigenen Bereichen oder Realitäten Gesehenes? Wie ziehen sich Linien da wie? Gehege, gepflege…

Zu A): Herkunft – da haben sicherlich viele noch anderes an Ausschluss und Unrecht erlebt und erleben immer anders, neu, wieder, noch. Was eineR so erlebt, erlebt eine anderer so anders und ja, genau, deshalb, ist eigentlich nur Kommunikation die Wahl der Wahl.

Text. Benennen. Formulieren. Gedanken. Nach außen geben, wenn es geht, bedacht, ist sowas wie Kommunikation? Könnte anders sein.

Viel Überheblichkeit habe ich erlebt, erlebe ich auch mitunter noch. Beobachtet und vieles davon ist gar nicht sehr bewußt, ich glaube wirklich, manchmal denken viele, sie handelten total gerad im Gegenteil, steht zu vermuten wohl auch ich, und das ist dann aber überhaupt nicht so klar der Fall und ich bin gar nicht frei von Fehl, schätze ich vermutlich nicht fehl. Mir sind Leute und Situationen begegnet, die waren aus meiner Sicht haarsträubend und schief. Situativ. War ich nicht in der Lage die klare Sicht sofort zu sehen, geschweige denn, mein Unrechtsempfinden auszudrücken. Deshalb mochte ich bei aller Konstruiertheit so eine Kommunikationstechnik oder Einstiegstechnik mal. Da waren wir aufgefordert einen Konflikt oder eine Begebenheit imaginiert aus dem Inneren einer der daran beteiligten und davon betroffenen Personen zu rekonsturieren, zu beschreiben, drüber zu sprechen. Zuhören mussten alle, auch die, in die sich jemand gerade hineinzuversetzen versuchte und deren Stimme verlauten zu lassen gerade jemand probierte. Hinterher wußten wir ganz schön viel über wer denkt, was wer denkt und so fort. Ich möchte besser lernen, punktuell richtig zu entscheiden und zu benennen.

Wenn es alles zu viel wird, blieb ich auch nicht stabil. Dass einem alles zu viel wurde, hat mich so ohnmächtig mich fühlen lassen. Und traurig. Und wütend, weil so ohnmächtig und traurig oder genau umgekehrt. Feminismus braucht vielleicht einen neuen Terminus, denn der hier ruft bei vielen irgendwie immernoch Alarm und: „Geste ja, Tat nein“ und immernoch „hups Quote, ja? Nein?“ hervor. Muss das oder wie sehe ich mich und das selbst? Emma Goldman lese ich gerade und wieder, denn manchmal lese ich mit den Augen Text aber er geht mir nicht zu und auch anderes bleibt außen vor. Ich bin da nicht Uni oder Titel, habe dafür Respekt und Dankbarkeit, dass sich Wissenschaft engagiert und lese, zappe da gerne hinein, bin also interessiert. Und eigentlich geht es ja eben um dieses komplette Dings mit Kalkül, Handel, Macht und ich bin müde auch ziemlich. Und aber eben auch nicht ohne Mittel und Wege. Also privilegiert.

Wieder. Jetzt wieder neu.

Gestern war #wirschreibengeschichte wegen Bettina ganz wieder nah auch das Erzählen, wenngleich nicht dieses #abendsumsfeuer, sondern einfach gegenüber am Tisch. Sie ist in den 60ern in Biensdorf geboren und hat eben viel zu erzählen.

Heute sah ich Horden. Es heißt hier „Männertag“ und es waren Horden von Menschen unterwegs. So sah ich das. Busse geknubbelt voll fuhren hier lang. Und versuchte irgendwie nicht zu nah da zu sein. Und finde das persönlich wirklich wirklich fraglich. Die Infektionszahlen. Wie stehen die denn jetzt? Ich bete, doch, irgendwie sowas tu ich irgendwie doch innen, dass möglichst vielen, allen geholfen werden kann. Und weiß doch anderes. Aber aus den Berichten. Ich kenne und weiß noch nicht von einer infizierten Person. In meinem Umfeld und meines Wissens nach nicht. Dank!

#denkzeit ist schon der totale Luxus. Das heißt Denkzeit ist ja immer. Es geht um die Zeit, Gedanken festzuhalten und ich lese gerne ja auch viel. Twitter mal. Blogs auch und seh sicher gar nicht nur meins. Ich habe einen langen Vatertagstext geschrieben. Der bleibt für mich.

Außer vielleicht das:

Das Sterbedatum ist nicht gesichert. In der Nacht. Da wird auf den Morgen datiert. Mich hat sie angerufen. Ich dann alle danach. Und zwei Stunden später mit Kindern. Zu dritt. Die Mädels und ich. Da hin. Ist vier Jahre jetzt her. Und alles, was mit Haushaltsauflösung und Umstrukturierung und all das ist wieder Thema #carearbeit und auch wieder so blöd das echt klingt aber es ist so #Leistungsausschluss. Und Rente? Warum? Sie? 60%? Leistungsausschluss. Was das meint, ist so total paradox. Denn geleistet wird ja. Nur wie honoriert?

Ich habe eine Frau kennengelernt, die mich auslachte, als ich sie verdutzt fragte: „Wie, Du nennst mir zwei Daten als Deinen Geburtstag?“ Sie meinte nur: „Was willst Du? Das ich so festgelegt bin? Das war in der Nacht.“ Es ist übrigens die genau die genau selbe die Nacht. 28. auf 29. September. Die Frau kam von woanders, aus viel größerer Unfreiheit zu uns dazu, also her. Ich mag sie so so sehr und sie! Ist alleinerziehend. Geflohen. Hierher gekommen und ein Geschenk. Und hat echt zu kämpfen. Da ist nichts dran drum rum oder zu romantisieren. Die malt und näht und zerstört und flickschustert trotzdem. Immerzu irgendwas. Die Datumssache da, habe ich erst sehr lange nach unserem Kennen und Lernen mal erfahren und wir haben gelacht. Zufall. Vielleicht. Bestimmt.

20.05.2020

Kontemplation. Fehlt. Runter vom Sockel. Genug. Jetzts? Heute schon früh morgens gezeichnet. Wald und Wiesen. Turniere, ja auch. Aber nein. Außer Ehrenrunde im fliegenden Galopp. Da ist eigentlich egal, ob Tete. Schreibt sich das noch französisch also tête? Gejobbt immer so viel und gerne, Reitschule Norderney. Nachts Tresen, nette und dumme. Sprüche. Früh morgens zackig misten und füttern – ich mag das, sich einigen, wohin mit dem Körper, Tier und Mensch auf engem Raum und dann lauschen Synchronkau im Chor. Verein. Heute. Neustadt. Teeküche. Geputzt wie. Wollte eigentlich hoch hinaus. Spinnweben. Die brauchen ja schon Zeit, um so wirklich zu werden. Was alles ist im oder ein Griff in oder über was weit hinaus. Verein. Find ich irgendwie dennoch auch gut und wichtig und bin gespannt auf mehr. Und wieder offen. Die Kinder zu Hause hatten gekocht und gebacken. Super. Ich habe mich so gefreut. Allerding Küche…Sisyphe est heureux. Und jetzt erst Tee trink ich schon auch aber lieber Kaffee. #abendsumsfeuer nein, aber Bettina kommt zu Besuch. Darf ja wieder. #zeichenzeit entfällt also abends und wir erzählen und nicht #wirschreibengeschichte

19.05.2020




Kunstakademie Münster, Klasse Mechtild Frisch, mein damaliger Arbeitsplatz, die dunklen Bilder sind von Caroline Taubner

Trotz widerständiger Sprüche hält es stets zum Nichteigenen Kontakt.

Nichteigentlich trotzt der Kontakt wider aller Stände. Sprüche halten sie stets.

Nichtkontakt widersteht es sie er halt ständig zum eigenen Trotz.

„Seid doch bitte mal still.“ Das ist blöd. Dass ich das denke, ist blöd. Denke ich. Denke ich aber. Aber auch anderes. Heute breche ich aus auch schon mal aus diesem Schema. Ich nehme alte Fotos von alten Bildern aus 2005 und zeichne erst gleich mit Kopfhörern und aber dennoch #denkzeit und #abendsumsfeuer und #wirschreibengeschichte

Die Kinder sagen auch manchmal so gute Sachen. Heute z.B.:

A: „Du kapierst gar nichts!“

B: “Ich verstehe.“

Wie sich das wohl anfühlt? Das schwarze Pferd von den vielen auf der Wiese hat nun die Mähne zur Bürste geschnitten. Wir haben auch bald wieder Frisör. Ist nicht so wichtig.

Es legt immer sein Maul so fast im Lot ab im Sand vor der Brust. Ich kenne eine sehr Menge Pferdemäuler von früher. Ich mag sehr, wenn sie schnubbeln. In der Handfläche oder gen Tasche, vielleicht ist was drin.

„Das Pferd in der zeitgenössischen Kunst“ Annett Reckert Hrsg. hatte ich mir irgendwann mal gekauft und war relativ enttäuscht. Aber ich habe es nochmal rausgekramst. Es liegt vor mir. Ein weißes Pferd auf einem runden Chromsockel hängt in der Luft und dreht wie nachdenklich seinen Kopf hin zur Hilflosigkeit, Absurdität, Ausgehebeltsein. Von Anri Sala habe ich auch mal irgendeinen Film mit Pferd am Straßenrand und Ratlosigkeit gesehen. Der Ort dieser PferdaufSockelSache ist auch ortlos oder abgehoben. Irgendeine Dachterrasse? Geländer? Stadtpanorama. Dächer und gedoppelte Kirchturmspitze. Hinten auf dem Cover sind diese „Pferde“ aus dem Sportunterricht drauf. Daneben stehen Paare von Lederreitstiefeln. Meine stehen auch. So rum und haben die Form meiner Beine von früher mal. Passen vermutlich noch. Wenn man die neu hat, sollen die erstmal halb- bis einstündig so getragen werden. Es ist dann erstmal brutal schwer wieder raus zu kommen. Am Kanonengraben in Münster. WG. Ich immer mit Reitstiefeln. Beim Ausziehen hat mir Kathrin geholfen.

Das Pferd in der zeitgenössischen Kunst. Zeitgenössisch ist was? Ich könnte mal wieder reinblättern. Abramović weiß Pferd und Fahne.

Pferde und Insignien und dies und das. Es gibt da ein Kinderporträt, wo ich honorartätig und jetzt gerade nicht hin kann aber plane. Knabenbildnis. Knabe. Wann und wie lange wurde das so gesagt? Ist eigentlich einfach Kind. Ziemlich blond und blauäugig. Ideal. Von wem oder wegen oder war wahr. Guckt gegen die Lesrichtung. Lichtführung auf Kopf und Licht/Schatten gehälftet das Hochformat. Licht rechts. Die Helle. Der Zeitstrahl. Die Kontinuität. Das Schaukelpferd, die Peitsche. Er mittig im damaligen Jetzt und Alter von 5 Jahren.

Ich aber laufe an der Weide vorbei. Einmal schnell und nur für mich raus morgens brauch ich schon.

Dieses schwarze da, ist gar nicht schwarz, das ist so viele schimmrige Haare, aber durchaus schon dunkel. Fast schwarz. Es döst, sieht wirklich komisch aus. Die Schnauze so gerade auf dem Sand. Ob das angenehm ist? Zähne ablegen? Das staubt doch – sogar der Atem wirbelt das auf.

Heute war wieder. Wirklich. Das ist schon – bedarf viel Ordnung und Disziplin und Bereitschaft und Spontaneität beim Ablassen von beidem. Durchritt. Ich weiß nicht, ob das ohne Corona so total anders vom Gefühl her überhaupt ist. Mir fehlt das Gespräch mit anderen, für die es sicherlich anders gerade ist. Ich hatte Bedenken. Keiner ist unabhängig. Das gibt es ja nicht. Hab / brauche und kämpfe dafür; das mit der Zeit ist schon lange Konflikt. Total. Ich bin da wütend. Teresa Bücker finde ich gut. „Traurig“ ermögliche Kommunikation da leichter, was dem Gepräge und eigentlich erstaunlich und bitte zu ändern ist. Das, was ich bisher gehört oder gelesen habe von dem, was sie sagt, denkt, beobachtet, benennt und auch wie, finde ich gut. Ich wüsste gerne, wie ihre Leserschaft so beschaffen ist.

A: „Du kapierst gar nichts.“

B: „Verstehe.“

Ich häng in der Luft. Und es fühlt anders als das.

Jetzt kommt abendlichnächtlich noch unsichtbare Zeichenzeit. Weil #abendsumsfeuer nicht und #wirschreibengeschichte schon und wie noch? #zeichenzeit und #denkzeit #kdfs

18.05.2020

Der Text gestern war von Mitte April.

„Himmel um die Ecke gebracht“ – das habe ich damals gedacht, als ich einen malte, der war ganz luftig und auf zwei asymmetrisch gebauten Keilrahmen die Leinwand gespannt. Parallel zum Boden und den Raumkanten als nicht in Schieflage geratenes Quadrat malte ich in trompe-l-oeil Manier ein Malerkrepprechteck, welches sich gemalt an der Wand mit dem Raum verzahnt. Himmel also auch aus dem Himmel geholt und in die Ecke geklebt. 2017 Kunstverein Greven.

Zweite Nachbesserung nach #denkzeit von gestern auf heute:

Das mit der „Goldenen Pracht“– Goldschmiedekunstausstellung damals in Münster; das mit dem Glauben. Trost? Versprechung? Hoffnung? Idee oder Konzept? Biografie. Hier jetzt nicht.

Zumindest diese güldenen Gefäße, die etwas umfassen und dann diese räumliche Situation Museum und nicht sakral. Das war damals heikel. Es kamen viele mit so unterschiedlichen Motivationen zum Schauen. Das war manchmal schwer zu moderieren oder zu vermitteln. Wie ist es jetzt eigentlich? Finden Messen wieder statt?

Dann noch: die Maske. Ich schreibe einen Kurs über Konterfei, Porträt, Bildniskultur, bis hin zur „Gesichtsverkennung“ vielleicht in Reaktion auf Emotionales ablesende Algorithmen. Hierzu was gelesen in der POP Kunst &Kritik. Vielleicht auch, weil Selfies so vielleicht out sind? Ich muss das nicht deuten, nur beschreiben, was da so hochgeladen und -gehalten wird und bin doch selber mitten hintan. Ich finde es schön, ein Gesicht zu sehen. Lieber ein echtes. Lesetipps zu dem Thema aber sind herzlich willkommen. Maske also,Theater und nicht, und in der Sammlung hier gibt es ein Bildnis von Bertolt Brecht, geschaffen von Fritz Cremer, der auch seine Totenmaske formte, das berührt etwas in mir und da denk ich halt nach und Magritte lag nicht fern und ich komm zwar zum Lesen aber der Kopf nicht hinzu; bin aber bald fertig, will anderes wieder mehr bedenken können. Es fehlst mir. Ich hab so viel Aggression auch; und Zweifel. Es gilt die Ursache zu erkennen, die ist nämlich gar nicht so im Innen sondern viel im System. Also alles wieder nochmal neu und ich fühl mich so zähflüssig und heute war mehr Gedenke als denkbar schlecht Zeit auch nur irgendwas zu verpacken oder zu sortieren. Ich habe Hunger. Die Kinder auch. Ich mach gleich was. #abendsumsfeuer. Stockbrot, das wäre so schön. #wirschreibengeschichte als Hashtag, naja. Ich habe gestern auf Vimeo eine Führung aus dem ZKM Karlsruhe gesehen: https://vimeo.com/user34897004

 

 

 

 

Wieder. Ein Anlauf.

Auf der Suche: morgens erstmal sehr konkret. Nach einer Tüte.

„Hast Du mal ’ne große Tüte für mich?“

Durchsehen:

Keine durchsichtig. Nur Jute und Beutel und manchmal Papier.

TRAG MICH NACH HAUSE

TRAG ES WIE EIN MANN (echt hier platzt mir, ich find das so blöde)

HIER BIN ICH MENSCH […]

Ich benutze diese Tüte bereits zum 1,2,3,4,5,6,7,8,9. Mal!

Natürlich mehrfach nützlich.

LECKER

Put yourself first!

Show who you are!

Ökoland cool drauf

WHAT‘S YOUR SUPER POWER

My other bags are PRADA

with compliments of Mediso

Gotland a special PLACE

Alte Apotheke Bottrop

LOVE OUT LOUD

mach mit!

Sparbanken Syd Ekotrail 2015

Ein großer Schritt nach vorne zurück zur NATUR

NATUR GUT

Hier sind die kleinen Preise drin

Lebendige Flüsse

Stiftung Sächsische Gedenkstätten

Der Naturladen

Breaking bag

PLASTIK IST VOLL 90er

„Und was ist, wenn‘s regnet? Wie krieg‘ ich das jetzt trocken dahin?“

„Hier regnet nichts.“

Motherhood, irgendein Doldinger, „Devil don‘t get me“. Aber auch „Wish“. Lief im Radio. Vorher.

„Denkzeit“

17.05.2020

CORONA ~ ZOOM, DFN, ANDSHEWASLIKEBÄM, Sezession89 e.V. Dresden und SaloonDresden, und dies und noch das und Münster und Heidelberg Kommunikation, Pirna und alles in und von Dresden aus. Konzeptuelle Vermittlungsarbeit am Computer für die SKD, nächtliches Zeichnen, tagsüber home und schooling und office und einer ist offiziell systemrelevant, ich hier mit den beiden im KlassenzimmerBüroWaschsalonKüchenstudioPutzenmussauchseinEinkaufenmodus und Seelenfriedenarbeit oder Nichtstun wider Erwarten und (wieder) Erlernen

#abendsumsfeuer – sitzt gerade nicht drin. Aber ich schaff mir #zeichenzeit und #wirschreibengeschichte

Die Geschichte hier ist nicht die, die ich meine, aber heute ist sie meine zum Abend vom Tag:

Svenjchen und ich liegen auf der Wiese. Karierte Decke da im Grün unter der Weide und gucken Bienen zu und Svenjchen erzählt mir vom Buch „Frau Honig“ – die ist nach Miss Braitwhistle die nächste Mary Poppins in unserem Buchregal und unserer Zeit. Das mit den Bienen ist ja Thema fürs Thema. Fridays gibt‘s auch noch – aber die Tage sind anders jetzt. Korona heißt auch das Buchungssystem der Institution, für die ich honorartätig tu. Korona hieß auch mal ein Mädchen und heißt bestimmt klar immer noch so. Ist jetzt – wie war das – 2013 6.Klässlerin bei mir – also jetzt ist sie 7 Jahre älter als damals, so wie ich, ganz bestimmt nicht mehr an der Schule. Ihr Vater war Spezialist in Sachen Kirchenkunst und Reliquiare. „Goldene Zeiten“ im LWL Landesmuseum für Kunst und Kultur auch eine der Ausstellungen, deren Vermittlung mir mit anvertraut war. Ehrlich gesagt, die für mich irgendwie artfremdeste vielleicht unter vielen. Die Objekte, der Raum, die Gefühle und Gedanken diesen Objekten gegenüber, für manche war das ganz schwierig und für mich vielleicht nicht so sondern anders aber auch. Die Handwerkskunst, das Mittelalter… eine Kooperation zwischen Museum und Domschatzkammer Münster. Ich schweife mit meinen Gedanken so ab. Jetzt zurück unter die Weide. Also Frau Honig. Kann Sachen. Sie kann:

Ineinander gestapelte Koffer auseinander stapeln, wobei beim nächsten Öffnen eines jeden ist in jedem was drin.

Und der Teppich kann fliegen auch bei ihr. Einmal rät sie dem Vater in der Geschichte, er solle über seinen Schatten springen, aber nicht hinein. Er aber ist vom vielen Sitzen nicht ganz mehr beweglich und der Sprung missrät konsequent. Einen ganz kurzen Moment versinkt oder verschmilzt er mit seinem Schatten, Schlemihl aber nicht Peter entkommt er dann doch und behält ihn, den Schatten. Und erhält neuen Mut.

„Mama, wenn Du das Blau vom Himmel – nur da zwischen den Ästen – nur da – da sieht es aus, wie bald Gewitter.“

Und ich denke an Postings und dass zur Zeit gar nicht so wenige viel wieder Himmel malen.

Ich habe mal einen über Eck gemalt. Auf zwei asymmetrisch gebaute Keilrahmen. Gespannt. Magritte, denk mal an, und Napoleons ewiges Antlitz. Maske. Die Maske. Ach Masken –

Wo war ich noch gleich?

„Mama, denkst Du Dir auch manchmal aus, Du liefest zwischen den Wolken?“

„Nein. Jedenfalls zur Zeit gerade gar nicht. ……..aber einen Stab bräucht es heute für die Zuckerwattefäden da oben.“

„Wolken hatten wir in der Grundschule.“

„Ja? Und wie heißen die da? Pferdeschwanzwolken?“

„Schweif, das heißt Schweif.“

„Die Wolken?“

„Boa, Mama. Die doch nicht. Das da sind Schleierwolken, glaub ich jedenfalls.“

„Schleiereulenwolken?…Guck nicht so, ich weiß, der war schlecht.“

Was ist das? Ein Luftballon. Eine goldene Eins. Sehr hoch im Himmel.

„Oh Mist, jetzt wird jemand nicht 14 sondern 4.“

„Oder nicht 41 sondern 4.“

Das sind ja dann ab Mai Mathilda und Du. Gleichalt. Beide 4.

Und Svenjchen zählt alle Zahlen mit und ohne 1 auf und bei 101 hört sie auf, sie sich zu denken mit oder ohne die 1.

Die ersten Anrufe erreichen mich. Lang nicht gehörte und liebe und Menschen. Es geht oft um Geld und um, ach Karin, was denkst Du, vielleicht Projekt? Ja, vielleicht, gerne gemeinsam. Wenn‘s dann auch wirklich so ist. Gerade halt liege ich und steh bald wieder auf und da ist die Frage, was war, jetzt, und was wird? Wie sein?

Mit diesem Text nehme ich den Faden auf – die Maske mal sehen – für meine „Denkzeit“ – die mir ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen honoriert mit vielleicht Neugierde auf mein Vorhaben, Anerkennung bisheriger Kunst und mit Vorschussvertrauen. Danke hierfür.